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31

Tuesday, May 5th 2020, 10:21pm

Deswegen bleibe ich bei Debian. Bei Ubuntu und Mint wird zu viel drauf gepackt und umgebastelt. Das mag für Neuinstallationen auf neueren Rechnern funktionieren, aber auf alten Atom-CPUs mit 2GB oder weniger RAM (davon laufen hier ca. 5 Stück) bekommt man Probleme und wird ausgebremst. Auf den Atom-Netbooks funktioniert Debian 8 ganz gut und flott mit KDE und Plasma als Benutzeroberfläche. Wenn es aktueller sein soll (Debian 9 oder 10) sollte man auf XFCE oder LXDE als Oberfläche setzen, die fressen nicht so viel Ressourcen und sind wesentlich schneller, oder "snappy", wie der Engländer sagen würde.
Wie geschrieben habe ich hier einige Atom-Netbooks, aber die wurden inzwischen durch "neue" Rechner verdrängt. HP 2540p und HP 2530p. Die Teile sind so um 2010 heraus gekommen, waren aber als Business-Notebook ausgelegt. Derzeit gibt es viele davon günstig in der Bucht, weil unter Windows 10 in der aktuellen Build das Touchpad nicht mehr funktioniert. Irgendwie muss man die Leute ja zu neuen Rechnern zwingen.... Wie auch immer, unter Linux sind die Kisten sehr fix, bis auf 8 GB aufrüstbar und mit intel i3 bis i7 und bis zu 2,6GHz schnell genug um flüssig zu arbeiten, kein Vergleich mit den Atom-Mühlen.

Aber auch mit einer Atom-CPU funktioniert bei mir der Streamtuner und Streamripper tadellos, 2 GB RAM sind dafür mehr als genug. Meine Atom-Netbooks haben in der Regel 2GB Ram und die swap-Datei ist genau so groß, wird aber eigentlich nur beim Suspend to Disk genutzt.

So viel zu Rechnern und Systemen.
Wenn Du nur 20 Einträge in der Liste hast, hört sich das für mich an, als könnte man da noch nach unten scrollen. Die Scroll-Schieber sind sehr leicht zu übersehen... sorry, habe eben auch noch mal nachgeschaut: manche Rubriken sind wirklich fast leer, andere dafür elend lang. Aber wen stört das? Es geht doch nicht um die Masse, sondern darum, daß etwas dabei ist, was einem gefällt. Für mich sind die tausende Sender immer noch genug, um jahrelang herumzustöbern.

32

Tuesday, May 5th 2020, 10:35pm

P.S. Swap Partition

https://forums.linuxmint.com/viewtopic.php?t=157328

Hier steht beschrieben, daß du am Besten mit einem Linux USB Stick bootest und dann mit Gparted die Swap Partition vergrößerst. Solange du dafür genug freien Platz hast, ist das keine große Aktion. 1,5 GB ist zu knapp.

Gruß,

Karsten
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33

Tuesday, May 5th 2020, 11:22pm

Hallo Karsten,
installiere doch mal den ´System Load Monitor´
da hab ich eine "Systemlast-Überwachung" gefunden
der drei sehr kleine Reagenzgläser anzeigt ohne Skala (bis ich mit der Mouse darauf gehe).
Im Moment habe ich im wesentlichen FireFox mit zwei Tabs laufen: im ersten das Forum, im zweiten youtube mit "Jeff Beck Live in Tokyo 1999", weil ich mal die Guitarrenkünste von Jennifer Batten beäugen wollte.
Außerdem ist ein Datei-Browser am Laufen, ein Text-File offen und Psensor zeigt CPU-Temperatur, CPU-Last und Free Memory=14% an.
Die "Systemlast-Überwachung" meldet dagegen 896MB von 2012MB verwendet.
Daraus errechnet mein Taschenrechner freien Speicher als (2012-896)/2012=55.5%
Da ist der Swap-Space noch garnicht berücksichtigt (oder?).
Was soll man nun glauben ?

Leider ist die SSD voll vergeben: Den Bereich hinter dem Plattenplatz für das Linux + Swap habe ich als Laufwerk für Back-ups konfiguriert und wohl auch schon benutzt. Das einfachste wäre, eine etwas größere SSD zu kaufen, falls China wieder liefert.

Nach meiner Rechnung müßte ein 32 Bit Processor 4 GB addressieren können, es sei denn, das höchste Bit wird dazu nicht benutzt. Es sind aber keine Steckplätze für mehr Memory vorhanden.
Ich hab hier auch noch einen XP-Laptop mit 2 GB laufen (gelegentlich). Der kommt damit wunderbar aus, hängt aber auch nicht am Internet.
Das Original-System hatte auch nur 1,5 GB Swap (was mich wunderte angesichts 2 GB Memory).
Hier läuft der Xfce-Desktop. An sich wird ja Linux Mint immer vergleichsweise "schlank" genannt.

MfG Kai

34

Wednesday, May 6th 2020, 1:49pm

Leider ist die SSD voll vergeben: Den Bereich hinter dem Plattenplatz für das Linux + Swap habe ich als Laufwerk für Back-ups konfiguriert und wohl auch schon benutzt. Das einfachste wäre, eine etwas größere SSD zu kaufen, falls China wieder liefert.


Hallo Kai,

deine Systempartition kannst du im laufenden Betrieb mit Bordmitteln um 500 MB verkleinern und diesen Platz im nächsten Schritt der Swap Partition zuschlagen(wenn diese physisch nebeneinander liegen. (Accessories/Disks). Viel wird´s nicht bringen, aber vielleicht besser als nichts).

Meistens ist der Chipset der limitierende Faktor was die maximale RAM Größe angeht. Gebrauchte Notebooks, die mehr als 2, 3, oder 4 GB RAM adressieren können, gibt es oft sehr günstig - und bei der Gelegenheit kannst du gleich auf die aktuelle Linux Version upgraden.

ZITAT: Work continues on Linux Mint 20 “Ulyana” which is planned for June this year. Some of the features which were introduced in LMDE 4 were added to it, such as the live resolution bump in Virtualbox and the activation of APT recommends by default.

Linux Mint 20 will be available in 3 editions (Cinnamon, MATE and Xfce) but only in 64-bit. It will be based on Ubuntu 20.04 LTS and use a Linux 5.4 kernel.
/ZITAT

Das heißt, daß du sowieso auf 64 Bit umsteigen musst, wenn du aktuell bleiben willst.

Gruß,

Karsten
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35

Wednesday, May 6th 2020, 3:04pm

Hallo Karsten,

das Systemlast-Tool zeigt an, daß der Swap-Space nur minimal benutzt wird.
Dann bringt Vergrößern nix.
Ein Rätsel bleibt, wieso "Psensor" und dieses Systemlast-Tool sehr verschiedene Angaben über den freien Speicher machen.
Letzteres hat seit Installation keinmal angezeigt, daß mehr als knapp der halbe Speicher belegt war. Psensor zeigt dagegen oft 14% oder gar nur noch 7..9% freien Speicher.
Wenn die Speicherzuteilung an Programme mit der gleichen ?falschen? Information erfolgt, wird ein Engpaß vorgegaukelt, der garnicht vorhanden ist.
Es wird also vielleicht ein drittes Tool benötigt, daß erwiesenermaßen richtiges anzeigt.

Das neueste Linux nützt mir nix, wenn ich meine gesammelten Daten nicht dahinein umgezogen bekomme. Dann bleibe ich lieber beim alten. Außerdem werden neue Linux-Versionen in der Regel auch nicht schlanker sondern wie Windows immer fetter, bloß nicht ganz so drastisch.

Dies Ding soll mir nur einen Internet-Zugang verschaffen. Rechnen tue ich auf einem Windows 7 64 Bit PC mit 4-Kern-Prozessor und 8GB Speicher. Ist zwar auch nicht das Neueste, mir aber lieber als ein aktuelles System mit Windows 10.

MfG Kai

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36

Wednesday, May 6th 2020, 3:30pm

Das neueste Linux nützt mir nix, wenn ich meine gesammelten Daten nicht dahinein umgezogen bekomme. Dann bleibe ich lieber beim alten. Außerdem werden neue Linux-Versionen in der Regel auch nicht schlanker sondern wie Windows immer fetter, bloß nicht ganz so drastisch.


Hast Du kein Backup? Eine externe USB-Platte sollte jeder haben, der mit Computern arbeitet. Einfach die persönlichen Sachen alle da hin kopieren. Und nichts ist einfacher, als seine ganzen Daten unter Linux auf das nächste System mit zu nehmen.

Quoted

Dies Ding soll mir nur einen Internet-Zugang verschaffen. Rechnen tue ich auf einem Windows 7 64 Bit PC mit 4-Kern-Prozessor und 8GB Speicher. Ist zwar auch nicht das Neueste, mir aber lieber als ein aktuelles System mit Windows 10.


Mein "Hauptrechner" ist ein PC mit 6-kern AMD-CPU und 16GB RAM und ca. 10TB Plattenkapazität (über die Jahre immer mehr Platten eingebaut und ausgetauscht). Ist auch nicht mehr das neueste Modell, aber nehme ich meistens für Videocodierung, weils da schneller ist. Ist mein Multimedia-Rechner (Video, Photo, Audio), völlig Windows-frei.
Meine Daten sind über einige USB-Platten verteilt und auf mehreren Rechnern und einem NAS gehortet. Mit der Sicherung habe ich schon zu Atari-Zeiten angefangen, als mir eine Diskette mit Programmier-Sachen flöten gegangen ist. Seitdem übertreibe ich es vielleicht ein bisschen.

Auf welcher Hardware läuft denn Dein Linux (CPU, Taktfrequenz, RAM, Festplatten)? Außer den aktuellsten Rechnern habe ich hier einige Auswahl mit Linuxen und kann Dir eventuell sagen, was da am ehesten passt oder ob sich ein Umbau/Upgrade lohnt.

Für Audiobearbeitung sind die Anforderungen nicht so hoch, Audacity zur Bearbeitung hat alles, was man so braucht. Es gibt noch Arodour, aber das ist für mich jedenfalls überdimensioniert. Sonst braucht man eigentlich nur Festplattenkapazität, und je nach Sammelwut kommt man mit 1TB auch schon ein ganzes Stück weit.

37

Wednesday, May 6th 2020, 3:46pm

Das neueste Linux nützt mir nix, wenn ich meine gesammelten Daten nicht dahinein umgezogen bekomme. Dann bleibe ich lieber beim alten. Außerdem werden neue Linux-Versionen in der Regel auch nicht schlanker sondern wie Windows immer fetter, bloß nicht ganz so drastisch.


Hallo Kai,
da gibt es Backup Tools für, die installierte Programme und Daten in die frische Installation übertragen können.

Was Windows 10 angeht, bin ich ganz bei dir - mein Vertrauen in Microsoft ist nur noch minimal. Online gehe ich damit nur zwecks Updates, ansonsten habe ich auf allen Maschinen Dual Boot mit Windows und Linux. So auch auf diesem Core i5 mit 8 GB RAM.

Mein ´aktueller´ Laptop datiert von 2009, gekauft für 10 € + Versand. Den musste ich zwar erst noch zerlegen, um einen defekten Power Connector zu reparieren, außerdem war die HD defekt und steckte nur 1.5 GB RAM drin, aber nach Aufrüstung mit einer SSD und 6 GB RAM ist er sehr brauchbar für meine Zwecke. Auch Linux Mint 19.3 ist verglichen mit Windows noch sehr schlank.

Ansonsten gibt es natürlich noch die Debian Distributionen, wie Currock schon erwähnte - auch von Mint gibt es die LMDE(Linux MInt Debian Edition) - vielleicht besser geeignet für Systeme mit wenig RAM.

Was die Angaben der verschiedenen Tools angeht, würde ich eher dahin tendieren, daß dein freier Speicher tatsächlich sehr knapp ist. Vielleicht wird noch ein Teil für die Grafik benutzt aber nicht als solche gemeldet? Öffne doch mal den Task Manager, dann kannst du genau sehen, wieviel Speicher jedes Programm nutzt.

Gruß,

Karsten
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Wednesday, May 6th 2020, 4:28pm

Hallo,

ich hatte unter Linux Mint 18.x ein Backup gemacht. Das lies sich aber unter Linux Mint 19.3 nicht einlesen.

Video Bearbeitung kommt bei mir nicht vor.
Nur Audio und Fotos.
Ich benutze halt seit Jahrzehnten DOS und Windows. Linux blieb die Ausnahme.
Unter Windows sehe ich mehr Software-Vielfalt als unter Linux verfügbar.
Linux stellt sich überdies mit der Vielfalt unterschiedlicher Distributionen selbst ein Bein.
Aktuelle Software-Versionen über die Paketverwaltung sind eher die Ausnahme.
Schön, daß es Linux gibt, aber glücklich macht es auch nicht.
Ich benutze es nur, weil es nicht so Zielscheibe von Internet-Viren ist, wie Windows.
Allerdings hat bei Windows 10 die Microsoft Attitüde, den Rechner als ihren zu betrachten, ein Ausmaß erreicht, das ich nicht mehr mitmachen möchte.

MfG Kai

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39

Wednesday, May 6th 2020, 5:01pm

Jedes Betriebssystem hat irgend einen Haken:
Apple: Apple gibt vor was geht und was nicht. Und welche Hardware man benutzt.
Windows: Viren, Sicherheitslücken, Eigenmächtigkeiten von Microsoft, Inzwischen Online-Zwang, Update-Zwang, alte Hardware nicht mehr nutzbar....
Linux: Zum Spielen weniger geeignet, man muss sich halt mit der Befehlszeile (shell, konsole, terminal) anfreunden oder mindestens abfinden, sonst nutzt man nicht die vollen Möglichkeiten aus. Und am Anfang muss man sich schon ein bisschen durchbeißen.

Wobei für mich persönlich die Befehlszeile / shell unter Linux gleichwertig zur Benutzeroberfläche ist, die ich mir auch noch aussuchen kann. Und seit ich kein Windows mehr nutze, muss meine Hardware nicht mehr so viel Prügel einstecken (der Bluescreen lässt grüßen) und hält länger.

Mit den vielen verschiedenen Disributionen könntest Du richtig liegen. Ein potentieller Einsteiger braucht nur die "falsche" erwischen und kurze Zeit später erzählt er überall, daß unter Linux nix geht und das alles ja Müll ist.
Wenn es keine aktuelle Software in den Distributionen gibt, kann man sie sich ja wie bei Windows woanders her holen. Und unter Linux vermisse ich nichts, außer Spezial-Software für exotische Hardware. Z.B. brauche ich WinXP für meinen Conrad Chargemaster, mit dem man Akkus analysieren kann.
Aber sonst vermisse ich nichts, meine Kisten laufen teils wochenlang durch, einige Raspberrys inzwischen Jahre. Mit Microsoft unmöglich. Und mit Apple sauteuer... aber jeder, wie er will.