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Saturday, June 27th 2020, 10:37pm

Nochmal ich, wenn der Thread wieder aktiv ist:
Thommie Bayer kennen vielleicht noch einige wenige mit dem letzten Cowboy aus Gütersloh, Rita oder Alles geregelt oder
inzwischen auch als Schriftsteller und Maler.

Aber sein erstes Album "Du wartest auf den Regentropfen" zusammen mit Günter Tomaske und David Forstman als Thommie & Tomaske
oder deren Single "Ich will zu dir"/"Komm Henry" kennen wahrscheinlich leider die wenigsten mehr. Ich darf mittlerweile die komplette

Diskografie mein Eigen nennen, Günter, Thommie und David sei Dank! (**stolz bin**) :thumbup:

Gruß
Hörbie
djhoerbie has attached the following image:
  • Thommie & Tomaske mit David Forstman - Du wartest auf den Regentropfen.jpg

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122

Sunday, June 28th 2020, 12:44am

Thommie Bayer kennen vielleicht noch einige wenige mit dem letzten Cowboy aus Gütersloh


Heißt der nicht Tönnies? :D

Nee, im Ernst: Thommie Bayer kenne ich, auch wenn es angesichts meiner sonstigen Hörgewohnheiten wahrscheinlich keiner vermuten würde, tatsächlich. Auf einer meiner der ersten Kassetten, die ich (schätzungsweise 1983) aus dem Radio aufgenommen habe, hatte ich eine Sondersendung zu ihm (oder zumindest die Liedbeiträge) mitgeschnitten, ohne den Namen des Interpreten zu notieren. Das waren "Alles prima", "Es ist alles geregelt" und "Der Knoten geplatzt". Auch wenn die Kassette (und damit die Aufnahmen) schon kurz danach verschollen war, ist mir vor allem letztes immer im Ohr geblieben, und im Internet-Zeitalter habe ich dann mal im Usenet (oder war es ein frühes Forum?) recherchiert, wer der Interpret war. Nach Klärung der Frage habe ich mir das Album "Was ist los?" besorgt. Gefällt mir ganz gut.

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123

Sunday, June 28th 2020, 1:17am

(Madonna) Ihr letztes brauchbares bzw. gutes Album (ich spreche ausschließlich über meinen Geschmack!!) war für mich Ray of Light aus 1998.


Ich hatte mit "Ray Of Light" (und vor allem dem großen Hit "Frozen", den ich einfach nur schnarchlangweilig finde), auch wenn es natürlich extrem erfolgreich war, schon meine Probleme. Für mich war die Zusammenarbeit mit William Orbit zu viel Anbiederung an den Zeitgeschmack. Aber wie Du selbst schreibst: Das ist natürlich alles Geschmackssache. Was danach kam - da gebe ich Dir recht - war durchweg noch schwächer.

Ich fand die frühe Madonna gut. Lieblingsalbum: "True Blue". Allein der Anfang mit dem klassischen Intro von "Papa Don’t Preach" ist bis heute sensationell. "Like a Virgin" und "Like a Prayer" waren auch klasse. Wobei Madonna bei allen Alben eigentlich austauschbar war. Sprich: Man hätte das mit so ziemlich jeder anderen Sängerin genau so gut machen können. Ihr Verdienst lag vor allem darin, immer hervorragende Songschreiber und Produzenten zu verpflichten.

Allerdings muss ich auch sagen: Ich hab' sie (wie viele) lange unterschätzt. Als im Sommer 1989 das nicht ganz jugendfreie Video von "Express Yourself" anlief, sagte ein Freund zu mir sinngemäß: Die weiß, daß ihre Karriere jetzt, wo sie 30 ist, langsam zu Ende geht und will's noch mal wissen. Die Wahrheit ist: Jetzt ist sie fast 62 und immer noch erfolgreich. Das zeugt schon von einem enormen Talent in Sachen Selbstvermarktung. :)

Ach, und zum eigentlichen Thema Gloria Estefan: Habe die Alben "Eyes of Innocence" und "Primitive Love" von Miami Sound Machine, beide sehr gut. Auch "Hot Summer Nights" vom Top-Gun-Soundtrack finde ich stark.

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Sunday, June 28th 2020, 9:40am

Gloria Estefan und Santana

Fiel mir gerade so ein: Gloria Estefan. In den 1980ern war sie ja zweifelsohne ein Star, mit oder ohne ihre Band Miami Sound Machine, und wurde teilweise durchaus in einem Atemzug mit Madonna genannt (wobei ich sie musikalisch immer für deutlich talentierter hielt). Aber in den letzten 20 Jahren hab' ich von ihr so gut wie nichts mehr gehört.
Hier ein Auftritt mit dem unvergleichlichen Carlos Santana von 2014:

https://youtu.be/WzYuER32g8Q


Gruß Micha

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Sunday, June 28th 2020, 10:18am

Wenn ich mich recht entsinne hatte Gloria E. vor Jahren einen schweren Unfall und besteht zu einem hohen Anteil aus Metall. So etwas mag im Alter etwas stärker zusetzen. Was ihre Nennung im Vgl. zu Madonna angeht, sehe bzw. höre ich das genauso. Madonna ist nicht so "meins".
Gruß

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Sunday, June 28th 2020, 10:27am

ich spreche ausschließlich über meinen Geschmack!!


Anders ist eine spannungsfreie Diskussion über Musik auch nicht möglich :D
So kann man mich mit Madonna und Gloria Estefan jagen, Talente und gekonntes Management würde ich aber nie in Frage stellen.
Madonna habe ich Anfang der 80er natürlich gehört, Titel wie "Lucky Star" und "Borderline" auch gemocht, nach wenigen Alben war ich den Einheitsbrei aber bereits vollkommen leid.

mit dem unvergleichlichen Carlos Santana


Als wirklich sehr großer Santana-Fan bin ich mit dem in meinen Augen unterirdisch schlechten Album "Supernatural" in 1999 auf eine Sandbank aufgelaufen.
Seit dem kann ich mir von ihm praktisch nichts mehr anhören, was die breite Maintream-Masse vollkommen konträr sieht. Für mich stellt das 2019er Album "Africa Speaks" den Tiefpunkt seines Schaffens dar.

Müsste ich eine Liste der Interpreten anfertigen, bei denen ich froh bin, dass sie in Vergessenheit geraten sind, hätte ich einiges zu tun :D
Gruß
Michael

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Sunday, June 28th 2020, 1:36pm

Thommie Bayer kennen vielleicht noch einige wenige mit dem letzten Cowboy aus Gütersloh


Heißt der nicht Tönnies? :D

:D :D :thumbsup: Der war gut!

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Sunday, June 28th 2020, 1:45pm

Hallo zusammen,
insgesamt fällt mir hier auf, wenn's auch OT ist, dass die ehemaligen bzw. auch noch Stars glauben, sich es selbst nochmal beweisen zu müssen.
Siehe Carlos Santana, wobei ich Supernatural nicht soo schlecht finde. Africa speaks kenn ich schon gar nicht mehr.
Auch Eric Clapton hat mit seinem 2016er Album "I still do" seinen gewohnten Biss verloren, wobei es aber auch noch hörenswert ist.
Das grasse Gegenteil dazu stellt für mich Chuck Berry's letztes Album "Chuck" dar. Das könnte ich rauf und runter hören.
Teilweise singt er zwar irgendwie so falsch klingend (oder das ist beabsichtigt!?), dass es schon wieder cool rüberkommt.
Aber wie gesagt: Geschmackssache! :thumbup:

Gruß
Hörbie

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Sunday, June 28th 2020, 1:54pm

Als wirklich sehr großer Santana-Fan bin ich mit dem in meinen Augen unterirdisch schlechten Album "Supernatural" in 1999 auf eine Sandbank aufgelaufen.
Seit dem kann ich mir von ihm praktisch nichts mehr anhören, was die breite Maintream-Masse vollkommen konträr sieht. Für mich stellt das 2019er Album "Africa Speaks" den Tiefpunkt seines Schaffens dar.

Müsste ich eine Liste der Interpreten anfertigen, bei denen ich froh bin, dass sie in Vergessenheit geraten sind,...


Ja - so ist das mit dem persönlichen Geschmack. Auch ich bin ein bekennender Santana-Fan... ...aber eben vor allem ein Fan seiner Frühwerke. Das 1969er Debut Album gehört für mich zu den besten Latin-Rock-Alben der Geschichte auch wenn nicht alle der damaligen Songs aus der Feder von Carlos selbst stammten. Aber ich bin davon überzeugt - wäre C.S. auf diesem Musikstil (...der ja zu der Zeit noch von sehr viel Progressivität und Fusionjazz geprägt war...) "hängen geblieben", wäre er schon längst in musikalische Vergessenheit geraten. Zumindest für ein breites Publikum. Durch den erneuten Richtungswechsel, der mit Supernatural eingeläutet wurde, dürfte er sich ein vor allem jüngeres Publikum neu erschlossen haben. Die Verkaufszahlen sprechen da eine deutliche Sprache.

Gruß

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Sunday, June 28th 2020, 3:38pm

Aber ich bin davon überzeugt - wäre C.S. auf diesem Musikstil (...der ja zu der Zeit noch von sehr viel Progressivität und Fusionjazz geprägt war...) "hängen geblieben", wäre er schon längst in musikalische Vergessenheit geraten. Zumindest für ein breites Publikum. Durch den erneuten Richtungswechsel, der mit Supernatural eingeläutet wurde, dürfte er sich ein vor allem jüngeres Publikum neu erschlossen haben. Die Verkaufszahlen sprechen da eine deutliche Sprache.


Deine Überzeugung teile ich durchaus. Mein Favorit ist das Album "Live At The Fillmore '68", bis einschließlich der "Borboletta" sind aber alle Alben ausgezeichnet.
Danch wurde er etwas schwächer, vereinzelt gab es aber immer mal wieder durchaus Brauchbares.
Gruß
Michael

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131

Sunday, June 28th 2020, 5:46pm

:thumbup: Soweit reicht meine Bevorzugung der Santana Klassiker ebenfalls, wobei ich Moonflower da noch mit einreihe. Ein Klasse-Album. Der 68er Filmore-Auftritt dürfte übrigens m.W. noch gar nicht der Santana Band (... bzw. damals noch Santana Blues Band) zuzuordnen sein. Beim "Filmore" Konzert '68 war C.S. doch für einen erkrankten Musiker eingesprungen oder irre ich da? Wie auch immer: er wird für mich nie zu den vergessenen Musikern gehören, ganz gleich, was er heutzutage so alles produziert.

Gruß