Sie sind nicht angemeldet.

Beiträge: 586

Registrierungsdatum: 10. August 2005

Wohnort: Drochtersen

Beruf: SHK, selbstständig

  • Nachricht senden

211

Samstag, 21. April 2018, 10:45

Moin. Leonard Cohen, da gab es " Susanne ...." das war damals was zum eng tanzen, aber früher ansonsten eher nicht. Aber meine Frau war da immer davon begeistert, hat sich auch nicht geändert. Die letzte Schallplatte von Leonard Cohen, sowie die letzte von den Stones, wurden zusammen gekauft, u. ich muss sagen, Mann kann beide gut u. gerne hören. Bei Cohen gibt es allerdings wirklich einige Stücke die einem nicht wieder aus dem Kopf wollen. Ich finde auch seine Stimme im Alter besser. Rundum eine tolle LP. (die Stones natürlich auch)auch wenn die aus Geldnot entstanden ist, was ich eigentlich nicht glaube.

mfg
Rainer

Beiträge: 272

Registrierungsdatum: 29. September 2016

Wohnort: Nahe Frankfurt

Beruf: Verfahrensingenieur

  • Nachricht senden

212

Samstag, 21. April 2018, 11:54

Malzeit,
habe ich da was übersehen? Heino der Ruhrpottbarde wurde noch garnicht erwähnt.
Kann es grausameres geben?
Schönes WE, werde mal wieder Men At Work und Double hören
Jürgen.

Beiträge: 3 614

Registrierungsdatum: 12. November 2004

Wohnort: Am Hohen Ufer der Leine

Beruf: Funkenkutscher im Ruhestand

  • Nachricht senden

213

Samstag, 21. April 2018, 18:32

Heino ist auch keine große Band! Na gut, Cohen auch nicht. :wacko:
Übrigens kommt Herr Kramm nicht aus dem Ruhrpott, das ist der andere, der auch keine Band ist...

Beiträge: 12 876

Registrierungsdatum: 4. April 2004

Wohnort: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Beruf: Softwareentwickler

  • Nachricht senden

214

Samstag, 21. April 2018, 20:45

Übrigens kommt Herr Kramm nicht aus dem Ruhrpott, das ist der andere, der auch keine Band ist...


Danke für die Korrektur. Aber wer ist denn der andere, wenn Heino der eine ist?

Beiträge: 59

Registrierungsdatum: 1. August 2015

Wohnort: Bratislava

Beruf: Elektriker

  • Nachricht senden

215

Samstag, 21. April 2018, 23:27

Interesantes Thema - habe ich erst jetzt endeckt. Ich glaube, musikgeschmack endert sich auch mit altern. Wenn ich jünger war, waren das auch rock bis hartrock gruppen. Bin geb. 1957, desswegen Led Zeppelin, Deep Purple, Emerson Lake Palmer, Nazareth, oder Creedence Clearwater Band. Bis heute mag ich Deep Purple, aber Child in Time im volle version ich glaube über 13 minuten - Konzert im Japan kann ich nich mehr im volle lenge verdauen. Bin so bischen auf die ruhigere seite geschwommen. Rock balladen von Metalica, Scorpions, oder ganz ruhige sachen, wie Simon und Garfunkel habe ich gerne zum abschalten nach arbeit. Wass höre ich auch gerne, sind Coutry lieder. Na ja, und wenn ich brauche bischen aufmunterung, dann komt die Neue Deutsche Welle mit Nena, Falco, und auch ABBA. Zusammengefast qer durchs Garten nach dem bedarf.

Emil.
Sony TC 765, Sony ST-S361,Sony DAT 55ES, Akai AT 55, Akai CD 52, Dual 505-3.


Bitte etschuldigen sie mein Deutsch, aber mindestens 20 Jahre habe ich Deutsch nur gesprochen. Das schriftliche ist dann schwer.

Beiträge: 3 614

Registrierungsdatum: 12. November 2004

Wohnort: Am Hohen Ufer der Leine

Beruf: Funkenkutscher im Ruhestand

  • Nachricht senden

216

Sonntag, 22. April 2018, 10:46

Aber wer ist denn der andere, wenn Heino der eine ist?

Ein gewisser Herr Grölemeyer. :D

Beiträge: 12 876

Registrierungsdatum: 4. April 2004

Wohnort: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Beruf: Softwareentwickler

  • Nachricht senden

217

Sonntag, 22. April 2018, 10:58

Auch wenn ich schon den leisen Verdacht hatte, daß Du ihn meinst: Die beiden auf eine Stufe zu stellen, ist recht weit hergeholt. :)

Grönemeyer... die Alben "Gemischte Gefühle" und "Bochum" find' ich gut, die nächsten beiden "Sprünge" und "Ö" sind auch noch OK. Danach wird's mir irgendwie zu routiniert. Zudem habe ich mal eine Weile in Bochum (wie der Zufalle es will: in dem Gebäude auf dem Uni-Gelände, in dem sein Arzt-Bruder praktiziert) gearbeitet, und da wurde Grönemeyer auf jeder Betriebsfeier bis zum Erbrechen gedudelt, was mir seine Musik nicht unbedingt sympathischer gemacht hat.

Aber im Schnitt ist mir Grönemeyer trotzdem lieber als der tatsächliche andere (also Westernhagen).

Beiträge: 249

Registrierungsdatum: 26. November 2010

Wohnort: Allgäu

  • Nachricht senden

218

Sonntag, 22. April 2018, 11:15

ich würde alle grölemaierplatten gegen je eine von heino und westernhagen tauschen.
ich kann das gekrächtze von diesem ruhrpottbarden absolut nicht abhaben.

Beiträge: 272

Registrierungsdatum: 29. September 2016

Wohnort: Nahe Frankfurt

Beruf: Verfahrensingenieur

  • Nachricht senden

219

Sonntag, 22. April 2018, 11:33

Wikipedia: "Heino wurde als Sohn des Zahnarztes Heinrich Kramm und dessen Ehefrau Franziska im Düsseldorfer Stadtteil Oberbilk geboren."
Ist Düsseldorf nicht Pott?

Beiträge: 3 614

Registrierungsdatum: 12. November 2004

Wohnort: Am Hohen Ufer der Leine

Beruf: Funkenkutscher im Ruhestand

  • Nachricht senden

220

Sonntag, 22. April 2018, 11:54

Nein. Wenn du als "Pott" das Ruhrgebiet bezeichnest, gehört Düsseldorf nicht dazu. Düsseldorf liegt ja südlich von Duisburg und gehört landschaftlich zur Rheinschiene. Der sog. Kohlenpott, der diesen Namen in Kürze nur noch historisch tragen wird (die letzte Zeche, Prosper-Haniel in Bottrop, schließt zum Jahresende) reicht im Westen von Duisburg bis etwa Hamm im Osten und wird nach Süden durch die Ruhr begrenzt.

Beiträge: 12 876

Registrierungsdatum: 4. April 2004

Wohnort: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Beruf: Softwareentwickler

  • Nachricht senden

221

Sonntag, 22. April 2018, 12:12

Düsseldorf für Ruhrgebiet halten ist so wie beim Dönermann Gyros bestellen. :D

Beiträge: 416

Registrierungsdatum: 6. April 2010

Wohnort: Berlin

Beruf: Journalist

  • Nachricht senden

222

Montag, 23. April 2018, 14:32

Grölemeyers erste LP hing damals (84?) so dermaßen penetrant in jedem Schaufenster und war so allgegenwärtig, dass ich heute noch die Postleitzahl weiß: 4630 Bochum.

Schlimm, was?

Ein aus Trier stammender Schulfreund sang damals immer "Bochum, ich komm aus Trier, Bochum, ich häng an Trie-hier..."

Gruß
Stefan

Beiträge: 12 876

Registrierungsdatum: 4. April 2004

Wohnort: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Beruf: Softwareentwickler

  • Nachricht senden

223

Montag, 23. April 2018, 14:56

Grölemeyers erste LP hing damals (84?) so dermaßen penetrant in jedem Schaufenster und war so allgegenwärtig, dass ich heute noch die Postleitzahl weiß: 4630 Bochum.


1984 stimmt. Nur war das nicht sein erstes, sondern bereits sein fünftes Album. :)

Beiträge: 262

Registrierungsdatum: 29. März 2016

Wohnort: Dresden

Beruf: Prozesstechniker Halbleiterbereich

  • Nachricht senden

224

Dienstag, 24. April 2018, 12:28

...kennt jemand die Grönemeyer- Parodie "Grönemeyer kann nicht tanzen" von Wiglaf Droste und Bela B. (Die Ärzte) ?

Müsst ihr Euch mal bei Youtube anhören. Das Ding kam damals (noch vor der Wende) mal auf RIAS 2 im Radio, ich hatte es zufällig gehört und den Aufnahmeknopf gedrückt. Ich könnte heute noch Tränen lachen. :D :D Und Herbert ? Der fand das überhaupt nicht komisch und drohte mit dem Anwalt. Da wurde der Titel kurzerhand in "Herbert kann nicht tanzen" umbenannt... :P

Grüße, Rainer

Beiträge: 2 273

Registrierungsdatum: 5. Juli 2006

Wohnort: Norrköping

  • Nachricht senden

225

Dienstag, 24. April 2018, 17:26

Also das hätte ich Avicii wirklich nicht gewünscht. Tatsächlich hatte ich mich gerade ein paar Tage vorher gewundert, schon lange nichts Neues mehr von ihm gehört zu haben. Die Andeutungen in den Nachrichten erklärten dann den traurigen Hintergrund. In Stockholm spielen die Glocken einer Kriche diese Woche sein bekanntestes Lied.

Viele Grüße,
martin

Beiträge: 763

Registrierungsdatum: 22. November 2005

  • Nachricht senden

226

Samstag, 28. April 2018, 10:40

Grönemeyer ist sicher ein guter Live-Act. Das sagen viele.
Ich mag "Currywurst" und das Album "Bochum", sowie das Lied "Nur noch so".
Aber ich kann den Typ irgendwie nicht ab.
Mit dem "anderen" gehts mir allerdings noch schlimmer. Westernhagen löst bei mir eher Brechreiz als Tanzreiz aus.

Beiträge: 12 876

Registrierungsdatum: 4. April 2004

Wohnort: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Beruf: Softwareentwickler

  • Nachricht senden

227

Samstag, 28. April 2018, 13:06

Mit dem "anderen" gehts mir allerdings noch schlimmer. Westernhagen löst bei mir eher Brechreiz als Tanzreiz aus.


Für Brechreiz reicht's bei mir bei Westernhagen nicht, aber ich mag ihn auch nicht. Das erste Album, das ich von ihm kannte, war "Halleluja" von 1989 (?). Das fand ich langweilig und nichtssagend, und genau so ging es mir dann auch mit so ziemlich allem, was danach kam.

Aber... das einzige mir bekannte Album seines Frühwerks, nämlich "Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz", find' ich ziemlich gut. Deswegen wollte ich mir auch immer schon mal ein paar weitere seiner frühen Alben anhören. Hat sich aber bisher nie ergeben.

Beiträge: 886

Registrierungsdatum: 17. April 2009

Wohnort: Am Remstal

  • Nachricht senden

228

Sonntag, 29. April 2018, 13:55



Aber... das einzige mir bekannte Album seines Frühwerks, nämlich "Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz", find' ich ziemlich gut. Deswegen wollte ich mir auch immer schon mal ein paar weitere seiner frühen Alben anhören. Hat sich aber bisher nie ergeben.
Den Pfefferminzprinz habe ich auch und finde das Album geil. Ich habe sein voriges, Erstlingswerk auf Cassette, das ist recht harmlos und nichtssagend, da war er noch in der Findungsphase. Der Pfefferminzprinz war dann wohl zu provokkant (wollte er später auch nicht mehr auf der Bühne bringen...) und so paßt sich MMW immer mehr dem Mainstream an, das war dann auch nicht mein Fall. Somit habe ich sein für mich wichtigstes Album und gut ist.
Gruß
André

Beiträge: 12 876

Registrierungsdatum: 4. April 2004

Wohnort: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Beruf: Softwareentwickler

  • Nachricht senden

229

Mittwoch, 23. Mai 2018, 19:25

Was ist eine große Band? Sind/waren Roxette eine große Band? (...) Und ich mag sie überhaupt nicht!


Erkenntnis des Tages zum Thema "Roxette": Gerade lief "It Must Have Been Love" im "Best Of 80s"-Internetradio, was ich mit einiger Verwunderung zur Kenntnis nahm, da das Lied in meiner Erinnerung nicht aus den 1980ern, aus den frühen 1990ern stammt. Weiterhin: Warum ging der Text auf einmal "It's a hot christmas day" statt "It's a hot winter's day"?

Kurze Internet-Recherche brachte folgende Erkenntnis: Ich hatte die Ur-Version namens "It Must Have Been Love (Christmas For The Broken Hearted)" aus dem Jahr 1987 gehört, die nur in Schweden ein Hit wurde. Die hierzulande bekannte Version stammt von 1990.

Vor allem musste ich aber feststellen, daß das (im Gegensatz zum weit überwiegenden Rest von Roxette) ein schönes Lied ist.

Beiträge: 688

Registrierungsdatum: 9. September 2006

Wohnort: Erkelenz

Beruf: Beamter

  • Nachricht senden

230

Donnerstag, 24. Mai 2018, 06:39

Ich werfe mal Status Quo ins Rennen. Hat man ein "Lied" gehört, kennt man alle. Eintönig. Die "Musik" besteht mal grade aus wenigen Akkorden ..... nicht hörenswert.
meine Spielzeuge: Philips N4520, Akai GX635D, ASC 6004 und 5004, Dual TG29, Uher Report4400 und RdL, Lenco L75, Braun PS500, Marantz PM7200, Saba 9241 T+A t160, Elac EL160 u.a.

Beiträge: 958

Registrierungsdatum: 10. Januar 2010

Wohnort: Mittelfranken

  • Nachricht senden

231

Freitag, 25. Mai 2018, 00:32

Och die Caroline würde ich nicht von der Bettkante stoßen..... :!:

VG Martin

Beiträge: 12 876

Registrierungsdatum: 4. April 2004

Wohnort: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Beruf: Softwareentwickler

  • Nachricht senden

232

Freitag, 25. Mai 2018, 00:34

Die hätten ein Abo bei den Bolland-Brüdern abschließen sollen. ;)

Beiträge: 958

Registrierungsdatum: 10. Januar 2010

Wohnort: Mittelfranken

  • Nachricht senden

233

Freitag, 25. Mai 2018, 00:49

Down, Down deeper in Down dideldum... :)
Den Rhythmus hamse schon halten können. Kann auch nicht jeder. Ansonsten haben sie natürlich nicht zu den Virtuosen gezählt. Aber echt waren sie m. E. schon.

VG Martin

Beiträge: 894

Registrierungsdatum: 13. April 2004

Wohnort: Lkr RO

  • Nachricht senden

234

Freitag, 25. Mai 2018, 05:29

Ich bin in der guten Situation, neben einem Status Quo Fan zu wohnen, der viele Tonträger besitzt. Um die CDs habe ich ihn einmal gebeten, und die Lieder befinden sich jetzt auf meinem Rechner. Meine persönliche Einschätzung ist so, dass ich die späteren Werke nicht so toll finde, während die frühen Stücke z.T. richtig schön sind. Caroline wurde erwähnt, und dieses Lied geht gerade noch. Zu den danach kommenden Liedern finde ich kaum noch Zugang. Die haben vermutlich das 3-Griffe-Image der Gruppe verursacht. Selber habe ich zwei Platten (beide aus der `Golden Hour`- Serie), die aus der sehr frühen Zeit stammen und einen abwechslungsreichen Querschnitt bieten. Die Tonqualität dieser 60 Minuten Platten ist natürlich miserabel, aber das Programm gefällt mir sehr gut. Da hört sich kein Lied an wie das andere, und Langeweile kommt nicht auf. Erstaunlich ist `Gerdundula`, das überhaupt keine Ähnlichkeit mit allen andern Liedern hat und für mich das Highlight von SQ darstellt. Ich meine, SQ waren als Musiker besser als ihr Ruf. Sie konnten schon, wenn sie wollten.

Gruß
Heinz

Beiträge: 958

Registrierungsdatum: 10. Januar 2010

Wohnort: Mittelfranken

  • Nachricht senden

235

Freitag, 25. Mai 2018, 06:47

Wie es immer so ist kommen die Rhythmus Gitarristen in der RocknRoll Geschichte leider immer etwas schlecht weg. Ein Schicksal das z. B. Keith Richards oder Malcom Young durchaus teilen bzw. geteilt haben.
Es ist m. E. wesentlich schwerer den "Caroline" Rhythmus vom leider wie Malcom Young zwischenzeitlich verstorbenen Rick Parfitt den sich größtenteils jenseits des 12ten Bundes in F-Dur stehenden Beat sauber zu spielen als z. B. Gary Moores Lead-Gitarre auf "Still got the Blues" nachzuempfinden...https://www.youtube.com/watch?v=nhnmPadl290


So gilt der Rhythmusgitarrist in der Regel halt als Kantholzspalter....sowie eine überwiegend Rhythmusorientierte Band wie SQ als 3 Akkord Wunder.
VG Martin

Beiträge: 1 028

Registrierungsdatum: 28. Oktober 2007

Wohnort: Franken

  • Nachricht senden

236

Freitag, 25. Mai 2018, 09:59

Genau so isses Martin. Vermutlich erkennt das aber nur ein Gitarrist.
Alle die über die drei Akkorde (nicht "Griffe") lästern, sollen es einfach mal probieren.
Kann ja selbst für einen Anfänger nicht schwer sein, sind ja nur drei Akkorde...
Viele Grüße
Jörg

Beiträge: 12 876

Registrierungsdatum: 4. April 2004

Wohnort: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Beruf: Softwareentwickler

  • Nachricht senden

237

Freitag, 25. Mai 2018, 15:43

Ich werfe mal Status Quo ins Rennen.


Mir war so, als sei hier im Forum schon mal kontrovers über Status Quo diskutiert worden. Habe gerade mal gesucht: Es war im Kondolenz-Thread für Rick Parfitt.

Rick Parfitt ist tot

Beiträge: 12 876

Registrierungsdatum: 4. April 2004

Wohnort: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Beruf: Softwareentwickler

  • Nachricht senden

238

Freitag, 25. Mai 2018, 23:57

Hatten wir die Beach Boys schon? Mit ihren Sommer-Sonne-Surfen-Liedern wie "Surfin' USA" und "Fun Fun Fun" kann man mich jagen.

Allerdings hab' ich nach lange gepflegter Abneigung vor rund zehn Jahren mal die schon ewig in meinem Schrank vor sich hingammelnde "Pet Sounds" durchgehört und war sehr positiv überrascht. Dem häufig gehörten Vergleich zu "Sgt. Pepper" hält sie für meinen Geschmack zwar nicht ganz stand, und das alberne "Letzten Sonntag im Streichelzoo"-Cover wirkt für ein ambitioniertes Werk etwas deplatziert, aber es ist wirklich ein sehr gutes Album.

Beiträge: 2 212

Registrierungsdatum: 21. März 2005

Wohnort: Rhein-Main Gebiet

Beruf: Rentenanwärter

  • Nachricht senden

239

Samstag, 26. Mai 2018, 02:17

Timo,

da gebe ich dir völlig recht. Aber das ist wie mit den Beatles: mir gefallen die Sachen ab 1966 besser, als die davor. Einem Freund von mir geht es genau anders rum, der kann mit den "Studio-Beatles" überhaupt nichts anfangen und steht mehr auf die "Yeah, yeah-Sachen".

Bei den oben erwähnten Statis Quo ist es bei mir genau umgekehrt, die alten Sachen aus den Sechzigern finde ich fantastisch, zehn Jahre später konnten sie mir mit ihrem Rockin all over the world den Buckel runter rutschen. Abgesehen davon, dass dieser Titel vom unvergleichlichen John Fogerty geschrieben wurde und der ist immer noch einer meiner Favoriten.

Thomas
Manche Tonträger werden mit jedem Ton träger.

Beiträge: 12 876

Registrierungsdatum: 4. April 2004

Wohnort: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Beruf: Softwareentwickler

  • Nachricht senden

240

Sonntag, 27. Mai 2018, 01:45

da gebe ich dir völlig recht. Aber das ist wie mit den Beatles: mir gefallen die Sachen ab 1966 besser, als die davor.


Geht mir auch so, aber anders als bei den Beach Boys nerven die Stücke der naiven Beatles-Phase nicht, sondern sind immerhin gute und solide Popmusik.

Ich lehne mich vielleicht weit aus dem Fenster, weil ich nicht wirklich viel über die Beach Boys weiß, aber für mich macht es sogar ein bisschen den Eindruck, als sei die "Pet Sounds" nicht der Anfang einer neuen, besseren Band, sondern eher ein zwischenzeitlicher Glücksgriff. Auf dem nächsten Album war dann das allseits bekannte "Good Vibrations" zu finden, was ich wieder ziemlich schrecklich finde.