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1

Thursday, September 22nd 2005, 10:12pm

Die größten, besten, tollsten, coolsten, schnellsten, professionellsten, schönsten oder wichtigsten Gitarrensoli sind gesucht. Wie waren die Soli doch in den 70ern so wichtig. Gibt es heute überhaupt noch so etwas?

Damit die Infos nicht verlorengehen, sollten wir sie einmal zusammentragen. Dabei soll es auch keine Rolle spielen, ob das Solo nur ein Teil eines Musikstückes ist! Am besten Band, Titel und evtl. Gitarrist angeben.

Für mich ist die Wahl sehr einfach: ich nehme meinen Jüngsten - keiner spielt besser Luftgitarre...dummerweise ist er noch nicht berühmt ;)

Markus Berzborn

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2

Thursday, September 22nd 2005, 10:41pm

Ein All Time Favorite von mir ist da "Inventions for Electric Guitar" von Manuel Göttsching. Alle Titel dieser Platte wurden von Göttsching ganz alleine im Multitrack-Verfahren ausschließlich mit E-Gitarre eingespielt. Kein Synthesizer, kein Schlagzeug und auch sonst nichts.

Gruß,
Markus

Jürgen Heiliger

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3

Thursday, September 22nd 2005, 11:00pm

Hallo Andreas,

eine der Besten Gitarrensolie.....
Dire Straits, Mark Knopfler, Telegraph Road auf der "Live in Basel 92". Gesammtdauer des Stückes 14' 34", Solodauer mit Alan Clark an den Keyboards über 3 Minuten.

Introsolo Mark Knopfler mit Dire Straits beim Livekonzert in Nimes 94 bei "Money for Nothing".

Gruß
Jürgen

RS1500

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4

Friday, September 23rd 2005, 12:39am

Nun, Andreas,

ich antworte zunächst mit zwei Klassikern, nämlich

-dem Mini-Gitarrensolo von Keith Richards in "Sympathy for the Devil" der Rolling Stones auf "Get yer Ya-Ya's out!"

und

-der Zwiesprache zwischen B.B. King und seiner Gitarre im gleichnamigen Titelstück der LP "Lucille".

Keith's Solo stellt das -oft kopierte- Kondensat des ganzen Stücks dar, King's Dialog zeigt, was praktisch alle Rock- und Blues-Gitarristen von ihm gelernt haben.

Und dann wären da - damit schließt sich der Kreis - noch die (im Grunde aus beiden Spielweisen abgeleiteten) Chorusse von Jimi Hendrix auf "All along the Watchtower" von der "Electric Ladyland" zu nennen.

Schließlich (und vorläufig endlich) fällt mir da die gesamte "Paris Texas" von Ry Cooder ein - die ganze Platte ist letztlich ein einziges Gitarrensolo.

Gruß
Gerd

Markus Berzborn

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5

Friday, September 23rd 2005, 12:44am

Quoted

RS1500 postete
Schließlich (und vorläufig endlich) fällt mir da die gesamte "Paris Texas" von Ry Cooder ein - die ganze Platte ist letztlich ein einziges Gitarrensolo.
Dann musst Du aber auch noch "Dead Man" von Neil Young nennen. ;)

Gruß,
Markus

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6

Friday, September 23rd 2005, 4:33pm

Das Gitarrensolo von Prince in 'purple rain' fällt mir da auf die Schnelle ein.

Was war mit Jimmy Page, Jeff Beck, Led Zeppelin, Deep Purple...??? gab es schon etwas nennenswertes in den 50ern?

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7

Friday, September 23rd 2005, 4:50pm

# "Friday Night in San Francisco" mit John McLaughlin, Paco di Lucia & Al di Meola ist eine Aneinanderreihung von Soli, verteilt über 2 LP-Seiten

# Die Gitarre von Ry Cooder bei "Sister Morphine" vom Stones-Album "Sticky Fingers"

# David Lindley's Intro zum "Mercury-Blues", Live im Rockpalast. (Lindley war auch Cooders Partner bei Paris-Texas)

# Eric Clapton / Duane Allman bei "Layla"
Michael(F)

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8

Friday, September 23rd 2005, 5:38pm

Mir fällt auch die schnelle das Solo von Thin Lizzy in Emerald ein. Auch gut finde ich das Solo von Hotel California von den Eagles.
Grüße

Wayne

9

Saturday, September 24th 2005, 11:49am

Wie wäre es mit Peter Frampton "Comes alive": Do you feel like we do?
Oder aber auch King Crimsons Robert Fripp auf "Fractured" (von "The construKCtion of Light").
niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

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10

Tuesday, September 27th 2005, 8:46am

Mir gefällt Mike Bloomfields klare, ruhige E- Gitarre auf 'Super Session' ganz besonders gut. Nicht sehr bekannt, aber ich mag sein Gitarrenspiel: Sammy Vomacka, wenn er sich nicht gerade an 'Sweet Home Chicago' vergreift. 'Hotel California' wurde schon erwähnt, und aus der leichten Pop - Ecke schicke ich noch George Harrisons 'While My Guitar Gently Weeps' ins Rennen.
Gruß
Heinz

Crazy

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11

Tuesday, September 27th 2005, 3:17pm

Nicht so ganz solo, aber doch fast:

"Child in Time" von Deep Purple so ziemlich in der Mitte (bevor es wieder ruhiger wird) - einfach nur genial!

Gruß Norbert

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12

Tuesday, September 27th 2005, 9:11pm

Stevie Ray Vaughn - Texas Flood (aktueller denn je) oder 'pride and joy'

Santana, geradezu das fleischgewordene Gitarrensolo ;)

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13

Thursday, September 29th 2005, 1:16pm

Quoted

highlander postete
(...)
Santana, geradezu das fleischgewordene Gitarrensolo ;)
Wäre Carlos nicht so ein überaus sanftmütiger, freundlicher Mensch, so würde ich ihm am liebsten den Hals 'rumdrehen wollen dafür, daß er das beste Solo aller Zeiten, nur angedeutet hat, aber nicht gespielt.

LP "Abraxas", Titel "Black Magic Woman". Die Pflicht ist getan, die Verse gesungen, die Melodie gespielt, es beginnt die Kür. In nur wenigen Takten kippt das Gitarrespiel von "locker-routiniert" nach beseelt, wird immer druckvoller. Santana treibt die Band vor sich her, diese nimmt Fahrt auf wie ein Düsenjet kurz vor dem Abheben, auf das man gespannt wartet.

Was kommt ist die Industrieblende und ein dadurch abgewürgtes Solo, daß eines der größten hätte werden können. Ich habe die Platte dafür gehasst!

Gut 30 Jahre später, auf einer Bühne im Münchner Olympiastadion, konnte ich live nachhören, was daraus hätte werden können. Wenigstens das!
Michael(F)

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14

Thursday, September 29th 2005, 1:20pm

Quoted

heinz postete
(...) Nicht sehr bekannt, aber ich mag sein Gitarrenspiel: Sammy Vomacka, (...)
Wenn man Sammy Vomacka nennt, kann man gleich weiter machen:
- David Qualey
- Werner Lämmerhirt, langjähriger Begleiter von Hannes Wader


Der Übervater:
- Leo Kottke

Hier handelt es sich aber weniger um Gitarrensoli sondern mehr um Gitarristen, die die Gitarre als Solo-Instrument einsetzen. Neuentdeckung von mir, lohnt das Anhören: Die Gitarristin Vicky Genfan, die ich dieser Tage live erleben durfte.
Michael(F)

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15

Thursday, September 29th 2005, 7:40pm

Andrew Latimer von Camel in " City Lights " und " Lies ",
Album : "Nude" 1981,

Rythmus : wunderschöner Slow-Rock, begleitet nur von
Schlagzeug und Bass.

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Greg Lake hat auf seinem ersten Solo-Album ( 1976 ? ) ein
romantisches Solo in: " It hurt's " hingelegt.

Heribert