Sie sind nicht angemeldet.

  • »outis« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 513

Registrierungsdatum: 20. März 2008

  • Nachricht senden

1

Freitag, 2. Oktober 2015, 13:58

Direktschnitte und Galvanisierung?

Hallo,

Bakemeier - vielleicht verbreitet er Unfug mit seiner Behauptung, dass nach dem Schnitt die Lackfolie schnellstmöglich in die Galvanik verfrachtet werden müsse. Falls das Unfug ist, erübrigt sich dieser Beitrag. ;)

Ich habe hier nun eine Direktschittplatte, bei der die Einspielung der A- und B-Seite ca. ein halbes Jahr auseinanderliegt. Was passiert dann in diesem halben Jahr mit der zuerst geschnittenen Folie? Auf DMM finde ich übrigens keinen expliziten Hinweis.
Das Drumherum:
Liebe(r) ...
(Beitragstext s.o.)
LG, Jochen

Beiträge: 467

Registrierungsdatum: 14. Oktober 2006

Wohnort: Wien

  • Nachricht senden

2

Freitag, 2. Oktober 2015, 14:33

Es erscheint mir durchaus vernünftig, die Galvanisierung so schnell wiemöglich durchzuführen, damit sich auf der Lackfolie nicht zuviel Staub absetzt. Die Lackfolie lädt sich statisch leichter auf, da ja aus nichtleitendem Material und zieht den Staub leichter an und Staub, der sich vor der Galvanisierung absetzt, ist dann sozusagen im Originalmaster eingraviert. Die galvanisierte Vaterform ist da vermute ich weiniger kritisch, da die Oberfläche ja leitfähig ist. Diese Form wäre dann auch leichter lagerfähig, womit sich die Frage nach der zeitlichen Differenz zwischen A- und B-Seite eklären läßt. Hat man mal die Vaterform, kann man auf sie jedezeit zurückgreifen.

Ob jede Platte, die mit DMM geschnitten wurde auch den entsprechenden Hinweis trägt, kann ich auch nicht sagen, zu Beginn der 80er, als das Verfahren entwickelt wurde, mit ziemlicher Sicherheit, da es ja ein Verkaufsargument war. Bei den Neupressungen, die ich in den letzten Jahren erworben habe, war jedenfalls nie die Rede davon. Das kann damit zusammenhängen, dass das Verfahren nicht mehr verwendet wird oder dass auf den Hinweis einfach verzichtet wird.
Es würde mich auch interessieren, ob es noch Plattenschneidemaschinen in Betrieb gibt, die nach dem DMM Verfahren arbeiten. Wer mehr weiß, möge sich melden.
Viele Grüße
Lukas

  • »outis« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 513

Registrierungsdatum: 20. März 2008

  • Nachricht senden

3

Freitag, 2. Oktober 2015, 14:42

Günter Paulers Stockfisch-Records schneiden noch DMM.
Das Drumherum:
Liebe(r) ...
(Beitragstext s.o.)
LG, Jochen

  • »outis« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 513

Registrierungsdatum: 20. März 2008

  • Nachricht senden

4

Freitag, 2. Oktober 2015, 15:12

Das Drumherum:
Liebe(r) ...
(Beitragstext s.o.)
LG, Jochen

Beiträge: 1 602

Registrierungsdatum: 19. Dezember 2014

Wohnort: Krefeld

Beruf: Tonmeister

  • Nachricht senden

5

Freitag, 2. Oktober 2015, 15:21

Hier noch zwei. Danach wird’s aber schon eng, zumindest in Deutschland …

TonSchallRaum / Zorneding:
http://www.vinylcutting.de/schallplatten…-mastering.html

optimal media / Röbel a.d. Müritz:
http://www.optimal-media.com/de/performa…astering_studio


Grüße, Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peter Ruhrberg« (2. Oktober 2015, 15:37)


7

Samstag, 14. November 2015, 12:07

Hallo!

Falls noch nicht gelesen, hier der Hinweis auf einen aktuellen Beitrag von Holger (12. 11. 2015)
zu diesem Thema:

http://forum2.magnetofon.de/index.php?fo…ngenhagen+vinyl

EDIT:
Korrektur des links -> http://www.edc-presswerk.de/de/vinyl-pro…duktion-by-edc/
Sehr aufmerksam von Peter Ruhrberg - danke...

Gruß
Wolfgang

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »cisumgolana« (14. November 2015, 15:34)


Beiträge: 1 602

Registrierungsdatum: 19. Dezember 2014

Wohnort: Krefeld

Beruf: Tonmeister

  • Nachricht senden

8

Samstag, 14. November 2015, 12:26

http://forum2.magnetofon.de/index.php?fo…ngenhagen+vinyl


Dieser Link funktionierte bei mir nicht.
Hier ein neuer Versuch:

In Langenhagen werden wieder Schallplatten gepresst!

Grüße, Peter