You are not logged in.

Dear visitor, welcome to Bandmaschinenforum. If this is your first visit here, please read the Help. It explains in detail how this page works. To use all features of this page, you should consider registering. Please use the registration form, to register here or read more information about the registration process. If you are already registered, please login here.

  • "highlander" started this thread

Posts: 4,457

Date of registration: Mar 28th 2004

Location: Hunsrück

  • Send private message

1

Saturday, November 27th 2004, 6:48pm

Eine große Band...aber ich mag sie nicht. Das soll Thema dieses Threads sein. Alternativ kann man 'Band' auch durch Interpret(in) ersetzen. Nur berühmt/bekannt sollte sie sein, vielleicht sogar allgemein 'akzeptiert'.

Am besten gleich mit Begründung!

wz1950

Unregistered

2

Saturday, November 27th 2004, 6:55pm

Gentle Giant... hochgelobt von vielen, die den sog. Artrock mögen. Obwohl ich Bands wie Moody Blues oder Yes einigermaßen mag oder zumindest mir anhören kann, empfinde ich Gentle Giant als absolut unerträglich. Es fällt mir allerdings schwer, diese Abneigung zu begründen.

Gruß, Wolfgang

Posts: 945

Date of registration: Apr 13th 2004

Location: Lkr RO

  • Send private message

3

Sunday, November 28th 2004, 6:20am

Die Gruppen 'Slade' und 'Sweet' sind für mich der Inbegriff von gräßlicher Rockmusik.
Da ich das Bedürfnis habe, mich mal so richtig in die Nesseln zu setzen, habe ich noch zwei Kandidaten:
'Pink Floyd', die Meister im endlosen Zerdehnen von Musikstücken, für mich eine der am meisten überbewerteten Bands. Aber eine Handvoll ihrer Platten habe ich trotzdem. Und mag die auch.
'Greatful Dead' - die machen m.E. hochwertige Musik, die mir aber leider einfach nicht ins Ohr gehen mag. Ein paar Stücke habe ich auf Band, aber insgesamt mag ich die nicht.
Gruß
Heinz (bin schon in Deckung)

  • "highlander" started this thread

Posts: 4,457

Date of registration: Mar 28th 2004

Location: Hunsrück

  • Send private message

4

Sunday, November 28th 2004, 10:10am

Mein rotes Tuch sind ebenfalls Pink Floyd, wegen Slade muß ich dich jetzt aber

:peitsche:

:teufel:

Posts: 13,617

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

5

Sunday, November 28th 2004, 11:34am

- Bon Jovi
- Scorpions.

Und wenn's auch ein Solokünstler sein darf:

- Mike Oldfield.

Mit der Begründung in den ersten beiden Fällen tu' ich mich schwer, das ist mehr subjektiv. Aber um's mal zu versuchen: Bon Jovi haben für mein Verständnis nie Musik gemacht, die auch nur ansatzweise gut oder originell war. Daß sie erfolgreich und berühmt geworden sind, kann meines Erachtens nur die Folge guten Marketings und des bei der Damenwelt zeitweise sehr beliebten Frontmanns sein. Von den Scorpions kenne ich zugegebenermaßen höchstens zehn Stücke, aber alle gefallen mir gleich schlecht. Entweder triefen sie vor Pathos, oder sie sind einfach langweilig.

Oldfield kann ich teilweise gut ertragen, wenn er Popmusik macht, aber sein Ansehen begründet sich ja vor allem auf "Tubular Bells" u.Ä., und diese Werke halte ich für hoffnungslos überschätzt.

Die oben genannten Slade und Sweet leiden bei vielen meiner Meinung nach darunter, daß man sie auf relativ wenige bekannte, aber dafür "totgedudelte" Lieder reduziert. Auch wenn ich diese Stücke anfangs mochte, gehen mir "Ballroom Blitz", "Blockbuster", "Mama We're All Crazy Now" und zunehmend auch "My Oh My" auf die Nerven.

Allerdings tut man meines Erachtens vor allem Sweet damit unrecht, weil die in ihrer Karriere wirklich etliche musikalische Stile durchlaufen haben - angefangen mit Motown-Coverversionen (dies allerdings noch erfolglos), dann Mitsing-Popmusik, dann lauter und etwas derber Glamrock, dann (allerdings weitgehend auf das Album "Level Headed" beschränkt) Rockmusik mit einem gewissen Anspruch, und zum Schluß hin gar Synthesizer-Pop.

Von Slade kenne ich außer den Singles leider nur relativ junge Alben, aber "The Amazing Kamikaze Syndrome" ist m.E. eines der besten Rock-Alben der 80er.

cdj74

Unregistered

6

Sunday, November 28th 2004, 1:48pm

Habe diesen Thread gerade entdeckt und sofort an PUR gedacht. Gut, ausserhalb Deutschlands sind sie wohl eher unbekannt. Aber in Deutschland füllen/füllten sie ganze Stadien.

Begründung... Sie singen's ja selber "Der Eintritt kostet den Verstand!" ;)

Als Zugabe noch Marius Müller Westernhagen. Hat seine großen Tage sicher auch schon hinter sich, aber das ist bei Sweet etc ja ebenso.

Darf man die SCORPS gut finden? Seit Jahren dümpeln sie sie im Fahrwasser ihrer vergangenen Tage dahin. Ist so eine Band, von der man sich gewünscht hätte, dass sie aufhören und eine "Legende" bleiben.

Es gibt ein paar Lieder der Scorpions, die ich immer wieder gerne höre, z.B. "The Zoo". Und auch das (Ironie an) "Hey, machen wir mal was ganz Innovatives: Ein Unplugged Album!" (Ironie aus) ist durchaus hörbar.

Das auch die meisten "Klassiker" vor Pathos und Klischees nur so tropfen ist (für mich) verzeihbar, da kann ich locker d'rüber hinwegsehen. Es ist mir allemal sympathischer als deutsche Rapper, die über ihr ach so Schlimmes Ghetto heulen.

Schrecklich finde ich auch Chris Norman und alles was aus der New Country Ecke kommt (hier vielleicht nicht so populär, aber was Album-Verkaufszahlen angeht absolut 1. Liga... Garth Brooks).

Interessanter Link:
http://www.corporatemofo.com/stories/031127bestfromworst.htm

  • "highlander" started this thread

Posts: 4,457

Date of registration: Mar 28th 2004

Location: Hunsrück

  • Send private message

7

Sunday, November 28th 2004, 4:34pm

:hah: Wußtet ihr, daß Pur damals Werbung für Romica-Schuhe gemacht hat? :ei:

Also ernst kann man PUR nicht nehmen, oder? :laugh:

Posts: 6,789

Date of registration: Mar 28th 2004

Location: Filderstadt (b. Stuttgart)

  • Send private message

8

Sunday, November 28th 2004, 4:41pm

Nichts gegen Romika, das ist meine bevorzugte Marke bei Hausschuhen!

Die sind wirklich gut und die werden auch durch PUR nicht schlechter. Hier in BW haben sie ja den Status von Local Heros, Hartmut Engler kommt aus der Gegend (Ludwigsburg(?)) und es gibt hier eine ganz Menge Fans mit leuchtenden Augen.

Ist PUR nicht auch eine gängige Abkürzung für synthetischen (Poly-Urethan)-Schaum? Das würde gut zu der Band passen ;)
Michael(F)

Posts: 6,789

Date of registration: Mar 28th 2004

Location: Filderstadt (b. Stuttgart)

  • Send private message

9

Sunday, November 28th 2004, 5:02pm

Heilige Kühe, die anzubeten mir schwer fällt: :D

a) The Beatles
=============
O.K., ich gebe zu: Sie waren immens wichtig. Sie habe tolle Songs gemacht. Wenn man mir etwas von den Beatles vorspielt, so finde ich das in der Regel gut. Ich habe nichts zu meckern. Lennon, Harrison waren Persönlichkeiten, die ich schätze, auch gegen Paul McCartney habe ich nichts - er ist ein Gegenentwurf zu Lennon.

Aber: Mich berühren diese Burschen nicht. Ich bin nicht mit ihnen aufgewachsen, eine Bindung könnte also nur durch die Musik erfolgen, und das funzt irgendwie nicht. Bei Stones hat es gefunzt, bei Dylan sowieso und bei vielen anderen auch. Bei den Beatles halt nicht. Ich kann damit leben.

b) Elvis
========
Er mag ja für viele der oder zumindest einer der Größten sein. Ich halte ihn für einen guten Country-Sänger und finde es schade, daß dieser Zweig seines Schaffens hinter dem Rock 'n Roll zurückstehen musste. Ich finde, er wird überbewertet. Er wurde zur rechten Zeit an den rechten Ort gestellt, und er hat den Knopf gedrückt, den man ihm hingehalten hat. Mehr nicht. Wäre er Politiker, so würde man den Mantel der Geschichte erwähnen, der ihn gestreift hat.

Darüberhinaus muss er, wenn man nicht seine Studio-Hits anhört sondern ein paar Zufalls-Produkionen im Kreise seiner Kumpels Johnny Cash, Carl Perkins, Jerry Lee Lewis, eín guter Musiker gewesen sein. Aber diese Seite an Elvis muss man suchen, man findet sie nicht leicht und ich habe sie noch nicht entdeckt. Ich halte Jerry Lee Lewis für besser, Perkins auch und Cash sowieso.

Und solange Wolfgang keine tatkräftige Aufklärungsarbeit leistet, wird das auch so bleiben. Auch die Frage, was eigentlich genau Rock 'n Roll ist, bedarf noch weiterer kompetenter Antworten ;)

c) Phil Collins
=============
Daß er gut trommeln kann, hat er gelegentlich bei anderen Bands bewiesen (Brand X). Immer wieder sind ihm auch schöne Melodien eingefallen (True Colours, Both sides of the story), und als Komponist von Schlagern könnte ich mir Collins gut vorstellen. Warum muss er seine Kompositionen in immer dem selben Gewand höchstselbst zu Gehör bringen? Er sollte seine Songs verkaufen und ansonsten verschwinden.

d) Genesis
==========
Ich mag "Selling England by the pound", auch "Tresspass" und auch "Foxtrott". "Seconds Out" ist ein ganz gutes Live-Album. By "The Lamp lies down on broadway" beginnt bei mir die Ablehnung, vielleicht weil "The Carpet Crawl" für Monate die Hitparade blockierte zu einer Zeit, als ich diese noch hörte. Man hat danach den Modus geändert, um sowas künftig zu verhindern. Dann übernahm sowieso Collins das Ruder, und was ich von dem halte, habe ich schon dargelegt.

e) Toto
========
Rosanna und Africa. Eine Best-Of-Compilation wäre bei mir ca. 10 Minuten lang und würde aus diesen 2 Songs bestehen.
Michael(F)

  • "highlander" started this thread

Posts: 4,457

Date of registration: Mar 28th 2004

Location: Hunsrück

  • Send private message

10

Sunday, November 28th 2004, 7:10pm

PUR machte nicht nur Werbung für Romika, sie trugen die Puschen auch bei den Konzerten -heititeiti- :laugh:

11

Sunday, November 28th 2004, 9:15pm

Steely Dan.
Ich habe zwar ein Box-Set mit den ersten fünf Alben, aber warm werde ich mit denen nicht.
niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

Posts: 13,617

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

12

Sunday, November 28th 2004, 9:20pm

Quoted

cdj74 postete
Habe diesen Thread gerade entdeckt und sofort an PUR gedacht.
Put und eine "große Band"? Das kommt aber nur hin, wenn Verkaufszahlen der einzige Maßstab für die Größe einer Band sind. Und dann wundere ich mich, warum der Name Modern Talking noch nicht gefallen ist. :)

Quoted

Es ist mir allemal sympathischer als deutsche Rapper, die über ihr ach so Schlimmes Ghetto heulen.
Meinst Du diesen Sido mit seinem "Mein Block"? Der heult ja nicht mal. Der erzählt, warum es im Ghetto so toll ist. :)

Im Radio lief letztens eine Parodie auf das Lied, über die ich mich köstlich amüsiert habe: "Meine Kühe, meine Schafe, meine Hühner, meine Schweine, meine Scheune, mein Traktor, mein Dorf." :)

Matze

Unregistered

13

Sunday, November 28th 2004, 10:25pm

Ist der "deutsche Hiphop" immernoch so present in den Medien?

Hiphop als ganzes würde in die Diskussion passen.
Eine Musikrichtung, ganz von unten, mit positiver Idee und eigener Kultur.
Nur ertragen kann ich es im grossen und ganzen nicht.
Ich denke übrigens nicht das ein richtiger Hiphop Fan den Kram im Rundfunk überhaupt ernst nimmt. Das ist nur, wie fast das gänzliche Rundfunkprogramm, eine "An alle Kinder dieser Welt, wir wollen euer Taschengeld" Geschichte. Bei Viva verhökern sie ja auch nur noch Klingeltöne. Mit denen wird schon mehr Umsatz als mit Singles gemacht.

Matze

Unregistered

14

Sunday, November 28th 2004, 10:46pm

Da fällt mir noch ein...

Ich habe schon von mehreren Leuten gehört das sie sich, geschmacklich, vom Punk zum Hiphop entwickelt haben.

...Beim Punk bin ich schon...
...Da ich neulich keine Zeit hatte zum Friseur zu gehen, mein Arbeitskollege aber so eine Schermaschine hat, habe ich bereits eine Hiphop kompatible Frisur...
...Eine Mülltonne könnte man ja hier auch anzünden um das richtige Ghetto Flair zu bekommen...
...muss ich mir nun Gedanken um eine nahende Geschmacksverirrung machen?

Sei es so oder so, sollte ich nochmal mit Hiphop zu tun bekommen, dann werden zuerst die Plattenspieler ersetzt und ich produziere das erste Hiphop Stück mit Hand&Feet Mix an 4x A77. :D

Posts: 13,617

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

15

Sunday, November 28th 2004, 11:10pm

Quoted

Matze postete
...Eine Mülltonne könnte man ja hier auch anzünden um das richtige Ghetto Flair zu bekommen...
Hey, wenn Du auch noch eine Wohnung in der passenden Gegend suchst - hier in der Straße steht einiges leer. Kostet auch nicht viel. ;)

Posts: 1,311

Date of registration: Mar 29th 2004

  • Send private message

16

Monday, November 29th 2004, 1:30am

Mannomann,
Andreas,Wolfgang,Heinz.
Mensch,sind wir alt:wir schreiben hier über Leute,die irgendwo zwischen 60 und 70 sind.Ich weiß noch nicht einmal,wie man Hiphop oder House schreibt(obwohl,das wissen die,sie das mögen,auch nicht).
Zu Dir Michael:
Die Beatles,die haben mich erweckt.Auch,wenn ich sie heute kaum noch hören kann.Hinter ihrem Meisterwerk "St.Pepper.." verschwindet viel.Ich halte aber "Revolver"für ihr bestes Album.Und der Herr Lennon,das war der Held meiner Jugend,ähnlich wie das der Herr Zimmermann für Dich ist.Lennon war aber wesentlich tabuverletzender(Einen Satz wie:"wir sind berühmter als Jesus",in den USA!!bei einer Tournee!!,hätte sich Herr Zimmermann nie sagen trauen(der hat statt dessen irgenwelche christliche Erbauungslyrik abgeliefert)).
Pink Floyd:Nach "Ummagumma" und "Meddle" kam da nicht mehr viel von Belang:
Glatte Pop-Musik ohne Widerhaken.Nach Meddle hab´ich mir keine Platte mehr von denen gekauft..
Der gesamte britische Art-Rock kann mir gestohlen bleiben,einschließlich des Herrn Bowie...
Die "Dead" kann man auf Dauer nur geniessen,wenn man Drogen einwirft oder wenigstens raucht...
Slade/Sweet/Pur:wer ist das???

By the way:was ist für Euch Punk??
"the king is gone,but he´s not forgotten,
is this the story of(nein nicht Elvis!!)Johnny Rotten???."

Gute Nacht
Frank

wz1950

Unregistered

17

Monday, November 29th 2004, 7:24am

Hallo Frank,

bin auch der Ansicht, daß "Sgt. Pepper" nicht die beste Beatles-LP ist. Mein Favorit ist allerdings "Rubber Soul", gefolgt von "Revolver" und "Help", erst dann kommt der Sergeant.

Lennon vs. Dylan:

Ist es wirklich so wichtig, wer der Tabuverletzendste ist? Dann hätte Johnny Rotten sicher gute Chancen... Wenn Du genau hinhörst, wirst Du in vielen Dylan-Songs fündig. Okay, es erfordert etwas Training, sein Genuschel zu verstehen. Die "christliche Erbauungslyrik" entstammt einer kurzen und vor allem späteren Phase, zu der Zeit fiel Lennon schon nichts besseres mehr ein, als seine Yoko anzuhimmeln. In seinen frühen Songs war Dylan zu dem Thema ein bissiger Kritiker. Beispiel: "Hezekiah Jones". Allerdings gab's den Titel damals nur auf Bootlegs. Lennon hatte das Talent, seine Sprüche publicitywirksam loszuwerden. Den von Dir erwähnten hat er kurz darauf , als die Umsätze zu sinken begannen, auf Anraten des Managements entschärft.

Lennon gehörte zu den Großen, auch mir bedeutet seine Musik sehr viel. Im direkten Vergleich zu Dylan allerdings ist er gaaaanz klein.

Übrigens, kennst Du die Version von "Working Class Hero", bei der Lennon sich über den Song kringelig lacht? Ist zwar auch nur auf Bootlegs zu haben, entlarvt Lennon aber eindeutig als jemanden, dessen sozialkritische Einstellung zumindest zu diesem (späten) Zeitpunkt nur eine Farce war, ein Image, das es zu pflegen galt.

Da nehme ich es eher Marianne Faithfull ab, daß sie voll hinter dem Text steht.

Gruß, Wolfgang

  • "highlander" started this thread

Posts: 4,457

Date of registration: Mar 28th 2004

Location: Hunsrück

  • Send private message

18

Monday, November 29th 2004, 8:30am

Also den 'Andreas' muß firstthrid wieder streichen ;) Ich höre mir die neuen Sachen teilweise gerne an, da ist auch einiges an Perlen zu fischen. Ich denke, daß bei den meisten irgendwo zwischen Mitte der 20 und Mitte der 30 der Faden reisst - in dem Alter kümmert man sich um anderes, als um Musik.

Nun kenne ich mich mit den verschiedenen Stilrichtunge nicht aus, aber das hat für mich auch nie eine Rolle gespielt. Wenn's gut ist, ist es gut. Und die Jungs, die heute Musik machen (dürfen), sind teilweise gar nicht übel... Mein erklärter Liebling ist Jan Delay, der mit seinem Deutschraggae durchaus die deutschen Charts stürmen kann. Der Witz ist, daß die Jungs sich alle untereinander kennen und alle zusammenarbeiten.

Posts: 6,789

Date of registration: Mar 28th 2004

Location: Filderstadt (b. Stuttgart)

  • Send private message

19

Monday, November 29th 2004, 12:52pm

The Rat Pack: Frank Sinatra, Dean Martin, Sammy Davis jr.

Es ist nicht auszuschliessen, daß mir der eine oder ander Song gefallen könnte, aber das diese Künstler, allen voran Frankieboy, so unangefochten und ganz weit oben auf dem Sockel stehen, werde ich wohl nie begreifen. Dann schon lieber die Beatles.
Michael(F)

Posts: 6,789

Date of registration: Mar 28th 2004

Location: Filderstadt (b. Stuttgart)

  • Send private message

20

Monday, November 29th 2004, 1:54pm

Kraftwerk
=======
Eine der Bands, die hinterher größer aufgeblasen wurden, als der Luftballon eigentlich hergab. Sie mögen ja was neues erfunden haben, haben sicher den einen oder anderen beeinflusst und waren in irgendeiner Weise wichtig. Im Rückblick war das netter Elektropop und eine totgerittene Masche. Mehr mag ich nicht zuerkennen.
Michael(F)

  • "highlander" started this thread

Posts: 4,457

Date of registration: Mar 28th 2004

Location: Hunsrück

  • Send private message

21

Monday, November 29th 2004, 2:26pm

Im Nachhinein kann manches kleiner oder größer erscheinen. Kraftwerks Elektropop war revolutionär. Das sagen all die ausländischen Bands, die immer an erster Stelle Kraftwerk als Vorbild nannten. Erst kürzlich habe ich so eine Scheibe gehört und bei mir gedacht 'das klingt wie Kraftwerk mit Frauenchor und sensiblerem Männergesang'. Kraftwerk schlug damals ein wie eine Bombe. Heute ist es nur noch Elektropop. Aus diesem Pflänzchen hat sich gewaltiges entwickelt, das Pflänzchen selber sieht man nicht mehr...

Posts: 13,617

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

22

Monday, November 29th 2004, 9:35pm

Stichwort Elektropop: Sind hier mit den großen Synthpop-Bands der 80er eigentlich alle im Einklang? Zumindest auf eine Nennung der Pet Shop Boys hab' ich doch fest vertraut. Oder gelten die fünf Jahre nach ihrem letzten Hit schon nicht mehr als "große Band"?

Posts: 2,348

Date of registration: Jul 24th 2004

Location: Kelheim, Bayern

  • Send private message

23

Monday, November 29th 2004, 9:40pm

Ich habe gelesen, daß hier u.a. über Sweet diskutiert wird. Am Anfang war Sweet vom Hard Rock noch ein wenig entfernt. Die erste LP (Funny Funny, How Sweet Co Co Can Be) hat mit Hard Rock bis auf eines der letzten Lieder wenig zu tun. Andy Scott hat aber in einem Interview die Musik von Sweet selbst als "billig" bezeichnet.
Klar, Musik ist Geschmackssache, aber hier denke ich schneiden sich zwei Geschmäcker :)
Zu Pink Floyd: Gefallen mir eigentlich sehr gut. Allerdings erst die neueren aus den 70ern. In den 60ern hatten sie noch einen anderen Stil, der mir nicht gefällt, danach hat ein Mitglied die Band verlassen (weiß jetzt nicht mehr wer das war), danach haben sie iheren Stil geändert. Ein Album das mir von Pink Floyd weniger gefällt ist Atom Mother Heart (die mit der Kuh). Meine Lieblingsplatte von ihnen ist Dark Side Of The Moon.

PUR gefällt mir auch nicht.

Was mir noch für eine Band nicht gefällt, ist Metallica. Mit denen kann ich wenig anfangen und ich habe auch kein Album von ihnen.
Grüße

Wayne

Matze

Unregistered

24

Monday, November 29th 2004, 9:54pm

Quoted

firstthird postete
By the way:was ist für Euch Punk??
Gute Nacht
Frank
Also, obwohl ich fast alle Bad Religion LPs hier habe ist das wohl nicht so einfach zu beantworten. Der britische Ur-Punk ist nicht so mein Ding. Das bisschen was ich von den Sex-Pistols und Clash gehört habe sagt mir nicht so zu. Aber viel kenne ich nicht.
In meiner Generation sind die bekanntesten und unter Hörern dieser Stilrichtung wohl auch umstrittendsten "Punk" Bands natürlich die Ärzte und DTH. Die Einen haben mit denen angefangen überhaupt eine Art Rock Musik zu hören, anderen waren sie schon immer zu kommerziell. Ich gehöre zu denen die mit den Ärzten angefangen haben weil es einige gemacht haben, später zu anderen und härteren Sachen gekommen sind und diesen Bands jetzt nichts mehr abnehmen würden. Wenn ich mich recht besinne gab es damals sowas wie Michael Jackson u. dgl. als Alternative. Und, ich bekenne mich in diesem Punkt für schuldig, ich hatte vereinzelt Cassetten mit Michael Jackson Mucke drauf. ABER das hatten viele in meinem Alter, kein Grund zur Beunruhigung!

Mittlerweile höre ich den Amerikanischen Punk ganz gern. BR ist mittlerweile eine DER Bands überhaupt für mich, auch durch gewisse prägende Ereignisse. Das Ding ist aber dasz das Zeug aus Amiland wohl mittlerweile nicht mehr Punk genannt wird sondern irgendwas-core. Der Stil ist ja auch ein ganz anderer.

Matze

Unregistered

25

Monday, November 29th 2004, 10:15pm

-> Timo

Genau, Synthiepop! Das war damals die andere Alternative. DM hatte ja auch einige Gassenhauer fabriziert. Everything Counts ist mein Lieblingsstück von denen.
Ich höre Phasenweise elektronische Musik, aber eigentlich bin ich Fan härterer Rock Musik im weitesten Sinne.

Die Petschop Boys haben ja nicht ansatzweise ein Gesamtwerk wie DM vorzuweisen. (Oder?) Sie liefen zwar mit ein paar Hits, die zuletzt oft Coverversionen waren, konstant im Radio, aber sie zu den grossen zu zählen? Wobei, klein waren sie auch nicht. Aber Suburbia (oder wie hies das?) finde ich ganz gut.

-> The_Wayne
So unteschiedlich ist das, Metallica war wohl die Band einer ganzen Generation.
Gut, vieleicht nicht ganz, aber ich kenne viele die zumindest die alten Sachen im Schrank stehen haben. (Ich auch.)

Posts: 13,617

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

26

Monday, November 29th 2004, 10:47pm

Quoted

Matze postete
Genau, Synthiepop! Das war damals die andere Alternative. DM hatte ja auch einige Gassenhauer fabriziert. Everything Counts ist mein Lieblingsstück von denen.
DM waren meine "aktive" Lieblingsband zwischen 1984 (mit dem Erscheinen von "People Are People") und 1992. Auch wenn ich mit den Alben seit "Songs Of Faith And Devotion" meine Probleme hatte, sind sie es, was das "Lebenswerk" angeht, bis heute geblieben.

Ja, "Everything Counts" ist ein großartiges Lied, daß sich trotz aller allgemeinen Bemühungen nicht totdudeln läßt, aber es gibt eine Menge weit weniger bekannter und nicht als Single veröffentlichter Lieder, die ich ähnlich gut finde. Die ersten Alben sind einfach großartig, das Debüt "Speak And Spell" höre ich immer wieder gerne vom ersten bis zum letzten Lied. :-)

Quoted

Die Petschop Boys haben ja nicht ansatzweise ein Gesamtwerk wie DM vorzuweisen. (Oder?) Sie liefen zwar mit ein paar Hits, die zuletzt oft Coverversionen waren, konstant im Radio, aber sie zu den grossen zu zählen? Wobei, klein waren sie auch nicht. Aber Suburbia (oder wie hies das?) finde ich ganz gut.
Die Pet Shop Boys haben einen geringeren Kultfaktor als Depeche Mode, so viel steht fest. Die Alben waren nicht so "schlüssig" wie die von DM, die Stimme von Neil Tennant polarisiert, und in den letzten zehn Jahren haben sie fast nur noch Mist produziert. Aber Hits hatten sie jede Menge, und viele davon sind nach wie vor bekannt und beliebt. Unter den ca. 25 bekannten Singles gab es übrigens nur zwei Coverversionen: "Always On My Mind" (Original von Elvis Presley) und "Where The Streets Have No Name/ Can't Take My Eyes Of You" (Original von U2/ Frankie Valli).

"Suburbia" gehört auch noch immer zu meinen Lieblingsliedern der PSB. Ebenfalls immer wieder schön: "It's A Sin", "Wouldn't Normally Do This Kind Of Thing", "Can You Forgive Her" und "Being Boring".

Posts: 13,617

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

27

Monday, November 29th 2004, 11:00pm

Quoted

The_Wayne postete
Ich habe gelesen, daß hier u.a. über Sweet diskutiert wird. Am Anfang war Sweet vom Hard Rock noch ein wenig entfernt. Die erste LP (Funny Funny, How Sweet Co Co Can Be) hat mit Hard Rock bis auf eines der letzten Lieder wenig zu tun. Andy Scott hat aber in einem Interview die Musik von Sweet selbst als "billig" bezeichnet.
... und daß Sweet sich mit den Kaugummi-Liedchen aus der Feder von Nicky Chinn und Mike Chapman nicht wohl gefühlt haben, merkt man schnell, wenn man sich mal die selbstgeschriebenen B-Seiten der entsprechenden Singles anhört. Vorne Kindergeburtstag, hinten Abrissparty. :-)

Billig? Na ja... die meisten Lieder, ob nun die "netten" oder die "harten", sind einfach gestrickt, da hat Andy Scott recht. Der Ausflug in die leicht künstlerisch angehauchte Musikwelt auf dem Album "Level Headed" mit der (genialen) Single "Love Is Like Oxygen" war nur von kurzer Dauer. Aber ob billig oder nicht... Sweet haben Ohrwürmer über Ohrwürmer produziert, und das rechne ich ihnen persönlich höher an, als ich einem Oldfield sein "Tubular Bells" oder Deep Purple ihre Endlos-Stücke vom Schlage "Child In Time" anrechne.

Enttäuschend fand ich die Comeback-Alben von "Andy Scott's Sweet". Habe mir damals sowohl das Live-Album "Live At The Marquee" (1989) als auch das kurz danach veröffentlichte Studio-Album "A" als CD gekauft. Gar nicht mein Fall - klang in meinen Ohren glatt, uninspiriert und zwanghaft mit unpassenden Zitaten der "alten" Sweet garniert.

Posts: 13,617

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

28

Monday, November 29th 2004, 11:09pm

Quoted

Matze postete
Also, obwohl ich fast alle Bad Religion LPs hier habe ist das wohl nicht so einfach zu beantworten. Der britische Ur-Punk ist nicht so mein Ding. Das bisschen was ich von den Sex-Pistols und Clash gehört habe sagt mir nicht so zu. Aber viel kenne ich nicht.
Ich bin beileibe kein Punk-Fan, aber für the Clash hab' ich einige Sympathien. Die Pistols und Ramones haben ihre drei Akkorde heruntergeholzt, was in der entsprechenden Party-Atmosphäre wohl für Stimmung gesorgt hat, aber zum bloßen Hören m.E. kaum geeignet ist. Clash dagegen haben sich anderen Stilen wie Reggae geöffnet und damit echte musikalische Perlen produziert.

Diese amerikanische Neo-Punk-Schiene (insbesondere die meisten Epitaph-Veröffentlichungen) gibt mir nicht so viel. Die "80-85" von Bad Religion höre ich ab und an mal, die "Against The Grain" liegt auch noch irgendwo fast vergessen herum, aber das war's dann auch. Extrem peinlich fand ich das diesjährige Comeback von Green Day. Das war nichts anderes, als der teilweise geglückte Versuch, im Fahrwasser der Fahrenheit-9/11-Stimmung noch ein paar Dollars zu verdienen.

Posts: 2,348

Date of registration: Jul 24th 2004

Location: Kelheim, Bayern

  • Send private message

29

Tuesday, November 30th 2004, 4:39pm

Love is like Oxygen ist eines meiner Lieblingslieder von Sweet. Das sie Ohrwürmer produziert haben ist klar und die sind auf einer Feier immer gut anzuhören.

Andy Scott's Sweet finde ich auch weniger überzeugend. Ist ist einfach nicht mehr das Original.
Grüße

Wayne

Posts: 13,617

Date of registration: Apr 4th 2004

Location: Meerbusch (bei Düsseldorf)

Occupation: Softwareentwickler

  • Send private message

30

Saturday, December 4th 2004, 10:11pm

Quoted

timo postete
(Pet Shop Boys)
Unter den ca. 25 bekannten Singles gab es übrigens nur zwei Coverversionen: "Always On My Mind" (Original von Elvis Presley) und "Where The Streets Have No Name/ Can't Take My Eyes Of You" (Original von U2/ Frankie Valli).
Nachtrag: Stimmt nicht - "Go West" ist natürlich auch gecovert.