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1

Donnerstag, 4. Dezember 2014, 19:15

Lectron

Hallo,

Unter "Lectron" vertreibt ein Frankfurter Verein elektronische Experimentierkästen. Ich trage mich mit dem Gedanken mir mit diesem Hilfsmittel im Selbststudium elektronisches Hintergrund-Wissen zu erarbeiten. Mein Ziel ist, TB-Schaltpläne lesen zu können und elektronische Fehler an historischen TB-Geräten zu finden und zu beheben. Was haltet ihr von diesem Lehrmaterial?

Gruß, Martin

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2

Donnerstag, 4. Dezember 2014, 19:29

Das wird eine teure Angelegenheit und nichts bringen, wenn nicht parallel dazu ein Tutorial angeboten wird. Wahrscheinlich wirds das und somit noch teurer. Laß Dir hier ein paar Grundlagenbücher empfehlen und frag schon mal nach dem nötigen Equipment um Bandmaschinen zu reparieren.

Kauf Dir ein paar billige Transistorgeräte (Hintereinander) zum Üben, daß bringt mehr als "Bauklötzchen" ;) . Stell Fragen.

Gruß
Frank

Wenn ich so über Deine bisherigen Beiträge und Auflistungen der Geräte gehe, wundert mich die Fragestellung. Was hast Du denn mit all den Geräten bis jetzt gemacht?
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »frank1391« (4. Dezember 2014, 19:32)


3

Donnerstag, 4. Dezember 2014, 19:45

Wer das Geld übrig hat, warum nicht?
Allerdings stimme ich Frank zu, ohne gezielt Anleitung bringt das nichts. Die Grundlagen lernt man auch am einfachsten aus Büchern.

Die Bauklötzchen kann man aber auch virtualisieren, eine Schaltungssimulation ist ein mehr als gleichberechtigter Ersatz.
Viele Fachbücher geben heute zu dem Beispiele für Schaltungssimulationen mit, meist für die kostenlosen Programme wie LTSpice oder PSpice.
Wer es grafisch etwas einfacher haben möchte greift zu Multisim, das kommt dem Lectron Baukasten schon sehr nahe (und übertrifft dessen Möglichkeiten um ein vielfaches). Es ist aber selbst in der kleinsten Version noch recht teuer (und in Fachkreisen wegen der einfachen Bedienbarkeit oft belächelt).
Von Multisim gibt es ein kostenloses in der Zeit begrenztes Demo, die wohlen nur relativ viele persönliche Daten vor dem Download wissen.
Man findet aber auch ältere Versionen für recht kleines Geld.

Nachtrag: Auf der Lectron Seite findet man Unterlagen zu dem Baukastensystem:

http://www.lectron.de/index.php?option=c…id=23&Itemid=50

Apropos Lectron, Lectron Braun und Dieter Rams:

http://www.lectron.de/index.php?option=c…id=24&Itemid=48

Gruß Ulrich

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »uk64« (4. Dezember 2014, 20:10)


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4

Donnerstag, 4. Dezember 2014, 20:41

... mich fasziniert das !

Hallo Frank,

deine Frage hätte von meiner Frau kommen können :). Der Mittelhesse würde sagen "Dos hu mer, des mirsch hu!" Anbei jedoch ein visueller Überblick über meine Gerätesammlung, wie sie in den letzten beiden Jahren entstanden ist. Bis dahin hatte ich nur ein Grundig TK 745 aus meiner Jugendzeit. Nach dessen erfolgreicher Restauration hat es mich dann gepackt und nicht mehr losgelassen. Ein Teil kam zum Anderen. Inzwischen genieße ich es einfach mal vor diesem Regal Platz zu nehmen, div. Geräte nacheinander in Betrieb zu nehmen, die Rotation der Bänder und die Bandmusik zu erleben. Übrigens mein 2 jähriger Enkel teilt mit mir diese Faszination.

Eigentlich wollte ich mal Radio- und Fernsehtechniker werden. Irgendwie zerschlug sich seinerzeit diese Idee. Ich habe auch über die Jahre jedoch nichts vermisst und übe meinen Beruf nach wie vor gerne aus. Es reizt allerdings noch mal etwas Neues zu lernen und zu entdecken. Und das um so mehr wenn die Neugierde einen treibt und auch kein Prüfungsdruck, wie früher zu erwarten ist.

Hallo Ulrich,

danke für deine Hinweise, denen ich gleich mal im Detail nachgehen werde.

Gruß, Martin
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  • Nur TB-Regal.JPG

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5

Donnerstag, 4. Dezember 2014, 21:30

OT: Jetzt weiß ich auch, wer mir das Canton 600 vor der Nase weggeschnappt hat. :cursing:

OT2: "Dos hu mer, des miersch hu" Google hilft mir da auch nicht weiter :( Ich versuchs: Das haben wir, das müssen wir noch haben; richtig?

Übrigens, anders als Dir ist es mir auch nicht gegangen und ich bin nach Jahren des sich mit der Materie Beschaftigens noch lange nicht da, wo ich eigentlich hinwollte.



Gruß
Frank
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6

Donnerstag, 4. Dezember 2014, 22:22

Hallo Frank,
zu OT2: nicht ganz richtig jedoch nahe dran, also die korrekte Übersetzung aus dem Hinterländer Platt lautet:

"Das haben wir damit wir es haben"

zu OT: Entschuldigung! Aber jetzt weis ich auch wer den Preis für das Canton so in die Höhe getrieben hat.

Gruß, Martin

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Donnerstag, 4. Dezember 2014, 22:41

@Franz/Martin

...basteln und experimentieren gehört zum Lernen dazu - keine Frage. Aber es geht vielleicht auch anders...
Schau mal ins Elektronik-Kompendium (Webseite mit Theorie, Beispielen, Übungen, Paxistips...)

Gruß
P.
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Donnerstag, 4. Dezember 2014, 23:17

Aber jetzt weis ich auch wer den Preis für das Canton so in die Höhe getrieben hat
Hätte ich Folgendes bereits als Lebensweisheit verstanden und für mich in Anspruch genommen,

"Dos hu mer, des miersch hu"
wäre das Canton 600 noch viel teurer geworden. Vielleicht verkauft mir N.N. seines :rolleyes:
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