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  • "user-332" started this thread

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1

Thursday, January 30th 2014, 9:26am

Band-Reklamationsmaschine...

Sowas hat auch F. E. noch nicht allzu oft zu Gesicht bekommen, odr'? (Senkel-Wiederaufarbeitungsanlage hätte es wohl eher getroffen)

This post has been edited 1 times, last edit by "user-332" (Jan 30th 2014, 9:34am)


Jürgen Heiliger

Unregistered

2

Thursday, January 30th 2014, 11:54am

Hab mal zur Sicherheit die Bilder der Auktion gesichert und auf meinen Server geschoben...... wer weiß was mit der Maschine noch geschieht.

Gruß
Jürgen

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3

Tuesday, February 11th 2014, 6:54pm

Also, so was gibt's auch: ich muss passen, eine solche Maschine
habe ich bisher nicht zu Gesicht bekommen.

Jürgen hat mich auf dieses Unikum (ja, wörtlich: Einzelstück)
hingewiesen; wir haben das Ding diskutiert, und ich habe dazu folgende
Vermutung (!):

Die A80 stammt ja so aus den Jahren 1970 / 1972 ff. Zu dieser Zeit
ließ die ARD alle Hörfunk-Bänder - d.h., LGR 30 (P), PER 525 - Stück für Stück
bei der Rundfunkbetriebstechnik (RBT) Nürnberg prüfen. Es wäre nur "analog",
wenn auch BBC ihre Bandlieferungen (in GB sicher auch noch von EMI) hätte
stückprüfen lassen. Mit dem bewussten Unikat hätte man leicht und
professionell fehlerhafte Bandstücke herausschneiden, zusammenspulen (sie ggfs.
dem Hersteller um die Ohren hauen) und die einwandfreien Stücke ebenso professionell
wieder zusammen kleben können.

Wenn man den Bildern trauen kann, hat der "Umbauer"
professionelle Fähigkeiten gehabt und eine Menge Studer-Originalteile verbaut;
dass anstelle des Studer-Schriftzugs vorn rechts eine offenbar aufgesetzte
Metallplatte mit der Beschriftung "Second Base" etc. zu sehen ist,
könnte ein Hinweis darauf sein, dass der Umbau jedenfalls nicht in Regensdorf
vorgenommen wurde.

Also, wie gesagt, dies sind alles Vermutungen, wenn sie Kundigere
in die richtige Richtung führen, wäre ich schon zufrieden. Oder, um mal wieder
den Schluss von Oberlin Smith’s Publikation von 1888 zu zitieren:


Sollten sich aber andererseits diese Vorschläge als wertlos
erweisen, werden sie doch ihren Zweck erfüllt haben, und zwar in dem Sinn, dass
eine Erörterung dessen, was nicht möglich ist, oft ein brauchbarer Hinweis auf
das ist, was machbar ist.



F.E.