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  • "wackawacka" started this thread

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Thursday, July 25th 2019, 4:50pm

WEM Copicat mk4 refresh/umbau

Hallo,

ich nutze die sonnigen Tage mal um an meiner Copicat mk4 zu schrauben. Es haben mich seitdem ich das Gerät habe einige sachen daran Gestört. Die Köpfe sind abgenutzt , es rauscht zu dolle und die Lager quietschen. Sowie der Kabelsalat der an der Seite rausguckt. Die fehlende Erde usw...


Zuletzt habe ich die Copicat recaped , entstörkondensator eingebaut neue Metallfilmwiderstände eingesetzt... das rauschen hat sich schonmal sehr stark minimiert. Nachdem ich die BC109 gegen BC550c getauscht habe , haben sich ja einige Arbeitspunkte verstellt. Dazu später mehr ...


Nachdem einstellen der neuen Arbeitspunkte stellt sich für mich eine essentielle frage , der Schreibkopf wieviel spannung kann ein Schreibkopf ab ... momentan liegen daran so 1,3 Volt an. Direkt vom Kopf liegt ein 10k Widerstand könnte ich wenn ich den noch etwas reduziere leichter das Band übersteuern?


Desweiteren hat das Wemcopicat ein Bias Oszilator der soll 65khz machen, macht aber nur 63... macht es sinn ihn so zu modifizieren das ich den Bias einstellen kann ... ich weiß eigentlich nicht welches Band ich nehmen müsste , an meinen Kassettendecks rausch ich die Bänder ein und kann mit dem Biasfine tunen. aber das geht hier ja garnicht oder gibts ne faustregel mit 63khz bias nimm dieses band ( wahrscheinlich nicht) . Und die Leute die fertig Bänder verkaufen schweigen sich aus was sie benutzen.










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Thursday, July 25th 2019, 5:15pm

Bias-Fine ändert dem Strom am Aufnahmekopf, nicht die Frequenz. Ob es 63 kHz oder 65 kHz sind, halte ich für vernachlässigbar.

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

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Thursday, July 25th 2019, 5:55pm

Hallo,

den Bias kannst du einstellbar machen, in dem du den 200 pF Kondensator oder den 27 kOhm Widerstand vor dem Aufnahmekopf durch Trimmer ersetzst.
Den NF-Pegel am AK kannst du über Änderung des 10 kOhm Widerstandes oder durch Änderung der Verstärkung davor anpassen. Maßgebend für Verzerrung/Übersteuerung ist nicht die Spannung am Kopf, sondern der Strom durch den Kopf. Da es sich hier um ein Gitarren-Effekt-Gerät handelt, ist ein bischen Übersteuerung sicher kein Problem sondern vielleicht sogar willkommen.
Direkter Ersatz für den BC109 wäre ein BC549 gewesen. Die Arbeitspunktverschiebungen komen sicher daher, daß die ....C-Typen höhere Stromverstärkung haben als die ohne C.
Wenn du an dem Gerät nicht aus nostalgischen Gründen hängst, solltest du es durch ein Digital-Delay ersetzen. Dann bist du das Rausch-Problem los.

MfG Kai

  • "wackawacka" started this thread

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Thursday, July 25th 2019, 6:27pm

Ach dann löte ich einfach auf 549 um . Ist weniger arbeit. Ja Bandsättigung ist erwünscht. Höherer Strom ok nice danke .

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5

Thursday, July 25th 2019, 6:52pm

Wenn die Arbeitspunkte sich nicht drastisch verändert haben, lohnt sich ein Umlöten von BC550C auf BC549 nicht. Du müßtest dazu Transistoren aussuchen, die etwa die gleiche Stromverstärkung haben wie die Originale. Die Arbeitspunkte kann man auch immer durch Änderung der Widerstände um die Transistoren korrigieren. Manchmal reicht es, zu einem vorhandenen Widerstand einen weiteren parallel zu legen. Dann muß man keinen alten auslöten.

MfG Kai

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