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Donnerstag, 1. Juni 2017, 08:56

It must have been 70 years ago today...

... that Sgt. Pepper taught the band to play.

Denn schließlich ist die LP "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" der Beatles heute vor 50 Jahren erschienen; seinerzeit war es auf den Tag genau 20 Jahre her, dass Sgt. Pepper der Band zu spielen gelehrt hatte, wie wir aus dem Titelstück wissen.

Zur Feier des Tages habe ich die CD von 1987 (stereo, unremastered) in den Player geworfen.

Das Werk der Beatles habe ich in meiner Kindheit nicht in LP-Einheiten erlebt, sondern in zwei umfänglichen Zusammenstellungen auf Tonband, die ein Freund meiner Eltern für mich erstellte.
Eine Hälfte von "Sgt. Pepper" habe ich mit 13 Jahren gehört, als mir eine Schulfreundin eine Kassette ausgeliehen hat, auf der allerdings ein Kanal fehlte.

Zum 15. Geburtstag schenkte mir obiger Freund eine Kassette (maxell XL-II, Dolby NR) mit einer Kopie der damals frisch erschienenen CD. Als ich sie mit dem Toshiba PC-G 66, Sony TA-5650 und Beyerdynamic DT-880 abgehört habe, entdeckte ich eine ganze Reihe von Instrumenten, die mir durch das sehr abgerockte TC-366 verborgen geblieben waren.

Ich vemute, dass mein Blick auf das Leben und auf die Welt ohne die Beatles und Sgt. Pepper sich anders entwickelt hätte.

Deutschlandfunk Kultur hatte mich gerade darauf gestoßen: http://www.deutschlandfunkkultur.de/50-j…ticle_id=387562

niels

PS: Und wieder wurde mir deutlich, dass ich keine 15 kHz mehr höre....
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »niels« (1. Juni 2017, 09:23)


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2

Donnerstag, 1. Juni 2017, 09:58

Hallo Niels,

danke für Deinen schönen Beitrag.
So ähnlich wir Dir ging's mir nicht mit Sgt. Pepper, sondern mit dem
Titel "Band on the run" von Paul McCartney.
Das Kassettenband war fertig und der zweite Teil (also der Gefängnisausbruch)
fehlte...erst Jahre später kaufte ich mir die LP und hörte den Rest!

Übrigens:
Bei der neuesten Version von Sgt. Pepper (Remix 2017) ist der Sinuston nach
"A day in the life" 16khz und nicht mehr 15, warum weiss der Geier!
Hören kann ich's auch nicht mehr.

Gruß,
Werner

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3

Donnerstag, 1. Juni 2017, 11:31

Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band kannte ich aus der Schule. Platten konnte ich mir nicht leisten, so nahm ich sie auf Cassette auf. Erst spät zum Millenium leistete ich mir eine US-Reissue als Platte. Werde ich dieses WE auch wieder mal auflegen. Gestern bekam ich meine beiden noch fehlenden Beatles-Platten, nun ist meine Diskografie komplett.
Gruß
André

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4

Donnerstag, 1. Juni 2017, 11:40

Heute nacht wurde in der Rock-Musik Sendung (jeden Werktags-Donnerstag von 01:05 bis 5 Uhr) auf Deutschlandfunk Kultur u.a. an Gregg Allman und Sgt. Pepper erinnert.
Ich hab die Sendung (wie meist) per PC in vier 55 Min.-Häppchen aufgenommen.

MfG Kai

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5

Donnerstag, 1. Juni 2017, 11:51

Ich habe Sgt. Pepper sogar in der "4th proof"-Mono-Version (UK-Erstpressung). Vor ein paar Jahren unwissend von einem unwissenden Verkäufer für 15 Euro gekauft. Neuwertig, EX+, mit komplettem Ausschneidebogen.
Durch Zufall habe ich herausgefunden, dass die bis zu 250 Tacken wert ist. Seitdem ist sie in einer Folienhülle, und gespielt wird nur noch die nachgepresste Stereoversion! ;) :D

LG Holgi

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Donnerstag, 1. Juni 2017, 11:56

mein Beatles- begeisterter Bruder bekam das Album 1981 von unserem Onkel aus dem damaligen "Westen" mitgebracht. Natürlich in Vinyl, CDs gab es ja noch nicht und hätte ihm auch nichts genützt.

Das Album hütet er bis heute wie einen echten Schatz.. :thumbup:

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7

Donnerstag, 1. Juni 2017, 17:38

Dummerweise war "Sgt. Pepper" eines der letzten Beatles-Alben, die ich kennengelernt habe. Aus meiner heutigen Sicht ist es, vielleicht zusammen mit dem weißen Album, der Schaffenshöhepunkt der Band.

Für mich zeigt es auch am meisten von allen Beatles-Alben, was es für ein historischer Glückfalls war, daß Lennon und McCartney sich über den Weg gelaufen sind. Die Mischung aus Lennons experimentellen, psychedelischen Stücken und McCartneys eingängiger (allerdings, anders als bei vielen seiner Wings- und Solowerke, nicht seichter) Popmusik ist für mich genau das, was dieses Album so groß macht.

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8

Donnerstag, 1. Juni 2017, 19:03

Da muß man aber mindestens ebenso George Martin preisen, denn ohne ihn wären Arrangements/Orchestrierung wohl nicht so zustande gekommen.
Außerdem die vielen zusätzlichen (wenn ich mich recht entsinne, ungenannten) Musiker aus einem Philharmonie-Orchester.
Eine (wohl nicht bedachte) Nebenwirkung dieser Entwicklung zur Kunst-Musik war das frühe Ende der Karriere als Live-Band. Ein großer Teil dieser Musik war mit der damaligen Bühnentechnik für die Beatles nicht mehr Live aufführbar.

MfG Kai

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9

Donnerstag, 1. Juni 2017, 19:38

Aus meiner heutigen Sicht ist es, vielleicht zusammen mit dem weißen Album, der Schaffenshöhepunkt der Band.

Ein damaliger Kritiker attestierte dem Album, das die Beatles danach zerfallen würden, leider sollte er Recht behalten. Ein abschließender Höhepunkt war Abbey Road, von der Aufnahmezeitlinie tatsächlich das letzte Album.
Gruß
André

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10

Donnerstag, 1. Juni 2017, 21:08

Haha, alle legen hier Sgt. Pepper auf - und auch ich hebe die Hand, am letzten Wochenende mußte ich auch dem Jubiläum frönen (VÖ in UK am 26. Mai, bei uns vier Tage später, USA 1. Juni) - ich hab's genossen.

Auf die Monopressung bin ich aber neidisch, da dies die einzige damals von den Beatles abgesegnete Fassung ist, ich habe (wie die meisten) auch nur die nachträglich schnell auseinandergezupfte Stereoversion (auf welche die Plattenfirma bestanden hat), letzte Hörzu-Pressung von 1973. Mono soll das Album ja mehr Druck und tatsächlich auch Differenzierung haben. Werde ich irgendwann mal herausfinden.

Aber jetzt könnte ich in der Tat nochmal die Jubiläumswoche abschließen - hinterher muß dann aber noch Revolver kommen, die finde ich nämlich noch vielleicht ein gaaanz klitzekleines Stückchen besser und zeitloser, eine Blaupause für Gitarrenpop bis heute. Aber das Jubiläum war ja schon letztes Jahr.

Um die Beatles kommt man einfach nicht herum, selbst meine knapp elfjährige Tochter findet sie gar nicht altmodisch - und die hört sonst R'n'B, HipHop und Charts.

Viele Grüße
Nils

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »tk141« (1. Juni 2017, 22:28)


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11

Donnerstag, 1. Juni 2017, 23:26

Da muß man aber mindestens ebenso George Martin preisen, denn ohne ihn wären Arrangements/Orchestrierung wohl nicht so zustande gekommen.
Und hier im Bandmaschinenforum nicht zuletzt auch Willi Studer. Denn der steuerte die Studer 37 Bandmaschine bei.

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Freitag, 2. Juni 2017, 06:45

Ich finde Pepper wird zumindest musikalisch etwas überbewertet. Als Band wurden die Beatles m. E. mit jedem weiteren Album etwas schlechter. Der Bruch war dann am Ende die logische Folge. Musikhistorisch war Pepper sicherlich eine Art Wendepunkt für die Band. Kulturhistorisch mag die ganze Covergestaltung auch eine Rolle gespielt haben. Musikalisch war es jedoch eher eine Homage an Pet Sounds der Beach Boys.

Das letzte Album aus einem Guss wie man so schön sagt war für mich Help. In dem Titel hatten sie ihre Situation wohl schon treffend analysiert. Danach wurden die Alben sagen wir etwas schwammig. Es war irgendwie keine Richtung erkennbar. Ich finde zwar auf allen Alben weiterhin extrem starke Songs aber immer auch Songs die ich persönlich nicht gebraucht hätte. Wenn ich allerdings rein den Singleveröffentlichungen der Band folge, dann sehe ich bis zum Schluss eine Band die ich jederzeit kaufen würde. Das ist z.B. etwas was mir bei den Stones nicht passiert. Da kann ich jedes Album in der damaligen Phase durch hören.

P.S. Persönlich aufgewachsen bin ich übrigens mit dieser Scheibe -> Beatles Greatest
Später kamen dann noch die rote, blau und Rock'n Roll Compilation dazu. In den letzten Jahren noch ein paar weitere insbes. Help und Rubber dazu. Die Pepper besitze ich bis heute nicht.

VG Martin

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13

Freitag, 2. Juni 2017, 07:41

Haha, alle legen hier Sgt. Pepper auf -
Ja, Sgt. Pepper war wohl nicht nur das erste Konzeptalbum, sondern auch das erste Kultalbum der Popgeschichte und es setzte Maßstäbe. Erst sechs Jahre später konnte Pink Floyd mit DSOTM einen vergleichbaren Erfolg verbuchen. Ich persönlich finde gar nicht alle Songs auf Sgt. Pepper so großartig, am ehesten noch das Titelstück, Fixing A Hole und Day in A Life als die herausragenden Songs. Im Hintergrund kommt als Stimmungsmacher noch die EP (war in Europa zunächst kein offizielles Album) "A Magical Mysterey Tour" hinzu, welches noch viel radikaler die damals gehypte "Psychadelic Music" hervorbrachte. Erst vor zwei Jahren habe ich auf ARTE den eigentlichen Film dazu gesehen (sehr empfehlenswert). In den USA erschien die Magical Mysterey Tour dann als Album, sozusagen als O.S.T. Das zusammen mit Sgt. Pepper läutete dann endgültig den Hippie-Kult ein.

Im selben Jahr gab Jimi Hendrix sein Plattendebut mit "Are You Exprienced" welches im Gegensatz zu den Beatles seiner Zeit schon wieder weit voraus war, exessiver Hardrock, erstmals exessive Gitarrensoli. Dagegen wirkten die Beatles noch wie brave Konfirmanden. Dann kamen im selben Jahr auch Cream, nach den Beatles eine "Supergroup", die jedoch schneller als die Beatles selbst dem Anspruchsdruck nicht standhalten konnten. 1967 schossen neue Rockbands mehr denn je wie Pilze aus dem Boden wie Led Zeppelin, Santana, Pink Floyd, Doors, Jethro Tull, Fleetwood Mac, uvm. Aber es zeigte eines, die mit Sgt. Pepper eingeläutete Hippie-Ära machte die Beatles obsolet, sie hatten ihre Mission erfüllt, sie wurden nur noch eine von vielen, wohl auch diese Tatsache beschleunigte den Zerfall der Beatles, welcher auf dem nachfolgenden Weißen Album dokumentiert wurde. Und doch hinterliessen sie ein großes Erbe. Sgt. Pepper schrieb zweifelsohne Rockgeschichte.
Gruß
André

14

Samstag, 3. Juni 2017, 19:51

Radiotipp: Nachtclub auf NDR-Info zu Sgt. Pepper

Um 23:05 Uhr gibt es heute (Sa. 03.06.) im Nachtclub auf NDR-Info eine Sendung über Sgt. Pepper.

http://www.ndr.de/info/epg/Nachtclub-Cla…dung637776.html

niels
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Aber jene macht mir mehr Freude.

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15

Samstag, 3. Juni 2017, 20:07

Die Beatles wurden auch in Schellack hergestellt. In Indien. Es gibt ein ganzes Album.
Hier ein Einzelexemplar:
https://www.discogs.com/Beatles-Eight-Da…release/5529597

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16

Samstag, 3. Juni 2017, 21:18

...und damite auch mal weißt, für was die gehandelt werden.... :D

Aber so eine Scheibe hätte ich schon mal gern, dann habe ich mal eine wirkliche Motivation, auch die 78er Geschwindigkeit zu spielen. :whistling:
Gruß
André

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17

Sonntag, 4. Juni 2017, 16:35

...und damite auch mal weißt, für was die gehandelt werden.... :D
Das sind Mondpreise, die nicht erzielt werden.
Realistisch für das gesamte Album sind vielleicht 1600 Euro.
Für ne Einzelne vielleicht 250€ max.

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18

Dienstag, 6. Juni 2017, 12:46

Ich habe Sgt. Pepper sogar in der "4th proof"-Mono-Version (UK-Erstpressung). Vor ein paar Jahren unwissend von einem unwissenden Verkäufer für 15 Euro gekauft. Neuwertig, EX+, mit komplettem Ausschneidebogen.

LG Holgi
... Du hast was ??!!
I break together ... :wacko:
Hmmmmmmmm ...... hast Du die evtl. mal auf Tonband überspielt bzw. das mal in's Auge gefasst ... ? *augenzwinker* :D

Ich habe mir (leider ... ?) gerade den 2017 - Remix auf Vinyl zugelegt; meine Meinung dazu habe ich als Rezension bei Amazon aufgeschrieben (hatte ich noch nie vorher gemacht).

Glücklicherweise habe ich die analoge 2014er Mono-Vinylausgabe bekommen & muß da John Lennon recht geben, wenn er sagt, daß man "Sgt. Pepper" nicht gehört hätte, wenn sie nicht in Mono ist !
Alleine deshalb würde ich sehr gerne mal den Klang einer Erstpressung hören.

Gruß Tom
Florence Foster Jenkins: „Die Leute können vielleicht behaupten, dass
ich nicht singen kann, aber niemand kann behaupten, dass ich nicht
gesungen hätte.“
^^

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19

Dienstag, 6. Juni 2017, 17:54

Blöde, aber von mir ernstgemeinte Frage:

Ist es ein akustischer Unterschied, ob ich nun die 1967er original Mono-Platte höre im Vergleich zu einer Stereo-Aufnahme -egal ob nun von Platte oder CD - und den Wiedergabeverstärker hier lediglich auf Mono schalte ? Ich dachte immer, mono ist mono ist mono.....oder gibt es so etwas wie "falsches Mono" ?

Gespannte Grüße
Thomas
Manche Tonträger werden mit jedem Ton träger.

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20

Dienstag, 6. Juni 2017, 18:02

Hallo Thomas,

durchgehendes Mono in der Produktionskette ist "echt" und unterscheidet sich von der Monowiedergabe auf Zwei- oder Mehrkanalanlagen durch phasenreinheit. Auch der bestjustierte Stereokopf wird immer etwas Phase haben, auch Verstärkerzüge. Ebenso sollte bei echten Mono dann auch nur ein Lautsprecher(box) zur Anwendung kommen.
Dennoch, eine sauber aufgebaute Stereoanlage macht das kaum schlechter. Bei mir steht bei Mono das Signal exakt scharf umrissen in der Mitte bei allen Frequenzen. Aber die klangliche Definition ist bei einer reinrassigen Monokette dennoch etwas exakter. Interessanter Weise haben die Tontechniker für die Monoversionen der Beatles länger beim Abmischen gebraucht als beim Ping-Pnog-Stereo. Auch die Beatles sollen ihre Aufnahmen in Mono abgehört haben. Stereo ebtablierte sich erst Ende 60er/Anfang 70er, was auch wirtschaftliche Gründe hatte.
Gruß
André

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21

Dienstag, 6. Juni 2017, 20:34

Hallo Andre,

vielen Dank für deine Erklärung. Jetzt ergkbt sich für mich eine andere Frage: wurden die Beatles-Aufnahmen ursprünglich denn in Mono gemacht ? Denn man hatte, soweit mir erinnerlich, beim Plattenkauf die Wahl zwischen der Mono- und der Stereoaufnahme. Auch Produktionen anderer Musiker und Interpreten wurden in beiden Versionen auf dem Markt angeboten. Wurden also ursprüngliche Mono-Aufnahmen nachträglich zu Stereo, oder umgekehrt ?
Wenn dem so wäre, so kann ja in zweitem Fall kaum von einer echten Mono-Aufnahme gesprochen werden.

Gruß
Thomas
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22

Dienstag, 6. Juni 2017, 21:10

Ja, erst auf Abbey Road gab es Stereo, davor teilweise in einigen Stücken. Bis Sgt. Pepper wurden nur 4 Spur-Aufnahmen gemacht, jede Spur davon in Mono. Daher kam auch dieses "Ping Pong Stereo" in dem man einfach recht unkreativ zwei Kanäle nach ganz links und die anderen beiden ganz nach rechts gedreht hatte, schon hatte man "Stereo". Über Sweetspot und Bühnenpanorama hatten sich die Tontechniker damals wohl keine Gedanken gemacht. Daher kann ich viele verstehen, denen eine solche Aufteilung einfach nur nervt und lieber die Monoausführung nehmen.
PS. Bei den Monoabmischungen hatte man die 4 Kanäle sorgfälltig in Pegel und Frequenzband zusammengemischt.
Gruß
André

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23

Dienstag, 6. Juni 2017, 23:32

Alleine deshalb würde ich sehr gerne mal den Klang einer Erstpressung hören.

Und? Du weißt doch, wo wir wohnen! ;)
Die steht hier im Regal und wartet auf dich. Ich überspiele sie dir gern auf Tonband, da habe ich gar keine Skrupel! Du müsstest mir dazu dann nur mal eine PN oder Mail schreiben.

LG Holgi

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24

Mittwoch, 7. Juni 2017, 07:49

Der Remix scheint dennoch nicht ganz uninteressant zu sein..

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen…-review100.html


https://www.youtube.com/watch?v=usNsCeOV4GM

VG Martin

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25

Freitag, 9. Juni 2017, 21:19

Mono soll das Album ja mehr Druck und tatsächlich auch Differenzierung haben. Werde ich irgendwann mal herausfinden.
Ich kann jetzt auch etwas zur Monofassung sagen, da ich diese Woche einen weit entfernt wohnenden Freund besucht habe, der die Beatles in Mono-Vinylbox hat. Das dämliche Ping Pong hat mir schon früher nicht gefallen, die Hälfte hier, die andere da, was soll das... aber jetzt mag ich es gar nicht mehr hören. Und bei Sgt. Pepper ist der Unterschied besonders eklatant, da die Abmischung der Monofassung um Klassen besser ist. Auf meiner (sehr gut erhaltenen) Stereofassung klingt alles leicht verschwurbelt - in der Monofassung hingegen klar und knackig, druckvoller. Und, ja - auch räumlicher.

Zum Glück habe ich beim Anhören 'ne Kassette mitlaufen lassen, so hatte ich auch auf der Rückfahrt noch etwas davon. 8)

Viele Grüße
Nils