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Sonntag, 24. Februar 2019, 19:41

Fragen zum Messen bei einer Philips N4506

Hallo miteinander,

im SM von Philips N4506 auf Seite 18

ELEKTRISCHE MESSUNGEN UND EINSTELLUNGEN

steht folgendes:
Die gemessenden Ausgänge sind mit einem 100kOhm Wdst. abzuschliessen.

Ist damit gemeint, die Ausgänge mit dem Wdst. mit Masse (oder mit wem oder was) zu verbinden ?

(Das die Wdst. nur in der Luft hängen hat ja irgendwie kein Nährwert -
sind ja keine Blindstopfen)

Sollte man es gleich von Anfang an machen oder erst nach der Messung ? Oder Überhaupt ?

Gruß Helmuth

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Sonntag, 24. Februar 2019, 20:25

Während der Messung kommt ein Widerstand (bzw. bei Stereoausgängen deren zwei) zwischen Signal und Masse. Also genau da hin, wo du auch dein Messkabel anklemmst. Am einfachsten lötet man die einfach an die Buchse.
Nach der Messung kommen die Widerstände wieder wech....
Übliche (Digital-) Messgeräte und Oszis haben Eingangswiderstände im Mehrere-Megohm-Bereich, so dass der Ausgang praktisch nicht belastet wird. Mit diesen Parallelwiderständen schaffst du eine definierte Belastung, mittels der man dann die vom Hersteller vorgegebenen Pegel einstellt.

LG Holgi

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Sonntag, 24. Februar 2019, 20:47

Das ist aber, mit Verlaub gesagt, so wichtig wie, ob du vorher 'ne saubere Unterhose angezogen hast.
Genauso gut könnte da stehen, man soll während der Messung gerade sitzen und nicht zwischenduch in der Nase bohren,.
Die Ausgangspegel kannst du nach Lust und Laune einstellen oder das, was im Manual steht, als Befehl vom Führer auffassen.
Es ändert nichts wesentliches an der Performance des Gerätes. In der Beschreibung stimmen teilweise noch nicht mal die Ausgangs-Impedanzen.
Wenn du eine Erklärung findest, was in den technischen Daten auf S.2 unter "Ausgangsspannungen 1V/20 kOhm (3,5)" die 3,5 bedeuten soll, dann bitte ich um Aufklärung.

MfG Kai

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Sonntag, 24. Februar 2019, 23:10

Laien glauben eben alles was geschrieben wird.
Natürlich ist die Ausgangsimpedanz viel zu klein um mit dem 100k was zu bewirken.
Kai,
ich denke mal Philips meint damit die Punkte 3 und 5 der DIN-Buchse. Wäre logisch. Ich hab aber nicht extra ins SM geguckt.

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Montag, 25. Februar 2019, 00:02

Tatsächlich, könnte sein....
Ich hab schon gegrübelt, ob die Klasse des zu verwendenden Drehspul-Instrumentes gemeint ist. Da wäre ich gekniffen, denn in meinen steht (glaube ich) 2,5.
Da empfiehlt sich: Einfach (n)ichnorieren.

MfG Kai

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Montag, 25. Februar 2019, 12:13

Vielen Dank für die Antworten,

da kann ich ja loslegen :)

Laien glauben eben alles was geschrieben wird.
Und wenn man unstimmige Messergebnisse vorlegt heißt es - Hast Du mal das SM gelesen ? ;)

Gruß Helmuth

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Freitag, 1. März 2019, 13:56

Hallo miteinander,

erstmal vielen Dank an alle, die mir in diesem und den
anderern Threads geholfen haben :)

Mir fehlten halt gewisse Punkte...

Die ganze Fragerei hat natürlich einen Grund.

Diesen Grund möchte ich hier mal in Kurzform bildlich darstellen,
erwarte aber keine Hilfe hier.
Dafür werde ich bei Zeiten wohl einen eigenen Thread erstellen.

Es betrifft meine Philips N4506.

Einstellungen am Oszi bei allen Messungen/Fotos: 0.2v/Div, 50µS, Dual, 1:1.

Die Belichtungszeit der Fotos 1/2S.

Alle Aufnahmeregler gleich - nichts angepasst.

Eingangssignal 270mVss, 5kHz.


Source N4506:


Hinterband N4506 (und dabei hat sie einen guten Tag erwischt):


Ich weiß, das Material hat auch einen hohen Einfluss.
Das Material: BASF LP35, mind. 40 Jahre alt, mehrfach benutzt.

Das selbe Material auf eine AKAI GX 635D.

Hinterband AKAI:


Ich weiß - Birnen mit Äpfeln.

Aber die Philips hat mehr zu bieten und das will ich herauskitzeln,
ohne größere Lötaktionen (wenn´s geht natürlich).

Vielen Dank nochmal :)

Gruß Helmuth

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Freitag, 1. März 2019, 21:00

Hallo Helmuth

Was genau gefällt dir an dem Signal nicht?
Amplitudenschwankungen sind normal.
Wenn du beide Kanäle darstellst, hast du nur einen Kanal zum triggern. Deshalb auch der Jitter im zweiten Signal.

Gruß Mani

Ps. Messungen macht man üblicherweise immer im 1:10 Modus. Schützt den Eingangsverstärker und Kapazitätsärmer

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Samstag, 2. März 2019, 18:34

Hallo Mani,

das Hinterbandsignal sieht nicht nur ... aus, es hört sich auch so an.
Unterschiedliche Ausgangssignalstärke, unsauberer Ton.
Das Signal sieht wie ne Seismographenlinie aus...
Zum Glück keine Gleichlaufschwankungen.

Deswegen der Vergleich mit der AKAI. Die ist auch eine DUAL-Messung - keine Phasenverschiebung, gleicher Pegel,
sauberer/s Ton/Signal (soweit man das Material außer Acht läßt).

Dewegen glaube ich, aus der Philips ist ein bischen mehr ´rauszuholen...
Wenn nicht - wichtige Erfahrungen für mich gesammelt.

Gruß und schönes WE Helmuth

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Samstag, 2. März 2019, 20:46

Hallo

Aus der Philips ist auf jeden Fall mehr raus zu holen.
Eine sehr zuverlässige Bandmaschine.
Ich denke es lohnt sich.

Die Philips N4504 habe ich. Nach einigen kleineren Arbeiten spielt sie jetzt sehr zuverlässig.
Kannst ja mal meinen Thread dazu suchen. Vielleicht kannst du was brauchbares entnehmen.

Gruß Mani

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Samstag, 2. März 2019, 23:54

Hallo Mani,

Dein Thread ist mit der Grund, warum ich es mache ;)

Gruß Helmuth

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Sonntag, 3. März 2019, 19:32

Hallo miteinander,

hab heute ein bischen Bandlauf eingestellt und entmagnetisiert.
Sieht und hört sich schon viel besser an. Das Material ist noch dasselbe.
Statt 5 kHz 6 kHz. sonst alles gleich, nur Aufnahmepegelregler angepasst.



Die Unsauberkeit schiebe ich mal dem Material zu.

Frisch geöffnetes BASF LP 35 LH R 385 C I lt. Aufdruck:




Gruß Helmuth

Nachtrag: Sauberes Löschen funktioniert wieder - Keine Voraufnahme mehr zu hören.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »truder2« (3. März 2019, 21:20)


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Sonntag, 3. März 2019, 21:41

Na also geht doch. :thumbsup:
Hast du ein richtiges Messband genommen, oder eher nach Gefühl?

Gruß Mani

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Montag, 4. März 2019, 14:49

Hallo Mani,

nach Gefühl.

Ich habe ein mit Musik aufgenommenes Band von der AKAI aufgelegt und den Bandlauf und Wiedergabekopf der N4506 per Gehör (Kopfhörer) darauf eingestellt.
Dann habe ich ein Band mit 5,x kHz mit der AKAI aufgenommen und den Bandlauf und Wiedergabekopf per Oszi und Gehör justiert.
Danach (zum Glück) nur den Aufnahmekopf mit 5 kHz-Eingangssignal per Hinterbandkontrolle justiert (Oszi und Gehör).

Zum Schluß der Einstellung beide Köpfe und Bandlauf (auch per Hinterbandkontrolle) "feinjustiert" bis das Signal sich richtig gut anhört
und so aussieht und das Band nirgends verletzt wird.

Zur Kontrolle zuerst die 5 kHz-Aufnahme auf der AKAI abgespielt - gehört und gemessen.
Dann Musik mit der N4506 aufgenommen und auf Beiden abgespielt (bei der AKAI beide Aufnahmen mit PITCH eingeregelt).
Das Band habe ich beidseitig bespielt. Kein Übersprechen auf beiden Maschinen !

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden (ich höre mit den Ohren (;)) )
Zum Abschluß bei der N4506 alles mit Nagellack gesichert.

Warum 5,x kHz? Die AKAI läuft etwas schneller. Auf der Philips gab´s dann ca. 5 kHz.

Warum gerade 5 kHz ? Ist zwar ein für mich widerlicher Ton, höre da am Besten Unterschiede heraus.

(Aber nach ein paar Stunden 5 kHz hören ;( 8|. Den Ton hörste noch lange ...)

Heute Musik (ohne 5 kHz im Ohr) gehört - klasse :).

Was mir vor der ganzen Aktion zum Glück aufgefallen ist, das der eigentliche Aufnahmekopf über das Band herausragte (1/5).
Daher das unsaubere Löschen (anderer Thread). Warum ich das übersehen hatte ?(

Es ist keine professionelle Vorgehensweise und manchen werden wohl die restlichen Haare zu Berge stehen.

Irgendwann vieleicht werde ich die Geschwindigkeit der AKAI der N4506 anpassen.

Gruß Helmuth

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Donnerstag, 7. März 2019, 19:24

So, das war´s...
meine N4506 ist nach SM-Vorgaben eingestellt.

Einst.: 5kHz, Dual, 50µ/s, 0,2 V/s, Foto 1/2s Belichtungszeit.
Das Band BASF mehrfach benutzt.



Gruß Helmuth