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Beiträge: 619

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31

Donnerstag, 1. Februar 2018, 09:09

Danke für den gutgemeinten Tipp, Manfred. Aber daran habe ich sofort gedacht und mir sogleich die entsprechende Tabelle aus dem Netz gefischt.
Bei mir liegt der "Ortsübliche" in Kabel bei 99,25MHz, während er terrestrisch auf 91,4MHz ausgestrahlt wird. Bin aber nicht fündig geworden. Nur Rauschen.
.
Aaaaber: noch spätabends haben wir eine Mail bekommen, dass das Problem behoben sei. Hä? Um diese Zeit hat da jemand etwas bewegt?
Also wurde heute früh aus der Wurfantenne wieder die Verbindung zur "Multimediadose" und der Rundfunkempfang ist wieder da!
Der Kluge lernt aus allem und jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß schon alles besser. (Sokrates)
Zusatz: der Kluge gibt solange nach, bis er selbst der Dumme ist. (von mir)

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32

Donnerstag, 1. Februar 2018, 12:16

Na dann ist doch alles wunderbar...........

Ich hatte mich auch schon gewundert, daß Du da anscheinend nicht selbst drauf gekommen bist.
Gruß
Manfred

2 x Grundig TS 1000. Jeweils wahlweise als 2Spur, 4Spur oder Autoreverse. Beide mit Dolby und drahtloser Fernbedienung. Täglich in Verwendung: Grundig SXV 6000, Grundig ST 6000, CF5500-2,TS 1000 und Grundig A5000 an Canton Plus E Subwoofersystem . In der Garage/Werkstatt: Grundig SV 2000, Tuner T7500 und Revox B77/HS. Im Esszimmer: Grundig V5000, Grundig T5000, Grundig CF 5500, Grundig CF 5500-2, Dual CS731Q.....und auf Halde: ein Sony DTC77 und ein TC-K 870.

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33

Freitag, 2. Februar 2018, 04:29

Hallo,
wer sich, wie in [22] so nett geäussert, nicht daran stört das UkW verschwindet, sollte sich über eins im Klaren sein:
Die Möglichkeit Rundfunk frei zu empfangen geht damit verloren!
Damit wäre der gleiche Zustand erreicht wie zur Zeit mit DVB-T2, öffentlich rechtliche bekommst Du frei, Private inkl. Werbung nur bezahlt.
Wer was bekommt bestimmt das Datenpaket, man geht also in den Weg der gesteuerten Zensur. Der Anbieter bestimmt was Du hören darfst und was nicht, abhängig von den finanziellen Möglichkeiten.
Heute list man ab und zu in Verkaufsanzeigen das der Mittel- und Langwellenbereich evtl. kaputt ist weil man keinen Sender hört: Der ist nicht kaputt, das gibt es nichts mehr.
Die BBC ist nicht mehr hörbar weil nichts mehr ausgestrahlt wird. (Beispielhaft genommen weil Viele diesen Sender in den 40er Jahren gehört haben). Man könnte aber einen entsprechenden Sender jederzeit wieder aufbauen.
Mittel- und Langwelle hat den Vorteil, das ein Sender u.U. genügt um mit einem Sender gesamt Europa abzudecken.
Diesen Vorteil habe ich beim Digital- oder Internet-Rundfunk nicht, reduzierte Reichweite und zuviele Zwischenstationen.

Man soll sich nichts vormachen, wenn UkW fällt, wird sich auch das Preisgefüge beim Digital- und Internetradio ändern.
Beispielhaft nehme ich die Versorgerpraxis für Strom, Gas und Wasser wie es die EU gerne hätte.
Die Leistung eines bisherigen Energieanbieters wird in die Bereiche Erzeugung, Verteilung und Abrechnung aufgeteilt.
Diese 3 Bereiche werden ausgeschrieben, der Höchstbieter erhält die Konzession.
Ich denke jeder kann sich ausmalen was dann passiert: Mehrere Produzenten haben unterschiedliche Preise, der Netzbetreiber hat mehrere Preise und die Abrechner haben ebenfalls unterschiedliche Preise. Je nach den finanziellen Möglichkeiten des Endabnehmers erhält er die entsprechende Information.

Machen wir uns nichts vor, was Goebbels mit seinem günstigen Rundfunkempfänger gelungen ist, wird in den Möglichkeiten des Digitalen Rundfunks noch gesteigert.
Was Du nicht hören darfst wird digital abgeschaltet. Dann bist Du ganz schnell an dem Punkt das nach dem alten Kofferradio gesucht wird und hoffst das jemand im Ausland wieder einen Mittel- Lang- oder Kurzwellensender aufgebaut hat.

Gut, das wird den Ersteller des Beitrages [22] nur nerven, aber er sollte mal in sich gehen und darüber nachdenken, ausgeschlossen halte ich das geschilderte Scenario nicht. Gute Nacht.

Viele Grüße
Volkmar

Beiträge: 79

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34

Freitag, 2. Februar 2018, 23:32

@Volkmar: Genau deshalb machen die das ja - Digitalisierung = Kontrolle. Immer.

Viele Grüße
Nils

Beiträge: 25

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35

Samstag, 3. Februar 2018, 09:51

Den Beiträgen 33 und 34 ist eigentlich nichts hinzuzufügen, was die Möglichkeiten der Kontrolle der gesendeten Inhalte angeht.

Ich werde hier in Nürnberg UKW per Kabel aus einem ganz anderen Grund nachtrauern: dadurch hatte ich die Möglichkeit, über Kabel Sender vom SWR und MDR über meine "ollen" Tuner zu hören, das wird mit terrestrischem Empfang nicht mehr möglich sein, außer, wie von Ulrich bereits angesprochen, der ja jetzt bereits zwischengeschaltete D/A-Wandler wandert zu mir in die Wohnung.

Zwar etwas off Topic, aber zum Stichwort Digitalisierung = Kontrolle.

Ich fahre seit 25 Jahren für einen großen Lebensmittelspediteur. Früher haben wir geladen, dann ging's los, mittags haben wir uns per Telefon zwecks Abholaufträgen gemeldet, ansonsten hattest du deine Ruhe vor der Dispo.

Heute scannen wir sämtliche Sendungen bei Be- und Entladung, die Auflieger sind über GPS jederzeit ortbar, ebenso die Scanner, sämtliche Fahrzeuge haben Telefon. Seitdem sind wir gläsern: Obwohl die GPS-Ortung der Auflieger laut Betriebsvereinbarung der Technik vorbehalten ist (Ortung bei Diebstahl oder wenn HU/SP oder ähnliches fällig ist, die Einheit also in die Werkstatt muss), setzen unsere Auflieger alle 5 Minuten eine Statusmeldung ab, aus der ersichtlich ist, wie viel Diesel im Tank der Kühlaggregate ist, ob die Kühlung läuft, welche Kühlraumtemperatur wir haben, ob die Türen geöffnet sind..... Und da die Dispo genau weiß, wer welchen Auflieger zieht, kann aus der Kombination der Scannerdaten und der Statusmeldungen des Aufliegers ein hübsches Bewegungsprofil am PC im Büro erstellt werden, wahlweise in Karten- oder Satellitenansicht. Und glaubt mir, davon macht die Dispo reichlich Gebrauch, obwohl es der Vereinbarung widerspricht; wie sonnst würdet Ihr Anrufe erklären, wie das Wetter in A-Dorf gerade ist? Außerdem erleben wir es Tag für Tag, wenn das Lager auf Ware wartet, dass mal kurz nachgeschaut wird... X(

Beiträge: 25

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36

Samstag, 3. Februar 2018, 09:53

Digitalisierung = Kontrolle von Nils

Den Beiträgen 33 und 34 ist eigentlich nichts hinzuzufügen, was die Möglichkeiten der Kontrolle der gesendeten Inhalte angeht.

Ich werde hier in Nürnberg UKW per Kabel aus einem ganz anderen Grund nachtrauern: dadurch hatte ich die Möglichkeit, über Kabel Sender vom SWR und MDR über meine "ollen" Tuner zu hören, das wird mit terrestrischem Empfang nicht mehr möglich sein, außer, wie von Ulrich bereits angesprochen, der ja jetzt bereits zwischengeschaltete D/A-Wandler wandert zu mir in die Wohnung.

Zwar etwas off Topic, aber zum Stichwort Digitalisierung = Kontrolle.

Ich fahre seit 25 Jahren für einen großen Lebensmittelspediteur. Früher haben wir geladen, dann ging's los, mittags haben wir uns per Telefon zwecks Abholaufträgen gemeldet, ansonsten hattest du deine Ruhe vor der Dispo.

Heute scannen wir sämtliche Sendungen bei Be- und Entladung, die Auflieger sind über GPS jederzeit ortbar, ebenso die Scanner, sämtliche Fahrzeuge haben Telefon. Seitdem sind wir gläsern: Obwohl die GPS-Ortung der Auflieger laut Betriebsvereinbarung der Technik vorbehalten ist (Ortung bei Diebstahl oder wenn HU/SP oder ähnliches fällig ist, die Einheit also in die Werkstatt muss), setzen unsere Auflieger alle 5 Minuten eine Statusmeldung ab, aus der ersichtlich ist, wie viel Diesel im Tank der Kühlaggregate ist, ob die Kühlung läuft, welche Kühlraumtemperatur wir haben, ob die Türen geöffnet sind..... Und da die Dispo genau weiß, wer welchen Auflieger zieht, kann aus der Kombination der Scannerdaten und der Statusmeldungen des Aufliegers ein hübsches Bewegungsprofil am PC im Büro erstellt werden, wahlweise in Karten- oder Satellitenansicht. Und glaubt mir, davon macht die Dispo reichlich Gebrauch, obwohl es der Vereinbarung widerspricht; wie sonnst würdet Ihr Anrufe erklären, wie das Wetter in A-Dorf gerade ist? Außerdem erleben wir es Tag für Tag, wenn das Lager auf Ware wartet, dass mal kurz nachgeschaut wird... X(

37

Donnerstag, 29. März 2018, 12:45

Schade, dass es kein analoges UKW über Kabel mehr geben wird. Es war die einzige Möglichkeit, Hörfunk aus Österreich in sehr guter Qualität auf UKW zu empfangen rund um die Uhr, unabhängig von Überreichweiten. Vor allem der Empfang von Ö2 Salzburg auf 94,8 MHz ist über Antenne nicht möglich, da auf 94,7 MHz und 95,0 MHz sehr starke Sender vom Bayerischen Rundfunk das schwache Signal aus Salzburg überlagern und zudem alle drei Senderstandorte nahezu aus gleicher Himmelsrichtung zu mir positioniert sind.

Über digitales Kabel wird der ORF-Hörfunk nicht eingespeist. Somit bleibt wohl nur das Internet übrig.

Soweit ich es feststellen konnte, wurde das analoge UKW-Signal über Antenne von Kabel Deutschland bzw. nun Vodafone ins Kabel (auf einer anderen Frequenz) eingespeist. Man konnte das bei Überreichweiten auch hören, wenn durch Interferenzen auf der Empfangsfrequenz der Empfang im Kabel gestört war.

Nun ist mir klar, dass ich ein "Sonderfall" bin, weil ich als Radiofan eben alles austeste und prüfe, was ich habe. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es niemanden, der sein UKW-Radio ans Kabel angeschlossen hat. Heute nicht, vor 10 Jahren nicht, vor 20 Jahren auch nicht. Vermutlich deswegen, weil nur die lokalen Ortssender gehört werden, die man problemlos über Antenne empfangen kann. Wozu also Kabelanschluß? Man muß sich eigentlich wundern, dass das analoge UKW-Kabelradio überhaupt so lange, bis ins Jahr 2018 hinein noch angeboten wurde.

Offtopic zu Deezer, Spotify etc.pp.:
Als Produzent, Songschreiber und Inhaber eines Labels ist das sowieso ein rotes Tuch für mich. Die Musik wird nochmal zusätzlich entwertet und man verdient nichts mehr für die harte Arbeit. Ich persönlich hoffe, dass Streamingdienste in ein paar Jahren wieder verschwinden. Der weltweit größte Streaming-Dienst heißt YouTube und ist zudem auch noch gratis. Aber wenigstens verdient man als Label noch ein ganz klein wenig an YouTube.
Hat aber mit Radio nichts zu tun. Ein Kassettenrekorder oder ein Walkman kann/konnte schließlich auch nicht das Radio ersetzen.

38

Donnerstag, 29. März 2018, 14:44

Richtantenne fuer UKW aufs Dach setzen und hoffen das die bayrischen kollegen ihre Sender nicht in der gleichen Richtung Salzburg zu stehen haben.
Ich putze hier nur...

39

Donnerstag, 29. März 2018, 17:38

Sollen sie nur ruhig a l l e s abschalten.
Teilweise ist es eh nicht mehr zu ertragen,
natürlich gibt es noch ein paar gute Sendungen.
Ich werde dann auf Hausfunk umstellen.
So bleibt der B760 wo er ist, quasi zwangsweise
kaufe ich keine Geräte und hinterlasse keine
Quoteninfo für die Damen u. Herren mittels der Ip.
Das Archiv will auch gehört werden!
Ich habe vorgesorgt für"danach".

Liebe Grüße!
Nein, ich habe eine Bandmaschine nicht dafür, um das Tonband in die Sättigung zu treiben, nein !

40

Freitag, 30. März 2018, 01:46

Richtantenne fuer UKW aufs Dach setzen und hoffen das die bayrischen kollegen ihre Sender nicht in der gleichen Richtung Salzburg zu stehen haben.
Bayern 1 über "Hohe Linie" - Regensburg auf 95,0 MHz ist bei mir der Ortssender, gerade mal 25 km entfernt und die gleiche Himmelsrichtung, wie Salzburg. Da nutzt eine Richtantenne leider nichts, sie verstärkt zwar das schwache Signal, aber nicht ausreichend stark, um rauschfreie Stereo-Qualität zu liefern und schon gar nicht ohne Nachbarkanals-Störungen vom starken Ortssender. Über das analoge Kabel wäre störungsfreier Empfang jedoch möglich gewesen.

Nun gut, so immens wichtig ist jetzt das Programm auch wieder nicht und Gott sei Dank hat man ja nun seit vielen Jahren den Verbreitungsweg Internet über die Homepage von Ö2 Radio Salzburg. Ich finde es zwar manchmal unpraktisch, dass man fürs Radiohören auch schon einen Computer oder Laptop braucht, aber ob man sich jetzt extra eine Richtantenne aufs Dach montiert oder einen Computer verwendet... erhöhter Aufwand ist es gegenüber der früheren Methode, nämlich einem herkömmlichen Radiogerät, das man ans analoge Kabel verbunden hat, so oder so. Ich denke, der Empfang übers Internet ist sogar die deutlich bessere Alternative, sowohl vom Kostenfaktor als auch von der zu erwartenden Empfangsqualität über UKW von meinem Wohnort aus betrachtet.

41

Freitag, 30. März 2018, 10:08

Schade wenn es aus der gleichen Richtung alles reinkommt :( Somit Richtkeule raus gefallen. Alternative ueber Sat scheidet auch aus da die Ösis nur ein oder 2 Radiosender mit uebertragen aber nicht Ö2.
Ja, die Radiolandschaft wie es mal gab geht dem Ende zu...
Ich putze hier nur...

  • »hannoholgi« ist der Autor dieses Themas

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42

Freitag, 30. März 2018, 11:08

Ja, die Radiolandschaft wie es mal gab geht dem Ende zu...

Sehr wahr! :thumbup:

Und nicht nur die Radiolandschaft als solche, auch die Empfangsvoraussetzungen auf den AM-Bereichen sind in den Städten mittlerweile extrem schlecht. Ich hatte mir vor einiger Zeit mal einen stationären AM-Empfänger (Yaesu FRG-100) gekauft, um ein bisschen zu checken, was auf den Kurz- und Mittelwellen (noch) so los ist. Weder mit Langdraht und Antennentuner noch mit Aktivantenne und Preselector macht das noch wirklich Spaß. Der Matsch steht hier in der Stadt rund um die Uhr zwischen S7 und S9, da kann man viele Sender nur noch ahnen unter all dem Rauschen, Schrappeln und Brummen. Für eine Loopantenne, die dieses Problem entschärfen könnte, habe ich keinen Platz.

Irgendwo auf Kurzwelle, ohne Nutzsignal, heute Vormittag:



Schaltnetzteile, Powerline, Flachbildschirme, Computer, LED-Lampen..., immer mehr Störsignale schwirren in der Luft herum. Amateurfunker auf KW kann ich so gut wie gar nicht mehr aufnehmen, außer in Telegrafie. Sie kommen einfach nicht über das QRM weg! Man hört, dass da QSOs laufen, aber die sind so verrauscht, dass man nur jedes dritte Wort versteht.

Ich überlege schon, den Yaesu wieder zu verkaufen; vielleicht an jemanden, der auf dem Land, etwas abgelegen, wohnt. Da dürften die Voraussetzungen noch deutlich besser sein.

Aber das gehört ja eigentlich nicht ins Thema. Der terrestrische Ultrakurzwellenempfang wird ja zum Glück durch solchen Hochfrequenzmüll kaum gestört!

LG Holgi

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43

Freitag, 30. März 2018, 11:49

Im "Funkamateur" ist gelegentlich zu lesen von Transceivern bzw. Empfängern, die an entlegenen Orten ohne QRM "remote" betrieben werden über ein Net-Interface, steuerbar von überall auf der Welt über einen Internet-Browser und Signal-Übertragung per Streaming.
Eigentlich grotesk und absurd, aber vielleicht doch der letzte Ausweg. Nur --- die Nicht-Hobby-Funker kann man dann oft sicher auch direkt per Streaming aus dem Programm-Studio ins Internet-Radio bekommen.

Merkwürdig an der ganze Entwicklung ist, daß sich die Militär-Funker diese elektromagnetische Verseuchung gefallen lassen.
Liegt aber ja vielleicht daran, daß die sich garnicht mehr auf den lokalen Ernstfall vorbereiten sondern (auch) eine 15Uhr30-Feierabend-Mentalität entwickelt haben und falls jemand auf die Idee kommen sollte, am Wochende Krieg führen zu wollen, melden sich alle krank.

MfG Kai

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Freitag, 30. März 2018, 12:12

Ja, das mit den Remote-Empfängern funktioniert auch ganz gut! Nur so ist es hier in D z.B. möglich, Radio Caroline von der »MS Ross Revenge« zu empfangen, die seit Kurzem wieder sendet. Allerdings nur mit einem Kilowatt von einem Hafen in Südengland aus. Aber dank dieser Internetseite kann man den einstigen Star unter den Seesendern auch hören, wenn man nicht im Umkreis von 50 km wohnt:
http://grimsbysdr.ddns.net:8073/?tune=648am

Allerdings ist es doch haptisch was ganz anderes, an einem physisch vor einem stehenden Empfänger zu drehen, als so eine Interneseite zu besuchen....

45

Freitag, 30. März 2018, 12:48

Schon allein beim betracht der VDSL Leitung die ich nun hab, die belegt jetzt nun auch bis 1,7Mhz und ..... ach , jetzt faellt mir wie schuppen ausse Haare..... ich fragte mich schon warum meine DCF Uhr die neben denm Router steht seit der umstellung auf VDSL nicht mehr synchronisiert.... aua
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46

Dienstag, 17. April 2018, 18:07

Heute die offizielle Verkündigung von Vodafone über die Abschaltung zum 15.5.2018 hier in Nürnberg erhalten.

Kurzfristig werde ich meinen Yamaha TX 492, wie mit meinem Braun T2 bereits geschehen, mit einer Wurfantenne ausstatten. Langfristig wirds wohl aber eher auf den da hinaus laufen...

https://www.lowbeats.de/news-netzwerk-player-yamaha-np-s303/

Es sollen lt. Mitteilung ja noch 70 digitale Radiosender im Kabel drinnen sein. Allerdings kenne ich kein Gerät mit dem man die empfangen kann...

VG Martin

47

Dienstag, 17. April 2018, 18:49

Hast kein Kabelreceiver oder ein TV mit DVB-C Tuner ?
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48

Dienstag, 17. April 2018, 21:58

Hallo Martin,
Es sollen lt. Mitteilung ja noch 70 digitale Radiosender im Kabel drinnen sein. Allerdings kenne ich kein Gerät mit dem man die empfangen kann...
das geht mit dem von Vodafone (früher Kabel Deutschland) normalerweise im Rahmen des Vertrages bereitgestellten Kabel-Receiver,
das war früher mal der PACE KD220. Jetzt sicher ein anderes Gerät, da die Firma PACE nicht mehr zu finden ist.

Im Handel gibt es Geräte ab ca. 30 € , zB den GLOBO bzw. Opticum XC80 .

Für ein Internet-Radio muß man auch nicht soviel ausgeben, wie für den YAMAHA verlangt wird (348€).

MfG Kai

49

Dienstag, 17. April 2018, 23:44

Dir preiwerteren sehen aber meist auch dementsprechend aus, Kai. Wenn das Radio in die bestehende Anlage intregiert werden soll und auch Optisch wert darauf legt das einigermassen zusammen gehoerend zu wirken, holt sich dieser dann ein Yamaha, Denon oder Onkyo Receiver. Da kommt halt Technisat uns so manche andere nicht mit und bieten dann lieber diese Beistellkaestle an die unter verschiedene Namen zu finden sind. Ich selber hab auch das Internetradio 1 von Technisat mit dabei stehen, in der hintersten ecke weils potthaesslich ist und keine einzigste bedientaste hat, traegt nur ein Display was dank Blauer grundflaeche und weisser Schrift sehr bescheiden ist abzulesen was bei bestimmten blickwinkel noch schlimmer wird.
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50

Mittwoch, 18. April 2018, 01:30

Ich höre Radio/Musik, damit ich die Augen frei hab für was anderes und nicht etwa um das hübsche Radio anzuschauen, sondern um zu lesen, rechnen, programmieren, Raw-Fotos zu bearbeiten, etc.
Weder der PACE Receiver noch der GLOBO/Opticum XC80 haben ein Display. Bedient werden sie mit einer IR-Fernbedienung. Wenn man wissen will, was man eingestellt hat, muß man einen TV, FBAS-Monitor oder FBAS-Grabber am PC anschließen, oder aus dem Gehörten ableiten, ob man das gewünschte Programm erwischt hat. Man kann sich was schöneres vorstellen oder damit arrangieren. Die Bedienerei dauert schließlich nur wenige Sekunden, danach kann man stundenlang lauschen...

MfG Kai

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51

Mittwoch, 18. April 2018, 08:18

Ich habe einen Sagemcom Receiver. Da ist sogar einen Tunertaste drauf. Habe mich allerdings zugegeben noch nie ausführlicher mit dem Teil beschäftigt. Naja, gibt auch noch andere Möglichkeiten Radio zu hören....

VG Martin

52

Mittwoch, 18. April 2018, 09:16

Jo, Kurzwelle 19Meter Band ...
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53

Donnerstag, 19. April 2018, 02:27

Im Ernst- Katastrophenfall... DVB-T

Beim der Bundeswehr und THW wurde in den 70er eingebläut, dass im Kriegs- oder Katastrophenfall außer persönlichen Lebensmittelvorräten ua. eine Taschenlampe, Batterien und auch ein Radioapparat im Hause sein sollte. In solchen Härtefällen gibt es mit Sicherheit keine digitale Empfangsmöglichkeit wenn die Infrastrukturen zerstört sind und auch kein Handy/ Telefon. Somit wären wichtige Nachrichten nur über ein analoges Radio möglich. Daher wäre es nicht ( mehr ) möglich wichtige Nachrichten an das Volk ( Bombenalarm etc. ) weiterzugeben.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht nichts

54

Donnerstag, 19. April 2018, 07:09

DVB-T ist doch seit ein Jahr Tod... und hat nix, ausser dem Feldversuch in Berlin, mit Radio an der Muetz.

Im Katastrophenfall ist heut nichtmals mehr die UKW uebertragung gesichert bevor die jetztigen privaten betreiber Zaster gesehn haben. Langewelle, Mittelwelle und Kurzwelle waren die sinnigste die im Katastrophenfall nutzbare uebertragungsalternaitive aber hier in Deutschelande wurd ja alles abgeschaltet und zum teil auch deren Antennenanlagen nieder gestreckt.
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55

Freitag, 20. April 2018, 12:58

Was wird denn Digital abgeschaltet was ich nicht hören darf? Es gibt nach wie vor eine Grundversorgung, die beinhaltet, dass öffentlich-rechtliche Programme immer kostenlos empfangbar sein müssen, über alle Empfangwege. Solange das so ist können noch so viele Kabelnetzbetreiber und Sendeanlagen privatisiert werden. Und die Sender, die die meisten von uns nicht hören wollen sind größtenteils Private, ausgerechnet die sind bei uns weder im DAB+, noch im Kabel Digital empfangbar, während es die öffentlich rechtlichen von Anfang an waren und auch immernoch sind, weil sie es nach wie vor mussten und das ist völlig unabhängig vom Empfangsweg.

Ich habe nie etwas negatives gegen UKW gesagt, ich schätze UKW und hoffe auch, dass es terrestrisch noch lange erhalten bleibt, aber gerade zuhause gibt es mittlerweile echt bessere Empfangswege mit viel mehr Programmen. Mein Lieblingssender R.SA läuft hier auf UKW nunmal nicht, den empfange ich schon immer nur übers Internet, genau so wie Deutschlandfunk Nova nur über DAB+, DVB-C oder Online geht. Aufgrund der immer schlechter werdenden Programme, die es in Kassel noch so gibt, weiß ich im Auto manchmal echt nicht mehr, welchen Sender ich hören soll. Bin ja froh, dass so Sachen wie hr Info einigermaßen erträglich zu empfangen sind, aber ein Tagesbegleitendes Programm mit guter Pop und Rockmusik gibt es ja praktisch gar nicht mehr. Unser Freies Radio ist auch nur noch schwer zu ertragen, schon allein soundtechnisch.

Außer Nachrichten und Wortsendungen gibt es tatsächlich Nichts mehr, was mich in Hessen auf UKW reizt. Was soll ich also nach dessen Abschaltung nicht mehr hören dürfen, wenn doch genau die gleichen Programme Digital genau so empfangbar sind (bis auf die, die ich sowieso nicht ertrage wie die Sender der FFH Gruppe)? Hier wird man manchmal derart zerrissen...

LG Tobi

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56

Freitag, 20. April 2018, 22:04

Meine Favoriten sind Deutschlandfunk, AFK Max und egoFM

VG Martin