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  • "Matthias M" started this thread

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Location: Hamburg

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1

Monday, July 14th 2008, 1:34pm

Moin, moin,

was ich mir von diesem Thread wirklich erhoffe - zumindest könnt Ihr Euch hier Euren Ärgen von der Seele schreiben - weiss ich selber noch nicht.
Aber vielleicht stößt ja zufällig einer der im Titel Gennanten darauf und hat eine Erkenntnis!

Die Geschichte beginnt, wie immer. Dingsda - etwas gefunden - geboten - gewonnen - bezahlt.
Irgendwann klingelts an der Tür. Da ich der Motor und das hohle Geräusch das entsteht, wenn die Tur eines Kleintransporters zugeschoben wird, schon gehört hatte, stellt sich ein Gefühl freudiger Erwartung ein (bitte nicht schon wieder eine Kiste für die Nachbarn).

Als der Paketbote mir dann den viel zu weichen Karton in die Hand drückt - offensichtlich hat der schon durch das Zukleben seine ursprünglich geplante Form verloren - und es klödert hat er zu meiner Befürchtung: das klänge nicht gesund, nur den Kommentar "Vielleicht sind's ja Legosteine.
Ich bitte ihn zu bleiben, während ich das Paket öffne



Das soll ein PE von Telefunken W215 sein!



Die Rechtslage ist einfach: Wer einen Versand anbietet, der hat auch dafür zu sorgen, daß die Voraussetzungen für eine sichere Beförderung gegeben sind. ILOXX schreibt zum Beispiel vor, ein Packstück müsse einen Sturz von 80cm Höhe schadlos überstehen können.

Die Verpackungsleistung sah hier so aus:


Als Dämm-Material lagen immerhin noch ein paar Zeitungsknödel oben drauf. Ansonsten lag der Telefunken nackt in der einwelligen Kiste, wie PE ihn schuf.

Einen Sturz aus genannter Höhe überlebt hier garnichts.

Verständlicherweise hat der DHL-Bote abgelehnt, den Schaden auch nur zu notieren.

Leider kein Einzelfall: Kürzlich bekam ich einen Karton - ebenfalls einwellig und weich - in dem insgesamt vier Teile lagen. Ohne jede Dämmung! Eine ASC AS6002 bekam ich einstmals eingewickelt in Haushaltspapier. Kürzlich hatte jemand einen Tuner in ein buntes Stoff-Tuch eingewickelt. Gut gegen Staub, aber sicher nicht gegen Stöße.

Interessanterweise scheint es, werden die unzureichend verpackten Sendungen immer mehr.

Demnächst füge ich ein Paar Zeilen an, wie man es anders machen könnte.

Tschüß, Matthias
Stapelbüttel von einem ganzen Haufen Quatsch

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2

Monday, July 14th 2008, 2:29pm

´
Mir hat einmal jemand eine A77 in einem dieser weichen Kartons, in denen chinesische T- Shirts verpackt werden, geschickt. Abgepolstert mit einigen Bändern in Revoxschubern. So war das arme Gerät wenigstens nicht eingezwängt, sondern hatte reichlich Bewegungsfreiheit.

Damit auch gar nichts passieren kann, hat der Versender mit Kugelschreiber in riesigen Lettern "Nicht schmeißen" auf den Karton geschrieben. Hätte er es mit einem Edding getan, hätten die Sortierautomaten es auch nicht gelesen.

Die gute Revox war jedenfalls ziemlich aus dem Leim. Also, wenn ich ehrlich bin, das Gehäuse war Schrott. Immerhin hat der Versender seine Schuld eingesehen und einen Großteil des Preises erstattet. Ein elektrischer Fehler (C nach Masse defekt) ist vermutlich nicht dem Transport anzulasten.

In Haushaltspapier, oder genauer, in einer Lage der Papier- Putztücher wie sie in Werkstätten verwendet werden, kam ein A76 Tuner. Der hatte auch genug Platz, ein wenig im Karton herumzuwandern Der Tuner hat die Mißhandlungen wundersamerweise ohne Blessuren überstanden. Nur hatte der Verkäufer als Artikelfoto die Version mit silberner Front (den ich zur Komplettierung einer A- Anlage brauchte) eingestellt. Gekommen ist eine graue Mk III Ausführung. Als ich das reklamiert habe, bekam ich als Antwort, dass die Farbe der Front nirgends erwähnt wurde A76 sei A76, und im Übrigen: Verkauf von Privat, keine Garantie, kein Umtausch.

Das bekannte, gern Bucht genannte Auktionshaus hat reagiert wie immer: Gar nicht.

Zwar ist bei Geschäften zwischen Privatleuten der Versender mit Übergabe der Sendung an den Frachtführer aus der Haftung, aber ich meine, dass unzureichende Verpackung zumindest fahrlässig ist.

In dem zuerst geschilderten Fall bin ich mit dem Paket zur Post gefahren und habe den Schaden aufnehmen lassen. Zwar hat die Post / DHL die Schadensregulierung wegen unzureichender Verpackung abgelehnt (war auch zu erwarten) aber so hatte ich es sozusagen "amtlich" was meine Verhandlungsposition gegenüber dem Versender gestärkt hat.

Viele Menschen gehen davon aus, dass Hinweise wie "Zerbrechlich", "nicht werfen" oder "Vorsicht, Glas" irgend einen Einfluß auf die Behandlung der Packstücke während des Transports durch die Paketdienste haben.

Tatsächlich werden die Pakete nur bei der Annahme und vom Auslieferungsfahrer in die Hand genommen. Die Sortierung und Verteilung auf dem Transport zwischen den Orten geschieht automatisch, da kann auf den Paketen stehen was will, die Automaten lesen das nicht, die entziffern bestenfalls die Adreßaufkleber oder Barcodes.

Heute habe ich ein Paket von 30 Kilo Gewicht eingeliefert. Mit Elan beförderte der Postmitarbeiter den Karton auf den Wagen für Pakete. Der zuunterst liegende Karton (laut Bedruckung für Zigaretten gemacht) verlor daraufhin erheblich an Volumen und Höhe, gewann dafür aber an Breite. War wohl nicht stabil genug. Man muß eben damit rechnen, dass schwere Sendungen auf seine Packstücke gestapelt werden.
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.

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3

Monday, July 14th 2008, 2:58pm

Wie ich schon ein paar mal hier erwähnt habe, hatte ich vor ein paar Jahren mal exakt das gleiche Problem wie Matthias. Bei meinem Spieler handelte es sich aber um einen Dual 1228, der dem PE sehr ähnlich aussah, nur das hier die Haube auch in mehrere Teile zerbrach.

Ich hab' den Verkaufer dann kontaktiert und ihm ein paar "Beweißfotos" geschickt. Löblicherweise hat er die Schuld gleich selbst eingestanden und den Kaufpreis erstattet - trotzdem tat's mir um den Dual leid.
Grüße

Wayne

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4

Monday, July 14th 2008, 6:27pm

Hatte ich vor einiger Zeit auch, in der Bucht einen ELAC Miracord 50 H2 ersteigert als Kontrast zu meinem 50H. :-) Karton stabil, viel Polstermaterial , unter anderem 2 "Hübsch-Hässliche" Pullover :-) . Von aussen ist dem Plattenspieler nichts passiert, nur hat der gute Mann den bei ELac nur lose ( sitzt auch schon mal was fester) auf einem Konus liegenden Teller nicht ausgebaut. Irgendwann hat der sich dann selbstständig gemacht, die Tonarmverriegelung abgebrochen, die Nadel verbogen und noch die Tonarmlagerung getroffen und eine M3 Schraube zerstört. :-( Zum Glück habe ich keine 2 linken Hände und konnte den Schaden fast unsichtbar beheben. Er läuft jetzt wieder prima.

Grüße vom
Soundboss
der ab Januar 2009 zur A77Hs , 2x 4400 Report Monitor und TK46 sowie Tk47 noch eine M15a in sein Pflegeprogramm aufgenommen hat. Nicht zu vergessen 2 Uher CR1600, 1 Uher CR1600TC und die 2 Thorens TD 124 II :-)

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5

Monday, July 14th 2008, 8:52pm

Hallo, Ihr könnt ja froh sein das Ihr eure Geräte bekommen habt !
Bei mir kam erst gar nichts an, es wurde aber ein Empfang bestätigt.
Nur wohnt diese Person hier im Haus gar nicht, ausserdem befand sich keine Benachrichtigung im Briefkasten !
Hat der DHL-Bote das Paket dem nächstbesten Passanten mitgegeben ?
Inhalt: ca. 30Stck ISA-Karten für 10€ plus Versand.
Super, Danke, DHL !!!
Nein, ich habe eine Bandmaschine nicht dafür, um das Tonband in die Sättigung zu treiben, nein !

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6

Tuesday, July 15th 2008, 9:11am

´
So etwas ähnliches ist mir auch passiert: Ein ganzer Karton NAB- Adapter für rund € 500.- war nicht mehr auffindbar.

Zur Ehrenrettung von DHL muß man aber sagen, dass in diesem und auch anderen Fällen von verschwundenen Sendungen schnell und kulant entschädigt wurde.
Frank


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7

Tuesday, July 29th 2008, 2:54pm

Ein ähnliches Thema gibt es im Nachbarforum:

http://forum.magnetofon.de/index.php?topic=3427.0

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

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8

Friday, August 1st 2008, 11:06pm

@Interessierte,

in der Tat - es gibt eine Menge "Verpackungskünstler" unter den
Versendern. Und die, die´s schludrig machen, tun dies nicht, weil
sie gerade keinen anständigen Karton zur Hand haben (= eine beliebte
Ausrede... ...dann sollen sie doch 2-3 Tage warten, bis sich ein geeigneter
Karton findet...) sondern sie unterlassen eine gute Verpackung, weil es
ihnen egal ist. Die würden sogar ihrer eigenen Grossmutter das Geburts-
tagsgeschenk nicht besser verpacken!

Versendern ist empfohlen, sich einmal die Beförderungsbedingungen
bei Hermes, DHL u. Co. genau durchzulesen. Darin steht unter anderem
zu lesen, dass ein Karton einen Sturz aus ca. 1 m Höhe (bei einigen
steht 1,5 m) unbeschadet überstehen muss (...bzw. der Inhalt des Kartons).
Daraus kann man getrost ableiten, dass ein schwerer Artikel (etwa ein
10 kg schweres Elektrogerät) in einem Karton untergebracht sein muss,
der etwa das doppelte Gerätevolumen aufweist. Nicht umsonst sind die
Originalverpackungen so riesig! Das Gerät muss verrutschens-sicher
im Karton eingekeilt werden (je schwerer, desto besser...) - das geht nun
mal immer noch am besten mit Styropor! (Mir hat einmal ein Versender
zwei Geräte a 6 und 12 kg in einen sehr grossen Karton gepackt. So weit
so gut... ...nur hat der Versender Luftpolsterkissen als Füllmaterial
reingepackt. Logischerweise haben die Geräte die Kissen plattgedrückt, so
dass viele geplatzt sind. Mit ein bischen Nachdenken hätte man das ahnen
können.) Natürlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen aber
die alte Faustformel "erst Gehirn einschalten, dann handeln" würde
auch hier helfen, Schäden zu vermeiden.

Gruss

Peter
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9

Saturday, August 2nd 2008, 12:40am

Quoted

PeZett postete
das geht nun mal immer noch am besten mit Styropor!
Geht auch mit zerknülltem Zeitungspapier.
Ich hasse Styropor, wegen der vielen kleinen Krümel am und im Inneren des Gerätes, die man mühsam wegzupfen muß, weil das Zeug auch noch statisch aufgeladen ist. Wenn schon Styropor, dann sollte man das Gerät wenigstens in eine Tüte oder Folie einwickeln, um es vor den Krümeln zu schützen.

Besonders fies wird es, wenn die winzigen Krümel im Lautsprechergrill stecken.

Grüße,
Manuel

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10

Saturday, August 2nd 2008, 9:15am

Hallo Manuel,

natürlich ist Styro ein "Sauzeugs" - auch was die Entsorgung angeht.
Das Einschlagen des Gerätes in einen Beutel - nötigenfalls eine dünne
Mülltüte - ist ohnehin empfehlenswert. Auch Papier hinterlässt Schnipsel
und Staub.
Das zerknüllte Papier ist dann ausreichend, wenn viel davon genommen
wird. Wenn nicht, ist auch hier die Gefahr des "Plattdrückens" gegeben und
genau die ist bei Styro einfach noch am geringsten.

Gruss

Peter
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)

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11

Monday, September 29th 2008, 4:50pm

Hallo zusammen!

Ich habe gerade ein Pärchen Visonik David 702 bekommen,
und möchte Euch die Verpackung nicht vorenthalten. Der
Karton ist noch der Orginalkarton, aber dann:


Ja, was haben wir denn da???

Sollte ich vielleicht aufheben später für´s Heim...

...dann die Boxen (wie neu!)

und unten das Styropor-Formteil


Alles sehr gut, wenn auch teilweise kurios verpackt...

Die Boxen sind für meine "Balkonanlage" (UHER 4400 report & s. o.).
Klingen richtig gut an der report.

Grüße
wolfgang

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12

Monday, September 29th 2008, 9:34pm

Na Klasse, Hauptsache, die Windeln waren unbenutzt:shocked::grins:
Ich hatte kürzlich einen RS 2000 von Loewe (schöner "Ghettoblaster" mitt PLL-Synthi-Tuner und seeehr grossen Tieftönern:grins:) in der Bucht geangelt, er kam leider auch als Trümmerhaufen an, hätte der "Hirnprinz" nur auch Windeln zum Verpacken benutzt...:shame:

Gruß
Jochen

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13

Monday, September 29th 2008, 11:21pm

Hallo Jochen!

Hab´ ich vergessen zu erwähnen - Windeln sind Gottlob ohne "Inhalt".
DAS wär´s noch gewesen - allein der Gedanke daran...

Tut mir leid, daß Disaster mit Deinem ersteigerten Loewe RS2000.
Hast Du wenigstens Dein Geld wiederbekommen?

Gruß
Wolfgang

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14

Tuesday, September 30th 2008, 12:15pm

Grüß' dich, Wolfgang!
Nee, Geld kam trotz Versprechungen nicht zurück. Tut sich bis kommenden Montag nichts, dann werde ich auch mal gerecht bewerten...:zungerot: "Streitfall" bei der Bucht ist auch schon eröffnet...:gun:
Also mich würde das nicht ruhen lassen, vor allem dann nicht, wenn ich, wie er, bis jetzt in meiner Bewertung 100% positiv stehen hätte. Nun ja, es ist ja noch ein paar Tage Zeit, und er weiß, wie ich die Sachlage sehe.

Aber, es gibt so viele andere schöne Henkelmänner, da wird mir nicht bange, vielleicht noch ein nettes Exemplar zu ergattern; gxakai2002 hat bei hood.de auch 'nen interessanten Apparat eingestellt, nur ob er die dafür aufgerufenen 30€ bekommen wird? In der Bucht schwimmen baugleiche Exemplare in ähnlichem Zustand für viel weniger 'Plankton' zu neuen Ufern...

Gruß
Jochen

Crash2001

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15

Wednesday, October 1st 2008, 5:30pm

Quoted

Laetitia postete
Hallo, Ihr könnt ja froh sein das Ihr eure Geräte bekommen habt !
Bei mir kam erst gar nichts an, es wurde aber ein Empfang bestätigt.[...]
So was kenne ich auch von DHL. Stellen das Paket einfach vor die Haustüre (an einer Hauptstrasse, wo es jeder sehen kann) und unterschreiben mit irgendeinem Phantasienamen. wenns dann geklaut wird, darf man dann versuchen seinem Geld hinterherzurennen und muss auch noch nachweisen, dass niemand mit dem Phantasienamen dort wohnt.
Ob mein eines Paket nun wirklich geliefert wurde oder nicht, weiss ich nicht, auf jeden Fall handelte es sich um werkzeug im wert von ca. 400 Eur. Da ich es jedoch auf rechnung gekauft hatte, musste ich es nicht bezahlen, sondern es ging erst einmal zu Lasten des Versenders. Ob dieser im Nachhinein eine Entschädigung von DHL erhalten hat, weiss ich nicht. Zu wünschen wäre es ihm aber.

Diese Schludrigkeiten mit das Paket einfach vor die Türe stelle kenne ich übrigens nicht nur von DHL, sondern genauso auch von GLS. Mit Hermes ist mir das zumindest bisher noch nicht passiert. Beim Hermes Versand und der Post (DHL) wurde mittlerweile schriftlich festgelegt, dass sie Pakete im Schuppen ablegen dürfen, wenn weder ich noch meine Eltern anwesend sind. Das klappt auch soweit ganz gut. Manchmal liegen sie stattdessen aber einfach auf der Terasse hinterm Haus oder es liegt doch eine Karte im Briefkasten, dass man das abholen soll, bzw dass man sich mit ihnen in Verbindung setzen soll.

Mit kaputten Paketen musste ich mich auch schon diverse male herumärgern. Bis auf einmal hat der Versender jedoch jedesmal seinen Fehler eingestanden und ich konnte die Ware zurückgeben oder mir wurde ein Teil des Geldes zurückerstattet. Mit dem letzten ärgere ich mich seit Monaten herum, da er mir partout keine Erstattung bezahlen, die Ware aber auch nicht zurücknehmen will. (Es handelt sich um einen Cisco-Router, bei dem die Blende in zig Teile zerplatzt ist. Diese Blende kostet wenn man sie nachbestellt ca. 100 Eur. Der Verkäufer hat mir schon diverse male zugesagt, mir eine Ersatzblende zuzuschicken, daraus wurde jedoch bisher nie etwas. Ich glaube ich werd das bald einfach mal meinem Anwalt übergeben.)

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16

Thursday, October 2nd 2008, 1:45pm

´
Für Transportschäden oder verschwundene Pakete gibt es klare gesetzliche Vorschriften, die die Haftungsfrage regeln.

Ist der Versender / Verkäufer eine Privatperson, geht das Transportrisiko mit Übergabe an der Frachtführer (Post, Paketdienst, Spedition) an den Empfänger über.

Bei gewerblichen Versendern und privaten Empfängern, also bei Geschäften, die unter das Fernabsatzgesetz fallen, haftet der Versender bis zur Übergabe der Ware an den Empfänger. Das soll Käufer vor unseriösen Verkäufern schützen.

Jetzt kann man darüber diskutieren, ob eine unsachgemäße Verpackung durch einen privaten Verkäufer grob fahrlässig ist und ob ein Transportschaden darum vom Versender zumindest mitverursacht wird.

Die Transportunternehmen lehnen die Regulierung von Schäden, die bei Verpackungen, die nicht ihren Richtlinien entsprechen, meist ab. Und die Latte liegt hier (zu Gunsten des Transporteurs) meist sehr hoch.

Ich verschicke meine Sendungen mit DHL. Bislang habe ich sehr wenig Reklamationen wegen Schäden gehabt, was wohl auch an guter Verpackung liegt. Dagegen sind schon öfter Sendungen komplett verschwunden. Zur Ehrenrettung von DHL muß man aber sagen, dass die Regulierung immer rasch und komplikationslos erfolgte. Das mag auch daran liegen, dass ich als Vielversender Vertragskunde bin und recht ordentliche Umsätze mit diesem Unternehmen mache.

Ein DHL- Inlandspaket, das man an Schalter abgibt, ist standardmäßig mit ca. € 500.- versichert. Bei Sendungen in das Ausland ist die Haftung wesentlich geringer, bei teuren Inhalten tut man gut daran, die Sendung als Wertpaket zu verschicken.

Dumm läuft es, wenn man kleine, aber teure Sachen als Einschreiben mit der Post verschickt und diese verschwinden. Da ist der Schadenersatz auf €25.- beschränkt.
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.

esla

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17

Monday, January 26th 2009, 4:00am

Hallo,

ich möchte diesen Thread zum Anlass nehmen über etwas zu schreiben, was mich per PN erreichte. Daher betrifft es nicht mich, sondern ein anderes Forenmitglied. Vielleicht meldet er sich noch persönlich zu dem Thema, wir werden sehen. Es geht aber um die rein rechtliche Lage.

Man ersteigert ein Tonbandgerät in der Bucht - und erhält den Zuschlag. Schon mal gut. Dann hat man hier im Forum (siehe Threadtitel) aber schon viel darüber gelesen und gehört, dass eine richtige Verpackung bei diesen Geräten außerordentlich wichtig ist. Diese Infos gibt man dann an den Verkäufer weiter, weil man ja ein ordentlich verpacktes Gerät bekommen möchte und keinen Tonbandschrott. Nun aber wird der Verkäufer "pampig" aufgrund der Hinweise und will daher vom Kauf zurücktreten, droht damit, das Geld sofort zurückzuüberweisen, den Käufer bei E**y anzuschwärzen und sperren zu lassen. Das finde ich, neudeutsch gesprochen doch "echt krass"!

Meine Meinung ist, es ist ein rechtsgültiger Vertrag zwischen Anbieter und Käufer zustandegekommen und der Verkäufer muss auch liefern und kann nicht mehr vom Verkauf zurücktreten. Das ist doch völlig unabhängig davon, ob man ihm eine Bitte um eine gute Verpackung mitsendet oder nicht.

Gruß Jens

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18

Monday, January 26th 2009, 9:36am

Hallo Jens,

genau so ist es und der Käufer sollte im Falle der Nichtlieferung bzw. Geld-Rücküberweisung sofort den eBay-Kundenservice kontaktieren, dann ist nämlich der VERKÄUFER derjenige, der um seine Mitgliedschaft fürchten muß. Der Spieß wird also umgedreht. Außerdem ist - wie Du schon sagst - ein rechtsgültiger Kaufvertrag zustande gekommen. Sollte der Verkäufer nicht liefern, so kann man - wenn es einem nicht zu viel Umstände macht - sogar zum Rechtsanwalt gehen und klagen. Kann man!

Die Drohung des Verkäufers ist sowieso Blödsinn, denn der Käufer bezahlt ja schließlich und mehr hat er nicht zu tun. Es gibt demzufolge keinen Anlaß zur Sperrung und somit keinen Grund zur Sorge. Mit diesem schwachsinnigen Blabla sollte der Käufer lediglich eingeschüchtert werden.

Es gibt die eBay-Richtlinien überall für jeden nachzulesen. Da steht alles haarklein genau erklärt. Leider lesen diese Regeln weder Käufer noch Verkäufer richtig mit Hirn durch, das ist das Hauptproblem. Bei den verstümmelten Satzfetzen in vielen Artikelbeschreibungen kommt es mir eh schon lange vor, als wie wenn hier Leute anzutreffen sind, deren Bildungsniveau nicht gerade ausreichend ist, um richtig lesen, schreiben, und erst recht nicht, um Handel treiben zu können. Aber das ist ein anderes Thema.

Gruß,
Manuel

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19

Monday, January 26th 2009, 12:20pm

Hallo,

Jens hat in der 016 mein Problem beschrieben.
Um den Vorfall korrekt wiederzugeben muss ich noch folgendes hinzufügen: Bei einer meiner letzten gewonnenen Auktionen hatte ich das erste mal Streß mit dem VK (siehe im Schwesterforum). Das ganze gipfelte in einer Verwarnung wegen eines nicht bezahlten Artikels. Einen Tag nach meinem Einspruch wurde die Verwarnung zwar wieder entfernt, aber jetzt bekomme ich nach jeder gewonnenen Auktion vier (4!!!) Mails von ebay, in denen ich auf meinen verbindlichen Kaufvertrag und die Pflicht, die Ware auch zu nehmen, hingewiesen werde. Obiger Fall war der erste mit dieser Mail. Da ich sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht zuordnen konnte dachte ich, der Verkäufer will auf Nummer sicher gehen. Aus diesem Grund begann meine Mail an ihn mit den Worten: "Wie kommen Sie darauf das ich den ersteigerten Artikel nicht nehmen möchte?".
Und genau dieser Satz hat bei ihm wohl die Sicherungen durchknallen lassen.
Nun muss ich ehrlich sagen das ich überhaupt keine Lust habe, mich wegen eines N4419 zu zoffen. Ich werde nur darauf bestehen das der Verkäufer die Auktion ganz sachlich rückabwickelt - er bezahlt dann keine Gebühren und ich bekomme nicht von hinten eine reingewürgt, weil ich eine Artikel angeblich nicht bezahlt hätte.

Was mich in diesem Zusammenhang besonders ärgert ist, das man als Käufer in der Bucht KEINERLEI Möglichkeiten hat, gegen einen Verkäufer vorzugehen der einen über den Tisch ziehen will. Man kann nur bezahlen und dann eine Meldung wegen eines nicht erhaltenen Artikels machen. Wenn es Unregelmäßigkeiten geben sollte, betrogen wurde usw. ist man immer der Angesch... Das nervt gewaltig und wenn es hier im Osten der Republik eine annehmbare Alternative zur Bucht gäbe, wäre ich dort schon lange weg.

Na dann, Ärgermodus aus und allen einen schönen Tag

der Tommy.
Was ich suche: Teile oder ganze Maschinen von Akai: GX-260, 265, 266, 267 und GX-77.

esla

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20

Monday, January 26th 2009, 1:13pm

Hallo Tommy,

ich würde gerade hier strikt vorgehen - und das Gerät fordern. Aber es ist Deine Entscheidung. Ich wünsche Dir mehr Glück bei anderen Auktionen im bunten Einkaufshaus.

Gruß Jens

Posts: 1,311

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21

Monday, January 26th 2009, 6:52pm

Hallo Tommy,

ich würde das vielleicht nicht so hoch hängen:
auch mir ist es als Käufer, ganz ohne Verwarnung, in letzter Zeit passiert, daß ich bis zu 6!! mails von ebay über den Kauf /"gewonnene" Auktion bekam.
Ich denke, daß da der Verkaufer nichts dafür kann, und daß der das auch nicht weiß.
Wenn ich jetzt als Verkäufer in der mail des Käufers den Satz:
"Wie kommen Sie darauf das ich den ersteigerten Artikel nicht nehmen möchte?".
lesen würde, würde ich mich wohl auch im falschen Film wähnen.
Vielleicht solltest Du das einfach ´mal klarstellen...

Viel Glück
Frank

Posts: 417

Date of registration: Dec 9th 2008

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22

Monday, January 26th 2009, 8:22pm

Hallo Frank,

genau diese Klarstellung hab ich in meiner zweiten Mail zum Thema gemacht. Auch wenn ich wirklich nicht nachvollziehen konnte, warum so heftig reagiert wurde, hab ich mich mehrfach entschuldigt und sogar die ebay-Mail als Bildschirm-Copy angehängt. Die Antwort war fast noch heftiger als die erste Mail. Zum Schluss werde ich vor "weiteren Unüberlegtheiten" gewarnt.
Na mal sehen was jetzt passiert, ich hab erst einmal die Kaufabwicklung abgeschlossen.

Viele Grüße der Tommy.
Was ich suche: Teile oder ganze Maschinen von Akai: GX-260, 265, 266, 267 und GX-77.

GXNet

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23

Monday, January 26th 2009, 8:41pm

Hallo in die Runde,

sowas ähnliches ist mir auch mal passiert. Ein Artikel war nicht entsprechend der Beschreibung. Defekte waren viel extremer als beschrieben. Ich forderte den Verkäufer zur Rückabwicklung auf. Als Antwort bekam ich eine lange EMail voller Beschimpfungen und sofortiger sehr deletantischer Drohung mit Anwalt,Anzeige usw. Damals dachte ich mir noch nichts dabei und hakte das Teil einfach ab, da es nur um wenige Euro ging und mir das zu blöde war.

Erst später erfuhr ich durch Ebay, dass dies gängige Masche von ertappten Verkäufern ist um das Gegenüber einzuschüchtern. Scheinbar hat man damit vielfach Erfolg. In diesem Fall hilft sicher ein sehr fachliches anwaltliches Schreiben. Ebay hat diese Problematik erkannt und entsprechende Meldungsverfahren geschaffen. Ob das hilft weiß ich nicht, aber da Ebay an Ruf zu verlieren hat, sind Aktionen seitens der Auktionsplattform wahrscheinlich, wenn man es schafft, dass die Onlineverfahren tatsächlich von einem Menschen gelesen werden. Mein Tipp: Einschreiben an Ebay mit sachlicher Wiedergabe des Dialoges.

VG
Michael

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24

Tuesday, January 27th 2009, 10:23am

Hallo!

Auch ich bekomme seit einigen Tagen zwischen 3 und 6 gleiche
mails von ebay.
Ohne, daß ich einen Fleck" auf meiner "weißen Weste" habe.
Das sieht mir mehr nach fehlerhafter Software bei ebay aus. Ver-
mutlich hat es durch ein update eine "Verschlimmbesserung" ge-
geben.
Ist m. E. ziemlich lästig. Eine Antwort auf meine Anfrage bei
ebay habe ich bisher noch nicht erhalten - wenn überhaupt je
eine Antwort kommt...

Grüße
Wolfgang

Posts: 303

Date of registration: May 31st 2007

Location: Lustadt

Occupation: Selbstst.

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25

Tuesday, January 27th 2009, 2:50pm

Verpackungsgenies gibt es zur genüge in der Bucht. Ich hatte einen der sein Hirn vorher wohl eingeschaltet hatte, nur muß da mindestens eine hälfte der Hirnmasse gefehlt haben.

Der gute Mann schickte eine Bandmaschine und legte in den Karton vor die Maschine eine Holzlatte zur versteifung wohl damit dem guten Stück nichts passiert.

Der Erfolg seiner spektakulären Einpackmethode war natürlich das die lose Holzlatte die Maschine erschlagen hat.

Ein weiterer hatte eine Akai GX 215 D in einen , wohl zu seinem Namen passenden Weicheikarton gepackt, mit normaler Folie umwickelt und hatte fertig. Die Maschine hatte auch fertig denn die Plastikfront war 5 mal gebrochen.

Vor drei Tagen kamen 100 Single Schallplatten, der Vorbesitzer muss sie gehasst haben.
In den Karton hätten 500 gepasst,zweimal zerknülltes Zeitungspapier,Platten oben drauf und schnell den Deckel zu.

Erfolg war das in dieser Rüttel mich und Schüttel mich Verpackung drei der Platten mittig zebrochen waren.Ein Wunder das es nicht mehr waren.


Gruß
Oldie54
In der Ruhe, der Musik und meinen Bandmaschinen liegt die Kraft!!! , Wega B 4610, Akai Gx 215D,

esla

Unregistered

26

Tuesday, January 27th 2009, 3:06pm

Irgendwie hat es mich (natürlich zum Glück!) noch nie so schlimm erwischt. Aber ich kenne schon einige Stories und habe dazu auch Bilder gesehen, unabhängig von denen, die hier gezeigt wurden.

Daher möchte ich mich auch bei einem Mitglied aus einem anderen Forum bedanken (keine Ahnung ob er es je liest), von dem bei mir sechs Tonbandgeräte in einem sehr gut eingepackten Zustand ankamen. Natürlich möchte ich die beiden Bandgeräte nicht unerwähnt lassen, die ich von einem Forenmitglied (danke Wolfgang, er weiß schon, wer gemeint ist) hier bekam. Stets alles einwandfrei verpackt, da konnte gar nichts schiefgehen!

Gruß Jens

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Location: München

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27

Wednesday, January 28th 2009, 9:56am

Hallo Matthias,

Quoted

Matthias M postete
was ich mir von diesem Thread wirklich erhoffe - zumindest könnt Ihr Euch hier Euren Ärgen von der Seele schreiben - weiss ich selber noch nicht.
Aber vielleicht stößt ja zufällig einer der im Titel Gennanten darauf und hat eine Erkenntnis!
Ich fühle mich nicht im Titel genannt ;) und stoße seltsamerweise erst durch Jens' aktuelles Posting auf diesen Thread. Zur Sache kann ich nicht viel beitragen: Ich verstehe Deinen Ärger absolut. Die Rechtslage sei klar, schriebst Du. Ich finde keinen Hinweis darauf, dass Du Gebrauch davon gemacht hast.

Manchmal ist die Rechtslage nicht eindeutig. Ich habe dieser Tage im Amazon Marketplace ein Buch, "gebraucht, sehr guter Zustand" gekauft. Das Buch kam in einem für Bücher meines Erachtens ungeeigneten Luftpolsterkuvert (durchsichtige Plastiknoppen), und die vordere Umschlagseite wies nicht weniger als drei deutlich sichtbare Knicke auf. Ich habe statt eines richtigen Briefkastens einen Türschlitz, so dass Sendungen 80 cm Flug auf den Fußboden überstehen müssen, aber ich bestelle relativ viele Bücher, und an Beschädigungen kann ich mich nicht erinnern. Ich habe das der Verkäuferin geschrieben und ein Foto des Buchs beigefügt, ihr aber mitgeteilt, dass ich wegen des unklaren Verschuldens auf eine Bewertung verzichte. Die Verkäuferin hat sich vielmals entschuldigt und mir freiwillig 2,50 Euro vom Kaufpreis erstattet. So geht's auch. Wenn ich solche Probleme habe, rücke ich den Verkäufern immer auf die Pelle. "A bissl was geht immer", sagte der Monaco Franze. Auch dieser Tage musste ich einem Digitalisierer von Dias erst mit dem Anwalt winken, bevor er das erste seitenverkehrte Drittel der über 2000 Fotos gedreht nachlieferte.

Mir scheint heute früh langweilig zu sein: Eigentlich schreibe ich aus einem ganz anderen Grund: Vor längerer Zeit las ich mal etwas über die "Inflation der Begriffe". Ist es immer gleich ein Tsunami oder konkret, sind es wirklich Verpackungs-Terroristen? (Duden: "jemand, der Terroranschläge plant u. ausführt") Eine Nummer kleiner würde doch auch reichen, oder?

Krieg das bitte nicht in den falschen Hals. Ich schreibe auch nicht immer optimal. Und die Boulevardpresse geht uns ja mit "gutem" Beispiel voran. Aber ich will einfach mal darauf hinweisen. Und jetzt gehe ich wieder an die selbst auferlegte Arbeit und Du hast Ruhe vor mir. :)

Nichts für ungut also und viele Grüße,

Anselm

Edit: Tippfehler korrigiert.

esla

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28

Wednesday, January 28th 2009, 10:42am

Quoted

Anselm Rapp postete
Das Buch kam in einem für Bücher meines Erachtens ungeeigneten Luftpolsterkuvert (durchsichtige Plastiknoppen), und die vordere Umschlagseite wies nicht weniger als drei deutlich sichtbare Knicke auf.
Hallo Anselm,

diese Verpackung war völlig ungeeignet für den Versand eines Buchs. Dafür gibt es ja gerade speziell dafür geeignete Verpackungen. Ein Luftpolsterkuvert (Jiffy-Bag) kann die Stöße während des Transports gar nicht abfedern. Dazu ist ein Buch meist zu schwer.

Manche können sich halt nicht vorstellen, wie ein Transport vonstatten geht. Schon recht früh habe ich von einer ehemaligen Kollegin, die mal bei DHL gearbeitet hat, genau das erfahren, was Frank in einem der ersten Postings schrieb. Das Zeug wird auf das Band gekippt, danach erfolgt die automatische Weiterleitung über Bänder / Rollen. "In die Hand genommen" wird das nur beim Verpacken und Einlegen in die Versandboxen und bei der Wiederverladung in das Endauslieferfahrzeug. Und natürlich bei dem Transport zur Haustür. ;)

Gruß Jens

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29

Wednesday, January 28th 2009, 11:13am

Hallo Jens,

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esla postete
diese Verpackung war völlig ungeeignet für den Versand eines Buchs. Dafür gibt es ja gerade speziell dafür geeignete Verpackungen. Ein Luftpolsterkuvert (Jiffy-Bag) kann die Stöße während des Transports gar nicht abfedern. Dazu ist ein Buch meist zu schwer.
Ich vermute, die Verkäuferin beim Amazon Marketplace wird die Art ihrer Bücherverpackung jetzt überdenken. Sie meinte zwar, sie habe noch nie Probleme damit gehabt, aber viele Kunden scheuen Aufwand und Auseinandersetzung bei einer Reklamation, zumal, wenn man gebraucht kauft. Ich schicke bei besonders gutem Service schon auch mal ein paar Dankesworte. Aber ich reklamiere auch, nicht zuletzt im Interesse anderer Kunden. Wenn nie jemand etwas sagt, bleibt's immer so wie es war.

Quoted

Manche können sich halt nicht vorstellen, wie ein Transport vonstatten geht. [...]
Zu den manchen, die sich den Transport nicht vorstellen können, gehöre ich. Danke für den Bericht. Wenn das so läuft, dürfte ein Aufkleber "Vorsicht! Zerbrechlich!" kaum jemand interessieren. Auf dem Postamt geht man nach meiner Beobachtung in den letzten Jahren recht sorgsam mit den Paketen um, so lange der Kunde zusieht. Was Du schreibst, unterstreicht jedenfalls die Wichtigkeit, durch geeignete Verpackung für heile Auslieferung zu sorgen. (Ich werde mir das für meine eBay-Bewertungen merken: "Sorgfältig verpackt.")

Falls Du sie nicht kennst: Es gibt eine Newsgroup de.etc.post, wo immer recht interessante Diskussionen zwischen Postkunden und -mitarbeitern geführt werden.

Gruß, Anselm

esla

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30

Wednesday, January 28th 2009, 11:54am

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Anselm Rapp postete
Falls Du sie nicht kennst: Es gibt eine Newsgroup de.etc.post, wo immer recht interessante Diskussionen zwischen Postkunden und -mitarbeitern geführt werden.
Hallo Anselm,

leider habe ich seit Jahren nicht mehr in den von mir früher favorisierten Newsgroups (Fidonet, Usenet usw.) gelesen. Die de.etc.post war mir noch nicht bekannt (XP, das von mir geliebte CrossPoint, werden ja hier nur noch wenige kennen, OpenXP gibt es aber schon noch). Da aber der Donnervogel einen Newsgroups-Reader intergriert hat, werde ich das auch so hinbekommen. Vielen Dank für Deinen Tipp!

Gruß Jens