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Sunday, November 6th 2016, 3:25pm

TEAC X-1000

Hallo zusammen,

ich möchte euch hiermit meinen letzten Neuzugang vorstellen. Wie vielleicht einige schon in dem Rücklauf-Thread mitbekommen haben, handelt es sich dabei um eine Teac X-1000, ohne R und ohne M in schwarz. Eine Teac X-1000 oder X-2000 stand schon länger auf meiner geistigen Liste, ich habe sie aber immer wegen der mittlerweile verhältnismäßig hohen Gebrauchtpreise liegen lassen. Ob es sich dabei um eine normale, R- oder M-Variante handelt, war mir egal. Nun habe ich aber ein Angebot einer 1000er genutzt und sie ist seit ca. einer Woche bei mir.



Allgemeines:

Die X-1000 war Anfang der 80er Jahre das Top-Tonbandgerät von Teac. Sie war, was ich jetzt so herausgefunden habe, von 1982 bis 1984 erhältlich. Der Vorgänger müsste die optisch und wahrscheinlich auch technisch ähnliche X-10 gewesen sein. Anders als manchmal angenommen ist die X-2000 kein ihr übergeordnetes Modell, sondern der direkte, ab 1985 erhältliche Nachfolger.
Die X-1000 gab es in drei Varianten:

- X-1000 (manchmal auch X-1000S): Standard-Ausführung mit drei Köpfen in Viertelspur, Geschwindigkeiten 9,5 und 19 cm/s.
- X-1000R: Reverse-Ausführung mit sechs Köpfen in Viertelspur, Auto-Reverse (über Kontaktfolie), Geschwindigkeiten 9,5 und 19 cm/s.
- X-1000M: Master-Ausführung mit vier Köpfen, davon drei in Halbspur plus ein Viertelspur-Wiedergabekopf, Geschwindigkeiten 19 und 38 cm/s.

Alle drei Varianten eint der Dual-Capstan-Antrieb, die Eignung für EE-Band sowie das dbx-Rauschunterdrückungssystem, wobei hier die M- und R-Variante dbx Type I nutzen und die S dbx Type II. Die M-Variante zielte m. M. auf die Verwendung in semi-professionellen Tonstudios ab.
Sie waren in silber und schwarz verfügbar, sowie in einer optionalen Holzzarge.

Hier beschrieben ist nun meine schwarze X-1000(S). Sie ist bisher mein einziges Spulen-Tonbandgerät mit Doppel-Capstan-Antrieb, sowie das zweite mit einem Rauschunterdrückungssystem. Die Seriennummer lautet 490259.



Bedienung:

Die Bedienung gestaltet sich für ein Tonbandgerät dieser Epoche als üblich. Sie hat eine vollelektronische Laufwerkssteuerung mit Tipptasten.



Allerdings gibt es ein paar Besonderheiten. Durch die zwei Andruckrollen und ebenfalls doppelt ausgeführten Fühlhebel und Beruhigungsrollen ist das Einfädeln des Bandes etwas fummelig. Bei Hinterband ist der Output-Regler mit den VU-Metern gekoppelt, wie das bei vielen Teac/Tascam-Geräten der Fall ist. Deswegen ist die Kontrolle des Hinterbandpegels unnötig schwierig. Es gibt zwar am Regler eine „CAL“-Markierung, auf die hierfür gestellt werden sollte, aber beim Abhören mit Kopfhörern kann es dann unangenehm laut sein. Auch besteht die Möglichkeit, dass der Pegel unbemerkt verstellt wird.

Die nächste, in dem Fall aber positive Besonderheit ist das digitale Echtzeitzählwerk. Es zeigt die verstrichene Zeit in Stunden, Minuten und Sekunden an (h.mm.ss). Der höchste Wert ist dabei 9.59.59. Es kann beim Spulen vorwärts und rückwärts laufen, jedoch gibt es kein minus Vorzeichen. D.h., wenn man zurückspult und an irgendeiner Stelle die Nullstellung 0.00.00 überschritten wird, wird ab 9.59.59 weiter zurückgezählt. Mit Hilfe des Zählwerks lässt sich eine Wiederhol- und Überspringfunktion realisieren. Man kann an beliebiger Stelle einen „Cue-Punkt“ setzen (mit der „Cue“-Taste und dann den Bereich zwischen 0.00.00 und dem „Cue-Punkt“ entweder dauerhaft wiederholen lassen oder auch aussparen. Mit der „Program“-Taste kann man die Länge gewisser Bandabschnitte messen, ohne den übrigen Zählerstand zu beeinflussen. Das Zählwerk zählt dabei nur vorwärts. Durch Druck auf die Taste „STC“ (search to cue) spult die Maschine direkt zum gesetzten „Cue-Punkt“ bzw. mit „STZ“ (search to zero) auf die Nullstellung.
Leider bleibt der Zählwerks-Wert nach Abschalten des Gerät nicht erhalten, wie z.B. bei ASC.



Zusätzlich gibt es noch eine „Auto-Spacer“-Funktion. Drückt man während einer Aufnahme die „Rec Mute“-Taste, läuft eine über den Schieberegler vorher eingestellte Zeit (bis max. 8 Sekunden) ab in der Stumm aufgezeichnet wird, danach geht das Gerät automatisch in den Pause-Zustand.



Die Aussteuerung erfolgt über kombinierte Potis für die beiden Kanäle. Gegeneinander verdrehen ist nur durch Festhalten des jeweils Anderen möglich, was auch sinnvoll ist. Es gibt einen Line- und einen Mic-Eingang.
Außergewöhnlich ist das Vorhandensein von zwei separaten Monitorschaltern für links und rechts. Damit kann gleichzeitig ein Kanal Vorband und der andere Hinterband abgehört werden.
Ebenfalls verfügbar sind drei Bandsorten-Wahlschalter (LH I, LH II und EE), sowie ein Pitch-Regler mit dem die Bandgeschwindigkeit um +-5% geändert werden kann.



Die inneren Werte:

Die Wartungsfreundlichkeit ist erwartungsgemäß dürftig. Zwar ist durch die Größe der Maschine einiges gut erreichbar, viele Kabelverbindungen sind auch gesteckt und für Justagen notwendig erreichbare Schrauben und Potis sind entweder frei oder es sind Aussparungen da aber es ist eben alles recht verbaut, Leitungen gehen kreuz und quer.





Die Teac verfügt über ein voll elektronisch gesteuertes Drei-Motoren-Laufwerk mit kontinuierlicher Bandzuregelung bei Wiedergabe wie auch im Spulbetrieb. Dies wird mit zwei Fühlhebeln realisiert, die über eine daran angebundene Lichtschranke ein zum Bandzug proportionales Signal liefern. Gebremst wird durch die Wickelmotore, Bremsbänder sind ebenfalls vorhanden. Alle drei Motoren sind Gleichstrommotoren, m.W. mit Bürsten was den bekannten Verschleiß verursacht. Der Capstanmotor treibt die beiden Tonwellen gemeinsam an, deren Schwungmassen über einen Riemen verbunden sind.



Die Köpfe erreicht man durch Abschrauben der dementsprechenden Abdeckung, bei der X-1000 sind Lösch-, Aufnahme- und Wiedergabekopf vorhanden. Das Abnehmen der Abdeckung erleichtert die Reinigung bandführender Komponenten enorm.



Fazit:

Die Teac X-1000 ist ohne Frage ein „Top of the Line“-Heimgerät seiner Zeit. Die Haptik wie auch die Ausstattung stimmt. Im Gegensatz zu meiner anderen Teac, die X-300, die ich zwar ebenfalls für ein gutes Tonbandgerät halte aber ausstattungsmäßig nicht ganz der Preisklasse gerecht wird, hat mich die 1000er überzeugt. Ankreiden kann man ihr, dass eine Einmessung von außen nicht möglich ist. Bei der direkten innerländischen Konkurrentin Akai GX-747 konnte man immerhin die HF unter der Klappe verstellen. Dafür hat diese keinen Doppel-Capstan. Schade ist, das der Zählwerksstand durch das Abschalten verloren geht, dafür hat sie aber keinen Stand-By-Stromverbauch.
Ich habe die Anschaffung jedenfalls nicht bereut und momentan viel Spaß mit dem Gerät.



Ich hoffe euch hat meine Vorstellung gefallen. Ergänzungen, Korrekturen und Kommentare dürfen wie immer gerne gepostet werden.
Grüße,
Wayne

Weil immer wieder nachgefragt wird: Link zur Bändertauglichkeitsliste (Erfassung von Haltbarkeit und Altersstabilität von Tonbändern). Einträge dazu bitte im zugehörigen Thread posten.

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Sunday, November 6th 2016, 4:33pm

eine schöne Maschine :thumbup:
Gruß Ulf

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3

Sunday, November 6th 2016, 5:31pm

Anders als manchmal angenommen ist die X-2000 kein ihr übergeordnetes Modell, sondern der direkte, ab 1985 erhältliche Nachfolger.


Die Annahme kommt möglicherweise dadurch zustande, daß es bei X-10 und X-20 anders war. Die X-20 wurde (als deren DBX-Version) m.W. nämlich durchaus parallel zur X-10 verkauft.

Aber "2000" in Modellbezeichnungen war zu der Zeit modern, weil es nach "Produkt für das 21. Jahrhundert" klang. Kann mir vorstellen, daß TEAC die Nummer deswegen trotz des obigen Widerspruchs gewählt hat.

Quoted

Bei Hinterband ist der Output-Regler mit den VU-Metern gekoppelt, wie das bei vielen Teac/Tascam-Geräten der Fall ist. Deswegen ist die Kontrolle des Hinterbandpegels unnötig schwierig. Es gibt zwar am Regler eine „CAL“-Markierung, auf die hierfür gestellt werden sollte, aber beim Abhören mit Kopfhörern kann es dann unangenehm laut sein.


Immerhin ein kleiner Fortschritt gegenüber den alten Modellen. Bei der A-2300SX wirkt sich die Stellung des Output-Reglers auch bei Vorband auf die Anzeige aus. Eine Cal-Markierung gibt es da nicht. Die BDA besagt, man möge den Output-Regler auf Position "2 Uhr" stellen und dann aussteuern.

Der Sinn dieses Verfahrens würde mich wirklich interessieren. Ich kenne keinen anderen Hersteller, bei dem das so gehandhabt wurde.

Quoted

Außergewöhnlich ist das Vorhandensein von zwei separaten Monitorschaltern für links und rechts. Damit kann gleichzeitig ein Kanal Vorband und der andere Hinterband abgehört werden.


Auch eine lange gehegte TEAC-Tradition, deren Sinn aber durchaus einleuchtet: Wenn man Multiplay-Ausnahmen durchführt und dabei die Vorbandkontrolle nutzen möchte, muss der Monitor-Schalter für den Quell-Kanal auf "Tape" und für den Zielkanal auf "Source" stehen.

Quoted

Ich hoffe euch hat meine Vorstellung gefallen. Ergänzungen, Korrekturen und Kommentare dürfen wie immer gerne gepostet werden.


Vielen Dank!

Es ist, trotz einiger Kritikpunkte, schon eine sehr schöne Maschine, und sicher eines der technisch fortschrittlichsten Heimgeräte. Wobei ich unschlüssig bin, ob mir die X-1000/2000 oder die Akai GX-747dbx besser gefallen sollte. Optisch finde ich die TEAC ansprechender, die Akai ist mir irgendwie zu "spacig". Klanglich wurde m.W. auch mehrheitlich die TEAC besser bewertet. Aber die Akai halte ich wegen der AC-Motoren für die unproblematischere Maschine, und in Sachen Bedienung kommt sie mir auch schlüssiger und vertrauter vor.

Viele Grüße,
Timo

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4

Sunday, November 6th 2016, 5:39pm

der Capstanmotor ist irgendwie die Achillesverse, aber wenn man die Maschine nicht unnötig lange im Standby stehen lasst oder dann wenigsten den Bandführungshebel runter lässt so das der Capstan abschaltet
Gruß Ulf

5

Sunday, November 6th 2016, 5:59pm

Danke für die Vorstellung. Da kann ich mich wieder einmal fremdfreuen.

Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich sie schöner als die 2000 finde. Das kann aber daran liegen, dass oft die Sachen schöner "sind", die man nicht besitzt.
Ich habe den Eindruck, dass die 1000 die besseren Köpfe hat. Zumindest scheinen sie gleichmäßiger einzulaufen, was schonmal kein Nachteil ist.

Ich hatte meine 2000 eine Zeitlang dazu verwendet, Musiksendungen aus dem Radio mitzuschneiden und die Titel, einzeln und von Moderation befreit (Moderation! nicht Gelaber - ich bin ja ein anspruchsvoller Radiohörer), auf Kassette zu kopieren. Da fand ich das Zählwerk sehr praktisch. Am Titelanfang "Cue" gedrückt, am Titelende auf Null gestellt und über STC Titelanfang angefahren. Im Pausebetrieb ist Cueing möglich, also händisch Startpunkt gesucht und losgelegt. Und das rückwärts laufende Zählwerk hat mir gezeigt, wann ich am Recorder ausblenden muss, um die Titel nicht abrupt enden zu lassen.

Viel Freude mit deiner Maschine.

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

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6

Sunday, November 6th 2016, 6:06pm

...soweit mir bekannt, gibt es Motor-Probleme eigentlich nur bei den R-Varianten, nicht bei den M- und "nix"-Versionen.

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7

Sunday, November 6th 2016, 8:01pm

Ich selber hatte auch die 1000 r gehabt. Es war eine super
Maschine. Ich hatte sie in Silber mit Holzummantelung. Für mich war sie die
schönste Bandmaschine. Die 2000 gefiel mir optisch nicht mehr so gut.

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8

Monday, November 7th 2016, 7:35am

Erstmal danke für eure Antworten und Mitfreude!

Immerhin ein kleiner Fortschritt gegenüber den alten Modellen. Bei der A-2300SX wirkt sich die Stellung des Output-Reglers auch bei Vorband auf die Anzeige aus. Eine Cal-Markierung gibt es da nicht. Die BDA besagt, man möge den Output-Regler auf Position "2 Uhr" stellen und dann aussteuern.

Der Sinn dieses Verfahrens würde mich wirklich interessieren. Ich kenne keinen anderen Hersteller, bei dem das so gehandhabt wurde.

Das bei den älteren Modellen der Output-Regler Einfluss auf die Vorband-Anzeige hat, wusste ich bisher nicht. Ich glaube, bei meiner X-300 ist keines von Beiden der Fall, bin mir da aber nicht mehr sicher. Der Sinn der Funktion ergibt sich bei mir auch nicht. Wenn nur der Hinterbandpegel auf die Anzeige wirkt, kann man noch argumentieren, dass man bei unterschiedlich laut aufgenommenen Bändern den Pegel angleichen und das per VU-Meter überwachen kann.

Auch eine lange gehegte TEAC-Tradition, deren Sinn aber durchaus einleuchtet: Wenn man Multiplay-Ausnahmen durchführt und dabei die Vorbandkontrolle nutzen möchte, muss der Monitor-Schalter für den Quell-Kanal auf "Tape" und für den Zielkanal auf "Source" stehen.

Aha, immerhin bei meiner X-300 auch nicht der Fall. Liegt aber wohl daran, dass keine Multiplay-Funktion integriert ist.

Es ist, trotz einiger Kritikpunkte, schon eine sehr schöne Maschine, und sicher eines der technisch fortschrittlichsten Heimgeräte. Wobei ich unschlüssig bin, ob mir die X-1000/2000 oder die Akai GX-747dbx besser gefallen sollte. Optisch finde ich die TEAC ansprechender, die Akai ist mir irgendwie zu "spacig". Klanglich wurde m.W. auch mehrheitlich die TEAC besser bewertet. Aber die Akai halte ich wegen der AC-Motoren für die unproblematischere Maschine, und in Sachen Bedienung kommt sie mir auch schlüssiger und vertrauter vor.

Die GX-747 ist wahrscheinlich die unproblematischere Maschine, wegen den schon angesprochenen Motoren und natürlich den GX-Köpfen. Ich habe bisher noch keine besessen, aber auch sie steht auf meiner "geistigen Liste". Aber ob das noch was wird. Welche schöner ist, kann ich auf Anhieb auch nicht sagen, allerdings gefällt mir die schwarze Version, wie auch bei der X-1000 (und auch X-2000) besser. Wobei mir die schwarzen Ausführungen der Teacs geläufiger vorkommen. Bei Akai dürfte die Verteilung stark zu Gunsten der Silbernen ausfallen.

Quoted from "niels"

Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich sie schöner als die 2000 finde. Das kann aber daran liegen, dass oft die Sachen schöner "sind", die man nicht besitzt.

Auch hier kann ich mich auch nicht entschließen. Die 1000er sieht aber m.M. etwas schlichter aus. Die X-2000 hat sich damals bei mir aufgrund der "Pulp Fiction"-Szene eingebrannt, wenn auch da unpassende, 60er Jahre NAB-Spulen bestückt sind. Auch sie steht noch auf meiner "geistigen Liste".

Quoted from "alrac"

...soweit mir bekannt, gibt es Motor-Probleme eigentlich nur bei den R-Varianten, nicht bei den M- und "nix"-Versionen.

Das habe ich bisher noch nicht gehört. Ich kann mir wegen der zwei Drehrichtungen aber gut vorstellen, dass der Verschleiß hier größer ist.

Quoted from "faktor10"

Ich selber hatte auch die 1000 r gehabt. Es war eine super
Maschine. Ich hatte sie in Silber mit Holzummantelung.

Die Holzzarge versuche ich auch noch zu bekommen.
Grüße,
Wayne

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9

Monday, November 7th 2016, 9:19am

Die Holzzarge versuche ich auch noch zu bekommen.

...aber bitte darauf achten, dass da dann auch die anderen Füße und die anderen Schrauben dabei sein, sonst ärgerst du dich ;)

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10

Monday, November 7th 2016, 10:33am

mir gefällt so eine massive Holzkiste bei dieser Maschine nicht so gut, ein Paar nette Seitenbrettchen, damit sieht sie irgendwie eleganter aus
Gruß Ulf

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Monday, November 7th 2016, 2:11pm

...willst du Seitenbrettchen an das Plastik kleben??? Tolle Idee, die Maschine wirst du so garantiert nie wieder los...aber wer will das schon, solange sie läuft... :D

Nein, das Holzhaus hat schon was! :thumbsup:

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12

Monday, November 7th 2016, 3:32pm

kann man doch an den vier original Befestigungspunkten anschrauben, muss man aber nicht :)


Gruß Ulf

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13

Monday, November 7th 2016, 6:19pm

O.K., so geht das tatsächlich...hätte ich nicht gedacht...

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Monday, November 7th 2016, 7:33pm

allerdings muss man aus dem Brettchen etwas rausfräsen um die Schräge des Plastikgehäuses auszugleichen so das die Brettchen im rechten Winkel anliegen
an der Vorderseite des Brettchens wurde auch was abgefräst so sieht das Brett nicht so dick aus

so siehts dann von vorn an einer X-2000 aus

Gruß Ulf

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15

Monday, November 7th 2016, 8:12pm

Schöne Maschine !!!

Hallo Wayne,
Kommt mir bekannt vor :whistling:

Schön, das sie Dir gefällt.

Besten Gruß
Konrad
du hörst mit deinen Ohren, also vertrau deinen Ohren mehr als den Messwerten

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16

Tuesday, November 8th 2016, 8:17am


...aber bitte darauf achten, dass da dann auch die anderen Füße und die anderen Schrauben dabei sein, sonst ärgerst du dich ;)

Danke! Gut zu wissen.

@Ulf

Sieht gut aus! Hast Du das selbst gebaut?
Grüße,
Wayne

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Tuesday, November 8th 2016, 4:53pm

ja, die Brettchen sind Eigenbau
Gruß Ulf

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18

Tuesday, November 8th 2016, 8:47pm

Unterschiedliche Füße?
Mir noch garnicht aufgefallen.


MfG Mario

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19

Tuesday, November 8th 2016, 8:59pm

Dass der Outputregler die VU Meter bei Aufnahme beeinflusst, ist mir auch neu.
Natürlich muss der entsprechende Schalter auf Source und nicht auf Tape stehen.


Nachtrag: Achja, feine Vorstellung :thumbup:
MfG Mario

This post has been edited 2 times, last edit by "Lippi" (Nov 8th 2016, 10:16pm)


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20

Wednesday, November 9th 2016, 6:43am

Dass der Outputregler die VU Meter bei Aufnahme beeinflusst, ist mir auch neu.
Natürlich muss der entsprechende Schalter auf Source und nicht auf Tape stehen.

Bei der X-1000 ist das natürlich nicht der Fall, aber anscheinend bei vielen älternen Teac Modellen.
Grüße,
Wayne

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21

Wednesday, November 9th 2016, 7:49am

Unterschiedliche Füße?
Mir noch garnicht aufgefallen...[/img]

Womit klar ist, dass dir die Schrauben und Füße für das unter deinem schicken Holzhaus befindliche Gehäuse fehlen... ;)

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22

Wednesday, November 9th 2016, 1:45pm

Nö. Die kurzen Holzschrauben sind drin und die langen, die bis zum Chassis hinein reichen.
Die Füsse selbst passen auch ohne Holzhütte, natürlich mit anderen Schrauben - wie seitlich ja auch.
MfG Mario

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23

Wednesday, November 9th 2016, 2:44pm

Achja, zu dem Reglerverhalten: Meine A 3300 hatte sich genauso verhalten, wie die Xer....
MfG Mario

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24

Thursday, November 10th 2016, 1:09pm

Was mir bei der 1000 weniger gut gefällt, sind die Laufwerkstasten.
Die sind ausgesprochen wackelig, vermitteln keine gute Haptik und wirken im Gegensatz zu der restlichen Front der 1000 einfach billig.
Das hat Teac bei der 2000 schon etwas besser gelöst.
AKAI hat bei allen Geräten immer mehr Wert auf die Haptik der Bedienelemente gelegt, bis zum Schluss.
Ansonsten ist die 1000 eine optisch sehr schöne Maschine.

Nik

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25

Thursday, November 10th 2016, 3:54pm

die Tasten der 1000´er sind kleiner aber genauso wackelig wie die der 2000´er

Und ja, die Akai sehen durchweg nach mehr aus...bei genauer Betrachtung ist das aber auch alles nur Blendwerk. Die letzte wirklich Stabile war die 630, danach war Plastik angesagt. Am schlimmsten finde ich die Press-Pappe hinten...sogar bei der 747.
Wenn sie dann wenigstens klanglich so wären, wie man meint, dass sie sein würden... ;)

Aber es bleibt wie immer dabei, jeder hat da seine Geschmäcker und auf die Akai bin auch ich zu hauf ´reingefallen :D

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26

Thursday, November 10th 2016, 4:31pm

die Tasten der 1000´er sind kleiner aber genauso wackelig wie die der 2000´er



habe gerade mal bei meiner X-2000 probiert ich weis ja nicht was Du unter wacklig verstehst?

das sind Kurzhub-Taster von ca. 1mm Weg
Gruß Ulf

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27

Thursday, November 10th 2016, 4:32pm

Wenn sie dann wenigstens klanglich so wären, wie man meint, dass sie sein würden... ;)


Subjektiv, also was den typischen, eher höhenbetonten Akai-Klang angeht, oder auch ansonsten?

Am Klang hatte ich bei meinen Akais eigentlich nur eins auszusetzen: Sie haben (ohne Dolby) etwas mehr gerauscht, als ich es in der jeweiligen Preisklasse erwartet hätte. Ansonsten fand ich aber gerade die neuen Modelle (GX-635/636 und GX-77) ziemlich gut.

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28

Thursday, November 10th 2016, 5:32pm

habe gerade mal bei meiner X-2000 probiert ich weis ja nicht was Du unter wacklig verstehst?

das sind Kurzhub-Taster von ca. 1mm Weg

...ich wollte damit ja nur zum Ausdruck bringen, dass die vermeintliche Stabilität/Wackeligkeit gleich ist, ob nun 1000 in klein oder 2000 in groß. Ob das gefällt oder nicht, muß doch eh jeder für sich entscheiden. Mich stört das rein gar nicht.

@ timo
ich gabe sehr viele Akai ausprobiert, wobei mir die 630 noch am besten gefiel und die 635 dem nicht viel nachstand. Klanglich waren sie alle (inkl. der 747) deutlich schlechter als z.B. die Teac 1000. Wobei meine allerdings von Rainer auch penibel justiert wurde. Bei Übernahme war die auch nicht der Brüller. Wieviel man theoretisch noch aus den Akais hätte ´rausholen können, weiß ich allerdings nicht. Zeitgenössische Prüfer haben ja ebenfalls insbesondere die 747 stark bemängelt.

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29

Thursday, November 10th 2016, 6:14pm

Klanglich waren sie alle (inkl. der 747) deutlich schlechter als z.B. die Teac 1000. Wobei meine allerdings von Rainer auch penibel justiert wurde.


Bei mir war's umgekehrt. Die GX-636 DB habe ich 1994 frisch eingemessen bekommen, die beiden stärksten Konkurrenten in Sachen Klang (TEAC X-10 R und Tandberg TD-20 A) nicht. Insgesamt waren die drei aber nach meinem Empfinden etwa auf Augenhöhe. Die B77 Viertelspur (ebenfalls ohne vorherige Einmessung übernommen) fiel etwas ab.

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30

Friday, November 11th 2016, 1:24pm

Zu den Tasten:

Sowohl die Teac 1000 als auch die 2000 verwendet Mikroschalter auf einem Print hinter der Frontplatte.
Die Mikroschalter haben einen sehr kleinen Hub und einen korrekten präzisen Druckpunkt. Allerdings ist die Lösung der Druckknöpfe aus Plastik bei der 1000 eine wirklich auffallend wackelige Geschichte.
Bei der 2000 sind diese Plastikteile zumindest metallisiert und nicht so wackelig. Aber auch in diesem Fall ist der Gesamteindruck getrübt, denn die Printplatte dahinter verleiht jedem Tastendruck eine hohle Geräuschkulisse. Das ist bei den AKAIs wirklich besser, obwohl dahinter genau genommen gar kein Schalter, sondern nur ein Stück Metal, das eine Schraube berührt, liegt.
Die Rückwand aus Pappe bei den AKAIs der 630 Nachfolgegeneration: Ja, wirkt billig, aber wie oft sieht man sie? Mich stört das nicht wirklich. Die Unverwüstlichkeit endete freilich mit der 630.
Sound: Meine Erfahrung ist diese: wenn man sich die Zeit und Mühe gibt, die Bandmaschine penibel mit Bezugsband und Messgeräten auf die dann zu verwendende Bandsorte einzumessen,
so liefern sowohl die AKAIs, als auch die Teacs einen tollen Sound. Bandmaschine darf keinen eigenen Soundcharakter haben. Sie soll vollkommen neutral das wiedergeben, was reinkommt.
Freilich kommt ein Bisschen Rauschen und Klirrfaktor dazu und in Abhängigkeit von der Bandgeschwindigkeit auch ein Bisschen der Höhen weg, aber bei guter Einmessung ist es subjektiv nur sehr mühsam wahrnehmbar, auch nur durch A/B Vergleich in Echtzeit.
Nik