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Montag, 30. Juli 2018, 16:30

Vor Ende September tut sich zeitlich da garnix.

LG Martin
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Dienstag, 31. Juli 2018, 22:37

Erstmal eine schlechte Nachricht: Die Radiosendung hieß doch "Adrian und Alexander", die nach dem Vorbild gestaltete Fernsehsendung dann "Hallo Nachbarn", übrigens von dem später anderweitig berühmt gewordenen Wolfgang Menge.

Die gute Nachchricht für die auf eine Digital-Kopie hoffenden: Man mag es angsichts der aktuellen Temperaturen nicht glauben, aber September ist keine 5 Wochen mehr entfernt., das ist weniger als vom Beginn des Verkaufs von Weihnachtsgebäck und Schokoweihnachtsmännern bei Aldi & Penny bis Weinachten. Findet übrigens dieses Jahr auch wieder statt.

Zum Schluß noch eine zeitgemäße Ergänzung von Peters (also Peter seiner) Liste bzw. (der aus dem Zeitmagazin) mit den akustisch nicht auseinander zu haltenden Sätzen völlig unterschiedlicher Bedeutung:
1. Er fuhr im Suff nach Hause.
2. Er fuhr im SUV nach Hause.

Noch aktueller: Sie schwankte, ob sie zur #metoo oder zur #metwo Demo gehen sollte.

MfG Kai

33

Mittwoch, 1. August 2018, 10:02

"Ham and eggs schmecken besser als Hammondorgel."

Wenn wir uns dem Gleichklang widmen, möchte ich auf Gernhardt/Zehrer "Bilden Sie mal einen Satz mit .... Ein Dichterwettstreit" verweisen. Einen kleinen Eindruck gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=Mv1LFk4O0E8

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

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Mittwoch, 12. September 2018, 23:24

Gestern die Bänder vom Papa geholt, grad eines gereinigt und mal auf die Maschine geschmissen und Hallo Nachbarn gehört. Die erste (gehörte) Folge kann ich auf April 68 datieren. Die zweite (gehörte) kann ich nicht datieren (Kiesinger bekommt Gleitschützer, um nach dem Jahreswechsel sich nicht auf die Fresse zu legen). Die dritte Folge kann ich auch nicht datieren (erste Ausgabe der Springer Zeitschrift Jasmin).

Die kleine Akai 201d hab ich auch eingepackt, um an den Köpfen drehen zu können. Dennoch wird die Qualität nicht berauschend sein!

Zu guter Letzt muß ich noch meinen neuen Laptop auspacken, mir einrichten lassen und mir ein geeignetes Aufnahmeprogramm besorgen.

Aber ihr seht, auch wenn es noch dauert, ich denk an Euch!

Beste Grüße
Martin

Ps uiii, da fängt jetzt grad Peters Bastelstunde an...psssst!
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Donnerstag, 13. September 2018, 00:26

Gut Ding will Weile haben.
Auf einen Tag mehr oder weniger kommt's jetzt auch nicht mehr an.

Hat dein Vater keine UKW- Qualität aufs Band gebracht ?

Der neueste LapTop muß es auch nicht sein, ein schon laufender DeskTop tuts auch, hat auch meist das bessere Line- Interface oder nimmst du ein USB-Audio-Interface ?

MfG Kai

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36

Donnerstag, 13. September 2018, 00:46

Gute Frage!? Um es mit Stephen Terril aus dem ??? Gespensterschloß zu sagen: Nun ja, ich möchte sie so beantworten:

Mein Vater pendelte oft zu der Zeit zwischen Arbeit (Pott) und Osnabrück (Eltern). Oft mit dem Tonbandgerät auf dem Roller zwischen den Beinen, wie er erzählte. Das machte die Philips RK 34 möglicherweise nicht besser.
Wo genau und wie die Aufnahmen entstanden sind, muß ich ihn nochmal fragen.
Er hat viel hin und herüberspielt. Mit dem geliehenen Tonbandgerät eines Arbeitskollegen. Um Zeit zu sparen einfach mit doppelter Geschwindigkeit. Daher auch viel 4,75 und welche Kopiergeneration dann noch dazukommt?!

Das jetzt gehörte Band war 9,5 und die Qualität von gut verständlich bis schwer verständlich. Allerdings innerhalb einer Folge war die Qualität konstant.

Als Rechner hab ich nur den noch eingepackten Laptop, nachdem sich mein Desktop vor über 5 Jahren mit einem Knall verabschiedete. Seitdem lebe ich ohne Rechner.....

LG Martin
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Donnerstag, 13. September 2018, 01:49

Seitdem lebe ich ohne Rechner.....

Nit möööglich !
Wie kannas blooß angeen ?!
Es gibt da ein Loriot-Zitat über Möpse.
Geht ungefâhr so: Ein Leben ohne Möpse ist vorstellbar, wäre aber unerträglich.
Dabei wird immer behauptet, es sei von diesen kleinen Hunden die Rede.
Mir kommen da manchmal Zweifel.
Jedenfalls, wenn man Möpse durch Rechner ersetzt, funktioniert der Spruch auch.

MfG Kai

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Donnerstag, 13. September 2018, 07:04

Dabei wird immer behauptet, es sei von diesen kleinen Hunden die Rede.

Das liegt wohl daran, dass Loriot tatsächlich sagte und schrieb: „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“ (zuletzt in seiner Sendung zum 80. Geburtstag). In der Mehrzahl gedieh sein Mops allerdings besser, vielleicht auch weil eins von Loriots Büchern „Möpse und Menschen“ heißt und er sich gerne zwei Exemplare dieser Rasse hielt.

Ich bin fast geneigt hinzuzufügen: Ein Leben ohne Loriot ist möglich, aber sinnlos.

Grüße, Peter

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Donnerstag, 13. September 2018, 08:32

Hoffentlich ist diese Diskrepanz zwischen meiner Erinnerung und dem tatsächlichen Bonmot weder ein Indiz für diese Krankheit, an deren Namen man sich nicht erinnern kann, noch für einen bislang nicht ausreichend sittlich gereiften Charakter.

MfG Kai

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Donnerstag, 13. September 2018, 08:35

Ich bin fast geneigt hinzuzufügen: Ein Leben ohne Loriot ist möglich, aber sinnlos.


Dem kann ich mich nur Vollumfänglich anschließen. Lieblingszitat aus "Weihnachten bei Hoppenstedts": "Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann". Einfach genial ! Vor allem, wenn die angeheiterte Ehefrau den Text verwechselt... ;) ;)

Grüße, Rainer

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Donnerstag, 13. September 2018, 08:57

Zum Thema bitte! ....Abgezapft und originalverkorkst von Palhuber und Söhne!
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Donnerstag, 13. September 2018, 11:24

Aber leider trotz zweimaliger Bandreinigung nach einem Durchlauf, Agfa PE 31:
»Zelluloid« hat folgendes Bild angehängt:
  • IMG_0346.JPG
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Donnerstag, 13. September 2018, 11:59

Aber leider trotz zweimaliger Bandreinigung nach einem Durchlauf, Agfa PE 31:

PE 31 reagiert meist gut auf Backen.
Nach dem Abkühlen umspulen und möglichst bald wiedergeben.
Vielleicht hilft es ja :thumbup:

Grüße, Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peter Ruhrberg« (13. September 2018, 14:51)


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Donnerstag, 13. September 2018, 14:44

Ein Leben ohne Möpse ist vorstellbar, wäre aber unerträglich.


Wenn Du es genau wissen willst:

Zitat

Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos


Der Austausch des Mopses gegen andere Subjekte ist sehr verbreitet. Dürfen also auch gerne PCs oder wasweißich sein. Im Zeitalter des Smartphones empfehle ich:

Ein Leben ohne Ladekabel ist möglich, aber sinnlos.
Gruss,

Hendrik

---

Sind wir nicht alle ein bisschen γ-Fe₂O₃?

45

Donnerstag, 13. September 2018, 20:39

Pöh, wohl noch nie induktiv geladen oder was?


Verbundene Grüße

TSD

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Donnerstag, 13. September 2018, 20:57

Ein Leben ohne Ladekabel ist möglich,

Für Medion (Android) Tablets trifft das nicht zu,
man braucht im Lauf der Zeit sogar mehrere, denn die gehen recht schnell kaputt.
Besonders schlimm wird es, wenn der Akku schlapp macht und man fast ständig nachladen muß, denn dann kann man keine USB-Peripherie mehr anschließen.
Über das Thema könnte man ne ganze Bastelstunde füllen.

MfG Kai

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Montag, 24. September 2018, 23:06

So, nach grobem Durchspulen der Bänder kann ich schonmal drei Folgen Bastelstunde und 11 Folgen Hallo Nachbarn ankündigen. Aber die Qualität ist echt mies. Da wird man / ich kräftig nacharbeiten müssen. Welches Programm nehme ich denn am besten zur Aufnahme / Nachbearbeitung? Aber das ganze wird noch dauern, aber et is in Aabeit.

LG Martin
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Montag, 24. September 2018, 23:16

Welches Programm nehme ich denn am besten zur Aufnahme / Nachbearbeitung?

Kommt drauf an was für Arbeiten anstehen.
Ich verwende seit über 20 Jahren hauptsächlich Samplitude bzw. Sequoia.
Beide können zwar zehnmal mehr als ich jemals brauchen werde, dafür kann ich sie aber im Schlaf bedienen.

Grüße, Peter

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Dienstag, 25. September 2018, 22:52

Vier weitere Folgen Hallo Nachbarn gefunden.
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Mittwoch, 26. September 2018, 14:13

Und nochmal etwa 5 Folgen gefunden.
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Donnerstag, 4. Oktober 2018, 20:40

Nach Recherche im Internetz muß ich nochmal korrigieren: Die Radiosendung hieß von 1951 bis 1959 "Adrian & Alexander", von 1959 bis 1971 "Hallo - Nachbarn. Eine Sendung mit Adrian und Alexander". Inklusive exakter Schreibweise!
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Donnerstag, 4. Oktober 2018, 22:50

Ich fürchte, da muß außerdem noch zwischen der Radio-Sendung und der späteren Fernseh-Sendung mit diesem Konzept unterschieden werden.
Unter
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46265272.html
ist zu lesen, daß am 30.10.1963 die erste "Hallo Nachbarn" Sendung im Fernsehen ausgestrahlt wurde.
Über den Anfang im Radio Im November 1951 gibt es etwas zu lesen unter
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-25657800.html
Du beziehst dich wohl auf die Infos bei
https://docplayer.org/23687422-Adrian-un…nfaengen-1.html
Wer Lust hat, möge nachlesen, und staunen, welchen Wirbel Kabarett auslösen konnte.

MfG Kai

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Freitag, 5. Oktober 2018, 10:11

Tja, man fragt sich schon, wie es sein kann, daß beim NDR nur 5 von 560 Folgen erhalten geblieben sind? Gabs da nicht was mit Archivierungspflicht?

Aber die Geschichte geht noch weiter: mein Papa hielt zwei Tonbänder vor mir unter Verschluß, wegen angeblich teils schlüpfriger Aufnahmen. Nachdem ich ihm die Tage von dem Digitalisierungsvorhaben erzählte und er sich sichtlich über das Interesse hier freute, sprach ich ihn auf die unter Verschluß gehaltenen Bänder an. Was ich nie geglaubt hätte, mein Vater hat sie mir nach 31 Jahren versagens endlich ausgehändigt und meinte, erstens könnte er sich gar nicht mehr dran erinnern, was da so schlimmes drauf sein soll, zweitens wär ich ja mit 41 wirklich alt genug und drittens meinte er, was es heute so alles gibt, dagegen ist das sowieso Kindergarten. Ich hätte schwören können, ich bekomme die Bänder erst, wenn mein Vater irgendwann verstorben ist.

So nudelte ich also gestern erstmals eins von zwei Verschlußbändern und siehe da, es kullerten mir noch mehr Folgen von Hallo Nachbarn und Peters Bastelstunde entgegen.

Aber auch das Verbotene! Bespiel: Schwester und Bruder betrachten sich. Was hast Du denn da? Das ist meine Wasserleitung! - Hmm, bei mir ist das Alles unter Verputz!

Uiuiui wie moralisch verwerflich! Die Entscheidung, mir das als Zehnjähriger nicht auszuhändigen, kann man verstehen, aber 31 Jahre hätts ja nun nicht dauern müssen.

Ich hoffe, ihr mochtet mein kleines Amüsement etwas....
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Freitag, 5. Oktober 2018, 10:21

Tja, man fragt sich schon, wie es sein kann, daß beim NDR nur 5 von 560 Folgen erhalten geblieben sind? Gabs da nicht was mit Archivierungspflicht?
Die gesetzliche Archivierungspflicht müsste bei sechs Wochen liegen (wenn das damals auch schon so war). Alles, was älter ist, muss man nicht aufheben. Zur Info auch: https://www.digiandi.de/medien-technik/sonifex-sentinel/
Alles andere wurde entweder bewusst in den Schallarchiven archiviert oder hat zufällig auf irgendeiner Fensterbank überlebt - wenn es im Falle von Livesendungen überhaupt mitgeschnitten wurde.
Es wurde zwar vieles archiviert, aber bei weitem nicht alles. Man darf auch nicht vergessen, dass das alles Platz und Bandmaterial gekostet hat. Man muss sich auch in die damalige Zeit hineinversetzen. Diese Sendungen waren damals nichts "besonderes", sondern "Alltag". Warum hätte man alles ins Regal stellen sollen? Macht man heute ja auch nicht, obwohl es im Gegensatz zu damals überhaupt kein Problem wäre, sämtliche Programme 24/7 auf Festplatten in den Schrank zu stellen.
Ich suche:
Radiomitschnitte aller Art - digitalisiere Mitschnitte von Kassette, Band, DAT, MiniDisc, VHS, etc.!
www.digiandi.de

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Freitag, 5. Oktober 2018, 14:28

Da beide Sendungen, soweit ich mich erinnern kann, in der letzten halben Stunde vor Mitternacht gebracht wurden, gehe ich davon aus, daß vorproduzierte Bänder abgespielt wurden. Ich meine mal gelesen zu haben, daß die Bastelstunde von Frankenfeld selbst in seinem Wedeler Haus hergestellt wurde.
Kritische Satire mußte damals bestimmt noch vor Sendung von Verantwortlichen bzw. Bedenkenträgern abgehört werden. Aufnahme zu normalen Arbeitszeiten diente also nicht nur dem Schutze der Lohnabhängigen sondern auch dazu, die Sendung unliebsamer Inhalte verhindern zu können.

MfG Kai

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Freitag, 5. Oktober 2018, 15:33

Klar, die Bastelstunden waren nicht live. Und dass ein Redakteur die Sendungen, die er verantwortet, zuvor abhört, davon würde ich grundsätzlich ausgehen. ;)
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Sonntag, 7. Oktober 2018, 10:16

Es gibt Fotos von Peter F. in seinem privaten Tonstudio in seinem Wedeler Haus. Er besaß mindestens ein Magnetophon M5. Er hat dort viel vorproduziert.

Randnotiz: Seine M5 hatte ja keinen weiten Weg hinter sich. Es waren wohl kaum zwei Kilometer vom Wedeler Werk zu Frankenfelds Haus.
Gruß
Stefan

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Sonntag, 7. Oktober 2018, 10:26

Das bekannteste Foto mit Frankenfeld & M5 dürfte wohl dieses sein:



Grüße, Peter

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Sonntag, 7. Oktober 2018, 13:59

Sehr witzig ist auch im Zusammenhang mit den oben genannten unter Verschluß gehaltenen Bändern, daß in einer dort befindlichen Bastelstundenfolge Peter Frankenfeld ganz kurz und ganz laienhaft erklärt, wie ein Tonbandgerät funktioniert; er aber auch erklärt, daß dies vermutlich jeder wisse.
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