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Sonntag, 29. März 2009, 20:35

Zu den Aufzeichnungsmöglichkeiten

Die flexibelste Lösung ist es einen Twin Receiver mit zwei Empfangsteilen (Tunern) über zwei Ableitungen zu versorgen, hier können zwei Sendungen unabhängig voneinander gewählt werden.
Du hast den Humax an einer Sat Leitung angeschlossen, der zweite Tuner erhält sein Signal über den
LNB1 Ausgang. Durch diese Lösung ist man schon eingeschränkt.
Das Signal das vom Satteliten kommt wird in vier Teilbereiche aufgeteilt, einmal Horizontal/Vertikal und einmal Lowband/Highband.
Im LNB (oder im Multiswitch) wird eines dieser “Bänder” auf die Ableitung zum Receiver geschaltet, welches Band wird dem LNB vom Receiver mitgeteilt.
Werden die zwei Tuner von nur einer Ableitung versorgt müssen sich die aufzuzeichnenden Programme in einem Bandbereich befinden.

Jetzt gibt es eine noch stärker eingeschränkte Lösung zwei oder noch mehr Programme gleichzeitig aufzuzeichnen.
Die Lösung wird von vielen Satkarten (mit der richtigen Software) und von ganz wenigen Receivern unterstützt.
Der eigentliche Tuner des Gerätes / der Karte empfängt immer einen kompletten Transponder (Kanal),
dieser Transponder ist ein Multiplex der mehrere Sender enthält.
Erst der Demultiplexer fischt das gewünschte Programm aus dem Transportstrom.
Es ist nun theoretisch möglich diesen Multiplex (Transportstrom) komplett aufzuzeichnen oder zumindest ausgesuchte Teile davon (die Gesamtdatenrate setzt hier Grenzen, die über USB schneller erreicht sind).

Die ARD strahlt praktisch ihr Radioangebot hauptsächlich auf der Frequenz 12,266GHz Horizontal ab, alles was sich auf einer Empfangfrequenz (Transponder) befindet lässt sich so parallel Aufzeichnen.
Es ist so möglich mit nur einem Tuner mehrere Sender aufzuzeichnen.

http://www.ses-astra.com/consumer/de/Sender/senderlisten/2003_20090309.pdf

Man sollte bei einer Sat Karte nur beachten das die TV Anwendung diese Möglichkeit auch unterstützt oder das die Anwendung die das kann auch die Karte unterstützt.

Gruß Ulrich

Beiträge: 97

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32

Samstag, 9. Mai 2009, 01:29

Hallo zusammen!

Also nach der Lektüre von diesem sehr interessanten Thread frage ich mich bald, ob ich es mir zu einfach mache...

Mir ist die Aufzeichnung von Radioprogrammen auch wichtig und nachdem ich einige Versionen (erst Radiorecorder, dann UKW-Tuner auf Cassettendeck, UKW auf Tonband, UKW auf Hifi-VHS und zuletzt UKW auf PC) durch habe, hab ich jetzt meinen Frieden mit DVB-S gefunden.

Ich nehme die Radioprogramme mit einem Technisat Digicorder S2 auf HDD auf, der, mangels LAN-Anschluß, via USB to LAN-Modul am heimischen Netzwerk angeschlossen ist, und übertrage sie per LAN auf den Rechner (Windows XP mit Technisat Mediaport) und habe dann MPEG2-Dateien, die ich mit Wavelab & Co bearbeiten und als WAV oder MP3 absperichern kann.

Eigentlich finde ich diese Lösung optimal, weil sie komfortabel ist und gut klingt, aber nach dem, was ich hier so lese, kommen Zweifel auf. Habe ich jetzt klangliche Einbußen oder nicht? Was kann ich verbessern?
Viele Grüße,
Marcus

Beiträge: 513

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33

Samstag, 9. Mai 2009, 07:33

Zitat

Marcus postete
Eigentlich finde ich diese Lösung optimal, weil sie komfortabel ist und gut klingt, aber nach dem, was ich hier so lese, kommen Zweifel auf. Habe ich jetzt klangliche Einbußen oder nicht? Was kann ich verbessern?
Wenn du nichts vermisst, lass dich nicht verunsichern. Zumindest wenn du wie ich keinen optimalen Empfang über Antenne hast (bei Klassiksendern bekomme ich seit alters her keinen rauschfreien Empfang), ist DVB-S (oder auch Internetradio) durchaus eine ordentliche Alternative.

Wenn - jetzt kommt's -, ja wenn die Sender mit genügend hoher Datenrate senden.

Wenn diese Bedingung erfüllt ist, hast du anschließend noch die Option, in highend-Gefilden zu forschen, was alles durch Tuningmaßnahmen zu verbessern ist - angefangen bei der Wandlerauswahl und nicht endend bei der beliebten Kabelfrage.

BTW: Gibt's endlich mal einen WLAN-Test unter klanglichen Gesichtspunkten. :D
Das Drumherum:
Liebe(r) ...
(Beitragstext s.o.)
LG, Jochen

Beiträge: 789

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34

Montag, 11. Mai 2009, 11:02

Zitat

Marcus postete
... und habe dann MPEG2-Dateien, die ich mit Wavelab & Co bearbeiten und als WAV oder MP3 absperichern kann.

Eigentlich finde ich diese Lösung optimal, weil sie komfortabel ist und gut klingt, aber nach dem, was ich hier so lese, kommen Zweifel auf. Habe ich jetzt klangliche Einbußen oder nicht? Was kann ich verbessern?
Nach der Bearbeitung als MP3 speichern würde ich nicht!
Speichere als Wav, FLAC oder MP2, wobei es leider keinen guten freien MP2 (MPEG 1 Layer 2) Encoder gibt.


Gruß

96k