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GXNet

Unregistered

1

Tuesday, October 2nd 2007, 8:41pm

Hallo in die Runde

Ich habe diesen Thread mal hier gepostet, weil ich einfach mal davon ausgehe, dass die digitale Technik auch beim klassischen Rundfunkjournalisten oder Freelancer Einzug gehalten hat. Das Uher Report war in seinen div. Versionen ja lange Zeit Standard beim Interview. Dann kamen div. Cassttengeräte (oder man benutzte sein Report einfach weiter). Was benutzt man aber heute ? Den Notebook ??? Gibt es heute spezielle Aufnahmegeräte ähnlich einem MP3 Player oder Recorder, der auch Studioqualität liefern kann. Benutzt man so etwas wie Kompressoren um via Handy zu übertragen. Wie geht das heute ????

VG
Michael

Posts: 903

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2

Tuesday, October 2nd 2007, 8:52pm

Es gibt da von Nagra z.B. kleine Digitale Recorder für den rasenden Reporter.
Ich kann mir vorstellen, dass sowas gerne benutzt wird. Preislich sind die Dinger auch gar nicht so schlimm, ca. 1500,- EUR.
Notebooks, denke ich, sind etwas klobig und vermutlich zu Umständlich.
Der (Freelance) Reporter verdient ja sein Geld mit Interviews, wenn dann das Notebook streikt hat er Pech gehabt. Mir wär' das zu heikel.

David

Matze

Unregistered

3

Wednesday, October 3rd 2007, 4:37am

Marantz biete eine komplette Palette an CF-Card Recordern an. Sowohl tragbare als auch stationäre Geräte. Alles unter 1000 EUR / Stück. Wäre mir aber trotzdem zu teuer.

Posts: 203

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4

Wednesday, October 3rd 2007, 10:16am

Hallo zusammen,

bei radioforen.de,

unter Reporter-Aufnahmegeräte

mal nachschauen.

Seit 2003 streiten sich da die "Fachleute" über die Aufnahmegeräte für Reporter. :-)

Viele Grüße aus Athen
Hajo

Matze

Unregistered

5

Wednesday, October 3rd 2007, 11:09am

Quoted

19null5 postete
Seit 2003 streiten sich da die "Fachleute" über die Aufnahmegeräte für Reporter. :-)
Ui... Die setzen noch Minidisc ein... Und sagen das es ein Unding ist heute noch Cassettenrecorder einzusetzen... Da ist mir ein alter Esel doch lieber als ein totes Pferd...

Posts: 176

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6

Wednesday, October 3rd 2007, 3:14pm

Hallo Leute,

ich halte mal mit meiner Kamera drauf, was tatsächlich eingesetzt wird...!
Bei Pressekonferenzen und so.
In ein bis drei Wochen poste ich die Pixs mal.

digilog

P.S.
Was mir gerade einfällt...das letzte Mal, als ich noch Analoges gesehen habe bei
Pressekonferenzen, war in Frankreich eine Nagra im Jahre 1998, Fußball-WM...
Wurde von einem Franzosen eingesetzt, der auch gleich seine Aufnahmen geschnitten
hat, ziemlich flink !

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7

Thursday, November 1st 2007, 5:13pm

Quoted

GXNet postete
Was benutzt man aber heute ? Den Notebook ??? Gibt es heute spezielle Aufnahmegeräte ähnlich einem MP3 Player oder Recorder, der auch Studioqualität liefern kann.
Hallo Michael,

ich krieg nicht so ganz viel mit, weil ich immer noch meist DAT nehme (Tascam DA-P1 oder leihweise aus dem Sender den fetten So-nie).

Aber soweit ich was mitkriege:
Momentan scheinen Flash-Recorder sehr angesagt zu sein. Ich hab letztens mal (auch leihweise) mal einen benutzt, der von Nagra kam und sich sehr gut machte. :) Wenn ich nicht das USB-Kabel zuhause vergessen hätte ;), hätte ich das Zeug direkt hinterher ins Notebook schaufeln können. Sehr praktisch. Ich hoffe, daß mich das Flash-Teil beim nächsten Mal auch nicht im Stich läßt. Von Tascam gibt's übrigens ein ziemlich ausgewachsenes Gerät dieser Sorte (XLR-Buchsen, und nicht so furchtbar teuer, auch weniger Menüs als das Nagra), bei den üblichen Versendern für Musikerbedarf (z.B. Thomann).

MD scheint daneben in der Tat noch oft in Benutzung; und bevor ich gar kein Gerät hätte, würde ich auch noch eine der fetten Sony-Analogkassetten-Schleudern mitnehmen...

Variante übrigens bei geduldigen Interviewpartnern und viel Zeit: Mikro plus DAT, dann das Signal weiter durchschleifen direkt ins Notebook. Man braucht fünf Minuten, um das Zeug aufzubauen ;) aber ist immer noch weniger Zeuch als beim Fernsehen oder so...

Michael

Apropos Nagra - mir hat mal ein pensionierter WDR-Redakteur erzählt, daß er auf einer Interviewreise eine Nagra-Maschine über den Ho-Chi-Minh-Pfad geschleppt hat :respekt: - in den 70ern, als er noch Jugendredakteur und Chef der WDR-2-"Radiothek" war.

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8

Thursday, November 1st 2007, 5:56pm

´
Hat zwar nichts mit Rundfunk, aber doch mit Außenaufnahmen unter teils erschwerten Bedingungen zu tun: Irgendwo im Web habe ich einen Betrag zum Thema Filmtonaufnahmen gefunden:

Der Autor führte für die Nagra an, dass die Kisten sehr robust sind, man überall auf der Welt die Batterien (Monozellen) bekommt und das diese Meisterwerke der tragbaren Analoggeräte immer funktionieren, egal wie kalt, warm feucht oder trocken es am Aufnahmeort auch sein mag, was man bei digitalen Geräten nicht voraussetzen könne.

Er schrieb sinngemäß, wenn man beim Aussendreh in der Wüste auf 60 - 70 Grad in der Sonne kommt oder in den Tropen 95% Luftfeuchtigkeit vorfindet, zeigen digitale Geräte eine Fehlermeldung im Display und streiken. Die Nagra kümmere das nicht, sie macht einfach das, was man verlangt, nämlich gute Aufnahmen.

Allerdings kann man von einem Magnetofon, das so teuer ist wie die Nagra´s sind / waren, auch mehr erwarten, als von einem billigen 2000- Euro Digitalteil.

Ich komme mit Nagras gut zurecht und mag sie, was besonders die Bandscheibe dankt.
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.

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9

Thursday, November 1st 2007, 7:06pm

Quoted

Frank postete
Ich komme mit Nagras gut zurecht und mag sie, was besonders die Bandscheibe dankt.
Und zu kaufen gibt's sie offenbar immer noch :) :
http://www.nagraaudio.com/pro/index.php

Michael

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10

Thursday, November 1st 2007, 11:30pm

´
Jo, von da habe ich mir im Frühjahr eine Nagra E gegönnt. Mann, war das toll, Anno 2007 eine funkelniegelnagelneue Bandmaschine aus der Originalverpackung zu pfriemeln.

Und Meßprotokolle waren auch dabei.

Aber die zwar gebrauchte, doch frisch überholte IV- S hat auch was.
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.

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11

Friday, November 2nd 2007, 2:58pm

Hhmmm...

die MD-Technik wird deshalb noch oft gewählt, weil die Geräte nun wirklich leicht sind, in jede Hosentasche passen u. (vom Mikrofon abhängig) absolute Studio-Qualität liefern. Ganz abgesehen von der kinderleichten Editierbarkeit der Aufnahmen.

Gruß, Euer Gunther
Hörmagazine? Da gibt es nur eine Wahl: TBS-47-AUDIOCLUB!
...mit: Hörspielen, Sketchen, Reportagen, Interviews, Montagen, Tricks usw.

INFO: http://www.tbs47audioclub.de/

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12

Friday, November 2nd 2007, 8:22pm

Quoted

Frank postete
.. Mann, war das toll, Anno 2007 eine funkelniegelnagelneue Bandmaschine aus der Originalverpackung zu pfriemeln.
.
*Neid* ;)

Gruß

Wolfgang
Willi Studers Bastelkisten ;)

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13

Friday, November 2nd 2007, 8:30pm

Quoted

TBS-47-Audioclub postete
Hhmmm...

..absolute Studio-Qualität liefern.

Gruß, Euer Gunther
Naja, "absolute" Studioqualität liefert die MD nun nicht. Es stimmt allerdings, dass die MD bei den Reporten noch beliebt ist obwohl so langsam Festplatten oder Flash-Modelle a la Sony PCM D50 anfangen die MD zu verdrängen. Eine Bekannte arbeitet spoardisch für den Öff-Rechtlichen...

Was wohl ein "Wunderwerk" sein soll ist der noch erhältliche Sony MZ-RH1 der PCM Recording kann und im MD-Forum sehr gelobt wird. Zusammen mit guten Mikrofonen und dank des excellenten Mikrofonverstärker sollen erstklassige Liveaufnahmen möglich sein. Was mich an dem Teil abschreckt ist der seltsame Akku, der nur bei Sony und das zu horrenden 100 tEURo zu bekommen sein soll (offizieller Preis).

Gruß

Wolfgang
Willi Studers Bastelkisten ;)

GXNet

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14

Thursday, November 8th 2007, 9:31pm

Hallo in die Runde

So langsam juckt es in den Fingern. Ich habe mich mal etwas durch die Weiten des WEBs geforstet und bin auf allerlei nette Teilchen (CF,PCM,CD Recorder) gestoßen. Leider sind die Preise recht gesalzen. Unter 300 Euro - 600 bzw. USD ist nichts zu bekommen. Kennt jemand gute Händleradressen in Deutschland oder vielleicht eine "arme Leute" - Alternative ?

VG
Michael

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Occupation: Rentner

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15

Friday, November 9th 2007, 5:52am

Hallo Michael...

wie wäre es damit http://www.audiotranskription.de/deutsch…y-recorder.html ?

Das Gerät kostet rund 240 €.

Gruß, Euer Gunther
Hörmagazine? Da gibt es nur eine Wahl: TBS-47-AUDIOCLUB!
...mit: Hörspielen, Sketchen, Reportagen, Interviews, Montagen, Tricks usw.

INFO: http://www.tbs47audioclub.de/

hanns-d.pizonka

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16

Friday, November 9th 2007, 11:45am

Hallo Michael und alle Interessierten,

die dem digitalen Zeitalter entgegen streben (müssen?), weil eben manche Wünsche heute nur mit digitalen Medien zu erfüllen sind. Da auch meine musikalischen Wünsche über neue Erkenntnisse und neues Hören erfüllt werden können (warum hätte ich sonst die Sendungen von Winfried Trenkler -WT- hören und aufzeichnen sollen; wie hätte ich ohne WT die Hamburger Gruppe LAKE kennen lernen können?). Warum benutze ich zwei OTARI MX-55 mit Bandgeschwindigkeit 9,5 und nehme zweikanalig dann fast vier Stunden an einem Stück in guter (was immer das ist) Audio-Qualität auf?

Ich muss hier noch einschieben, meine Wünsche konkretisieren sich mittlerweile in Richtung „eines“ Geräte als STAND-ALONE-Lösung. Den Computer (Desktop und LAPTOP/Notebook) benutze ich seit Jahren für Audio-Aufnahmen, hat für mich aber zu viele Haken und Ösen, denn Speicher- und Zugriffsfähigkeit stehen für mich ganz vorn. Mein letztes 250 Gigabyte-FESTPLÄTTCHEN (weil nur 2,5-Zoll-Grösse für mich akzeptabel ist – passt in den Rucksack und/oder in die Hostentasche) kommt meiner Wunschvorstellung von Kleinheit und Leistungs/Speicherfähigkeit schon nahe. Hier schiebe ich direkt wieder die Entwicklung der Compact-Flash dazwischen. Mit acht Gigabyte für EURO 19,95 könnt ich mich anfreunden.

Weil erst jetzt in Richtung Ende des Jahres 2007 Geräte die BWFs (Broad-Cast-Wave-File, im Plural) über viele Stunden „zweikanalig“ und in „sehr guter“ Qualität (was immer „das“ ist) aufzeichnen können, die als Aufzeichnung zeitversetzt anschliessend editierbar ist (Werbequatsch rausschneiden, damit MUSIK übrig bleibt -meine von mir gewünschte Musik!).

Hier muss man immer, wie ich finde, das Auge und das Ohr mit Informationen versorgen: Was gibt es jetzt zu kaufen, was ist bezahlbar (was für den einen wenig ist, bringt den anderen zum lächeln) und was ist sinnvoll, welches System lohnt und welches System ist heute schon der Schnee von gestern – da wir als Tonbandfreunde dieses alles nur zum Spaß als Hobby betreiben, fällt manchmal die Einsichtigkeit der Herzallerliebsten nicht in der Höhe an, wie man es sich wünscht.

Ich empfehle mindestens zweimal im Monat (aus deutscher und meiner Sicht) hier hinein zu schauen:
http://www.thomann.de/de/master_stereorecorder.html
Es die erspart Zeit der unnützen Sucherei, zeigt den korrekten Preis (billiger ist es meist auch nicht in den USA), gibt die Übersicht für lieferfähige Produkte und überlässt Dir die Entscheidung im einsamen Kämmerchen. Wir alle im Forum haben ausserdem die Möglichkeit, die Fragen des Unwissenden in in einem neuen Thread zu stellen: Habe den XYZ gesehen für 1234 Teuronen, lohnt sich das, oder gibt es viel besseres für viel weniger Geld? Ich will damit zweikanalig stundenlang aufzeichnen und für die notwendigen Medien (COMPACT-FLASH scheint sich für die professionelle Aufzeichnung im BWF durchzusetzen) wenig bezhalen ... und was da noch an Fragenm aufkommen könnte.


Ich tendiere zum TASCAM HD-P2 oder zum FOSTEX FR-2 LE, oder vielleicht doch zu einem MARANTZ? Den EDITOL xyz oder den KORG MR-1???

Noch weiß ich keine Antwort für mich. Ich verstehe meine Ausführungen im Moment (im November 2007!) nur als Denkanstösse, da ich mich schon mehrere Male über die Thema an anderer Stelle/Foren darüber ausgelassen habe.

Für den Sprung über den grossen Teich kann man hier (und bei vielen anderen) reinschauen

http://www.spectrumaudio.com/products.php?cat=600

http://www.musiciansfriend.com/navigation/portable-stereo-multi-track-recorders-professional?N=100001+309138

Als Suchbegriff in den USA lohnt sich heutzutage das Wort FRIELD-RECORDER; bei Fostex schon in die Typenbezeichnung eingegangen: FR- LE2, gleich Field-Recorder Light.

Für den Preisvergleich ganz einfach den Dollar gleich Euro setzen, es wird nicht billiger bei Eigenimport! Meist sind die amerikanischen Preise „ohne“ die Landessteuer, da vom Wohnort abhängig und die Versandkosten noch dazukommen (wie üblich muss man auch hier ALLES lesen). Die goldene Regel für die Preisermittlung: Wenn es bei uns in Deutschland in Euro deutlich mehr kostet, dann ist Preis mit Vorsicht zu geniessen.

Hier aus USA immer noch der interessanteste Anbieter (mit Thomann.de vergleichbar):

http://www.zzounds.com/cat--Roland-Digital-Recording--3343

Zum Abschluss: Nur wer sucht der findet, wer zu lange sucht, der findet NICHTS.

Mit freundlichen Grüßen
H A N N S -D.