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  • »ozimmer« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 30. Dezember 2018, 09:36

Kleine Elkos durch Kerkos ersetzen?

Hallo!
Mittlerweile gibt es ja Multilayer-Keramik-Kondensatoren bis zu 10uF und 50V Belastbarkeit.
Nun kam bei mir der Gedanke und gleichzeitig die Frage auf ob man kleine Elkos durch Kerkos ersetzen kann.

Hätte das Vorteile? Und was wären die Nachteile?

ein sich fragender
Oliver
Mist! X( Man sollte nix vor dem zweiten Kaffee posten. Man blamiert sich nur.. :wacko:

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2

Sonntag, 30. Dezember 2018, 10:29

Hallo Oliver,

lies mal
https://de.wikipedia.org/wiki/Keramikkondensator
insbesondere den Abschnitt
Klasse-2-Keramikkondensatoren
sowie
Spannungsabhängigkeit der Kapazität

MfG Kai

  • »ozimmer« ist der Autor dieses Themas

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3

Sonntag, 30. Dezember 2018, 12:17

Hallo!
Danke für den Hinweis. Den Artikel habe ich vorher schon durchgelesen. Und das ist auch der eigentliche Grund warum ich nachfrage.
Nach dem zweiten mal durchlesen scheint das der Knackpunkt für den Elko-Ersatz zu sein.
Mist! X( Man sollte nix vor dem zweiten Kaffee posten. Man blamiert sich nur.. :wacko:


Gruß vom Kaffee-holenden Oliver
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4

Sonntag, 30. Dezember 2018, 12:41

Für alle, die auch nach dem zweiten Kaffee nur "Bahnhof" verstehen:
Diese Kondensatoren sind mehr für Siebzwecke als für hochwertige Signal-Anwendungen geeignet.
Ist aber immer eine "Frage" der am Kondensator liegenden Wechselspannung. Wenn die in die Größe von einigen Volts kommt, muß man wegen der Spannungsabhängigkeit mit Verzerrungen rechnen. Wenn die Wechselspannung vernachlässigbar klein bleibt (zB in einem Mikrofon-Verstärker in der Eingangsstufe), kann man diese Bedenken vergessen und muß sich nur mit der Temperatur-Abhängigkeit der Kapazität abfinden.

MfG Kai
Nachtrag: und der Frequenzabhängigkeit, die im nächsten Abschnitt des Wiki-Textes beschrieben ist.