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Donnerstag, 8. November 2018, 17:14

Messplatzerweiterung Ausstattung

Hallo!

Ich beabsichtige mir für mein Hobby, für elektronische Reparaturen der NF-Technik, einen Oszillographen anzuschaffen.

Da ich aber keine Erfahrung mit dieser Messtechnik habe, nur
aus früherer Ausbildungszeit Kenntnisse, da meine berufliche Laufbahn andersverlief,
möchte ich in die Runde fragen,ob ich und welchen Typ/Hersteller/Modell evtl. aus der Bucht, ein Gerät kaufen sollte.

Ist eine Anschaffung nötig oder gibt es heute andere messtechnische Möglichkeiten?

Höre gerne eure Vorschläge.
MfG
Dietmar

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2

Donnerstag, 8. November 2018, 17:25

Solange du nur Audio-Signale angucken willst, genügt ein PC mit (kostenlosen) Programmen, die die Funktionen eines Oszi nachbilden.

MfG Kai

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3

Donnerstag, 8. November 2018, 19:25

Ich habe mir damals einen gebrauchten Philips Oszi geschossen, knapp 100€ aus früheren Laborbestand. Geht bsi 15MHz was für Analog-Audio ausreicht. Bis auf einen RiFa-Raucher war nichts und läuft immer noch einwandfrei. Alternativ bietet Pollin einen digitalen Oszi für knapp 300€ an, ein bisher unerreicht niedriger Preis. Ob nun digital mit TFT-Schirm oder Analog mit braunscher Röhre ist eher Geschmacksfrage, funktionieren tun beide.
Ein PC-Programm kann die Funktionen nicht vollständig ersetzen, da die Erfassung sehr von der Soundkarte abhängt und auch die Spannungen abweichen können.
Gruß
André

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4

Donnerstag, 8. November 2018, 19:43

Hallo Kai!

Ich wollte ihn z.B. für eine Signalverfolgung der
Steuerimpulse in einem CG 360 einsetzen, zum Aufspüren eines Fehlers in der
digitalen Motorsteuerung. Ob ein Impuls laut Schaltplan und Wertetabelle an den
IC's richtig ankommt.
Das glaube ich, kann ich wohl nicht mit PC-Programme?

@André: Ich habe einen HAMEG HM 204-2 auf meinen Schirm ca.100 euronen
MfG
Dietmar

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5

Donnerstag, 8. November 2018, 20:20

Das Pollin 300€-Teil hatte ich mir mal angesehen. Gar nicht schlecht für den Preis und für Audio völlig ausreichend. Die digitalen Teile sind sehr praktisch, weil man mit den Cursor Signale einfach ausmessen kann, einmalige Signale speichern kann und auch schnell einen Screenshot auf dem USB-Stick machen kann. Ich hätte das Teil auch behalten, wenn ich nicht fast gleichzeitig einen R&S gekauft hätte ;)

Viele Grüße
Volker

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6

Donnerstag, 8. November 2018, 20:44

Hallo Dietmar,

beim Nachgucken, was ein Hameg 204-2 ist, kam mir als erste Fundstelle eben dies unter die Augen:
https://picclick.de/Hameg-HM-2042-Oszill…2924296877.html
für 52,51 €, allerdings schon weg. Da werden aber viele Oszi-Angebote gezeigt, sogar Tek 2525 für weniger als 100 € (und digitale).
Wenn sowas funktioniert und nicht erst selbst repariert werden muß, kann man wohl nicht meckern.

Der Haupt-Nachteil der Messung über die Sound-Karte ist, daß sie nie DC-gekoppelt ist. Du hast immer AC-Kopplung. Insofern siehst du bei Pulsen nie den richtigen Masse-Bezug und je nach Timing bzw. Duty-Cycle werden Einschwingvorgänge überlagert. Stimmen tut am ehesten der zeitliche Bezug zum zweiten Kanal und die Spitze-Spitze-Amplitude (an der richtigen Stelle ausgewertet).
Pulse, die kürzer sind als der oberen Grenzfrequenz entspricht, werden auch in der Amplitude verfälscht (wie überall).

Insofern ist die gleichspannungsgekoppelte Messungen mit einem richtigen Scope weniger Fehler-trächtig.
Wie fostex-Volker möchte ich auf die zusätzlichen Vorteile eines aktuellen Digital-Scopes hinweisen. Da gibt es bestimmt die Möglichkeit zum Screen-Dump oder Puffer-Dump in ein Speicher-Medium, das du im PC laden kannst, um die Daten dort weiter zu verarbeiten oder einfach nur komfortabler als Bild aufzubereiten und zu drucken oder uns hier im Forum zu zeigen, ohne zum Foto-Apparat greifen zu müssen.

MfG Kai

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Donnerstag, 8. November 2018, 21:06

Von welchem 300,- Pollin Teil ist denn eigentlich die Rede?
Meint Ihr das LCD-Oszilloskop UNI-T UTD1025CL für 299,-?
Was ist mit dem OWON SDS1102 für 249,-?
Viele Grüße
Jörg

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8

Donnerstag, 8. November 2018, 21:24

Danke für den Hinweis auf das OWON Teil,
hab eben im Netz für effektive 215 € gesehen...

MfG Kai
Nachtrag: Es gibt auch einen englischen Testbericht.

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9

Donnerstag, 8. November 2018, 21:38

Wo findest Du das für 215,-?
Direkt in Hongkong kostet's wohl 207,-
Wenn das was taugt, würd ich mir das auch überlegen - wenngleich ich da erstmal 'nen Kurs dafür bräuchte :whistling:
Viele Grüße
Jörg

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Donnerstag, 8. November 2018, 21:50

Hier für ~190+25=215 €
https://www.ebay.de/itm/Digital-Oszillos…675.c100623.m-1

Hier für ~215 €
https://www.ebay.de/itm/SDS1102-Digital-…675.c100623.m-1

Ich hoffe, die merkwürdig langen Links funktionieren auch noch bei Euch.
Ich hab einfach nach OWON SDS1102 gesucht und die ersten Fundstellen angeguckt.

Den Testbericht gibt es bei
https://tech.scargill.net/owon-sds1102-oscilloscope/

MfG Kai

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11

Donnerstag, 8. November 2018, 22:03

und hier für 207,-
https://www.ebay.de/itm/283003798384

PS: um die langen Links zu vermeiden, setze ich immer die Artikelnr. direkt hinter /itm/
Viele Grüße
Jörg

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12

Donnerstag, 8. November 2018, 22:14

Das könnte für Weihnachten zu spät werden:
Zitat:
Lieferung:
Zwischen Fr, 23. Nov. und Di, 8. Jan. bei heutigem Zahlungseingang

MfG Kai

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Freitag, 9. November 2018, 00:32

Hallo Dietmar,
nachdem ich lange Zeit mit einem alten Grundig GO40Z (https://www.radiomuseum.org/r/grundig_os…40zgo_40_z.html) gespielt hatte, habe ich mir einen SDS1102CML (https://www.batronix.com/versand/oszilloskope/Siglent-SDS1102CML.html; gibt noch viele andere Anbieter) geleistet. Die ca. 350 Piepen die ich dafür bezahlt habe habe ich nie bereut. Super Gerät - damit habe ich z.B. die Schaltimpulse die von einer Digitalsteuerung der Modelleisenbahn an die Weichen gesendet wurden angesehen. Das Ding speichert den Impuls und man kann sich in Ruhe alles ansehen.
Gruß, Jürgen

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Freitag, 9. November 2018, 00:44

Hallo!

Ja, danke für eure Infos. Ihr seid sicher erfahren und könnt die Geräte bedienen.
Ich muss mich aber erst einarbeiten und benötige eine entsprechende deutsche Bedienungsanleitung.
Das Oszi sollte einfach zu bedienen sein, keine Eierlegendewollmilchlaus! :rolleyes:
Werde mich noch weiter einlesen müssen.
@Jürgen; scheint mir baugleich ORWO/Pollin zu sein 249,-€
MfG
Dietmar

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15

Freitag, 9. November 2018, 06:19

Den ich in den Fingern hatte war der OWON mit 1GHz Samplingrate, wie gesagt ich fand das Teil nicht schlecht. Ich arbeite beruflich auch mit Tek-Scopes im mittleren 5-Stelligen Bereich und da muss ich sagen Hut ab was das Teil für 249€ leistet.

Viele Grüße
Volker

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16

Freitag, 9. November 2018, 11:04

Gleich was es wird, bei Analog-Oszis kann man mit Hameg nichts falsch machen, sofern es intakt ist. Hameg war der führende und verbreitetste Hersteller von Oszilloskopen. Tutorials sollte es im Netz geben, so kompliziert ist das gar nicht. Angesichts der OWON-Preise kann man sich allerdings überlegen, ob sich die alten analogen noch lohnen. Als ich mein Philips (hatte damals Fluke übernommen) erstanden hatte, gab es noch kein Digioszi unter 1000€.
Gruß
André

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Dienstag, 13. November 2018, 00:56

Hallo!

Beim Recherchieren im Internet bin ich auf folgendes Gerät gestoßen:
Hantek 6022BE USB Digital Oszilloskop, 2-Kanal, 20MHz Storage

Ist das eine alternative für eine Hobbywerkstatt?

https://www.amazon.de/Hantek-Digital-Osz…ASIN=B00EEX1W5G
MfG
Dietmar

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Dienstag, 13. November 2018, 08:38

Unter 1GHz Samplingrate würde ich kein Digitalscope kaufen. Dann schon eher ein gebrauchtes Analogscope. Die Digitalscopes haben das Problem, dass die ganz billigen und auch die älteren Tek nur 20 bis 30 mal pro Sekunde den Bildschirm aktualisieren und damit auch nur 20 bis 30 mal pro Sekunde triggern. Kurzzeitige Ausreißer im Signal sind da nur sehr schwer zu erkennen. Jedes Analogscope ist da brauchbarer. Erst die neueren Digitalscopes (Tek TDS 840 ab ca. 1998 oder aktuelle Rigol sind in der Lage hier wesentlich schneller zu triggern und die Daten in den Speicher zu schreiben.
Sehr guter Test hierzu ist ein AM moduliertes Signal. Auf einfachen Digitalscopes sieht man meist nur ein Gezappel, das Analogscope zeigt korrekt getriggert die Modulation an, die Trägerfrequenz bringt den Zwischenraum zum Leuchten.

Gruß
Volker

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »fostex« (13. November 2018, 09:15)


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Dienstag, 13. November 2018, 09:03

Hallo Volker!

Danke, werde mir dann mal den HAMEG HM 204-2 anschauen, den kann ich abholen, anschauen, prüfen und der Verkäufer (eine Laborauflösung) hat mir noch etwas Zubehör und ein paar Messleitungen zugesagt. Preis um 100,- aber ist VB.

Mal schaun. :S
MfG
Dietmar

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Dienstag, 13. November 2018, 10:14

Hallo Ditmar,

ein HM 204 für EUR 100,- ist zu teuer, das Gerät ist schon ziemlich betagt.

MfG, Tobias
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21

Dienstag, 13. November 2018, 11:17

Ich hatte ja auch mal so einen analogen Oskar hier, weil ich mich ein wenig damit beschäftigen wollte.
Was mich daran unglaublich genervt hat, war hauptsächlich die extreme Größe/Tiefe des Geräts.
Das muß man erstmal unterbringen - sowohl auf dem Basteltisch, als auch ein Plätzchen zur Lagerung finden.
Das hatte ich beim Kauf leider nicht bedacht und letztlich hab ich das Dingen dann wieder weiterverkauft.
Ich möchte das nur zu Bedenken geben...
Viele Grüße
Jörg

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Dienstag, 13. November 2018, 15:34

Hallo Tobias u.Jörg!

Eure Empfehlung haben mich zu spät erreicht, aber.......Danke!

Habe mich für einen Hameg HM305-30MHz, mit Tastkopf, das Gerät ist neuer ca.1998 alt für 100,- Hat noch eine digitale Speicherfunktion und funktioniert einwandfrei, so bei Vorstellung. Hab ihn gleich mitgenommen.
Nun werde ich mich mal mit dem Ding auseiandersetzen.
Mal schauen ob er im Haus bleibt.
MfG
Dietmar

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23

Mittwoch, 14. November 2018, 13:51

Hallo Dietmar,

das hört sich doch viel besser an, da hast du ein moderneres Gerät für einen fairen Preis gekauft.

MfG, Tobias
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