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Friday, March 28th 2008, 11:22am

Spiegel online:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,543754,00.html

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.
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Was will uns der Autor damit sagen? Interpretationshilfe:
"Mutter und Tochter waren da; diese (= die Tochter) trug einen Hosenanzug, jene (= die Mutter) ein Kostüm"
Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/dieser
:D

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Friday, March 28th 2008, 11:55am

Ironie des Schicksals: Gleich nach der Überschrift und dem Schlagzeilentext kommt eine BASF-Werbung.

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Friday, March 28th 2008, 12:09pm

Da lagen zwischen Aufnahme und Wiedergabe aber mehr als einige Jahrzehnte! Bitte zu beachten: Edison war der erste, der Schall-Ereignisse sowohl aufnehmen als auch wiedergeben konnte. Das relativiert (= gewichtet) die Scott'schen Versuche durchaus. Übrigens gibt es diverse Versuche, Schallplatten in einer Art von "optical sound recognition" abzuspielen. Also: erheblicher Lärm und eine Sache von zweitrangiger Bedeutung.

F.E.

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Friday, March 28th 2008, 5:29pm

´
Zumal es Scott offenbar mehr um die Grundlagen ging, er hat schlicht herausgefunden, wie Schall aussieht.

Ein System würde ich auch nur anerkennen, wenn die Aufnahmen und deren Wiedergaben sehr zeitnah möglich sind, so wie es bei Edison und später bei Poulsen geschah.
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.

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5

Friday, March 28th 2008, 6:15pm

Auch das, lieber Frank, ist nicht ganz korrekt, denn das -inklusive der Wellenform- hatten schon Simon Stevin, Isaac Beeckman und Marin Mersenne nebst Kumpanen (Briefwechsel in lateinischer Sprache) zu Beginn des 17. Jahrhunderts (1608) herausgefunden. Gleichzeitig war die Schallgeschindigkeit in Luft und die halbwegs allgemeine Tonhöhe dieser Zeit in Frankreich (annäherungsweise) bestimmt worden. Zudem fiel Mersenne die nach ihm benannte und absolut korrekte Gesetzmäßigkeit auf, nach der Saitenlänge, -dichte und -spannung die Tonhöhe bestimmen. Selbst die genaue Beschreibung des Partialtonwesens durch Joseph Sauveur vor der frz. Akademie der Wissenschaften lag schon 150 Jahre zurück (1700/01), bei dem der besagte Herr, der taubstumm gewesen sein soll, von einem Bezugston c' von 256 Schwingungen pro Sekunde ausging. Sicherlich auch nicht ganz zufällig..

Schaut man sich an, was der Münchener Goldschmied und Flötist Theobald Böhm an akustischen Betrachtungen in seinem Traktat von 1847 niederlegte, der dann zur heutigen Normal-Traverse und ihrer gleichstufigen Bohrung führen konnte, reduziert sich Leon Scotts Bedeutung eigentlich auf die mechanische Seite einer rekunstruierbaren Aufzeichnung, für die es andernorts aber auch schon wieder Ideenkorrelate gäbe: Ich denke da an Ernst F. Chladni, der wiederum 1827 den Saal der alten Berliner Singakademie akustisch konzipierte, die für die Telefunken-Platte bis 1944 als Aufnahmestudio legendären Ruf genoss.
So singulär, wie Spiegel und die amerikanischen Kollegen tun, steht Scott also nicht da. Auch er bezog seine Idee aus einem vielschichtigen zeitgenössischen Substrat.

Hans-Joachim

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Location: im wilden Südwesten

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Saturday, November 22nd 2008, 1:51am

http://www.tonaufzeichnung.de/index.shtml?dies_und_das/geschichte_der_tonaufzeichnung.shtml

1807 Thomas Young
''Mein Apparat ermöglicht Anzahl und Stärke von Schwingungen einer Stimmgabel zu messen, indem diese, mit einer Nadel versehen, eine gewellte Kurve auf einen Zylinder schreibt"

Erfunden wurde die Stimmgabel 1711 durch den Militärtrompeter John Shore.

Edison soll gesagt haben: Genialität besteht zu 1 % Prozent aus Inspiration und zu 99 % aus Transpiration (Genius is one per cent inspiration and ninety-nine per cent perspiration).
Edison war nicht der Genius wie viele glauben er hat vieles abgekupfert verbessert und konnte es gut vermarkten. Topsy der Elefant - Sensation damals.

Geschichte ist das was im Lexikon steht...Tesla, Marconi...ein paar kurze Absätze.
Grau ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum