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301

Donnerstag, 8. November 2018, 14:56

Gruß,
Michael/SH

Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu (Ö v. Horvath)

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302

Donnerstag, 8. November 2018, 15:19

zu schön um wahr zu sein....
leider nichts mehr davon gehört. Weiß jemand mehr?

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303

Donnerstag, 8. November 2018, 16:02

Ich war Heute bei einem Regionalem HiFi, Telefon, Computer, Fernseh usw. Discounter.
Nach aussage des dortigen Beraters gibt es solche Kombinationen garnicht zu kaufen, weil auch wohl die Hersteller nicht bereit sind sowas zu produzieren(Ausnahmen wie Restek mal aussen vor).
Ich werde das über DAB versuchen o. eben als Internerradio.

Gruss
Rainer

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304

Donnerstag, 8. November 2018, 16:53

Nach aussage des dortigen Beraters gibt es solche Kombinationen garnicht zu kaufen,

Hallo Rainer,

da ist jetzt nicht klar, nach welcher Kombination du gefragt hast.
Falls du ein "All-in-One"-Gerät meinst (wie dein Marantz beworben wird) mit eingebautem DVB-C, so hab ich davon auch noch nichts gehört und halte es auch nicht für erforderlich. Du brauchst nur einen der vielen DVB-C Empfänger kaufen (kosten zwischen 35...70 €) und an einen hoffentlich freien Audio-Eingang deines vorhandenen Verstärkers anzuschließen.
Damit ist der Fall erledigt.
Für DAB+ mit deinem Gerät brauchst du eine geeignete Antenne und ausreichend gute Empfangslage.
Digitales Radio aus dem Kabel funktioniert entweder oder fällt mal aus (nachts schaltet Vodafone/KD schon mal zu Service-Zwecken ab), Internet-Radio kann schon mal ins Stocken kommen, wenn viele Nachbarn den neuesten HD-Film downloaden und damit den Provider oder das Kabel überlasten oder wenn der Programm-Provider überfordert ist oder ... .
Da würde ich dann auch mal prüfen, ob der Stream übers Internet mit mindestens der gleichen Bitrate kommt wie aus Kabel-Digital.
Der finanzielle Einsatz für einen DVB-C Empfänger ist ja leicht erträglich, auch wenn man nach Tests damit nicht ganz glücklich wird.

Zu der Geschichte mit DAB+ über Kabel kann ich nur sagen, das ist ja auch eine abwegige Schnapps-Idee.

MfG Kai

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305

Donnerstag, 8. November 2018, 17:22

Hallo Kai. Ich rüste gerade wieder um auf Antenne Terristrisch. Der Empfang ist bei mir eigentlich gut, selbst mit selbstgebauten Dipol. Den Marantz kann ich dann auch darüber betreiben o. über den DAB Tuner.
Falls beides nicht zufriedenstellend sein sollte, muss ich mich dann mit Internetradio beschäftigen. Ich selbst bin da zwar absoluter Laie, habe aber einen Sohn der IT mässig sehr begabt ist. Datenübertragungsratenmässig ist unser Ort gut aufgestellt.
Ich möchte damit etwas tiefer in die digitale Welt einsteigen, u. der momentane CD-Receiver von Pioneer macht immer mehr Probleme mit dem CD Laufwerk, passt also gerade gut.

Rainer

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306

Donnerstag, 8. November 2018, 17:41

Hallo Rainer,

von Internetradio muß man garnix verstehen, man braucht keinerlei IT-Einblick, nur einen PC mit Internet-Zugang, noch nicht mal geeignete Programme. Empfang geht schon mit den üblichen Browsern. Das ist meist komfortabler als mit dedizierten Internet-Radio-Geräten und vor allem freier im Zugang zu beliebigen Programmen. Anders als der PC funktionieren nämlich manche dieser Geräte nur, wenn der Server des Herstellers bzw. Programm-Listen-Providers aktiv ist. Falls der mal ausfällt oder pleite geht ist temporär Sense oder gar Schluß.
Die für Internetradio erforderlichen Datenraten sind geringfügig.
Manchmal wird es schwierig, ein ganz bestimmtes Radio-Programm, das man mal mit einer speziellen App gefunden hat, in der normalerweise verwendeten Radio-App verfügbar zu machen, weil man dazu die Stream-Adresse braucht, die aber selten explizit beim Hören angezeigt wird. Dann braucht man ein bischen Einblick, um zu wissen, wie und wo man die rausfindet.

MfG Kai

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307

Donnerstag, 8. November 2018, 21:01

Auch ich habe an die Landesmedienanstalt geschrieben: Vor dem Kabelumstellung auf nur digital konnte ich analoges BBC hören, jetzt nicht mehr.

Damit hat Hannes möglicherweise eine weitere unerfreuliche Nebenwirkung der Umstellung aufgedeckt:
BBC World Service war bereits vorher digital im Kabel von Vodafone/KD, aber als (vermutlich Zusatzgebühren-pflichtiges) verschlüsseltes Program.
Ich vermute das als Grund dafür, daß trotz der Zusage der lokalen Medien-Anstalt, BBC jetzt nicht als freies digitales Programm angeboten wird.
(Eine andere mögliche Erklärung wäre, daß BBC das nicht wollte.)

MfG Kai

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308

Donnerstag, 15. November 2018, 20:49

Moin, jetzt habe ich alles umgestellt auf ur terrestrisch analog. Funktioniert selbst mit Antenne im Spitzboden recht gut.
Den marantz mcr611 habe ich auch gekauft, u. Kann jetzt auch dab entpfangen u. Das sehr gut. Ich glaube das war so die gute Entscheidung.
So kann ich alle meine geliebten Tuner behalten u. Mal ins DIGITALE reinschnuppern.

Gruß
Rainer

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309

Donnerstag, 15. November 2018, 22:24

sehr gute Entscheidung. Auf Dauer werden wir ums digitale Radio wohl kaum herumkommen....

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310

Samstag, 17. November 2018, 21:11

Nicht nur im Kabel: Digitalradio wird Pflicht in Neuwagen. Sicher nicht der letzte Schritt.

Gruß, Anselm

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311

Samstag, 17. November 2018, 22:58

Heimische Rundfunkprogramme per Internet hören, kann man hier ausprobieren:
https://programm.ard.de/Radio/Jetzt-im-R…r=asc&curpage=1

Wenn das auch im Auto funktioniert, braucht man kein DAB+ mehr.

MfG Kai

312

Samstag, 17. November 2018, 23:46

Radio über Internet ist leider kein Rundfunk im ursprünglichem Sinn, es muß möglich bleiben Rundfunk Analog oder Digital Unidirektional ohne Zugangsbeschränkung zu empfangen. Das sollte unabhängig von persönlichen Präferenzen als Möglichkeit so bleiben, auch ich benutze Internetradio. In diesem Sinne braucht man so was wie DAB+ (oder UKW:))

DAB+ im Auto zur Pflicht zu machen kann durchaus positiv sein, die (bisher meist unverschämten) Preise für Hardware werden so schließlich sinken. Seit mittlerweile 25 Jahren könnten Autoradios mit DAB (am Anfang noch ohne +) zum Standard gehören.
Das Ende vom klassischem UKW wird kommen, wann auch immer.

Gruß Ulrich

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313

Sonntag, 18. November 2018, 01:21

Das sehe ich etwas anders.
Bei DAB+ besteht die "Zugangsbeschränkung" im sehr begrenzten Programmangebot, das in großen Anteilen überhaupt nicht zu meinen Hörwünschen paßt.
Wenn du mit Zugangsbeschränkung Internetzensur wie in China meinst, so kann die nicht mit DAB+ umgangen werden. Dazu bräuchte man Langwelle, Mittelwelle und Kurzwelle. Diese Sender sind jedoch weitgehend abgeschaltet worden.
Kleine DAB+ Radios sind doch garnicht teuer. Darf man die nicht im Auto benutzen ?
Selbst mit einem Rasperry pi plus DVB-T(2)-Stick kann man DAB+ empfangen.
Letztendlich geht es bei der Umstellung auf DAB+ wohl mehr um Energie- und Kosten-Einsparungen als um die bei 128 kbps nicht mehr glaubhafte Audio-Qualitätsverbesserung. Vielleicht läßt sich mit Wireless- Internet entlang der Autobahnen statt DAB+ noch mehr sparen.

MfG Kai

314

Sonntag, 18. November 2018, 01:46

Hallo Kai,
das was du anführst sind persönliche Präferenzen, begrenztes Programmangebot ist keine Zugangsbeschränkung im eigentlichem Sinne, und auch ich komme durchaus ohne UKW oder DAB+ aus und bediene mich der heutigen Techniken.
Trotzdem bin ich der Meinung, das eine Möglichkeit bestehen bleiben muß Rundfunk unidirektional Empfangen zu können. Das es vom Programmangebot nur Lokal ist liegt in der Natur der Sache.
Alleine die Möglichkeit des Mißbrauchs eines (ohne Alternative) bidirektionalem Systems sollte vermieden werden.
Ich möchte halt nicht das die „Kontrolle über das Signal“ (hier auch wer hört was) allumfassend wird und finde es Erschreckend wie wenig diese Kontrolle ins allgemeine Bewußtsein rückt.
Mal abgesehen davon, das man durch die Zugangsbeschränkung Menschen komplett ausschließen kann.

Nach heutigem (Rundfunksstaatsvertrag)Gesetz geht es auch gar nicht anders, bei einer Änderung würde ich auf die „Barrikaden“ gehen.

Gruß Ulrich

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315

Sonntag, 18. November 2018, 02:11

Vielleicht habe ich noch nicht verstanden, was du mit unidirektional und ohne Zugangsbeschränkung meinst.
Bei DAB+ gibt es ja wohl durch noch nicht Flächen-deckende Versorgung auch eine Zugangsbeschränkung für die Betroffenen.

MfG Kai

316

Sonntag, 18. November 2018, 02:14

Vielleicht habe ich noch nicht verstanden, was du mit unidirektional und ohne Zugangsbeschränkung meinst.


Da muß ich dir uneingeschränkt recht geben :)

Gruß Ulrich

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317

Sonntag, 18. November 2018, 06:55

Hallo Ulrich,

es muß möglich bleiben Rundfunk Analog oder Digital Unidirektional ohne Zugangsbeschränkung zu empfangen

Ein sehr wichtiger Aspekt, den Du mir bewusst machst. Zum Thema unidirektional fällt mir mein neues Smartphone ein, auf dem mich Google ganz ungeniert gebeten hat, ein Lokal zu bewerten, in dem ich vor zwei Monaten im Urlaub war, als ich dieses Handy noch gar nicht hatte. Vermutlich kann man diese Überwachung, der gegenüber der Verfassungsschutz vermutlich vor Neid erblassen könnte, irgendwo abschalten ("Ihre Privatsphäre ist uns wichtig"), aber Standard ist die Verfolgung. Und wie leicht sich der Zugang beschränken lässt, machen uns zumindest totalitäre Staaten vor, die ihre Bürger sehr sorgsam vor dem Einblick in Seiten bewahren, die ihrer Staatstreue schaden könnten. Volle Zustimmung; ich nehme an, ich habe Dein Anliegen verstanden.

Gruß, Anselm

318

Sonntag, 18. November 2018, 07:38

ich nehme an, ich habe Dein Anliegen verstanden.


Danke, das hast du richtig verstanden.
Es erschreckt mich allerdings, das es anscheinend doch nicht so offensichtlich ist.

Gruß Ulrich

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319

Sonntag, 18. November 2018, 08:09

Es erschreckt mich allerdings, das es anscheinend doch nicht so offensichtlich ist.

Bei Kai habe ich da wenig Sorgen. Er dürfte mehr von der technischen Seite an das Thema herangegangen sein. Was mich erschreckt, ist, dass viele Menschen diesbezüglich wirklich blind scheinen. In der Südduetschen Zeitung habe ich kürzlich erstmals den schaurig-schönen Begriff "Informationskapitalismus" gelesen. Der dürfte uns noch öfter und immer häufiger begegnen. Daran, dass bei uns mal eine politisch extreme Regierung an die Macht kommen könnte – schön demokratisch, wie Hitler – mag ich gar nicht denken. Der hatte übrigens auch eine recht wirksame Zugangsbeschränkung. Auf das Hören von "Feindsendern" die Todesstrafe zu verhängen, erspart viel technischen Aufwand.

Gruß, Anselm

320

Sonntag, 18. November 2018, 08:42

Er dürfte mehr von der technischen Seite an das Thema herangegangen sein.


Das war mir klar, allerdings ist die Reduktion auf die technische Seite hier halt blind. Auch "Techniker" (das bin ich ja auch) sollten über ihren Horizont schauen.
Ein Weg (der Primäre?) des Rundfunks sollte unidirektional (ein in der Nachrichtentechnik durchaus gebräuchlicher Begriff) bleiben.

Gruß Ulrich

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321

Sonntag, 18. November 2018, 09:29

Das war mir klar, allerdings ist die Reduktion auf die technische Seite hier halt blind.

Es gibt einen schönen Ausspruch: "Kein Blinder ist so blind, wie der Mann, der nicht sehen will." (Silvio Gesell) Du hast mich ja auch erst für diesen Aspekt sensibilisiert. Aber es gibt Menschen, die um die Gefahr wissen und sie mit einem Achselzucken abtun. Das nenne ich blind.

Gruß, Anselm

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322

Sonntag, 18. November 2018, 09:52

Damit es nicht zu Fehl-Interpretationen kommt:

Es war nicht meine Absicht, mit der Anmerkung in Beitrag #311
" Wenn das auch im Auto funktioniert, braucht man kein DAB+ mehr."
eine Empfehlung auszusprechen.

Sie bezog sich vielmehr auf eine Aussage in dem von Anselm in Beitrag #310 verlinkten Aufsatz, in dem auf Seite 2 zu lesen ist:
Zitat: "Das Digitalradio sei eine Sackgasse, heißt es in einem Papier des niedersächsischen Landesrechnungshofes."

Es war auch nicht meine Absicht, eine Informationspolitische Diskussion in Gang zu setzen.

MfG Kai
Nachtrag: Hier gibt es eine weitere Zugriffsmöglichkeit auf die Programme des ARD-Radionet:
http://web.ard.de/radio/radionet/

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kaimex« (18. November 2018, 11:12)