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Donnerstag, 14. Juni 2007, 18:52

Hallo liebe Tonband-Freunde,

als ein bekennender Sammler dänischen Schwermetalls ist dies meine erste inwendige Erfahrung fernöstlicher Technik. Ich möchte ein Tonbandgerät vorstellen, über das ich im ganzen Forum nichts gefunden habe. Ich finde diese Tonbandmaschine in mehrerer Hinsicht bemerkenswert. Die Maschine stammt aus Japan, wurde von TOSHIBA gebaut oder (zu mindest) vertrieben und trägt den Namen PT-884.

Bild 1



Es ist eine Vier-Kanal-Maschine. Ihre Maße sind B=40cm H=43 T=18cm (nur Zarge) Tiefe über alles 23cm und sie wiegt ca. 15 kg. 15 Kilo Lebendgewicht für eine Japanerin mit nur einem Motor, ohne Reversbetrieb, mechanischer Laufwerkssteuerung, ohne Zusatzfunktionen also eine einfache Aufnahme- und Wiedergabe-Maschine und der max. Spulengröße von 18 cm??? Diese Eckdaten und ein Gewicht von ca. 15 kg, -wie paßt das zusammen? Und dann dieser Hersteller, TOSHIBA, der wohl kaum als Hersteller "high-endiger" Audio Komponenten in Verdacht gerät.
Die Band-Endabschaltung erfolgt rein elektrisch mittels Microschalters und "Bandfühler". Es bleiben alle Reibräder weiterhin unter "An-Druck“, wie bei der letzten Funktion eingestellt.
Die Laufwerkssteuerung erfolgt durch einen zentral mechanischen massiven "Drück- und Dreh- Knebel“. Diese Art der Bedienung ist so simpel wie genial. Alles geht ganz leicht, beliebiges Drehen in eine beliebige Richtung lässt das Band wiedergeben, leichter Druck auf den Hebel stoppt die Maschine, ein Drücken und gleichzeitiges Drehen nach links lässt die Maschine das Band schnell zurück- bzw. nach rechts das Band schnell vorlaufen. Das geht so einfach und ohne großes Nachdenken von der Hand, dass ich eine elektronische Tipp-Tasten-Steuerung nicht vermisse. Wenn ich da an meine Tandberg TD 20 mit ihren wunderschöne Tipp-Tasten oder meine Braun TG 1000 oder ASC 5004 denke, bei denen ich immer erst die Tastenbeschriftung lesen muss um die Stopp-Taste zu finden!!!
Anmerkung: Bei Bang & Olufson hat es praktisch während der gesamten Produktionszeit von Tonbandgeräten vom Unitape bis zum Beocord 1200/1600 nie eine andere Laufwerkssteuerung als eine Kulissenschaltung gegeben.

Bild 2




Die Zarge besteht aus 12mm massivem Holz mit Echtholz Funier.

Bild 2b




Die Rückwand ist ebenso Massivholz, 2cm dick!
Es fällt gleich das ausgezeichnete Finish und das wertige haptische Gefühl bei der Bedienung auf.
Alle Hebel, bis auf die 2 Aufnahme Hebel und der "Pause"-Hebel, und die Drehknöpfe sind aus massivem Aluminium. Die koaxial ausgelegten "Rec"-Drehhebelchen bestehen aus 4! Einzelteilen.

Bild 3




Im Betrieb äußerst geräuscharm, man hört lediglich das feine Rauschen des Lüfterrades auf der Motorwelle.

Der Antrieb für die Funktionen REW / FF und PLAY sowie die Geschwindigkeits-Umschaltung erledigen Reibräder. Achtung: Eine Warnung schon hier: Sollte die Maschine bei erreichen des Bandendes abschalten, wird nur der Antriebsmotor stromlos! Die Laufwerksmechanik wird nicht in eine Ruheposition gebracht. Hierdurch bleiben mindestens 3 dieser Reibräder mit ihrem zugedachten Andruck in innigem Kontakt, was zwangsläufig zu bleibenden Eindrücken führt.
Die TOSHIBA läuft so leise, dass mir dieser faux pas immer noch regelmäßig passiert!


Die Rückwand besteht aus einer 22mm starken Holzplatte.

Bild 4a




Bild 4b




In ihr ist auch die relativ große Öffnung zur Beatmung durch Frischluftzufuhr. Die Abdeckung besteht auch hier aus einem recht dicken Metallgitter.

Aufnahme und Wiedergabe wahlweise in 2-Kanal

Bild 5




oder 4-Kanal. Entsprechend werden die 2 mittleren oder

Bild 6


bei 4-Kanal alle 4 VU-Meter hinterleuchtet.

3 Köpfe, ein Motor, drei Geschwindigkeiten (4,75 / 9,5 / 19cm)
Die Frontplatte gibt sich aufgeräumt, oder besser sparsam:
4-Mikrofon Eingänge, je 2 für "front" und "rear" (6,3mm Klinke)
2-Kopfhörer Ausgänge für "front" und "rear" (6,3mm Klinke)

TAPE SELECT: NORM HIFI

CHANNEL: 2CH 4CH

NOISE SUPPRESS: ON OFF

BIAS Adjust

Bild 7





für jeden einzelnen Kanal von der Rückwand Einsteller von außen zugänglich, Kontrolle über Markierungen in den VU´s.

Bild 8








Das Material der Front ist im oberen Bereich grauer Kunststoff, im unteren lackiertes Blech. Die Einfassung der gesamten Front bilden vier Alu-Profil-Leisten.
Die Tonkopfabdeckung ist einteilig und besteht aus mm Leichtmetall. Der Markenschriftzug sowie die weitere Aufschrift sind gefräst und schwarz hinterlegt. Diese Beschriftung befindet sich auf einem gebürsteten Alustreifen, der mit einer Stärke von 3 mm aus dem Vollen gefräst worden zu sein scheint.


Als ich meine Neuerwerbung bekam, war die Zarge gebrochen und die Gummifüße, die mit überlangen Schrauben am Gehäuse befestigt sein sollten, lose.
Inbetriebnahme über einen Stelltrafo unter Beobachtung der Stromaufnahme: Ich mußte mit ansehen, wie ein VU-Meter nach dem anderen die Funktion einstellte. Ein Öffnen der Maschine war nun notwendig.
Alle Potis und Trimmer wurden durch gekapselte ersetzt.

Bild 9




Was sich hier so leicht liest, artete richtig in Arbeit aus. Um an versteckt liegende Stellen mit Lötkolben und Spitzzange (für Finger war kein Platz) zu gelangen musste trotz zweier Steckplatinen alles auseinander. Dabei bot sich ein Anblick, wie er besser nicht sein kann: gesteckte Platinen, durchgängige Verdrahtung durch Litze, jedes Kabel hat einen Abschluss, der sehr an Schrumpfschlauch erinnert. Ausnahmslos alle Kabel sind nach höchstens 15 cm Lauflänge zu Kabelsträngen zusammengefasst. Der Hauptkabelstrang ist allein mit 5 Kabelbindern in einem unteren Rahmenprofil befestigt.

Bild 10




Was ich so noch nie gesehen habe, sind kleine fest mit den Kabeln befestigte Fähnchen mit aufgedruckten Zahlen, die mit der Lochbeschriftung auf der Platine übereinstimmen. (Der Fahrzeugbau lässt grüßen!) Wo Licht ist braucht auch ein wenig Schatten Platz: so ist die Leiterbahnseite der Platine derart mit reichlich Lötzinn grob gelötet, dass man mit dieser Menge Lötzinn 3 Platinen hätte löten können. Dieses verbunden mit der drangvollen Enge hat den Wunsch nach einer anständigen Entlötstation erneuert. Der Gipfel ist die sichere und abgeschirmte(?) Befestigung des Kabelstrangs durch ein eigens dafür eingebautes U-Profil aus Stahlblech. Die ganze Konstruktion ist nur stabil, solange alle Stahlblechteile miteinander fest verschraubt sind. Um an die Hauptplatine zu gelangen musste eine Seitenwand gelöst werden. Darum musste hier ein zweckentfremdetes Küchentablett die einzelnen Baugruppen in etwa in ihrer Position halten.
Vor dem Zusammenbau habe ich die gesamte Mechanik demontiert, alle Lager gereinigt, mit Teflonfett und Feinmechanikeröl leichtgängig gemacht. Alles sollte schön leicht laufen, damit der einsame Motor beim Spulen eine Chance haben würde.
Durch Notizen und Fotos war der Zusammenbau entgegen meiner Befürchtung kein Hexenwerk. Um eine solide Anfangseinstellung zu haben, hatte ich jedes Poti vor dem Einlöten sorgsamst in die gleiche Schleiferstellung gebracht. Als bis auf die Frontplatte alles wieder zueinander gefunden hatte, kam die Stunde der Wahrheit: Kabel angeschlossen, bespieltes Band aufgelegt, Daumen gedrückt, Main Power on. Erstens: Sie lief!! Zweitens: Es kam sogar Musik!! Drittens: Ich musste mich setzen. Der Klang war in dieser Grundeinstellung einfach toll!! Viertens: Alle VU´s waren wieder da!! Es ist immer wieder eine Show bei normalen Vier-Spur-Aufnahmen alle 4 VU´s tanzen zu sehen (zwei davon freilich rückwärts!).
Diese massive Tonkopfabdeckung lässt sich leicht (unverlierbar) hochklappen. Der Kopfträger und der Bandpfad liegen vorbildlich frei. Das Bandeinlegen ist dank nach hinten weg geklappter Andruckrolle sehr simpel. Sogar das Reinigen des Bandpfades und der Tonköpfe macht durch diese Freizügigkeit Spaß.

Bild 11





Hat Toshiba seinerzeit für eine Kleinstserie diesen 4-Kanal-kopf hergestellt ?

Fazit:
Seltene schön anzuschauende echte 4-Kanal-Maschine. Die Spulensicherung auf den Dreizacks ist Fingernagel feindlich, fehlende Ruheposition der Reibräder, geniale einfache Laufwerksteuerung, die Fehlbedienung praktisch ausschließt. Auch mit der Grundeinstellung der Potis eine überraschend gute Wiedergabe. Zu Eigenaufnahmen kann ich noch nichts sagen, weil wegen fehlender technischer Daten noch nicht eingemessen wurde. Das Spulen vorwärts und rückwärts ist kaum akzeptabel. Einfache, übersichtliche Bedienung. Reine Aufnahme-/Wiedergabemaschine, leider lassen sich die einzelnen Spuren nicht separat bespielen, daher unattraktiv für Tonbandamateure. Ordnet man die Maschine zeitlich in die Mitte der Siebziger Jahre und die aufkeimende Quadrophoniewelle wird sie ihrem Anwendungsgebiet als reine Aufnahme-Wiedergabemaschine gerecht. Als echtes Vierkanalgerät können cd4 und quadra- decodierte Platten aufgenommen werden. Es gab in dieser Zeit vereinzelt quadrophone Rundfunksendungen, für die der Markt auch Quadroreceiver anbot.

Um diese Tonbandmaschine richtig einsetzen zu können, bin ich jetzt auf der Suche nach CD4 Schallplatten oder Tonbandfreunde, die mir ihre Platten auf (meine) Bänder überspielen oder ihre Bänder kopieren. Es wäre doch ganz schön, wenn der Song von den rückseitigen Lautsprechern nicht nur „rückwärts“ zu hören wäre ;-)

Beiträge: 88

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2

Donnerstag, 14. Juni 2007, 18:55

Hallo Roland,

gibt es auch Bilder?

Gruß

Muhssin
Behandle deine Tonbandmaschine wie eine Dame!

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3

Donnerstag, 14. Juni 2007, 21:00

Hallo,

Hier schonmal ein (zugegeben "geliehenes") Bild
einer 884:



edit: ich möchte Roland natürl. nicht die Show stehlen - seine
Original-Fotos (vor allem "Innenaufnahmen") wollen wir schon noch
sehen !!!!!!!!!!!!!!!!


Übrigens @Roland

...an eine Kleinstserie (Gerät und/oder Tonköpfe) glaube ich nicht.
Wie oft die 884 tatsächlich verkauft wurde, dürfte sich uns Europäern
wohl nie völlig erschliessen. Bedenke: während "wir" hier in Europa
in den 50ern, 60ern und frühen 70ern von einem Bandgerät geträumt
haben, standen die Dinger in USA und Kanada zu der Zeit fast "überall
herum". Auch andere japanische Hersteller haben zu der Zeit
4-kanalige Kleinspuler gebaut. Mich würde nicht wundern, wenn die
Köpfe (und andere Teile) baugleich mit Sony-Köpfen aus der Zeit
sind (Sony hatte ja auch einige 4-Kanal-Maschinen).

Wie dem auch sei - Du hast eine hier in Europa recht seltene
Maschine an Land gezogen. Und wenn sie dann auch noch so
prächtig läuft - um so besser - congratulations.


...und noch eine kleine Anmerkung zu:

Zitat

Roland postete
Bei Bang & Olufson hat es praktisch während der gesamten Produktionszeit von Tonbandgeräten vom Unitape bis zum Beocord 1200/1600 nie eine andere Laufwerkssteuerung als eine Kulissenschaltung gegeben.
Diese Form der LW-Steuerung war ja noch bis in die frühen 70er
sehr verbreitet, wie Du weist. (Tandberg, Teac, Sony, ich glaube Kenwood
auch... ...und weitere). Nun weis ich nicht genau, wie lange bei
B&O überhaupt Bandgeräte gebaut worden sind aber ich tippe auf
die Mitte der 70er - viel länger wohl nicht. So verwundert es vielleicht
nicht, dass B&O bis zum Ende an dieser Bedienung festhielt. Denn gerade
B&O ist ja ansonsten revolutionären Neuheiten in Sachen Bedienfomfort
immer sehr aufgeschlossen gewesen bzw. war Wegbereiter in diesen
Dingen.

Gruss
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)

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4

Freitag, 15. Juni 2007, 07:06

Danke an Roland für die Vorstellung die Vorstellung dieser seltenen Maschine. Sein Artikel muss im Moment noch ohne Bilder auskommen. Dieser Mangel wird demnächst beseitigt. Roland hat mir die Pics geschickt, ich werde sie einbauen. Ob mir das heute noch gelingt, kann ich nicht versprechen, aber ab morgen vormittag spätestens sind sie drin :-)
Michael(F)

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5

Freitag, 15. Juni 2007, 13:38

Bilder sind nun drin. Wegen der Aussergewöhnlichkeit der Maschine lasse ich sie so groß. Genaues Studium folgt.
Michael(F)

6

Freitag, 15. Juni 2007, 19:16

Hallo zusammen, hallo Roland
Wenn technische Unterlagen benötigt werden, sie liegen mir vor.
Die Qualität ist bescheiden aber lesbar da scan von einem Mikrofiche.
Verkleinertes Beispiel

Gruß Ulrich

7

Freitag, 15. Juni 2007, 19:47

Hallo Ulrich,

vielen Dank für Deine Antwort.
Diese Unterlagen sind genau das, was ich dringend benötige um die Toshiba einmessen zu können.
Zahllose Stunden habe ich danach gesucht, auch beim Schaltungsdienst Lange. Ich wollte sie mir schon aus Amerika einfliegen lassen!

Kannst Du sie mir kopieren oder verkaufen?

Gruß Roland

8

Freitag, 15. Juni 2007, 19:52

Hallo Michael,

das ging ja flott! Und prompt ist mir von Ulrich Hilfe angeboten worden.

Vielen Dank für Deine Mühe!
Und viel Spaß bei der Lektüre ;-)

Gruß Roland

9

Freitag, 15. Juni 2007, 23:02

Hallo noch mal
Bezüglich Quadro und Toshiba ist mir bei der durchsicht meiner Unterlagen auch noch dieses Gerät aufgefallen:
Toshiba PT-866

4 Kanal Wiedergebe, 2 Kanal Aufnahme.
Diese Unterlagen sind im Gegensatz zur PT-884 sogar in Deutsch, die Konstruktionen der beiden Geräte sind aber auffallend ähnlich.
Gruß Ulrich

10

Freitag, 15. Juni 2007, 23:28

Hallo, einen hab ich noch.
Auch dieses Gerät ist in der Grundkonstruktion sehr ähnlich.
Toshiba PT-862

Dieses mal ein reines 2 Kanal Gerät.
Gruß Ulrich

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11

Samstag, 16. Juni 2007, 00:31

Diese schöne Toshiba-Maschine gleicht in vielen Details meiner Sony TC 277-4:

- Der Wiedergabekopf sieht aus wie der kombinierte A/W-Kopf der Sony
- Die Andruckrolle scheint identisch zu sein, sie wird auch genauso nach hinten weggeklappt in Stop-Position
- Die Bandendabschaltung funktioniert auf die gleiche Weise
- Zählwerk, Aufnahmeschalter, Geschwindigkeitswahlschalter, Aussteuerungsregler und VU-Meter sitzen ungefähr an derselben Stelle und sehen sich auch halbwegs ähnlich
- Das Prinzip der Platte mit den Andruckfilzen, die vom mittleren Bandführungsstift bewegt wird, ist dasselbe.

Nur ist die Toshiba wesentlich luxuriöser ausgestattet: 3 Köpfe, Bias-Einstellung, Rauschunterdrückung, die ungewöhnliche Laufwerkssteuerung. Auch haben will :-) Bei der Sony dagegen etwas intelligenter gelöst ist der Kopfhörerausgang: Es gibt nur eine Buchse, die ist dafür umschaltbar zwischen Front/Rear/4ch

Auch sonst gibt es natürlich eine Menge Unterschiede, aber die Ähnlichkeiten sind schon so deutlich, daß ich beim Betrachten sofort dachte: Moment mal, das Gerät kenne ich doch!

Wenn die Maschinen mechanisch größtenteils ähnlich sein sollten, wirst Du wohl lange Freude an Deiner Toshiba haben. Meine Sony bekam ich zum 9. Geburtstag, da hatte sie schon ein paar Jahre auf dem Buckel, und war bisher weder durch kindlichen Spieltrieb noch durch langes Herumstehen kaputtzubekommen. Lediglich die Aufnahmeschalter haben immer wieder Kontaktschwierigkeiten, und der schnelle Rücklauf ist ziemlich schlapp.

Viele Grüße,
Martin.

12

Samstag, 16. Juni 2007, 11:49

Hallo PeZett,

hat geschrieben, Zitat:

"Diese Form der LW-Steuerung war ja noch bis in die frühen 70er
sehr verbreitet, wie Du weist. (Tandberg, Teac, Sony, ich glaube Kenwood
auch... ...und weitere). Nun weis ich nicht genau, wie lange bei
B&O überhaupt Bandgeräte gebaut worden sind aber ich tippe auf
die Mitte der 70er - viel länger wohl nicht. So verwundert es vielleicht
nicht, dass B&O bis zum Ende an dieser Bedienung festhielt. Denn gerade
B&O ist ja ansonsten revolutionären Neuheiten in Sachen Bedienfomfort
immer sehr aufgeschlossen gewesen bzw. war Wegbereiter in diesen
Dingen."


Genau das ist es!

Ist ja toll, daß es im Forum jemanden gibt, der "BEOCORDS" kennt.

Mit den BEOCORDS 1200 (ohne Endstufe) und 1600 (mit Endstufe) ist es B&O auch gelungen gut klingende Bandgeräte mit dem "Schuhlöffel" in schmucke Gehäuse zu transplantieren - Form followsFunction.

Wenn es Dich interessiert kannst Du ja mal hier herein schauen:

www.rolandz.de.vu

Gruß Roland