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  • »Marcel« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 30. April 2006, 11:37

Hallo Forum,
im Internet gibt es Zahlreiche Angebote von Firmen die Platten auch als Einzelstücke Anfertigen. Aus purer Neugier lies ich bei Folgender Firma eine Platte anfertigen.

http://www.vinylcuts.de

Eine normale LP, also 30cm, 33 Rpm, Zweiseitig, kostet Fertig mit Versand ca. 40.-. Ist für eine LP zwar recht teuer, aber wenn man den Aufwand bedenkt eigentlich in Ordnung. Klanglich kommt die LP nicht ganz an eine gepresste LP heran, da sie "nur" geschnitten ist. Auf dem rechten Kanal ist stetig ein leichtes zischeln zu hören. Die Platte hat im Vergleich zu einer normalen LP relativ viel Bass und die Stereo Kanaltrennung ist nicht so gut.

Geliefert wird die LP mit zwei runden Aufklebe Labels zum Selbst dekorieren, :)
(kann auch wahlweise Bedruckt geliefert werden)
sowie einer normalen innen Hülle und einem schwarzen Universal Cover.

Die Lieferdauer von drei bis vier Tagen scheint nicht ganz richtig, es sind eher drei bis vier Wochen, da ich die LP am 04.April bestellt habe und sie erst gestern ankam.

Insgesamt habe ich zumindest einen positiven Eindruck von der Sache,
Schade das Vinyl Recorder so teuer sind, sonst hätte man ein Hobby mehr :)

Gruß
Marcel

Edit: Link korrigiert

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2

Sonntag, 30. April 2006, 11:49

Hallo Marcel,

dieses Unternehmen bietet die Dienste auch über ebay an, da kann man schonmal günstiger drankommen.

"Diese sind in Gegensatz zu in Lack geschnittenen Platten, von der Soundqualität und Haltbarkeit, mit gepresstem Vinyl absolut vergleichbar!!!"

Dieses Zitat von der Seite steht deiner Aussage bezüglich der Qualität gegenüber. Interessant wäre es, zu erfahren, ob deine LP sozusagen nur ein Ausreißer ist, oder ob die Qualität immer etwas schlechter ist. Weiterhin interessiert mich die Frage, womit die LPs dort geschnitten werden. Abgebildet ist ein Technics 1210. Die Frage ist, inwieweit man dort für Verbesserungen sorgen könnte, die sich dann aber auch im Preis niederschlagen.

Gruß, Niko

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3

Sonntag, 30. April 2006, 14:08

http://www.vinylrecorder.com

http://www.vinylium.ch

http://www.roadogz.com/stories/downunder/vrx.htm

Soviel ich weiß, gibt's nur diese drei Maschinen, die man so Kaufen kann.
Früher wurde glaube ich ein Gerät Namens Neumann VMS70 verwendet, ich Frage mich wie die richtigen Plattenfirmen das so sauber hinbekommen haben.

So übel ist die Platte nun auch nicht, jedenfalls handelt es sich um eine schwere 180g Platte, die gute 2mm Dick ist. Irgendwo meine ich auch gelesen zu haben, das geschnittene Platten nie so gut sind wie gepresste Platten.
Allerdings hängt dies ja auch von der Qualität des Master Schnittes ab.

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4

Sonntag, 30. April 2006, 14:44

Deine könnte ein Ausreißer sein.

Die Platten werden mit einem heißen Diamanten geschnitten. Manchmal bricht in der Spitze eine kleine Ecke weg, was das Zischen erklären dürfte.


Andreas, DL2JAS
Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com

5

Sonntag, 30. April 2006, 16:48

Zitat

Marcel postete
...Früher wurde glaube ich ein Gerät Namens Neumann VMS70 verwendet, ich Frage mich wie die richtigen Plattenfirmen das so sauber hinbekommen haben....

In meinem Neumann- Firmenportrait finde ich keine Angaben zum VMS70, wohl aber zum VMS68 und VMS80.

Sicher ist aber, das in solchen Geräten, die von vielen Plattenherstellern verwendet wurden, ein wesentlich höherer Aufwand getrieben wurde. Was die Vinylcutter verwenden, ist vermutlich nur ein angepaßter Industriedreher mit einen Schneidkopf anstelle des Tonabnehmersystems. Es wird recht gewaltsam in Vinyl gemeißelt, wohingegen echte Schneidmaschinen in weiches Wachs schneiden und von diesen Matrizen erst galvanisch die eigentlichen Preßformen erstellt werden.

Von daher denke ich, lassen sich "echte" Schallplatten mit solchen Einzelstücken nicht vergleichen. Für den Spaß, ein Einzelstück, womöglich noch selbst eingespielt, zu besitzen, nehme ich gerne einen kleinen klanglichen Mangel in Kauf. Oder ich brenne eine CD.
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.

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6

Sonntag, 30. April 2006, 17:54

Zitat

Frank postete
Es wird recht gewaltsam in Vinyl gemeißelt, wohingegen echte Schneidmaschinen in weiches Wachs schneiden und von diesen Matrizen erst galvanisch die eigentlichen Preßformen erstellt werden.
Vinyl ist ein weicher Werkstoff und in Wachs wurde schon etwa seit Ende der 70er nicht mehr geschnitten. Es waren vier galvanische Umkopiervorgänge nötig um zur Pressmatritze zu gelangen.

Die "Mutter" wurde vielmehr im Direct Metal Mastering Verfahren geschnitten.
Das Kupfermaster (Stahlscheibe mit CU-Pyrophosphatschicht) kennt keine Vorechos und Höhenverluste, bietet längere Spielzeiten und hat deutlich weniger Nebengeräusche.
Es ist bekannt, daß eine DMM-Überspielung klanglich in allen Parametern einer Wachs- oder Lacküberspielung überlegen ist. Nicht allein, weil nur ein einziger galvanischer Prozess nötig war, um von der Kupferscheibe eine Pressmatrize zu ziehen, sondern auch dadurch, daß es materialbedingt keine Vorechos, zusätzliches Rumpeln und Höhenverluste gibt. Aus der hohen Oberflächengüte der Rillenwände resultiert zudem eine deutliche Verringerung des Oberflächengeräuschs der Platte. Auch bei kleineren Rillengeschwindigkeiten im Zentrum der Platte treten keine Amplitudenverluste bei höchsten Übertragungsfrequenzen auf.

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7

Sonntag, 30. April 2006, 17:55

Ich habe mal Teile einer Anlage von Neumann für Direktschnitt gesehen.

Das ist schon recht aufwendig, gar einige Einschübe 19 Zoll. Nur die nackte Endstufe zum Schneiden ohne Ansteuerelektronik war schon ein einzelner Einschub, leistungsmäßig etwa die Größenordnung eines Hifi-Verstärkers.
Viel mehr hätte mich die eigentliche Schneidevorrichtung interessiert, die war aber nicht mehr vorhanden.

Andreas, DL2JAS
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Jürgen Heiliger

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8

Sonntag, 30. April 2006, 19:51

Zitat

capstan postete

Zitat

Frank postete
Es wird recht gewaltsam in Vinyl gemeißelt, wohingegen echte Schneidmaschinen in weiches Wachs schneiden und von diesen Matrizen erst galvanisch die eigentlichen Preßformen erstellt werden.
Vinyl ist ein weicher Werkstoff und in Wachs wurde schon etwa seit Ende der 70er nicht mehr geschnitten. Es waren vier galvanische Umkopiervorgänge nötig um zur Pressmatritze zu gelangen.

Die "Mutter" wurde vielmehr im Direct Metal Mastering Verfahren geschnitten.
Das Kupfermaster (Stahlscheibe mit CU-Pyrophosphatschicht) kennt keine Vorechos und Höhenverluste, bietet längere Spielzeiten und hat deutlich weniger Nebengeräusche.
Es ist bekannt, daß eine DMM-Überspielung klanglich in allen Parametern einer Wachs- oder Lacküberspielung überlegen ist. Nicht allein, weil nur ein einziger galvanischer Prozess nötig war, um von der Kupferscheibe eine Pressmatrize zu ziehen, sondern auch dadurch, daß es materialbedingt keine Vorechos, zusätzliches Rumpeln und Höhenverluste gibt. Aus der hohen Oberflächengüte der Rillenwände resultiert zudem eine deutliche Verringerung des Oberflächengeräuschs der Platte. Auch bei kleineren Rillengeschwindigkeiten im Zentrum der Platte treten keine Amplitudenverluste bei höchsten Übertragungsfrequenzen auf.
Hallo Bernd,

ich möchte jetzt hier keinen Ideologiestreit vom Zaun brechen, aber DMM ist nicht immer besser als wie der Lackfolienschnitt, beide ergeben die sogenannte "Mutter" in der Plattenherstellung. Aber nicht umsonst hat sich der Lackfolienschnitt durchgesetzt. Auch mussten die Scheideköpfe beim DMM künstlich gekühlt werden. DMM geschnittene Platten sind bei abgesenkter Nadel und dem Hochlaufen des Plattenspielers (am besten Riemenantrieb) an ihrem hohen Pfeifton zu erkennen. Dieser 80 KHz-Ton wurde zum schneiden gebraucht und dem eigentlichen Signal aufmoduliert, damit der Scheidspan nicht riss und sich sauber abhob.
Die Werte des DMM-Verfahrens sind mittlerweile auch mit der Lackschnitttechnik zu erreichen.
Unterhalte Dich einmal mit einem "Schneidemeister". Adresse kannst Du von mir haben.

Bei dem Obengenannten Maschinen/Verfahren wird übrigens kein Vinyl genommen um eine Platte zu schneiden, da dies für eine einzelne viel zu teuer wäre. Für einzelne "Plattenschnitte" wird fast immer Acetat genommen, sehr ähnlich der Vinyleigenschaften. Nur lässt es sich besser/leichter schneiden.


Nachteil bei Acetat gegenüber Vinyl:
Es lässt sich nur ca.50 mal abspielen,
erhöhtes Grundrauschen.

Gruß
Jürgen

EDIT Ergänzungen

mferencik

unregistriert

9

Montag, 1. Mai 2006, 11:54

In diesem Zusammenhang auch ganz lustig: Platten kopieren ;)
http://www.zeit.de/zeit-wissen/2006/03/bildergalerie_LP?1

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10

Montag, 1. Mai 2006, 12:46

Zitat

mferencik postete
In diesem Zusammenhang auch ganz lustig: Platten kopieren ;)
http://www.zeit.de/zeit-wissen/2006/03/bildergalerie_LP?1
Die Kostenaufstellung mit dem Ergebnis von 60 € ist eine Milchmädchenrechnung. Wenn man die gleiche Platte häufig kopiert, bleiben als Kosten pro Exemplar ja asymptotisch nur die 21 € für das Kunstharz übrig. Gelingt es einem noch, dieses in großen Mengen preiswert zu erstehen, lohnt sich das ganze doch schon fast.

Hoffentlich merkt das keiner, sonst ist es nur eine Frage der Zeit, bis auf Fensterrahmen und Silikon Urheberrechtsabgaben erhoben werden. ;-)

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11

Mittwoch, 5. Juli 2006, 15:36

Für die oben angesprochenen DMM-Platten mußte ein spezieller Schreiber verwendet werden, dies war dann meistens der Neumann SX84. Bei Bedarf kann ich gerne noch ein paar mehr Infos posten, muß aber erst nochmal kurz nachschlagen.

Gruß
MArtin
Leute, bleibt schön glatt gewickelt!

12

Donnerstag, 6. Juli 2006, 11:01

Ach, diese lieben Leute, die so viel ZEIT zum Basteln haben! Wenn sie denn noch wenigstens den exakten Durchmesser des Schallplatten-Mittellochs angeben würden und seine Toleranzen (u.a. Exzentrizität) - aber so einen heillosen Unfug ins Internet zu stellen und damit dessen Schrottquote wieder um 0,0001 Promille zu erhöhen ...

F.E.

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13

Donnerstag, 6. Juli 2006, 11:58

@Friedrich: Meinst Du mit Schrottquote mich oder diese blöden Plattenschneidedinger?

Gruß
MArtin
Leute, bleibt schön glatt gewickelt!

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14

Donnerstag, 6. Juli 2006, 12:56

Die ZEIT befüllt das Internet und erhöht dessen Schrottquote
ist doch punktgenau, ökonomisch und präzise formuliert. Viel genauer, als das Mittelloch einer Vinylplatte toleriert ist ;)

Der Vorschlag hat den Vorteil, daß damit die kopierte Platte sicher rillentief gereinigt wird. Erinnert mich an das Procedere mit disco-Film.
Michael(F)

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15

Donnerstag, 6. Juli 2006, 15:29

Zitat

Michael Franz postete
Der Vorschlag hat den Vorteil, daß damit die kopierte Platte sicher rillentief gereinigt wird. Erinnert mich an das Procedere mit disco-Film.
Horrorvorstellung: Beim Abziehen der Silikonmasse reißt das Ettiket mit ab. :D

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16

Donnerstag, 6. Juli 2006, 16:38

Zuwas gibt`s Edding? Sieht dann eh' einheitlicher aus.
Michael(F)

Olivinyl

unregistriert

17

Samstag, 15. Juli 2006, 13:53

Hallo Zusammen

Ich habe mir mal überlegt von einigen Aktuellen Liedern die nicht in 7" zu bekommen sind Dubplates schneiden zu lassen, die ich dann für meine Musikbox nehmen würde.
Da ich aber fast nur ältere Singles in der Box habe und die neuen Titel (auf CD) alle so stark komprimiert sind die die Lautstärke unterschiede extrem ausfallen würden.
Ich habe mir überlegt die Titel von CD auf Tonband zu überspielen und danch wieder auf CD zu brennen um davon dann die Titel auf Vinyl schneiden zu lassen. Ich bin der Meinung, das ich so wieder etwas von der Komprimierung weg bekomme, da der Dynamikumfand eines 1/4 Zoll 4 Spurbandes bei 19 cm/s erheblich geringer ist als das Orginal. Also von einigen Störgeräuschen mehr abgesehen würde die Aufnahme doch so bei 0dB erheblich leiser sein als das Dynamisch geplättete Original.
Auf Klang kommt es bei einer verwendung in deiner Musikbox nicht wirklich an.

MfG

Oliver

cassettenfreund

unregistriert

18

Dienstag, 5. Januar 2010, 03:32

Ich hole diesen Thread mal aus der Versenkung hervor.

Ich hatte mir vor einiger Zeit auch eine Vinylplatte mit privaten Mikrofonaufnahmen von 1972 bis 2009 schneiden lassen, allerdings nicht bei vinylcuts, sondern bei duophonic. Das hat mich inkl. Versand 47 Euro gekostet.

Die Platten werden dort grundsätzlich sehr laut geschnitten, weshalb auf einer Seite einer 30cm-Platte bei 33 Umdrehungen auch nur 12 Minuten passen. Gegen Aufpreis kann man die Spielzeit auf ein paar Minuten erhöhen, die für industriell gefertigte Platten geltende Standard-Spielzeit von 20 bis 25 Minuten lässt sich aber nicht erreichen. Dies kommt allerdings meinem Material entgegen, vor allem die neueren, bereits digital entstandenen Aufnahmen haben einen sehr großen Dynamikbereich.

Geliefert wurde die Platte in einer gefütterten Innentasche mit weißem Lochcover. Die aufgeklebten Labels waren weiß, lassen sich gegen Aufpreis allerdings auch bedrucken, auch Coveraufdruck ist in schwarz-weiß möglich. Ich habe die Labels mit dem Kugelschreiber dann selbst per Hand beschriftet.

Die Tonqualität hat mich beim ersten Hören sehr überrascht, da man öfter gelesen hat, dass diese Direktschnitte wesentlich schlechter sein sollen als eine gepresste Platte. Der Frequenzgang ist erstaunlich nah an den Originalaufnahmen und auch zum Plattenende hin kommt es fast kaum zu Verzerrungen. Die S-Laute der neueren Aufnahmen sind stets glasklar und zischeln nie, die alten Aufnahmen waren dank schlechtem Kristallmikro schon im Original sehr zischelig. Das Rauschen ist keinesfalls stärker als bei gepressten Platten. Vor-Echos sind nicht vorhanden. Übersprechen entfällt bei Monoaufnahmen selbstverständlich, dazu kann ich also keine Aussage machen.

Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wenn sich im Jahr 2010 genug Material anfindet, werde ich zum Jahresende vielleicht wieder die erhaltenswertesten Aufnahmen auf Platte bringen lassen. Die Bearbeitungszeit war ebenfalls sehr schnell, am Freitag abend habe ich die Platte in Auftrag gegeben und die WAV-Dateien auf den Server geladen, und am nächsten Mittwoch hatte ich schon die fertige Platte in der Hand. Versendet wurde mit GLS.

Zum Abschluss noch ein paar Fotos.







Hören mit dem Auge. Man sieht richtig, wie die Brockenbahn angeschnauft kommt.



Liebe Grüße,
Mario

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19

Dienstag, 15. März 2011, 18:50

So,
ich habe mal wieder eine geschnittene Platte machen lassen. diesmal bei Dr.Dub in Österreich.

http://www.drdub.com/

Der Preis ist mit 60.- (mit Versand) zwar nicht billig, aber dafür gibts die Platte auch nur einmal :) . Insgesamt sind 9 Titel drauf und ca. 32 Minuten Spielzeit.
Hauptsächlich sachen aus dem Progressive und Psychedelic bereich aus den späten 60er und frühen 70er Jahren, die als Platte sehr selten und teuer sind und bis jetzt auch nicht als Neuauflage erschienen sind.

Klanglich ist die Platte sehr kraftvoll und laut abgemischt. Allerdings ist der Klang bis jetzt übersteuert bzw. verzerrt, vielleicht verringert sich dies aber noch, nach einem Reinigungsdurchgang und ein paar mal abspielen. Alles in allem bin ich aber ganz zufrieden damit.

Marcel

Edit:
Das Problem mit dem verzerren ist nun geklärt, die Nadel des OM40 hat einen recht scharfen Schliff (Fritz Gyger d.h. eine Art van den Hul) und kratzt auf dem Rillenboden, was das verzerren verursacht. Mit der breitem Elliptischen Nadel eines Concorde Systems ist das verzerren fast weg.

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20

Freitag, 2. Dezember 2011, 21:32

Hallo,

die Weihnachtszeit ist da und somit wieder die Zeit für ein wenig geschnitten Vinyl :D . Diesmal bei Duophonic in Augsburg. Und ich bin rundum begeistert von der Schnelligkeit der Lieferung und der Klangqualität meiner LP. 2 Seitig mit je 12 Minuten ist zwar nicht so lang, aber wohl optimal für so ein Einzelstück und mit 47.- insgesamt in Ordnung. Als Musik habe ich diese (super geniale) Surf, Hot Rod LP gewählt, welche sehr schwierig zu bekommen ist:

http://www.discogs.com/Neanderthals-Shutdown-2002-BC/release/2819375

10 von insgesamt 12 Titeln haben Platz auf der LP gefunden. Der Klang ist Kraftvoll mit viel Bass, aber nicht übertrieben. Ein wenig rauschen und Knistern ist zwischen den Liedern zu hören aber sonst weder verzerrren oder andere Störungen.
Alles in allem echt empfehlenswert. :)

Gruß

Marcel

21

Samstag, 3. Dezember 2011, 09:25

´
Wenn ich mir das Bild mit dem Titel "Hören mit dem Auge" ansehe, vermute ich, dass auf die Rhein´sche Füllschrift verzichtet wird. Diese würde eine Erklärung für die im Vergleich zu industriell gefertigten Platten geringe Spielzeit erklären.
Frank


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22

Freitag, 21. Dezember 2012, 17:17

Und in Zukunft drucken wir unsere Platten (ebenso wie alle für unsere Bandmaschinen benötigten Kunststoff-Kleinteile) selbst am 3D-Drucker aus:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/S…er-1773680.html

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23

Sonntag, 14. April 2013, 13:57

Bei Duophonic gibt's was neues, die Haben jetzt einen Onlineshop, da kann man die Musik Hochladen und von den Musikdateien bekommt man
dann die Platte geschnitten.

http://shop.duophonic.de/

Mittwoch bestellt, am Samstag schon angekommen, da kann man nicht meckern.

24

Dienstag, 23. Juli 2013, 20:55

Gibt es eigentlich Etiketten, die sich im Computerdrucker bedrucken lassen und die man dann auf die fertige Platte klebt?