You are not logged in.

Posts: 285

Date of registration: May 29th 2019

Location: Dresden

Occupation: Nachrichtentechniker

  • Send private message

31

Thursday, September 17th 2020, 3:00pm

Wer ernsthaft gute Aufnahmen machen will, muss aber einen Bezahlanbieter
nehmen, Spotify mp3 ist den Zeit aufwand nicht wert


Ich wollte mal wissen was Spotify Free zumindest im Frequenzspektrum sagt:
Im Stream sind Frequenzen bis 17 Khz sichtbar.
Dann kommt der Cut.
Vielleicht habe ich das auch falsch ermittelt, Streamausgabe von Spotify Free in Linux direkt auf Eingangsinterface umgeleitet und dann in Arta das Spektrum bewertet.



Das sagt natürlich wenig darüber aus was und wie komprimiert wurde.
Trotzdem hört sich das Spotify Free Angebot zumindet für meine alten Ohren manierlich an.

Gruß, Jan

Posts: 10

Date of registration: Feb 18th 2018

Location: Rheda-Wiedenbrück

Occupation: Rentier

  • Send private message

32

Thursday, September 17th 2020, 3:18pm

Es bleibt aber bei 320 kbit/sec ..

Posts: 117

Date of registration: Apr 29th 2017

Location: Luckau

Occupation: Schutz- und Sicherheitsfachkraft

  • Send private message

33

Friday, September 18th 2020, 9:12am

und Spotify Free....nervt die Werbung zwischen den Tracks. Ich sitze ja nicht immer daneben, wenn ich mir ne Playlist aufnehme...

Ist auch immer eine Frage des Budgets. Das Denon-Teil finde ich schon recht gut, aber knapp 400 Tacken kriege ich weder bei der Regierung, noch mit dem Haushaltsbudget vereint. Für die gelegentliche Nutzung, mal ein Album zu re-recorden, reicht mir die Discounter-Lösung für knapp 100 Euronen völlig aus. Man ist dabei zwar an die hauseigene Plattform gebunden, diese bot mir bisher aber ausreichende Auswahl. Exotische Sachen sind da freilich nicht vorhanden, dafür gibt es dann aber auch noch andere Lösungen, die man dann, nebenher zur Büroarbeit, auch am PC realisieren kann.... Und dann kauf ich mir bei exotischen Sachen dann doch lieber eher die Platte...
A77 2- und 4-Spur, G36, RFT SK 3930, RFT CAW-WI, SP 3930 und REMA 2072 + B2725 konstant

Posts: 1,611

Date of registration: Oct 28th 2007

Location: Franken

  • Send private message

34

Friday, September 18th 2020, 11:31am

Es bleibt aber bei 320 kbit/sec ..

Ja und?
Viele Grüße
Jörg

Posts: 1,611

Date of registration: Oct 28th 2007

Location: Franken

  • Send private message

35

Friday, September 18th 2020, 11:33am

und Spotify Free....nervt die Werbung zwischen den Tracks. Ich sitze ja nicht immer daneben, wenn ich mir ne Playlist aufnehme...

Nimm doch den Player auf deren Webseite, da gibt's keine Werbung
Viele Grüße
Jörg

Posts: 594

Date of registration: Mar 29th 2016

Location: Dresden

Occupation: Prozesstechniker Halbleiterbereich

  • Send private message

36

Friday, September 18th 2020, 11:55am

Das Dragon Fly ist schon recht hübsch, ist aber eher etwas für unterwegs um den Kopfhörer mit dem Handy zu verheiraten. Klar, Anlage anschließen kann man auch, aber dann liegt das Handy in Anlagennähe... Gefällt mir schon wieder nicht... :D Und dann der Preis: Knapp 200,- für den "Red" und knapp 300,- für den Blue, also für ein Gerät von der Größe eines USB- Sticks... Ich glaube dafür bin ich zu "ewig gestrig", für solch einen Kurs darf die Hardware gerne ein bisschen größere Ausmaße haben. Aber danke für diesen Denk- Anstoß, denn irgendwas hat das Ding ja trotzdem...

Posts: 117

Date of registration: Apr 29th 2017

Location: Luckau

Occupation: Schutz- und Sicherheitsfachkraft

  • Send private message

37

Friday, September 18th 2020, 12:59pm

Das Dragon Fly ist schon recht hübsch, ist aber eher etwas für unterwegs um den Kopfhörer mit dem Handy zu verheiraten. Klar, Anlage anschließen kann man auch, aber dann liegt das Handy in Anlagennähe... Gefällt mir schon wieder nicht... :D Und dann der Preis: Knapp 200,- für den "Red" und knapp 300,- für den Blue, also für ein Gerät von der Größe eines USB- Sticks... Ich glaube dafür bin ich zu "ewig gestrig", für solch einen Kurs darf die Hardware gerne ein bisschen größere Ausmaße haben. Aber danke für diesen Denk- Anstoß, denn irgendwas hat das Ding ja trotzdem...
Wie gesagt, da favorisiere ich dann schon eher oben benanntes Denon-Gerät. Vielleicht tut sich sowas mal gebraucht auf. Vernetzen von PC und so soll ja nicht gemacht werden, sondern eben eher eine Möglichkeit, auf Internet-Radio, Streaming-Dienst und USB-Medien zugreifen zu können, und das ganze noch im zusammenhang mit etwas "HiFi-Ästhetik", also einem Gerät, was sich in eine HiFi-Anlage mit Bandmaschinen, Tapedecks, Plattenspieler und Röhrenverstärker auch optisch integriert.
Das Medion-Dingens ist zwar auch eher ein kleiner Würfel, sieht so aber eigentlich ganz gut aus...
A77 2- und 4-Spur, G36, RFT SK 3930, RFT CAW-WI, SP 3930 und REMA 2072 + B2725 konstant

Posts: 5

Date of registration: Apr 2nd 2020

Location: Berlin-Nord

  • Send private message

38

Friday, September 18th 2020, 1:49pm

Ich hab noch was zu Spotify

Hallo Zusammen,wir nutzen auch Spotify in der Familie. Zu den technischen Aspekten:
Soweit mir bekannt ist, verwendet Spotify OggVorbis als Codec. In der freien Version bis max. 160 kbit/s (Qualität = "hoch" hier maximal einstellbar). In der Bezahlversion dann bis max. 320 kbit/s (Qualität = "sehr hoch", muss explizit eingestellt werden).
Die freien Streams sind zudem in der Basisbreite etwas aufgezogen, was im Klangeindruck schon deutlich auffällt. Zumindest bei Stücken die man gut kennt fällt das sofort auf. Manche alte Aufnahmen die schon mit Stereo expierimentiert haben (z.B. Yello) zerreist es förmlich :evil: Das habe ich aber bei Qualität "sehr hoch" noch nicht fest gestellt.



Positiv ist mir aber aufgefallen das die Lautheit und Dynamik nicht zusätzlich angepasst bzw. komprimiert wird, sondern sich wohl recht ehrlich an die dahinterliegenden Alben hält. Das sind oft aber remasterte Alben, die hier schon start variieren können. Die Album Ausgaben werden (zumindest mit Erscheinungsjahr) angezeigt. Ich selbst habe von einigen Alben schlechtere CD Ausgaben als ich auf Spotify streamen kann. Ich meine, man sucht hier scheinbar nicht grundsätzlich die schlechtesten Ausgaben aus. Von daher gehe ich immer positiv an die Sache herangehen.
Auch die Spotify Vorschläge gefallen mir, die Treffgenauigkeit ist manchmal verblüffend - man lernt interessante (eben auch "alte") Neuigkeiten kennen :thumbsup:


Was ich auch gemacht habe ist ein Vergleich zu vermeintlich gleichen CD Alben die ich selbst besitze (gleiches Erscheinungsjahr wie bei Spotify gelistet). An den Beispielen Brothers in Arms (Dire Straits) und Night Music (Joe Jackson) habe ich beide mit Audacity digital aufgenommen. Also jeweils die Spotify Streams und die CD's. Die habe ich dann digital synchronisiert, also Sample-genau auf Deckung gebracht und dann die Differenz gebildet. Also ja selbst bei der 320 Kbit/s / CD Differenz bleibt ein "Musikschatten" bei weniger als -60db übrig an dem man das Stück sogar noch erkennen kann. Bei den 160 Kbit/s ist es etwas mehr - aber hier erkennt man vor allem die aufgezogene Basisbreite dann ganz klar.


Dann gutes Streamen
Frank


P.S. Das gibt nur meine Erfahrung wieder, die kann bei Jedem ggf. anders ausfallen.

Posts: 117

Date of registration: Apr 29th 2017

Location: Luckau

Occupation: Schutz- und Sicherheitsfachkraft

  • Send private message

39

Friday, September 18th 2020, 2:07pm

Hallo Frank, das klingt ja alles schon sehr interessant.

das wäre mir aber alles zu zeitintensiv und zu kompliziert, zumal ich nicht einmal einen PC mit Soundkarte habe, sondern nur einen ollen Server, wirklich nur für die Steuer und die Dienstplanung.

In erster Linie, erwähnte ich ja schon, geht es mir ja darum, fehlendes zu ergänzen oder noch schlechteres irgendwie re-zu-recorden. Dafür eignet sich das schon ganz gut. Da ich nun auch keine audiophilen Ansprüche habe und auch mal billigere TypI-Bänder verwende, reicht das insoweit. Das Material, was ich suche, stammt ohnehin meist aus alten Analog-Aufnahmen (z.B. alte Rave-Satellite Sendungen aus den 90ern)...

Schlimm sind dagegen echt Internet-Sender, die zwar absolut geile Mucke spielen (z.B. skandinavischen Pagan-Metal) aber dann nur in 64kb/s streamen. Das macht dann wirklich keinen Spaß.
A77 2- und 4-Spur, G36, RFT SK 3930, RFT CAW-WI, SP 3930 und REMA 2072 + B2725 konstant

Posts: 285

Date of registration: May 29th 2019

Location: Dresden

Occupation: Nachrichtentechniker

  • Send private message

40

Friday, September 18th 2020, 2:51pm

Bei den 160 Kbit/s ist es etwas mehr - aber hier erkennt man vor allem die aufgezogene Basisbreite dann ganz klar.


Hallo Frank,
danke für die Erklärungen.
Nur für mich: wie erkennt man die aufgezogene Basisbreite in der von dir beschriebenen Differenzbildung?
Wie kann man das aus dem größeren Differenzpegel ableiten?

Zum Kodierungsverfahren Ogg Vorbis und dessen Qualität im Vergleich zum menschlichen Hörvermögen steht bei Wikipedia:
"Hörtests ergaben transparente Ergebnisse ab 150 bis 170 kbit/s (Vorbis-Qualitätsstufe 5)"

oder in einer anderen Sprache:
"High bitrates (greater than 128 kbit/s): most people do not hear significant differences. However, trained listeners can often hear significant differences between codecs at identical bitrates, and aoTuV Vorbis performed better than LC-AAC, MP3, and MPC."

Positiv ist auf jeden Fall das Spotify auch in der Free Version wahrscheinlich keine eigenständigen Egalisierungen am Content vornimmt.

Grüße Jan

Posts: 5

Date of registration: Apr 2nd 2020

Location: Berlin-Nord

  • Send private message

41

Friday, September 18th 2020, 4:37pm

Zitat

das wäre mir aber alles zu zeitintensiv und zu kompliziert, zumal ich nicht einmal einen PC mit Soundkarte habe, sondern nur einen ollen Server, wirklich nur für die Steuer und die Dienstplanung.
@ReFuchs: Da bin ich ganz bei Dir. Man benötigt schon eine etwas audiophile Ambitionen oder einen guten Köpfhörer das die 160 Kbit/s auffallen. Und das mit der Basisbreite stört ggf. auch nicht. Hängt von der Anlage, Aufstellung und natürlich von der (eigenen) Raumakustik ab. Und eben auch davon, ob das bei der Mischung nicht schon hoch beansprucht bzw. künstlich hochgezogen war. Ich kann mir vorstellen das Spotify das macht um der Mehrheit der Nutzer, vornehmlich beim mobilen Streaming mit In-Ears, auch etwas einzuschmeicheln. Es bringt ja künstliche Raumverbreiterung und man will ja Kunden gewinnen und nicht verlieren. Das ist sicher auch der Grund warum das in Qualität = "sehr hoch" dann auch weggelassen wird. Macht ja alles extra Aufwand...


Zitat

Nur für mich: wie erkennt man die aufgezogene Basisbreite in der von dir beschriebenen Differenzbildung?

@Ferrograph: Die Differenzbildungsfunktion im Audacity zieht die gesampelten Beträge zu jedem Abtastzeitpunkt voneinander ab. Am besten belässt man die Daten dabei im Audacity internen 32-Bit Format. Übrig bleibt der Unterschied, falls es einen gibt. Dieser Rest ist nach der Umkonvertierung (z.B. in Flac oder MP3 o.ä) und DA-Umsetzung Plus Filterung (z.B. durch die Soundkarte) die hörbare Differenz. Bei gleicher Basisbreite gibt es eigentlich keine Ausreißer in diesem Differenzsignal, es bleiben an Akkordgrenzen oder bei Instrumenten-/Gesang Einsatz immer nur kleine "Geräuschfahnen" übrig, die im Pegel vielleicht zwischen -60db und -70db, ggf. noch etwas tiefer liegen. Diese sind zwischen Links und rechts auch sehr gleich verteilt, kaum Unterschiede zu sehen.
Basisbreitenänderungen fallen dann durch plötzliche, deutlich größere Differenzen, meist in einem der beiden Kanäle auf. Da bäumen sich deutliche Spitzen aus dem übrigen, flachen Brei. Bei Tönen die deutlich links oder rechts positioniert sind, ist das am besten zu sehen.
Aber vor allem hört man recht deutlich das links und rechts weiter auseinander scheinen, alles klingt breiter als die gewohnte Lautsprecherbühne das abspielt.

Beste Grüße
Frank

Posts: 285

Date of registration: May 29th 2019

Location: Dresden

Occupation: Nachrichtentechniker

  • Send private message

42

Friday, September 18th 2020, 6:28pm

O.k. jetzt hab ich`s verstanden.
Basisbreitenveränderung erkennbar durch:
größere Differenzen, meist in einem der beiden Kanäle

Danke nochmals Frank.

Gruß, Jan

Posts: 117

Date of registration: Apr 29th 2017

Location: Luckau

Occupation: Schutz- und Sicherheitsfachkraft

  • Send private message

43

Sunday, September 20th 2020, 9:49am

Das mit der Basisbreite bei Spotify Free hab ich mal getestet. Das klingt jetzt nicht unangenehm, wenn man das so auf Tape bannt. Ich finde, das hat was....
A77 2- und 4-Spur, G36, RFT SK 3930, RFT CAW-WI, SP 3930 und REMA 2072 + B2725 konstant

Posts: 603

Date of registration: Oct 27th 2011

Location: Dortmund

Occupation: Nachrichtentechniker

  • Send private message

44

Monday, September 21st 2020, 11:23am

Den Denon und den Yamaha kann man laut Beschreibung beide auch per Smartphone-App bedienen. Die Frage ist natürlich, was die Apps können.


das schrob ich ja auch in meinem Posting vor Deinem. Smartphone Apps gehören mittlerweile fast überall dazu, auch die meisten AV-Receiver lassen sich heute per Smartphone App bedienen, um eben den begrenzten Funktionsumfang einer Frontplatte und eines kleinen Monocrom-Displays auszugleichen. Trotzdem merkt man den Geräten üblicherweise an, dass sie von Leuten entwickelt wurden, die in klassischer Unterhaltungselektronik denken. Die Apps, die zu solchen Geräten dazugehören, bekommen fast immer übelste Benotungen. Was ich dann für noch wichtiger halte, ist, dass die Geräte "proprietär" sind. Streaming entwickelt sich bei den Angeboten und auch bei den Technologien noch sehr dynamisch, ein Standard ist in weiter Ferne. Da macht es Sinn, einen Streaming Client zu haben, den man per Software immer wieder anpassen kann, was bei Denon und Co. sicher nicht der Fall sein wird.

Wenn ich mir das alles hier so durchlese, fällt mir eins besonders ins Auge, was mir schon früher in Kreisen von HiFi-Jüngern aufgefallen ist. Man hört nicht um des Hörens willen, sondern hört mit Messgeräten. Ganz ehrlich, wenn es mir um die Messdaten ginge und nur um die Messdaten, dann würde ich mit Streaming gar nicht erst anfangen. Ich würde dann aber auch kein UKW mehr hören oder Bänder, die mit 9,5cm/sek in Viertelspur aufgezeichnet wurden. Wenn ich Maßstäbe eines Gourmet-Tempels an ein Schnitzel-Restaurant anlege, kann das Schnitzel-Restaurant nur verlieren, und ich werde niemals erfahren, dass es Situationen gibt, in denen es mehr Spaß macht, in einem Schnitzel-Restaurant zu essen als in einem Gourmet-Tempel. Um es nochmal zu sagen - es ist NICHT oberstes Ziel von Streaming, den Klang weiter zu optimieren. Vielmehr geht es darum, große Mengen an Medien in brauchbarer Qualität auf Knopfdruck verfügbar zu machen, und das Ganze nicht nur zuhause vor dem audiophilen Hausaltar, sondern überall. Wenn mich das nicht interessieren würde, würde ich es lassen.

Das Schöne ist ja, dass man beides parallel machen kann - Musikhören als Ritual pflegen und Musik beim Hausputz hören, im Auto, oder einfach mal was durchhören, was man noch nicht kannte. Für ersteres würde ich dann aber kein Streaming benutzen, für alles andere ist Streaming optimal und eine echte Bereicherung.

Gruß Frank

  • "musicus" started this thread

Posts: 355

Date of registration: Mar 4th 2019

Location: Rheinhessen

  • Send private message

45

Friday, September 25th 2020, 8:54pm

Mittlerweile habe ich mich entschieden - es ist der Bluesound NODE 2i geworden. Nachdem die HiFi-Profis in Mainz mir nur mit wachsweichem Geschwätz richtig teure Geräte empfohlen haben, wurde ich bei HiFi-Regler sehr gut beraten und habe einen Top-Preis bekommen.
Danke für eure Tipps, wenn das Gerät an der Anlage hängt, schreibe ich hier ein paar Erfahrungen... ;)
Damit ist es auch sicher, dass ich meinen REVOX B260 Tuner abgebe - wenn jemand Interesse hat, gerne per PM.

Grüße
Erhard
Hinfallen ist kein Fehler - wohl aber das Liegenbleiben (Th. Heuss)