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391

Mittwoch, 6. März 2019, 11:18

Studer A807:
»MatthiasB.« hat folgendes Bild angehängt:
  • screen001.jpg
Viele Grüße,

Matthias

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392

Mittwoch, 6. März 2019, 12:49

... die würde bei mir gut reinpassen, schickes Maschinchen. :thumbsup:
Viele Grüße
Eckhard

Revox B77, A76, A77, A78; Braun TG1000; Philips N4416; Uher 4400 Report Stereo IC; www.engelstrasse.de

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393

Mittwoch, 6. März 2019, 22:34

Tolle Maschine - ist seit Jahren mein Favorit!

Grüße
Erhard
Hinfallen ist kein Fehler - wohl aber das Liegenbleiben (Th. Heuss)

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394

Donnerstag, 7. März 2019, 07:31

STM310, letzte Ausführung. Müßte mal geputzt werden :whistling:
»MatthiasB.« hat folgendes Bild angehängt:
  • screen011.jpg
Viele Grüße,

Matthias

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395

Freitag, 8. März 2019, 17:00

Röhrenvorstufe und Transistorendstufe ;) :D




VG Martin

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396

Freitag, 8. März 2019, 19:54

Hier steht zwar der kleine UHER-Mixer im Blickpunkt, die Staffage ist aber auch nicht uninteressant, ein UHER Report Monitor 4200 und ein UHER CR 160 Kassettenrecorder.




Grüße
Erhard
Hinfallen ist kein Fehler - wohl aber das Liegenbleiben (Th. Heuss)

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397

Freitag, 8. März 2019, 20:05

Auch fotografisch schön, mit der selektiven Schärfe auf dem Mixer! Bestimmt keine Handyaufnahme ;) .

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398

Freitag, 8. März 2019, 22:13

Danke! Ja, ich glaube da stand NIKON drauf... ;-)

Grüße
Erhard
Hinfallen ist kein Fehler - wohl aber das Liegenbleiben (Th. Heuss)

399

Sonntag, 10. März 2019, 13:22

Zeitsprung in das Jahr 1951.
Philips EL3540:



Vollspur, Schicht außen, 19 cm/s. Max. Spulendurchmesser 21 cm.

Gruß
TSF

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400

Sonntag, 10. März 2019, 16:13

21cm Spulen sind ja was ganz exotisches, daß es sowas gab, wußte ich bis jetzt noch nicht.
Viele Grüße,

Matthias

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401

Sonntag, 10. März 2019, 18:04

Ein attraktives Gerät, das Styling gefällt mir außerordentlich gut.

Grüße
Erhard
Hinfallen ist kein Fehler - wohl aber das Liegenbleiben (Th. Heuss)

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402

Mittwoch, 13. März 2019, 14:53

@Thomas: Einen TK 27 "Noris-System" habe ich schon mal gesehen, weiß aber nichts näheres. Hat der etwas mit Dia-Steuerung zu tun? Der Name lässt das ja vermuten.

VG Stefan

Hallo Stefan,
das Grundig TK27(L) war ein beliebtes Tonbandgerät zur Schmalfilvertonung im Zweibandverfahren: Das Band wurde vom hinter dem NORIS Projektor stehenden Bandgerät mit einer Schlaufe durch eine elektromechanische (!) Synchroneinrichtung des Projektors und zurück auf die Aufwickelspule geführt. Besitze ich alles noch! Baujahre Ende 60er. Der Aufkleber "Noris-System" signalisierte, dass vom Projektor-Hersteller in Nürnberg der Bandzug des TK27 oder mechanisch gleicher Grundigs angepasst/erhöht wurde.

Gruß
Wolfgang / BandWolf

403

Mittwoch, 13. März 2019, 16:01

Hallo!

Bei der Durchforstung aller Beiträge ist mir aufgefallen,
daß die UHER Report "S-Klasse" hier noch fehlt. Dazu
einige eigene und fremde Exemplare:

So kennt man es (iaußen und innen)





So, zumindest innen eher nicht (Batteriekasten, Andruckrolle und Capstanradbelag nicht schwarz)









Dieses "S" kommt mir spanisch vor:





Das englisch, bzw. französisch beschriftete "S" fanden sich in der Bucht
(Bilderquelle: ebay)





Erst ab dem IC-Modell waren die Reportgeräte international beschriftet.

Gruß
Wolfgang

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »cisumgolana« (14. März 2019, 09:54)


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404

Donnerstag, 14. März 2019, 08:32

@ Wolfgang: Danke, wieder was gelernt!
@ MatthiasB: 21er Spulen waren ein ausschließlich britisches Ding. Mehrere Ferrograph hatten diese max. Spulengröße. Darum gab es sie auch von BASF, ich habe ein paar, siehe Bild. Der Kern ist hat 7 cm Durchmesser, darum fasst die 21er Spule exakt dieselbe Bandlänge wie die normale 22er.@ TSF: Wow, das habe ich noch nie gesehen! Ist es ein britisches Philips? Interessant, hast du noch mehr Bilder und Infos in petto?
VG Stefan
»Vollspurlöschkopf« hat folgendes Bild angehängt:
  • zweimal BASF 21er Spule.JPG

405

Freitag, 15. März 2019, 13:15

Ist es ein britisches Philips?

Nein, das Modell stammt aus Wien.
Nach meinem bisherigen Kenntnisstand wurden die ersten Philips-Tonbandmodelle allesamt ausschließlich in Wien entwickelt und gebaut.
Es gibt eine Magisterarbeit von Walter Riegler, eingereicht 2011 an der Uni Wien, die sich mit der Geschichte von Philips in Österreich beschäftigt. Dort wird auch auf die Anfänge der Tonbandgeräteproduktion in Wien nach dem Zweiten Weltkrieg eingegangen.

http://othes.univie.ac.at/14706/1/2011-05-22_7050207.pdf

Das EL3540 verfügt über zwei Köpfe und einen kombinierten Aufnahme-/Wiedergabeverstärker mit den Röhren EF40, ECC40 und 2x EL41, dazu noch EM34 als Aussteuerungsanzeige und EZ40 als Netzgleichrichter. Der Koffer enthält nur Laufwerk und Verstärker. Der Lautsprecher war in einem separaten Koffer mit ähnlichem Aussehen untergebracht. Ich vermute, dieser Koffer trug die Bezeichnung EL3545. Dieser Koffer fehlt mir leider.

Neben dem 3540 gab es auch noch das äußerlich identische Modell 3570 mit drei Köpfen und separaten Aufnahme- und Wiedergabeverstärkern. Die zusätzliche Elektronik mit je einer EF40 und ECC40 ist auf einer zusätzlichen Platte im Inneren untergebracht. Ansonsten sind die Chassis der beiden Modelle augenscheinlich identisch.

Walter Riegler gibt in seiner Arbeit eine produzierte Stückzahl von 3400 für das EL3570 an, das EL3540 erwähnt er nicht. Da im Wiener Philips-Werk die Chassis durchnummeriert wurden und da beide Modelle augenscheinlich auf demselben Chassis aufbauen, könnte dies die Produktionszahl beider Modelle gemeinsam sein. Mein Exemplar hat auf dem Chassis die Nummer 1708 eingestanzt, welche auch auf dem Typenschild als Seriennummer genannt wird.

Ein etwas späteres und deutlich kleineres Modell war das EL3530, welches offenbar ebenfalls ausschließlich in Wien gebaut und in verschiedene Länder exportiert wurde. Dazu fertigte man einfach verschiedenen Deckplatten, die in unterschiedlichen Sprachen beschriftet waren. Das EL3530 war auch unter der österreichischen Marke Hornyphon und unter der belgischen Marke Siera erhältlich. Auch hier wurden die Chassis durchnummeriert, laut Werkstatthandbuch beginnend mit der Nummer 1. Das Handbuch vermerkt Schaltungsänderungen ab diversen Chassis-Nummern. Daraus läßt sich schließen, daß das EL3530 bereits eine fünfstellige Stückzahl erreicht hat.

Das früheste mir bekannte Philips-Modell, welches auch an anderen Standorten gefertigt wurde, ist das EL3510, welches ca. 1955 auf den Markt kam und unter anderem auch in Frankreich produziert wurde. Dieses Modell ist heute noch relativ häufig anzutreffen.

Zurück zum EL3540. Der Koffer ist komplett aus Metall gefertigt und mit einem bräunlichen Hammerschlaglack überzogen. Mein Exemplar ist leider schon etwas ramponiert. Das Blech ist verbeult, der Lack verkratzt, die ledernen Deckelverschlüsse und der Tragegriff sind gebrochen.



Blick ins Innere. Ein-Motoren-Laufwerk, Antrieb der Schwungmasse nicht über Riemen oder Reibräder, sondern über zwei Metallfedern (ein Antriebskonzept, das man übrigens nicht beim EL3530, aber beim kleinen EL3510 wiederfindet).





Hinweis auf Produktion in Österreich. Zahlreiche Widerstände und Kondensatoren stammen von der österreichischen Firma Ingelen, einem renommierten Radiohersteller (Ingelen = Ing. L. N. = Ingenieur Ludwig Neumann).



Blick auf die Köpfe:



Blick auf die Anschlüsse auf der Rückseite:





Gruß
TSF

406

Freitag, 15. März 2019, 15:50

Metallfedern
nennt man auch Pesen. Gab es z.B. früher viel für 16 und 8 mm Filmprojektoren. Herrlich alte Technik ;)
Mit besten Grüßen
Studer B67; REVOX A700; Uher R4200st, 4200RM; Pioneer CT-F 1000

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407

Freitag, 15. März 2019, 17:51

Nach meinem bisherigen Kenntnisstand wurden die ersten Philips-Tonbandmodelle allesamt ausschließlich in Wien entwickelt und gebaut.

Gruß
TSF
Eine eindrucksvolle Recherche, danke!

Während ich hier genüsslich mitlesen darf, ist meine A700 an der Arbeit:



Grüße
Erhard
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408

Samstag, 16. März 2019, 10:21

Nichts gegen deine schöne A700, aber ich bin gedanklich noch bei dem Philips.
Toll, interessant! Auf dem Detailfoto sieht man einen 1951 gestempelten Kondensator, das zur zeitlichen Einordnung. Riemen (damals noch gerne Pesen genannt) aus Spiralfedern waren zu der Zeit noch recht verbreitet. Zu Zeiten schlechter Gummis sicher keine dumme Sache.
Es ist mir völlig schleierhaft, warum Philips mit seinen frühen Tonbandgeräten nicht auch auf dem deutschen Markt aufgetreten ist. Das 3540 wäre eine große Konkurrenz zu AEG KL 15 und Grundig Reporter 500 gewesen (mit der Einschränkung, dass die Preisklasse des Philips nicht bekannt ist).
VG Stefan

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409

Samstag, 16. März 2019, 22:12

Nichts gegen deine schöne A700, aber ich bin gedanklich noch bei dem Philips.
VG Stefan
Kein Problem :) die A700 ist ja nicht ganz so selten wie die Österreicherin...

Grüße
Erhard
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410

Donnerstag, 21. März 2019, 10:13

Wie ich gesehen habe, gibt es hier ja einige ASC-Fans und ich zähle mich ab sofort auch dazu ;-) Gestern kam meine Maschine an - frisch revidiert von Michael Herberts und eine der letzten von ASC. Wie aus dem Laden und sie klingt fantastisch. Ich denke, ich werde viel Spaß mit dem Gerät haben.



Grüße
Erhard
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411

Donnerstag, 21. März 2019, 13:40

…. sieht fein aus. Auch mit den Spulen ! Glückwunsch !!!

Manni
meine Spielzeuge: Philips N4520, Akai GX635D, ASC 6004 und 5004, Revox A76,77,78, Dual TG29, Uher Report4400 und RdL, NationalRS790S, Teac A4300SX, Lenco B55, Braun PS500, Marantz PM7200, Saba 9241 T+A t160, Elac EL160 u.a.

412

Donnerstag, 21. März 2019, 15:38

Hallo Erhard!

UHER-Spulen...

Ich bin so gemein, und verweise auf das PS meines postings 384 ;)

Ein schönes Tonbandgerät ist und bleibt es trotz der artfremden Spulen.

Gruß
Wolfgang

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413

Donnerstag, 21. März 2019, 16:43

Danke euch beiden ;-) Und was das Posting 384 betrifft: gemach, gemach, ich mache mal einen Schritt nach dem anderen :) - aber die Spulen stehen schon auf der Liste...

Grüße
Erhard
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