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volumeknob

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1

Montag, 17. Mai 2010, 23:46

Hi,

vor kurzem habe ich relativ billig (ca. 50% des ursprünglichen Listenpreises vor ca. anderthalb Jahren) den Compact-Flash-Digitalrecorder M-Audio Microtrack II erstanden, für 149 Euronen (ohne Speicherkarte). Das Gerät ermöglicht 24/96-WAV-Aufnahmen von analogen Quellen, u.a. über die Line-Eingänge.

Ich plane, an die 1000 Platten und (Cassetten-)Bänder zu digitalisieren (ist eigentlich ein Langzeitprojekt, das keine Eile hat und sollte eigentlich ein eigener Post werden, der Microtrack ist mir "dazwischengekommen"), und habe bisher mit dem Gedanken gespielt, den Wandler eines (hochwertigen, Laufwerk dürfte ruhig defekt sein) DAT-Recorders mit 16/44.1 (+ evtl. Super Bit Mapping) dafür einzuspannen.
Nun scheint mir eine 24/96-Digitalisierung deutlich attraktiver, andererseits traue ich der Analogsektion und den A/D-Wandlern in dem relativ günstigen Microtrack nicht so recht. Zumal die Dynamikwerte über die Analogeingänge auch nicht berauschend sind (allerdings wohl gleichauf mit alten DATs, und die zusätzliche Auflösung, z.B. durch 96 kHz Sampling hätte man dann ja wohl noch immer, oder?).

Hat jemand Erfahrungen mit dem Gerät und kann etwas dazu sagen, ob Analogaufnahmen damit auch "audiophilen" Anforderungen gerecht werden?

Mir geht es wirklich nur um die Qualität von Analogabteil und A/D-Wandler, Kommentare zu Compact Flash vs. andere Medien sind nicht notwendig. Auch Live-Recording will ich mit dem Ding nicht machen. 24/96 mag "Overkill" sein, ich halte die "Reserve" aber im Hinblick auf Nachbearbeitung/Normalisierung etc. für sinnvoll (ohne hier auf eigene Erfahrungen zurückgreifen zu können), auch wenn ich am Ende evtl. auf 16/44.1 runtergehe.

Hier im Forum wurde mal der Vorgänger MicroTrack 24/96 diskutiert, daraus bin ich aber nicht recht schlau geworden. Bei Amazon und Co. wurden beide Geräte (MicroTrack II und der Vorgänger) z.T. verrissen, v.a. wegen des Akkus (fest eingebaut, soll angeblich recht bald nur noch kurze Laufzeiten erreichen; das wäre für mich nicht so wichtig, solange es im Netzbetrieb gut läuft) und wegen unpraktikabler oder rauschender Mikrofoneingänge (auch das spielt für mich keine große Rolle, solange Line-In und die eigentliche Digitalisierung gut funktionieren).

Danke im voraus für hilfreiche Hinweise.

Alex


P.S.: Ich hatte diesen Beitrag so ähnlich schon in einem anderen Forum eingestellt, mit der Hoffnung, kurz vor dem Kauf oder zumindest innerhalb der Widerrufsfrist noch Fingerzeige zu bekommen. Leider komplette Fehlanzeige :-(
Jetzt kann ich mir immer noch überlegen, ob ich die Kiste unausgepackt weiterverticke oder ob sich ein ernsthafter Versuch lohnt. Also her mit den Tips...

Ach ja, noch was: Wenn ich von "langfristig" spreche, können damit durchaus an die 10 Jahre gemeint sein. Also kein echter Widerspruch dazu, daß ich in einem andern Unterforum über die Neuanschaffung von gebrauchten Cassettendecks als Übergangslösung berichtet habe... ;)

2

Dienstag, 18. Mai 2010, 07:23

Zitat

volumeknob postete
[...]

P.S.: Ich hatte diesen Beitrag so ähnlich schon in einem anderen Forum eingestellt, mit der Hoffnung, kurz vor dem Kauf oder zumindest innerhalb der Widerrufsfrist noch Fingerzeige zu bekommen. Leider komplette Fehlanzeige :-(
Jetzt kann ich mir immer noch überlegen, ob ich die Kiste unausgepackt weiterverticke oder ob sich ein ernsthafter Versuch lohnt. Also her mit den Tips...

[...]
Hallo Volumenknöpfchen,

Du bist ja eine ganz spezielle Sorte Endanwender: nennt man dann wohl nicht Leerverkauf, sondern Vollverkauf, was Du da treibst; Sachen an Land ziehen, in der Hoffnung, daß andere in der Zwischenzeit Deine noch nicht erkannten Unpässlichkeiten mit der Sache im Voraus lösen! Und dann nicht mal auspacken und selber reingucken!

Ich fasse es nicht, das toppt zumindest die kürzlich (in anderem Zusammenhang) in diesem Forum eingeforderten Erfahrungen aus der Glaskugel in ihrem Kaffeesatzbettchen.

Wäre es nicht eine feine Sache, wenn Du den MicroTrack mal auspacken tätest und nach einem Wochenende des Herumspielens Deine ureigensten Erfahrungen hier posten würdest?

Im Übrigen würde ich bei einer 1k-Platten-Digitalisierung auf eine handhabbare Soundkarte setzen, nicht auf ein externes Zwischenmedium. Die Überlegung mit der theoretischen Nachbearbeitung bleibt zumeist ein Planspiel, denn schon der Platzbedarf der 1k 24/96 Aufnahmen läßt Dich irgendwann zu einem vernünftigen Speicherformat übergehen, etwa 16/44.1 oder irgendwas flac-siges wenn nicht gar mp3. Und was nicht direkt nach dem Digitalisieren 'nachbearbeitet' wird, wird in der Regel nie nachbearbeitet - es sei denn, Du gehörst zu einer neuen Spezies, die das alles konsequenter umsetzt als die Erfahrung vieler Digitalisierer bisher zeigt. Wohlan!

Also: her mit dem ernsthaften Tip!

Pit

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3

Dienstag, 18. Mai 2010, 10:21

Hallo Alex,

...nun - dieser Ruf nach Kaufberatung kommt in der Tat ein bischen
spät. Du hast ja schon...

Insofern wäre es wirklich diesem Forum dienlich, wenn Du ein
wenig mit dem MT "spielen" würdest und uns allen an den
gemachten Erfahrungen teilhaben lässt.

Darüberhinaus wirst Du doch nicht ernsthaft in Erwägung ziehen,
den Karton ungeöffnet weiter zu veräussern ohne vorher nachgesehen
zu haben, was Du da geschickt bekommen hast, oder? Ich meine, auch
eine ungeöffnete Originalverpackung kann ein (teilweise) defektes
Gerät beherbergen (Stichwort "B-Ware").

Gruß

Peter


....noch ein Nachtrag: wenn Du das Risiko nicht eingehen möchtest,
dass das erworbene Neugerät durch Deine Tests weiterhin an Wert verliert
(allein durch das Auspacken), würde ich Dir empfehlen, das
Teil schnellstens zu verkaufen, ohne einen weiteren Gedanken daran
zu verschwenden. Die Preistendenz ist nämlich, wie immer für diesen
aktuellen Digi-Kram, stark fallend. (Der Tiefstpreis für den MT II liegt
derzeit bei 133,- - bei kostenfreiem Versand).

Und noch ein paar allgemeine (persönl.) Ansichten zu dem
Thema: ...diese Geräte-Typen haben ihren Einsatzschwerpunkt in der
mobilen Aufnahme. Das ist, wie einige Forumsmitglieder mit vergleichbaren
Geräten schon erlebt haben, Segen und Fluch zugleich. "Fluch" deshalb,
weil die menügeführten Dinger alles andere als ergonomisch zu bedienen
sind.

Wenn also die digitale Nachbearbeitung der 1000 LPs im Fokus steht,
wäre die hochwertige Soundkarte im PC sicher die bessere Variante.
Dann hast Du die Daten schon direkt da, wo sie auch hin sollen und
brauchst keine Chips mehr hin- und herzustecken.

Wenn die Nachbearbeitung allenfalls vielleicht mal (irgendwann, oder
auch nicht...) gemacht werden soll, könntest Du auch 1:1 auf einen
Audio-CD-Brenner schreiben. Die Qualität der Analog-Sektion ist (was
Rauschen und Dynamik angeht) durchaus akzeptabel und der von
einfachen Soundkarten überlegen. Die Bedienung ist ähnlich einfach
wie beim Tapedeck: Medium rein, auf Aufnahme drücken und ab geht's.
Fehlbedienung nahezu ausgeschlossen - kein Gefummel mit irgend-
welchen Sub-Menüs und sonstigem Firlefanz. Auch was die Signal-
Anpassung oder Anschlusskabel (Thema Adapter... Thema Symm./Unsymm.)
angeht, gibt es hier keine Überraschungen. Chinch-Input für analoge
Quellen und viele Geräte haben einen CD-Direkt-Input oder
sogar einen optischen Input (Glasfaser).
Am Schluss 2 Minuten warten für das Finalisieren - fertig! Es bleibt
eine auf jedem CD-Spieler abspielbare Kopie der LP, was in Deinem
Falle natürlich auf 1000 Silberlinge hinauslaufen würde.

Soweit mein Senf dazu...

-Nachtrag Ende-

...nochwas: Hier warst Du sicher schon, oder?
http://www.musiker-board.de/mischpulte-daw-controller-multitracker/310954-m-audio-microtrack-ii-meine-erfahrungen.html
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)

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4

Dienstag, 18. Mai 2010, 12:15

Hallo Alex,
ich hatte in einem anderen Thread ja schon dazu geschrieben.

Wie meine Vorredner auch, bin ich der Meinung, daß Du mit einem 100%igen D/A-Wandler besser bedient bist, als mit einem Aufnahmegerät, dessen eigentliche Stärke, die mobile Aufnahme, Du gar nicht nutzen willst.
Da sind die anderen verbauten Features immer so "lala", Hauptsache, man kann sie werbewirksam einsetzen.

Ich selber mache Videoaufnahmen mit zum Teil extra aufgenommenem Ton und habe zu diesen Dingern eine sehr zwiespältige Meinung, was den tatsächlichen Nutzwert angeht.
Ich gebrauche selbst ein ZOOM H4, welches auch die Möglichkeit der Wandlung bietet, darüber hinaus mit Mignonzellen zu betreiben ist und eine recht gute Tonqualität bietet.
Vorausgesetzt, man drückt bei der Aufnahme die richtigen Tasten richtig (Miniaturausführung; ohne Rastpunkt.......ist mir schon mehrfach mißlungen mit sehr ärgerlichen Folgen).
Deswegen ziehe ich auch wieder mit dem alten Uher in die Altstadt oder an den Strand, weil die Kiste immer genau dann läuft, wenn man will.
Und deshalb mache ich mier lieber die Arbeit mit dem Digitalisieren der UHER-Bänder zuhause am Tisch als die Fummelei und Ungewissheit an der Front zu erdulden.

Eine Schande, daß Uher nicht mehr in der Lage war, einen digitalen Nachfolger mit derselben idiotensicheren Bedienroutine anzubieten.

Deshalb empfehle ich Dir auch eine gute Soundkarte, die Deinem Anforderungsprofil mehr entspricht und das alles besser kann als ein Handheld-Recorder.
Kostet auch weniger.
Bert

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5

Dienstag, 18. Mai 2010, 14:56

Hallo volumeknob,

über die Qualität der A/D-Wandler des MTII kann ich Dir leider nichts sagen.
Digitalisierst Du Deine Platten in 24/96 würde ich auch bei diesem Format bleiben, man hört den Unterschied.
Welcher Plattenspieler, welches System und welcher Vorverstärker werden zur Digitalisierung verwendet? Vielleicht stellt sich die Frage nach der Qualität der Wandler dann gar nicht mehr.
BTW: Die Wandler sind heute i.d.R. kein Problem, sondern deren Beschaltung.

Die Alternative wäre IMHO ne Soundkarte mit digitalen Eingängen und z.B. ein RME ADI-2 davor. Das ist dann aber eine andere Preisklasse. Oder den ADI-2 vor den MTII, dann kannst Du ohne Rechner aufnehmen.
Den "audiophilen Anforderungen" kommst Du mit dem RME aber extrem nahe.


Gruß

96k

volumeknob

unregistriert

6

Dienstag, 18. Mai 2010, 22:21

Bittebitte nicht mehr hauen...

Ich weiß schon, daß das jetzt ein bißchen spät kommt, aber ich habe dieses Forum leider erst vor ein paar Tagen entdeckt und bin erst seit gestern Mitglied. Und da wollte ich die Frage nach diesem Gerät, die (vor dem Kauf gestellt!) in besagtem anderen Forum (das m.W. sogar das größte zum Thema Hifi in D ist und auch dementsprechend heißt) leider komplett unbeantwortet blieb eben nochmal wiederholen. Die Anschaffung des Geräts war ein Impulskauf, weil bei Ebay die Zeit für diesen Artikel ablief. Als ich auf Preisvergleichsseiten geschaut habe, war das Ding überall sonst mindestens 10 Euro teurer. Plus Versand, meistens.

Ausprobieren kann ich derzeit leider nicht mangels Zeit (ich wollte das Ding eigentlich vorläufig "auf Halde legen") und ich besitze nicht einmal eine CF-Karte, die blöderweise nicht mitgeliefert wird. Ich weiß schon, eigentlich kein Ding...

Zudem erkennt man Probleme wie schnell alternde Akkus ja auch erst nach einer gewisen Zeit.

Die Frage war ja eigentlich auch: Was ist besser, so ein Wandler oder ein Super Bit Mapping-DAT von "damals"?

Konkrete Erfahrungen mit dem Gerät scheinen hier jedoch kaum vorhanden zu sein. Danke trotzdem für verschiedene Denkanstöße.

Zu ein paar hier aufgeworfenen Aspekten, die z.T. alllerdings schon sehr suf die Details einer Digitalisierung eingehen: Keinesfalls will ich analog in einen Computer reingehen. Auf gebrannte CDs kommen die Dinger definitiv nicht. Der Vorschlag kommt bei dem Thema immer, und ich halte das für verfehlt. Meine Erfahrungen mit der Langzeit-Haltbarkeit von Gebrannten sind miserabel, außerdem verfehlt eine Umlagerung auf CD auch den Sinn der Sache (Festplatten kann ich beliebig oft und einfach sichern, CDs nur sehr umständlich; die Zukunft dürfte wohl ohnehin bei Musik auf Server-Festplatten und im Netzwerk sein). Ebensowenig sollen die Dinger als MP3 enden. Soundkarte ist sowieso ein Problem, weil ich nur ein Notebook habe. Zudem von Apple. Da könnte ich nur eine ExpressCard34-Soundkarte verwenden. Und ich habe bislang keinerlei Erfahrung mit Audio-Bearbeitung (außer ein bißchen CD-Rippen und Konvertieren WAV/FLAC/MP3) am PC, weshalb ich mich auch hier und da etwas schwammig ausdrücke. Die "Nachbearbeitung" würde sich auch auf Normalisieren und Trackeinteilung beschränken.

@PeZett:
Nein, da war ich noch nicht. Danke. Anders im dortigen Bericht wurde aber bei mir eine CF-Karte definitiv nicht mitgeliefert. Aber die dort geschilderten Erfahrungen sind (außer beim Akku) wohl eher positiv zu sehen. Die Übersteuerungsneigung des Eingangs könnte allerdings ein großes Problem werden.

@96k:
Danke für den Hinweis mit dem RME ADI-2, das ist aber tatsächlich eine andere Preisklasse. Obwohl die Kombination aus beiden eine gute Idee sein könnte. Vielleicht muß das Weihnachtsgeld dafür herhalten...
Was meinst Du mit "Beschaltung" der Wandler?
Bei Abspeichern von 1.100 Stunden Musike in 24/96 komme ich nach eine groben Schätzung (umgerechnet von 16/44.1) von mir auf 2 Terabyte Speicherbedarf, als FLAC vielleicht 1,5 TB. Das ist mir nach jetzigem Stand ein bißchen viel, könnte aber in näherer Zukunft kein großes Problem mehr sein. Allerdings leidet darunter wohl die Möglichkeit, die Dateien "on the fly" in MP3 oder AAC umzuwandeln, sehe ich das falsch?

Zum Equipment: Ich habe einen Linn Axis mit Akito-Tonarm und suche noch ein System dafür. Allerdings muß der Spieler auch erstmal wieder "fit" gemacht werden. Ich habe noch einen Rotel-Phono-Preamp, der ähnlich alt ist, suche aber evtl. noch etwas besseres (hängt ja wohl auch vom System ab). Zunächst sind aber die Cassetten dran. Die sollen mit den Original-Decks (hochwertige Akais, aber auch diese müssen erst restauriert werden), externem Dolby C (Nakamichi, habe ich gerade in der Bucht erstanden) und zwischengeschaltetem analogem Equalizer (um die Dolby-Frequenzgänge geradezubiegen, eine Art "Luxus-Play Trim") überspielt werden. Vorverstärker brauche ich da keinen. Alleine die Restaurierung der Quellengeräte dürfte aber eine ganze Weile auf sich warten lassen. Alle sind mindestens zehn Jahre unbenutzt (das ist ein Thema für sich, seufz...). Ich liebäugele damit, statt der Original-Decks einen Nakamichi Dragon oder CR7 zu verwenden. Aber das ist auch wieder eine Preisfrage. Insgesamt habe ich keine große Lust, neues "High End"-Equipment anzuschaffen und würde lieber mit den vorhandenen Geräten arbeiten.

Beiträge: 1 127

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7

Mittwoch, 19. Mai 2010, 07:42

Hallo Alex,

warum um alles in der Welt dieser Zwischenschritt Analog - Digital -
Aufnahme (Clipping unbedingt vermeiden) und dies noch mit 24/96
für betagte Kassettenaufnahmen oder verkratzte Schallplatten.
Den Unterschied zwischen einer 16/44.1 und 24/96 Aufnahme
zu hören (Alter des Hörers >25) wage ich zu bezweifeln.
Hörer unter 25, die ihre Mucke mit dem Handy-Mp3-Blärrer-Lautsprecher anhören, werden ebenfalls keinen ...

Allein das Handling von diesen Dateien 24/96 (LP 2 x 25 min = 60 min)
mit einer Dateigröße von ca. 60 min x 34 MByte/min = 2040 MByte
bei 16/44.1 erreicht die selbe Datei immer noch ca. 620 Mbyte.
Ein abschliessendes als Mp3-File (256 kBit/s höchste Qualität) erreicht
dann nur noch ca. 110 MByte - also nur noch rund 1/18,5-tel des 24/96-Files. Und dies OHNE hörbaren oder besser ohne relevanten Qualitätsverlust.

Wenn man pro Stunde Material für Überspielen, Einzeltitel schneiden, benamsen, etc bei fixer arbeitsweise 2 Stunden Zeitaufwand ansetzt:

2 * 1100 h = 2200 h

und täglicher Arbeitszeit von

2200 h/ 8 h/Tag = 275 Tage
2200 h/ 4 h/Tag = 550 Tage
2200 h/ 2 h/Tag = 1100 Tage (oder 3 Jahre)
2200 h/ 1 h/Tag = 2200 Tage (oder 6 Jahre)

Ich würde dieses Projekt nicht allzulange hinausschieben ... :winker:

Gruß Bernd


8

Mittwoch, 19. Mai 2010, 11:11

Abgesehen davon das der Microtrack klanglich zu dem besten in dieser Preisklasse gehört, würde ich nur die Schallplatten selber digitalisieren die man nicht auf CD nachkaufen kann. Alles andere ist Unsinn. Der MTII liegt preislich schon länger um 150EUR, der Preis ist also normal und nicht günstig. Die Konkurenzprodukte um 150EUR sind aber alle schlechter. Der grosse Nachteil ist der Eingebaute Akku, aber wenn man bedenkt das beim IPhone und den IPods der Akku auch eingebaut ist, scheint das ja die Zielgruppe nicht zu stören, da man die Dinger ja recht oft sieht.
Um nur Cassetten zu digitalisieren braucht man nix besseres, weil das System das schon nicht hergibt. Übrigens würde ich einen externen Recorder immer einer PC Lösung vorziehen.
Der externe Recorder ist leichter galvanisch zu trennen und man hat den PC frei und kann ihn für anderes nutzen. Das Gerede von den rauschenden Mikrofoneingängen, wobei alles in der Preisklasse schlechter ist und selbst deutlich teurere Geräte nicht immer besser sind, kommt oft von falschen Erwartungen.

Beiträge: 757

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9

Mittwoch, 19. Mai 2010, 15:04

Zitat

volumeknob postete

@96k:
Danke für den Hinweis mit dem RME ADI-2, das ist aber tatsächlich eine andere Preisklasse. Obwohl die Kombination aus beiden eine gute Idee sein könnte. Vielleicht muß das Weihnachtsgeld dafür herhalten...
Wobei Du mit einer Soundkarte mit Digitaleingang dann auch direkt in den Rechner kannst. Steht der Rechner in einem anderen Raum und Du möchtest keine Kabel legen, dann finde ich die Idee mit dem MTII als Aufnahmegerät völlig ok.
Aber das war ja auch nicht Deine Frage, wie man im ersten Posting lesen kann.

Kann der MTII am Digitaleingang 96kHz und 24Bit?
Wenn das Gerät seine Daten auch per USB übermittelt, dann brauchst Du nur nach einer Aufnahme mit dem Teil zum Rechner.


Zitat

volumeknob postete
Was meinst Du mit "Beschaltung" der Wandler?
Die Beschaltung um den A/D-Wandler im Gerät selbst.


Zitat

volumeknob postete
Bei Abspeichern von 1.100 Stunden Musike in 24/96 komme ich nach eine groben Schätzung (umgerechnet von 16/44.1) von mir auf 2 Terabyte Speicherbedarf, als FLAC vielleicht 1,5 TB. Das ist mir nach jetzigem Stand ein bißchen viel, könnte aber in näherer Zukunft kein großes Problem mehr sein. Allerdings leidet darunter wohl die Möglichkeit, die Dateien "on the fly" in MP3 oder AAC umzuwandeln, sehe ich das falsch?
96000 * 2 * 24=4608000Bit/s
4608000 / 1024=4500kBit/s
4500 / 8=562,5kByte/s
562,5 / 1024=0,54931640625MByte/s
0,54931640625 * 60=32,958984375MByte/min
32,958984375 * 60=1977,5390625MyteB/h

ca. 1,931GB/h * 1100h = 2,07TB

Du hast 100 Punkte gewonnen!
Bist Du mit der Digitalisierung fertig bist kosten 2TB eh nix mehr.
Es gibt sehr viel Software die auch direkt FLAC abspielt und konvertiert, of mit der Hilfe eines Plug-in. ITunes kann das aber leider (auf dem PC) nicht!


Zitat

volumeknob postete
Zum Equipment: ...
Also bei dem Aufwand vor dem A/D-Wandler kann es ruhig auch ein ADI-2 sein.
Aber egal ob RME oder MTII als Wandler, das müssen Deine Ohren entscheiden, würde ich auf jeden Fall in 96kHz und 24Bit digitalisieren. Die 96k hört man auch mit mehr als 25 Jahren noch und die 24Bit brauchst Du für die Nachbearbeitung und die Aussteuerungsreserven beim digitalisieren. Oder willst Du wegen einer Übersteuerung beim letzten Stück die ganze Platte nochmal überspielen?

Bei vielen Aufnahmen reicht vom Klang auch 48kHz aus, jedoch kommst Du von den 96k besser auf die 44,1kHz, falls doch jemand mal ne CD-Kopie davon haben will. Die Umwandlung von 96kHz auf 48kHz für tragbare Geräte (MP3-Player) geht auch ohne Probleme.
Für Abtastratenwandlung ist "ssrc" Dein Freund.


Zitat

Matze postete
Abgesehen davon das der Microtrack klanglich zu dem besten in dieser Preisklasse gehört, würde ich nur die Schallplatten selber digitalisieren die man nicht auf CD nachkaufen kann. Alles andere ist Unsinn.
Der einzige Unsinn dabei ist eine solche pauschale Aussage zu dem Thema!


Gruß

96k

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10

Mittwoch, 19. Mai 2010, 19:09

Hallo Alex,

Zu bedenken wäre noch:

Mit 2 Terrabyte Plattenkapazität ist es jedoch nicht getan!
1 oder besser 2 Backups sollten schon sein, um nicht bei
einem Plattencrash vor dem Nichts zu stehen und 2000 Stunden
Arbeit sich in Klack, Klack, ... aufgelöst haben.

2 Terrabyte Erst- und Zweit-Datensicherung sind zudem nicht in ein paar Minuten erledigt. Und, man sollte es keinesfalls vergessen!

Lieber 96k, meine antiken Holzohren (Baujahr '52) können, auch wenn ich mich noch so konzentiere, leider keinen Unterschied zwischen
24/96 <-> 16/44,1 <-> Mp3-256 kbit/s hören.

Matze, Schallplatten "digitalisieren" macht mehr Spaß, als das gleiche
Album auf CD zu kaufen und kostet, wenn man es als Hobby betreibt
in der Regel kaum etwas und man ist quasi gezwungen, die einzelnen
Titel durchzuhören. Eine CD wird von mir kurz angespielt, gerippt und verschwindet dann meist in den Untiefen des digitalen Archiv's.

Gruß Bernd


volumeknob

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11

Mittwoch, 19. Mai 2010, 21:01

Zitat

96k postete
Kann der MTII am Digitaleingang 96kHz und 24Bit?
Gute Frage. weiß ich leider nicht.

Zitat

Wenn das Gerät seine Daten auch per USB übermittelt, dann brauchst Du nur nach einer Aufnahme mit dem Teil zum Rechner.
Muß ich mal kucken.

Zitat

Die Beschaltung um den A/D-Wandler im Gerät selbst.
Also die sog. Analogsektion?

Zitat

ca. 1,931GB/h * 1100h = 2,07TB
Du hast 100 Punkte gewonnen!
Ich brauche noch eine ganze Menge Platz für die Parity-Daten *hust*

Zitat

Es gibt sehr viel Software die auch direkt FLAC abspielt und konvertiert, of mit der Hilfe eines Plug-in. ITunes kann das aber leider (auf dem PC) nicht!
Auf dem Mac m.W. auch nicht vernünftig. Auf dem PC gibt es wenigstens jede Menge Alternativen zu iTunes.

Zitat

Also bei dem Aufwand vor dem A/D-Wandler kann es ruhig auch ein ADI-2 sein.
Mal sehen, wann das Konto das hergibt...

Zitat

Aber egal ob RME oder MTII als Wandler, das müssen Deine Ohren entscheiden, würde ich auf jeden Fall in 96kHz und 24Bit digitalisieren. Die 96k hört man auch mit mehr als 25 Jahren noch und die 24Bit brauchst Du für die Nachbearbeitung und die Aussteuerungsreserven beim digitalisieren. Oder willst Du wegen einer Übersteuerung beim letzten Stück die ganze Platte nochmal überspielen?
Ich neige auch dazu, es zumindest in 24 Bit zu digitalisieren. Andererseits habe ich auch schon gelesen, man würde gar keinen Headroom gewinnen. Das könnte ich mir nur dann erklären, wenn man unten in einen Rauschgrund fällt. Ich hätte dazu tendiert, die Spitzenpegel sicherheitshalber bei -10 bis -12 dB zu halten und später zu "normalisieren". Da habe ich mir durch 24 Bit schon einen Vorteil erhofft. Wenn der einigermaßen real ist, nehme ich vielleicht der Kompatibilität zuliebe 44,1k. Obwohl es mir unmittelbar einleutet, daß 96 kHz eine analoge Klangkurve besser abbilden kann als 44,1 oder 48.

Archiviert wird das ganze dann ohnehin voraussichtlich in 16 Bit.

Zitat

(...) kommst Du von den 96k besser auf die 44,1kHz
Das müßtest Du mir noch einmal etwas genauer erklären. Ich dachte, "krumme" Umrechnungen machen Probleme und nur...

Zitat

Die Umwandlung von 96kHz auf 48kHz für tragbare Geräte (MP3-Player) geht auch ohne Probleme.
... runde Verhältnisse wie eben 2:1 (z.B. eben 96->48 oder, wie ich auch gesehen habe, 88,2->44,1) wären problemlos, wenn überhaupt.

Können eigentlich alle MP3-Abspieler/-Programme 48 kHz?

Zitat

Für Abtastratenwandlung ist "ssrc" Dein Freund.
Das hier?
http://shibatch.sourceforge.net/
Kann das Programm überhaupt etwas anderes als 44,1 <-> 48?
Ich finde überall nur diese beiden erwähnt.
Den Unterschied zwischen 44,1 und 48 finde ich erhlich gesagt so minimal, daß es sich m.E. 48 nicht lohnt.

Zitat

96k postete

Zitat

Matze postete
Abgesehen davon das der Microtrack klanglich zu dem besten in dieser Preisklasse gehört, würde ich nur die Schallplatten selber digitalisieren die man nicht auf CD nachkaufen kann. Alles andere ist Unsinn.
Der einzige Unsinn dabei ist eine solche pauschale Aussage zu dem Thema!
Danke sehr. Ja, ich kaufe z.T. CDs nach. Abgesehen davon, daß ich auch schon LPs als CD nachgekauft habe, die vom Vinyl wesentlich besser klangen, sind, wie ich oben schon schrieb, zunächst die Cassetten dran. Und die sind qualitativ ziemlich hochwertig und enthalten nunmal *meine* Zusammenstellungen, die ich so nicht kaufen kann. Außerdem z.T. obskures Zeug, das es nie als CD gegeben hat. Wieviele ich davon tatsächlich digitalisiere, kann ich ja immer noch sehen. Und es schadet wohl kaum, jetzt einen Prozeß zu designen, der auch etwas "aushält".

Grüße
Alex

volumeknob

unregistriert

12

Mittwoch, 19. Mai 2010, 21:34

Hallo Bernd,

Zitat

besoe postete
warum um alles in der Welt dieser Zwischenschritt Analog - Digital -
Aufnahme
Wieso denn "Zwischenschritt"? Ich will ja digitalisieren, und irgendwie muß ich's ja bearbeiten, zumindest Tracks trennen und Lautstärke normalisieren.

Zitat

(Clipping unbedingt vermeiden)
Genau deshalb ja 24 Bit.

Zitat

für betagte Kassettenaufnahmen oder verkratzte Schallplatten.
Meine Schallplatten sind nicht zerkratzt. Außer der einen, die ich Depp mal verliehen habe.

Zitat

Den Unterschied zwischen einer 16/44.1 und 24/96 Aufnahme
zu hören (Alter des Hörers >25) wage ich zu bezweifeln.
Das ist höchst umstritten :)

Zitat

Hörer unter 25, die ihre Mucke mit dem Handy-Mp3-Blärrer-Lautsprecher anhören, werden ebenfalls keinen
Tut hier wohl nichts zur Sache.

Zitat

Allein das Handling von diesen Dateien (...)
Stört mich nicht. Wichtiger wäre mir, daß sie endlich mal in einer einheitlicheh Ordnung sind (die ich mir übrigens nicht von iTunes oder so vorschreiben lasse.

Zitat

Ein abschliessendes als Mp3-File (256 kBit/s höchste Qualität) erreicht
dann nur noch ca. 110 MByte - also nur noch rund 1/18,5-tel des 24/96-Files. Und dies OHNE hörbaren oder besser ohne relevanten Qualitätsverlust.
Der Speicherplatz ist heute kein so großes Argument mehr. Wir leben nicht mehr in der Zeit von 256MB-MP3-Playern. Außerdem gibt es Möglichkeiten zur On-The-Fly-Konvertierung in MP3 oder AAC.

Zitat

Wenn man pro Stunde Material für Überspielen, Einzeltitel schneiden, benamsen, etc bei fixer arbeitsweise 2 Stunden Zeitaufwand ansetzt (folgt: beeindruckende Rechnung)
Ich würde dieses Projekt nicht allzulange hinausschieben ...
Um mich mal selbst zu zitieren:

Zitat

volumeknob postete
Ach ja, noch was: Wenn ich von "langfristig" spreche, können damit durchaus an die 10 Jahre gemeint sein.
:)

Und der Zeitaufwand ist ziemlich unabhängig von Bitraten, Samplingfrequenzen und eingesetzten Wandlern.
Blöd ist bloß, wenn man die Qualität zu niedrig angesetzt hat und beschließt, alles nochmal zu machen ;)

Ich mache das lieber einmal, aber richtig.

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Zitat

besoe postete
Zu bedenken wäre noch:
Mit 2 Terrabyte Plattenkapazität ist es jedoch nicht getan!
1 oder besser 2 Backups sollten schon sein, um nicht bei einem Plattencrash vor dem Nichts zu stehen und 2000 Stunden Arbeit sich in Klack, Klack, ... aufgelöst haben.
Keine Sorge, mein geplantes Backup-Regime ist ziemlich drastisch:
Parity-Files für die Musikdateien, Raid 1 für den Musikserver, wöchentliche Offsite-Backups im Büro und monatliche in einer anderen Stadt. Mal sehen, ob das hinhaut.

Zitat

2 Terrabyte Erst- und Zweit-Datensicherung sind zudem nicht in ein paar Minuten erledigt.
Bei der Datensicherung muß ich ja nicht danebensitzen.

Zitat

Und, man sollte es keinesfalls vergessen!
Raid 1 macht sich von alleine. Wenn sich eine Festplatte verabschiedet, bekomme ich (hoffentlich) eine Meldung.

Zitat

Lieber 96k, meine antiken Holzohren (Baujahr '52) können, auch wenn ich mich noch so konzentiere, leider keinen Unterschied zwischen 24/96 <-> 16/44,1 <-> Mp3-256 kbit/s hören.
Da halte ich mich raus. :)

Zitat

Matze, Schallplatten "digitalisieren" macht mehr Spaß, als das gleiche Album auf CD zu kaufen und kostet, wenn man es als Hobby betreibt in der Regel kaum etwas
Stimmt. Und sie klingen besser. Die meisten meiner CDs nerven. Mein iPod hat auch genervt. Hmm, vielleicht lasse ich doch alles in 24/96?

Zitat

und man ist quasi gezwungen, die einzelnen Titel durchzuhören.
Das hatte ich allerdings auch wieder nicht vor. Wollte eigentlich, wenn das ganze mal funzt, mehrere parallel laufen lassen. Von wegen dem hier schon netterweise erwähnten Zeitbedarf. Habe auch noch andere Plattenspieler und ausreichend Cassettendecks. Brauche nur noch genügend Computer und Wandler. Und Phono-Vorstufen und Equalizer und Nakamichi NR-200er... :)

Zitat

Eine CD wird von mir kurz angespielt, gerippt und verschwindet dann meist in den Untiefen des digitalen Archiv's.
Yup.

Grüße
Alex

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13

Donnerstag, 20. Mai 2010, 07:06

Hallo Alex,

mach doch einfach mal mit dem vorhanden Equipment von Deinen
hochwertigen Kassettenaufnahmen digitale Kopien und entscheide
Dich danach auf das Format Deiner daraus gewonnenen Erkenntnis.

Ich bin gespannt auf das Ergebnis.

Gruß Bernd


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14

Donnerstag, 20. Mai 2010, 12:11

Zitat

volumeknob postete
Das könnte ich mir nur dann erklären, wenn man unten in einen Rauschgrund fällt. Ich hätte dazu tendiert, die Spitzenpegel sicherheitshalber bei -10 bis -12 dB zu halten und später zu "normalisieren". Da habe ich mir durch 24 Bit schon einen Vorteil erhofft.
Den Vorteil hast Du auch, aber selbst ein sehr guter A/D-Wandler hat max. 110dB S/N.
Die von Dir geplante Aussteuerung ist aber völlig ok.
Hinzu kommt der Vorteil der geringeren Rundungsfehler bei digitalen Pegeländerungen in 24Bit.


Zitat

volumeknob postete
Das müßtest Du mir noch einmal etwas genauer erklären. Ich dachte, "krumme" Umrechnungen machen Probleme und nur runde Verhältnisse wie eben 2:1 (z.B. eben 96->48 oder, wie ich auch gesehen habe, 88,2->44,1) wären problemlos, wenn überhaupt.
2:1 ist immer einfacher, aber ...
Ich selbst mag die 44,1kHz überhaupt nicht und würde mindestens 48kHz verwenden. Die Umrechnung von 48kHz auf 44,1kHz ist aber nicht einfach, von 96kHz auf 44,1 geht das IMHO stressfreier.


Zitat

volumeknob postete
Können eigentlich alle MP3-Abspieler/-Programme 48 kHz?
Bis jetzt hatte ich mit fs=48kHz noch keine Probleme.


Zitat

volumeknob postete

Zitat

96k postete
Für Abtastratenwandlung ist "ssrc" Dein Freund.
Das hier?
http://shibatch.sourceforge.net/
Kann das Programm überhaupt etwas anderes als 44,1 <-> 48?
Ich finde überall nur diese beiden erwähnt.
Ja, das Programm kann bis 192kHz.
Falls Du neben dem Apfel noch einen Windows-PC hast:
http://www.holliesoft.de/software/ssrcgui.htm


Zitat

volumeknob postete
Den Unterschied zwischen 44,1 und 48 finde ich erhlich gesagt so minimal, daß es sich m.E. 48 nicht lohnt.
Bei der Arbeitszeit eines solchen Projektes würde ich nicht an der Abtastrate sparen. Vergleiche doch selbst mal 96kHz und 44,1kHz.
Vielleicht ändern sich irgendwann Deine Ansprüche und dann willst Du doch nicht wieder von vorn anfangen.


Gruß

96k

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15

Donnerstag, 20. Mai 2010, 12:20

Zitat

besoe postete
Lieber 96k, meine antiken Holzohren (Baujahr '52) können, auch wenn ich mich
noch so konzentiere, leider keinen Unterschied zwischen
24/96 <-> 16/44,1 <-> Mp3-256 kbit/s hören.
Hallo Bernd,

den Vergleich verschiedener Abtastraten und den Vergleich von
Datenreduktionssystemen würde ich gern trennen.

Zum Thema fs=96kHz:

http://forum2.magnetofon.de/f2/showtopic.php?threadid=6734

Wir hatten das Thema schon oft, weshalb ich nicht alles nochmal schreiben
möchte.
Bitte habe dafür Verständnis.
Wenn Du irgendwo ansetzen willst zitiere bitte den Text und wir machen an
dieser Stelle weiter. Am besten in einem neuen Thread.


Gruß

96k

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16

Freitag, 21. Mai 2010, 12:55

Hallo 96k,

wir müssen das schon oft diskutierte Thema von meiner Seite
keinesfalls erneut "aufwärmen! Und ich will hier niemandem
vorschreiben wie er seine Aufnahme-Qualität wählt, um
LP's und Kompakt-Kassetten digitalisiert.

Ich werde trotzdem diese Prozedur in der seit ca. 5 Jahren von mir gewählten Variante - Aufnahme 16 Bit 44,1 kHz max. -3 dB -> Mp3-256 kBit/s - abschliessend Normalisiert auf -6 dB - Ablage im Archiv - bleiben.

Ein Probehören von überspielten LP's von einigen Bekannten hat anschliessend oft dazu geführt, das sie mir auf den umliegenden
Flohmärkten etc., die besten Stücke vor der Nase wegschnappen und
ihre CD's im Regal verstauben oder sogar auf den selbigen verscherbelt werden.

Deinen Link zu einer früheren Diskusion kannte ich schon. Er wird
hin und wieder - wenn es meine Zeit erlaubt - wie so viele Beiträge in unserem Forum "studiert".

Ich bin auf jedenfall gespannt, wie sich Alex entscheidet oder ob
die aufgeflammte Euphorie (im Sinne von Begeisterung) alsbald
in der Versenkung verschwindet.

Gruß Bernd


volumeknob

unregistriert

17

Sonntag, 24. Oktober 2010, 19:02

Entschuldigung für die lange Funkstille, aber das Projekt ist leider über den Sommer null vorangekommen.

Inzwischen habe ich die Kiste endlich mal ausprobiert. Zum Test habe ich den Hochpegelausgang eines CD-Spielers als Quelle verwendet. Leider habe ich ein Anschlußproblem. An den 3,5mm-Miniklinkenanschluß angeschlossen, übersteuert der Eingang selbst bei niedrigster Aussteuerung heftig. Das ist auch nicht verwunderlich, denn der Eingang ist für ein kleines Aufsteckmikrofon gedacht (und auch nur mit "Mic" gekennzeichnet). In der Empfindlichkeit umschalten läßt sich der Eingang nicht. Außerdem schickt das Microtrack +5V auf den Anschluß, was beim Ausprobieren zwar keinen Schaden verursacht hat, mir aber sowohl elektrisch als auch klanglich suspekt ist.

Mit einer in der Lautstärke heruntergeregelten Hochpegelquelle konnte ich ein paar Testaufnahmen machen, aber nur mit sehr niedrig eingestellten Aussteuerungsreglern. Der Klang war eigentlich okay, soweit ich das mit meinen derzeit etwas beschränkten Abhörmöglichkeiten beurteilen kann.
Gerauscht hat es etwas mehr, als mir lieb gewesen wäre (nicht gemessen, nur über Kopfhörer abgehört), aber das kann m.E. mit den Anschlußproblemen zusammenhängen.

Als Alternative zum Miniklinkeneingang hat das Gerät nur zwei symmetrische Klinkeneingänge ("Mic/Line"). Auch hier läßt sich keine Empfindlichkeit umschalten (das war anscheinend bei der Vorgängerversion noch anders, die hatte laut Testberichten eine Line- und zwei Mikrofonmpfindlichkeitsstufen).
Abgesehen von der unbekannten Eingangsempfindlichkeit stehe ich vor dem Problem, daß es symmetrische Eingänge sind. Dafür, habe ich irgendwo gelesen, bräuchte ich - neben Steckeradaptern - eine DI-Box oder ein Massetrennfilter (z.B. Monacor FGA-40 HQ). Zum einen verstehe ich leider nicht, was diese beiden Geräte in diesem Zusammenhang für einen Funktion haben und zum anderen weiß ich nicht, wie sie sich klanglich auswirken und welches die sinnvollere Löung wäre. Kann mir da jemand weiterhelfen, evtl. auch gute Geräte nennen?

Übrigens ist die Verarbeitung des Geräts nicht sehr vertrauenserweckend. Der kombinierte Wipp- und Tastschalter ("Nav Button") an der Seite hat schon nach einer Stunde Zicken gemacht.

Ein externer, hochwertiger A/D-Wandler wäre mir eigentlich im Vergleich zu diesem Gerät lieber. Das oben genannte RME ADI-2 habe ich mir noch einmal näher angesehen. Das liegt aber nicht nur eigentlich außerhalb meiner gewünschten Preisklasse, sondern hat auch ebenfalls das Problem mit den symmetrischen Eingängen. Zudem hat es keinen Eingangspegelregler (der idealerweise auch kanalgetrennt sein sollte), sondern nur einen dreistufigen Empfindlichkeitsumschalter. Das ist für mein Vorhaben irgendwie doof. Vom Preis-/Leistungsverhältnis her dürfte das RME ADI-2 allerdings wohl einzigartig sein, sehe ich das richtig?

Grüße
Alex

18

Sonntag, 24. Oktober 2010, 20:27

Hallo Alex,

warum reduzierst Du den zu hohen Eingangspegel nicht einfach mit der altbekannten Methode der Vorschaltwiderstände (Spannungsteilerprinzip)? Nicht unbedingt Kohleschichtwiderstände nehmen, sondern Metallschicht, die haben ein geringeres "Eigenrauschen", sofern da noch Gleichspannung dranliegt.

Gruß Jens

volumeknob

unregistriert

19

Sonntag, 24. Oktober 2010, 20:37

Zitat

esla postetewarum reduzierst Du den zu hohen Eingangspegel nicht einfach mit der altbekannten Methode der Vorschaltwiderstände (Spannungsteilerprinzip)?
Danke für den Tip,
bin aber leider ein absoluter Bastelanalphabet :-(

Beiträge: 757

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20

Dienstag, 26. Oktober 2010, 00:24

Zitat

volumeknob postete
Mit einer in der Lautstärke heruntergeregelten Hochpegelquelle konnte ich ein paar Testaufnahmen machen, aber nur mit sehr niedrig eingestellten Aussteuerungsreglern. Der Klang war eigentlich okay, soweit ich das mit meinen derzeit etwas beschränkten Abhörmöglichkeiten beurteilen kann.
Gerauscht hat es etwas mehr, als mir lieb gewesen wäre (nicht gemessen, nur über Kopfhörer abgehört), aber das kann m.E. mit den Anschlußproblemen zusammenhängen.

Als Alternative zum Miniklinkeneingang hat das Gerät nur zwei symmetrische Klinkeneingänge ("Mic/Line"). Auch hier läßt sich keine Empfindlichkeit umschalten (das war anscheinend bei der Vorgängerversion noch anders, die hatte laut Testberichten eine Line- und zwei Mikrofonmpfindlichkeitsstufen).
Abgesehen von der unbekannten Eingangsempfindlichkeit stehe ich vor dem Problem, daß es symmetrische Eingänge sind.
Hallo Alex,

Du mußt an die 6,3mm Anschlüsse mit Deinen Hochpegelsignalen. Das sollte auch ohne eine symmetrische Quelle gehen und war schon oft Thema hier im Forum.
Wenn der Regelbereich groß genung ist, braucht es keine Umschaltung am Microtrack II.


Zitat

volumeknob postete
Ein externer, hochwertiger A/D-Wandler wäre mir eigentlich im Vergleich zu diesem Gerät lieber. Das oben genannte RME ADI-2 habe ich mir noch einmal näher angesehen. Das liegt aber nicht nur eigentlich außerhalb meiner gewünschten Preisklasse, sondern hat auch ebenfalls das Problem mit den symmetrischen Eingängen.
RTFM!

Kapitel 7, Seite 7: http://www.rme-audio.de/download/adi2_d.pdf


Zitat

volumeknob postete
Zudem hat es keinen Eingangspegelregler (der idealerweise auch kanalgetrennt sein sollte), sondern nur einen dreistufigen Empfindlichkeitsumschalter. Das ist für mein Vorhaben irgendwie doof.
Eine Aufnahme mit 24Bit solltest Du ohne Probleme ein paar dB "hochrechnen" können.


Zitat

volumeknob postete
Vom Preis-/Leistungsverhältnis her dürfte das RME ADI-2 allerdings wohl einzigartig sein, sehe ich das richtig?
IMHO ja.


Gruß

96k

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21

Dienstag, 8. Februar 2011, 16:26

Microtrack? Das kommt mir doch irgendwie bekannt vor. Ich habe mir jetzt nicht den ganzen Text durchgelesen, denn es wäre auf einmal zu anstrengend.
Bekannt kommt mir die Bezeichnung vor, weil ich vor Kurzem in einer Ausgabe der Blindenzeitschrift "Info-Tape" einen Bericht darüber gehört habe. wo so ein Gerät als Hilfmittel vorgestellt wurde.
Wie nun die ganz genaue Typenbezeichnung ist, müßte ich bei Gelegenheit mal nachhören aber irgendwie war es sowas.
Jedenfalls wurden die Mikrofonaufnahmen lobend erwähnt und das es möglich ist, die Aufnahmen in Ordnern zu unterteilen. So kann man zum Beispiel Adressen, Telefonnummern, Hörbücher und dergleichen sortieren.
Von der Form her wird das Gerät dort so beschrieben, daß es in der Größe etwa einem Mikrokassettengerät entspricht. An der oberen Schmalseite stehen die eingebauten Mikrofone in der Art von Mäuseohren ab.

22

Dienstag, 8. Februar 2011, 17:44

Der Microtrack hat keine eingebauten Mikrofone. Mittlerweile gibt es aber viele solcher Geräte von vielen Herstellern. Der Microtrack war einer der ersten seiner Art.

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23

Dienstag, 8. Februar 2011, 17:50

Gut, dann muß ich nochmal nachhören, kann sein, daß dieses Gerät dann in dem Beitrag nur erwähnt worden ist, deshalb kam mir der Name bekannt vor.