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cdj74

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31

Saturday, December 4th 2004, 10:49pm

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timo postete

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timo postete
(Pet Shop Boys)
Unter den ca. 25 bekannten Singles gab es übrigens nur zwei Coverversionen: "Always On My Mind" (Original von Elvis Presley) und "Where The Streets Have No Name/ Can't Take My Eyes Of You" (Original von U2/ Frankie Valli).
Nachtrag: Stimmt nicht - "Go West" ist natürlich auch gecovert.
Noch nicht ganz richtig ;)
"It's Alright" ursprünglich von Sterling Void erschien (allerdings mit anderen Lyrics) auf einem "Acid Trax" Compilation Album.
Später hat Sterling Void wiederum die Pet Shop Boys Version geremixed.

"Always On My Mind", "It's A Sin", "Opportunities" und "Suburbia" sind für mich die besten Tracks der Pet Shop Boys.

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32

Sunday, December 5th 2004, 9:32am

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cdj74 postete
"It's Alright" ursprünglich von Sterling Void erschien (allerdings mit anderen Lyrics) auf einem "Acid Trax" Compilation Album.
Ah... na sowas! Ich hatte mich immer über "Sterling Void" in der Autorenzeile gewundert, aber das letztendlich so gedeutet, daß die PSB da ein (neues) Lied von einem Fremdautor "eingekauft" hätten. Mal sehen, ob ich das Original irgendwo auftreiben kann.

Danke für den Hinweis. :-)

cdj74

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33

Sunday, December 5th 2004, 1:16pm

Gern geschehen...

Sterling Void's version ist ein Klassiker des (Acid) House und sollte findbar sein, auch wenn die breite Masse wohl nur die Pet Shop Boys Version kennt.

"The classic house-music track "It's Alright" was originally performed by one of its co-writers, Sterling Void. Neil and Chris heard it, loved it, and decided to cover it. Neil provided, uncredited, some additional lyrics with an ecological bent (who would have guessed?) to this powerful song about the immortality of music—on a cosmic scale, no less, sustained "on a timeless wavelength"—and the way in which it asserts and helps to maintain human hope and dignity in the face of overwhelming obstacles. The album version is dominated by a simple, repetitive piano motif, but Trevor Horn's single remix replaces the piano with a more elaborate synth line."

Quelle:
http://www.geowayne.com/master.html?http://www.geowayne.com/psbactually.htm

Und dann Links "It's alright" auswählen...

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34

Sunday, December 5th 2004, 6:57pm

Sting
fällt mir gerade ein. Einer jener Musiker, die unangefochten auf einem Sockel stehen. Ich finde ihn blutleer und langweilig. Diese Aussage bezieht sich nicht auf "The Police", die ich damals sehr gut fand, sondern auf sein Solo-Werk.
Michael(F)

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35

Sunday, December 5th 2004, 7:52pm

Das haut mich vom Hocker, das hätte ich nicht von dir gedacht! Da habe ich dich falsch eingeschätzt. Sting ist ja irgendwie nach Police ins Jazz-Lager gewechselt. Ich mag ihn auch nicht.

Wußtet ihr, daß er in den 70ern im The Who-Film 'Quadrophenia' als Mod auftrat?

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36

Sunday, December 5th 2004, 8:04pm

Jazz alleine ist noch kein Qualitätsmerkmal.

Quadrophenia hab' ich ein paar mal gesehen. Sting hat den coolen Typen gegeben (in seiner Freizeit), war Vorbild und Idol für seine Gefolgschaft und hat im Berufsleben brav gebuckelt und als Page in einem Hotel Koffer geschleppt.
Michael(F)

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37

Monday, December 6th 2004, 1:37pm

Meine zwei "nicht leiden können" Favoriten sind:

- Middle of the Road (albernes gepiepse)
- Survivor (kann ich einfach nicht leiden, weil ich "Eye of the Tiger" nicht mag)

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38

Monday, December 6th 2004, 3:05pm

- Saga
- Foreigner (mag "Cold as Ice" nicht)
- Journey

Klingt alles zu angestrengt, zu bemüht.
Michael(F)

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39

Friday, January 7th 2005, 10:05am

Da fällt mir noch R.E.M. ein. Eigentlich machen die erstklassige Ware, aber irgendetwas stimmt nicht und geht mir gegen den Senkel, möglicherweise ist es die Stimme des Leadsängers. Eigentlich müßte die ganze Welt von R.E.M. schwärmen, tut sie aber nicht, sie würdigt die Gruppe 'nur'. Schade um dieses letzte Quentchen...

Gestern hatte ich eine Platte von Barclay James Harvest, gone to earth und noch eine andere. Was die machen ist dermaßen steril, daß bei mir keine Freude aufkommen will...

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40

Friday, January 7th 2005, 12:22pm

Apropos 'angestrengt und bemüht': Das sind Attribute, die ich der
Little River Band gebe.
Andererseits: es geht auch grob und schlampig und unlustig:
Neil Young, der allerdings auch ganz vorzügliche Alben gemacht hat (Rust Never Sleeps)

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41

Friday, January 7th 2005, 1:04pm

Hallo,

noch 2 der größten Langweiler der Rock-Geschichte:

Eric Clapton
Mark Knopfler

Viele Grüße
Frank

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42

Friday, January 7th 2005, 1:54pm

Gary Moore,
weil er nicht nur langweilig ist, sondern sich dazu auch noch fürchterlich anstrengen muss um wenigstens das zu sein.
Michael(F)

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43

Friday, January 7th 2005, 2:21pm

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Michael Franz postete
Gary Moore,
weil er nicht nur langweilig ist, sondern sich dazu auch noch fürchterlich anstrengen muss um wenigstens das zu sein.
Einige Sachen von ihm fand ich ganz gut - z.B. "Out in the fields" und die Coverversion von "Friday on my mind".

Jürgen Heiliger

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44

Friday, January 7th 2005, 3:16pm

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firstthird postete
Hallo,

noch 2 der größten Langweiler der Rock-Geschichte:

Eric Clapton
Mark Knopfler

Viele Grüße
Frank
Hi Frank,

guuuut dass ich das nicht gelesen habe.

Ohne Knopfler hätte es nicht Bob Dylan - Infields, oder gar Tina Turners Comebach nicht gegeben.

Gruß
Jürgen

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45

Friday, January 7th 2005, 3:20pm

Aber Clapton ist schon ein Langweiler ;)

Jürgen Heiliger

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46

Friday, January 7th 2005, 3:23pm

Hi Andreas,

bei den richtigen Mitstreitern kann Mr. Slowhand aber auch anders.......

Ich erinnere da gerne an das Nelson Mandelakonzert, wo er als 2.Leadgitarrist bei den Dire Staits mit auf der Bühne war.

Gruß
Jürgen

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47

Friday, January 7th 2005, 11:51pm

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Jürgen Heiliger postete
bei den richtigen Mitstreitern kann Mr. Slowhand aber auch anders.......

Ich erinnere da gerne an das Nelson Mandelakonzert, wo er als 2.Leadgitarrist bei den Dire Staits mit auf der Bühne war.

Clapton braucht keine Mitstreiter, er ist ein Mitstreiter!
Will sagen: Seine besten Momente hat er nicht als Leader sondern als Begleiter. Als solchen schätze ich ihn auch.
Michael(F)

Hermann Posch

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48

Saturday, January 8th 2005, 12:23am

Da muß ich Eric Clapton in Schutz nehmen.Ich habe Live Aufnahmen von der USA Tour 2004 und da brennt er die Hütte voll ab.Die Band ist tight und gut eingespielt und Mr. Slowhand gibt volles Rohr Gummi ;-)Seine Studioplatten mag ich auch nicht so.z.B. die Songs I shoot the sherif oder Wonderfull tonight und diese seichten Sachen.Ich schätze aber Clapton sehr weil er total vielseitig ist und auch die alten Bluessachen drauf hat aber vorallem hat er den besten Gitarrensound überhaupt.
Was ich nicht mag sind diese ganzen Metalbands die so auf Satanische Verse machen aber im Endeffekt haben die nie wirklich gute Rockmusik gehört.

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Michael Franz postete

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Jürgen Heiliger postete
bei den richtigen Mitstreitern kann Mr. Slowhand aber auch anders.......

Ich erinnere da gerne an das Nelson Mandelakonzert, wo er als 2.Leadgitarrist bei den Dire Staits mit auf der Bühne war.

Clapton braucht keine Mitstreiter, er ist ein Mitstreiter!
Will sagen: Seine besten Momente hat er nicht als Leader sondern als Begleiter. Als solchen schätze ich ihn auch.

wz1950

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49

Saturday, January 8th 2005, 2:21am

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highlander postete
Aber Clapton ist schon ein Langweiler ;)
Da hat sich Andreas wohl bewußt ein besonders großes Fettnäpfchen ausgesucht, um dann mit grinsendem Gesicht reinzutreten.... oder? :D

Gruß, Wolfgang

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50

Saturday, January 8th 2005, 9:40am

Wie man oben lesen kann, bin ich nicht allein, FristThird teilt meine Ansicht ;) Dieser Thread soll ja auch nicht Marterpfähle ermöglichen, wo sich einer als Hasser von XY outet und alle anderen mit Steinen werfen. Jeder nennt einfach, welche Truppe er nicht ausstehen kann und evtl. kombiniert mit einem 'warum'. Soll heißen, entweder ist jedes Posting hier ein Fettnäppchen oder keines ...

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51

Saturday, January 8th 2005, 12:02pm

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highlander postete
Aber Clapton ist schon ein Langweiler ;)
Alleine Ja, mit Cream, Derek and the Dominos und den Yardbirds war es besser.

Habe gehört das Cream wieder auf Tour gehen wollen, weiß jemand was genaueres?

wz1950

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52

Saturday, January 8th 2005, 12:45pm

@Marcel:

Fünf Konzerte in der Londoner Royal Albert Hall sind geplant, irgendwann im Frühjahr soll das stattfinden.

Gruß, Wolfgang

TB-Dani

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53

Saturday, January 8th 2005, 12:51pm

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wz1950 postete
in der Londoner Royal Albert Hall
Grmpf,direkt um die Ecke.....:(

wz1950

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54

Saturday, January 8th 2005, 1:39pm

@Dani:

Kannst ja mal anfragen, ob sie ein Konzert in Senden einplanen... :D

Gruß, Wolfgang

TB-Dani

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55

Saturday, January 8th 2005, 2:14pm

Nö,eher nicht:D aber am 21. kommt das Glenn Miller Orchestra in die Steverhalle Senden,ist doch schon al ein anfang,wa´?

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56

Saturday, January 8th 2005, 4:03pm

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Hermann Posch postete
Da muß ich Eric Clapton in Schutz nehmen.Ich habe Live Aufnahmen von der USA Tour 2004 und da brennt er die Hütte voll ab.Die Band ist tight und gut eingespielt und Mr. Slowhand gibt volles Rohr Gummi ;-)Seine Studioplatten mag ich auch nicht so.z.B. die Songs I shoot the sherif oder Wonderfull tonight und diese seichten Sachen.Ich schätze aber Clapton sehr weil er total vielseitig ist und auch die alten Bluessachen drauf hat aber vorallem hat er den besten Gitarrensound überhaupt.
Was ich nicht mag sind diese ganzen Metalbands die so auf Satanische Verse machen aber im Endeffekt haben die nie wirklich gute Rockmusik gehört.

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Michael Franz postete

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Jürgen Heiliger postete
bei den richtigen Mitstreitern kann Mr. Slowhand aber auch anders.......

Ich erinnere da gerne an das Nelson Mandelakonzert, wo er als 2.Leadgitarrist bei den Dire Staits mit auf der Bühne war.

Clapton braucht keine Mitstreiter, er ist ein Mitstreiter!
Will sagen: Seine besten Momente hat er nicht als Leader sondern als Begleiter. Als solchen schätze ich ihn auch.
Ich finde das Live-Album "Just one night" sehr gut. Das geht phasenweise auch in Richtung "Hütte abbrennen".

Clapton ist hier durchaus Bandleader - insofern war mein Kommentar nicht ganz richtig. Was ich meinte: Clapton gehört zu den Musikern, die sich auch mal in die 2 Reihe stellen, und das auch in der eigenen Band. Oft genug macht er den kompetenten Sideman für seine Mitmusiker. In dieser Rolle mag ich ihn am liebsten.

Das was er in den letzen Jahren komponiert und veröffentlicht hat langweilt mich größtenteils.
Michael(F)

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57

Saturday, January 8th 2005, 4:50pm

Hallo Leute,

sie Reaktionen auf mein posting überrraschen mich doch etwas:
ich hatte doch mehr Widerspruch erwartet.

Wegen des Weichspülers Knopfler hat nur Jürgen etwas entgegnet.
Aber ich stehe dazu,auch,wenn er mit Zimmermann etc. gespielt hat(bei Tina Turners come-back finde ich Jeff Beck interessanter).Knopfler eignet sich ganz gut als Musik,wenn man in den Urlaub fährt:ganz nett und hübsch,aber irgendwie bewegt mich das nicht.Ich erinnre mich auch,wann ich ihn das erste Mal gehört habe:Im Frühjahr 1978(oder war´s 1979??)auf der Fahrt nach Ischgl zum Schifahren.
Der Typ,mit dem ich unterwegs war,hatte die ersten beiden LP auf Kassette,und die liefen nahezu ununterbrochen von Nürnberg bis Ischgl...

Es gibt verschiedene Leute,da würde ich mir wünschen,so wie der spielen zu können,aber Knopfler gehört nicht dazu.

Beim guten Erich muß ich mich insofern etwas zurücknehmen,als man seine Entwicklung sehen muß.Von John Mayall und dem Blues(den für junge weiße Intelektuelle adaptierten und domestizierten Blues),zu den Yardbirds und dann Cream.Und dann war Clapton Gott.Seinen Einfluß kann man gar nicht groß genug einschätzen,bis hin zu seinem Equipment:damals spielte er Gibson,und alle Möchtegern-Gitarreros spielten Gibson oder Kopien(Jedenfalls die,die ich kannte)
Das war aber nicht nur die Zeit endloser Gitarren-Soli,sondern auch die des exzessiven Gebrauchs halluzinogener Drogen.Und spätestens bei Blind Faith mußte man Angst haben,daß Clapton das nicht überlebt.
Er hat´s bekanntlich geschafft.Indem er "untergetaucht" ist,mit Hourglass,Delany and Bonnie,etc gespielt hat,nicht in der ersten Reihe stand.Und dank vieler Entziehungskuren und viel Alkohol(...seit gestern liegt er im Dilirium,ab morgen steigt er wieder auf die Droge um...(Hannes Wader))

Aber bereits damals war er dann richtig gut,wenn er mit guten Gitarristen gespielt hat,z.B. Duane Allman(der übrigens eine Expressivität hatte,die mir noch heute gefällt:auch auf den Almann-Brothers war der der Mensch für´s Gefühl,Dicky Betts der Mann für die Technik.Der hat sich mittlerweile einigermaßen selbst zerstört..)

Seine Solo-Projekte in den Jahren darauf:siehe oben...

Übrigens hat er auch seine hauptsächlich genutzte Gitarre verändert:er spielt jetzt viel Fender Stratocaster("Blacky")

Auf dem Album "Just one night" spielt Albert Lee die andere Gitarre,und ich weiß eigentlich immer noch nicht,welche mir besser gefällt...

Aber noch einen Langweiler habe ich für Euch,obwohl es mir schwer fällt,den hier überhaupt nach den bisher genannten zu nennen(weil die immer noch meilenweit drüber stehen)
Der größte Langweiler von allen,der kommt gleich nach Dieter Bohlen:

PAUL MC CARTNEY

Begründen kann ich da wenig,seine Produktionen sind einfach nur seichtes Gesülze

Viele Grüße
Frank

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58

Saturday, January 8th 2005, 6:39pm

Herrlich! Mach weiter, wen haben wir noch nicht genannt???

Ich werfe mal Prince/Symbol/'was auch immer' in die Runde. Er hat einige interessante Kompositionen gemacht, spielt Gitarre wie kein zweiter, aber auch seine Alben sind langweilig. Hat eigentlich jemand mal seine Filme gesehen? Liefen vor ein paar Jahren im TV und waren alles andere als Kunstwerke...

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59

Saturday, January 8th 2005, 10:10pm

wg. Mark Knopfler:

Wie es der Zufall so will: Hier wird über ihn diskutiert, und gerade habe ich mir die DVD eines Live-Konzertes angeschaut (London 1996). Meine Tante, bei der ich gerade zu Besuch bin, ist großer Fan.

Als vor 25 Jahren die Dire Straits die Bühnen betraten, war das nicht langweilig sondern frischer Wind. Daß die Alben Nummer zwei und drei kein richtiger Fortschritt waren, sah man ihnen nach, immerhin wurde die gute Idee in die Richtungen Blues (Communique) und Romantik (Romeo und Juliet) kompetent ausgewalzt. Was danach kam war Treten auf der Stelle mit austauschbaren Alben.

Bei der Live-DVD setzt sich das fort. Die zahlreich auf der Bühne versammelten Musiker, ein Streicherensemble, ein Irish-Folk-Ensemble, die Band, sind von bester Qualität, Knopflers Gitarrespiel würde ich als "gepflegt" und "gediegen" bezeichnen, die Musik plätschert ereignislos ohne störende Höhepunkte vor sich hin und auf der Bühne passiert nicht viel, was die Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde. So ist das der optimale Soundtrack zum Bügeln, Staubwischen, Zeitunglesen, Biertrinken, auch um vor sich Hinträumen und dabei einzuschlafen.

So richtig prickelnd ist das nicht, und das will Knopfler wohl auch nicht sein.

Etwas prickelt es dann doch noch: Als der Slide-Gitarrist Sonny Landreth für einige Songs die Bühne besteigt. Die Songs versinken zwar konturlos im knopflerschen Kompositionseintopf, aber besonders das Zusammenspiel der Beiden im überlangen Intro zu "Cannibals" ist klasse und lässt erahnen, was passieren könnte, würde man den guten Mark als Praktikant in eine richtig gute Band stecken, wo er sich nicht mit seinen eigenen Werken herumschlagen müsste.

By the way, die Filmumusik zu "Local Hero" ist ihm auch ganz gut gelungen.
Michael(F)

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60

Saturday, January 8th 2005, 11:02pm

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highlander postete
Ich werfe mal Prince/Symbol/'was auch immer' in die Runde. Er hat einige interessante Kompositionen gemacht, spielt Gitarre wie kein zweiter, aber auch seine Alben sind langweilig.
Auf welche Alben beziehst Du Dich? Wenn es um die Zeit nach 1991 geht: Da hat er fast nur uninspirierten Müll produziert, und das betrifft nicht nur die Alben.

Sein Schaffen der 80er Jahre finde ich dagegen sehr gut. "Around the world in a day", "Lovesexy" und "Parade" sind Perlen. Auch im Dunstkreis von Prince ist damals ziemlich viel gute Musik entstanden (The Time/ Morris Day, Vanity Six, Wendy & Lisa...) - und nicht zu vergessen: "Nothing Compares 2U" und "Manic Monday" stammen aus seiner Feder. Wobei ich letztes ja eine geradezu geniale Variation seines früheren Hits "1999" ist.

Bin froh, daß ich ihn 1990 noch mal live in der Westfalenhalle sehen durfte. Danach fing er an, am Rad zu drehen und schlechte Musik zu machen.

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Hat eigentlich jemand mal seine Filme gesehen? Liefen vor ein paar Jahren im TV und waren alles andere als Kunstwerke...
Mal ehrlich: Wie viele Musiker- oder Band-Filme sind für ein anderes Publikum als die eingefleischten Fans interessant? Wie viel cineastische Qualität hatten bei objektiver Betrachtung die Elvis- oder die Beatles-Filme? Hat man bei "Moonwalk" von Michael Jackson nicht den Verdacht, daß er seinen damaligen Hang zu überlangen Musikvideos auf die Spitze getrieben und das ganze dann als Kinofilm verkauft hat?

Zumindest "Purple Rain" halte ich eigentlich für recht gut.