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31

Tuesday, December 14th 2004, 4:15pm

Es dürfte schwer werden, die Köpfe der A80 in eine A77 zu setzen..da gibt es geometrische Unterschiede. Nicht alle Köpfe konnten getauscht werden.

B62, B67 sind tauschbar mit A77, B77, PR99, A700. Ein Blick auf die E-Teilenummer bringt Klarheit, ob hier geometrisch gleiche Bauteile in unterschiedlicher Qualtiät verkauft wurden. Besonders interessant wäre die E-Teile-Nummer für die Trainer 88. Die wird ja oft genug ausgeschlachtet.
Michael(F)

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32

Tuesday, December 14th 2004, 8:34pm

Quoted

Nikola postete
Könnte es sein, daß Pioneer und Teac die selben Köpfe verwendeten?
Jedenfalls schauen die RT909 Köpfe den X1000 Köpfen zur Verwechslung ähnlich aus (und beide sind nicht besonders hart)
Wir wissen, daß die Tonköpfe von Technics 15xx und Teac X2000/1000 optisch und größenmäßig identisch scheinen. Auf die Pio habe ich noch nicht geachtet. Interessant ist, daß alle 3 Gerätetypen einen eher japanisch untypischen Klang haben. Der Verdacht, die Köpfe könnten aus Deutschland kommen, kam auf, als Bogen den Ausverkauf machte und jemand dort 'ähnliche' Köpfe fand... Interessantes Rätsel, wer löst es?

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33

Monday, June 20th 2005, 12:52am

Quoted

niels postete
Woher kamen und kommen eigentlich die Unmengen an Köpfen, die in Tapedecks, Walkmen und ungezählten Küchenradios etc. eingebaut wurden?
niels
Aus meinem Telefunken STC1 starrt mich ein Köpfchen mit einem Aufkleber "Alps" an... Gruß Matthias M
Stapelbüttel von einem ganzen Haufen Quatsch

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34

Monday, June 20th 2005, 11:13pm

Wenn ich mich recht erinnere (war vor 30 Jahren bei Studer) ist das gewählte Material für die Köpfe auch von deren Spiegelverlauf (zylindrisch oder hyperbolisch) abhängig, weiter spielt die Stärke des Bandes eine Rolle, sowie
die Magnetpartikel-Härte und die Bandgeschwindigkeit.
Alle Faktoren sollen für einen gleichmäßigen Andruck und ausreichende Standzeit optimiert werden.
Araldit ist / war ein Zweikompnenten-Kleber der In D als Uhu plus bekannt war.

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35

Friday, April 5th 2019, 7:14am

Nun gab es also in D jede Menge Tonkopfhersteller (TFK, Grundig, Bogen, Woelke, Ihle, SMW, Goldpfeil,...).

Wo sind eigentlich deren Konstruktionsunterlagen geblieben?
VG Jürgen

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36

Friday, April 5th 2019, 12:17pm

Interessanter Thread - in meiner ASC sind Ferrotronic-Köpfe verbaut, weiß jemand, wo die hergekommen sind? Ich hab' da schon mal recherchiert, aber nichts gefunden.

Grüße
Erhard
Hinfallen ist kein Fehler - wohl aber das Liegenbleiben (Th. Heuss)

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37

Tuesday, April 9th 2019, 1:07pm

Nun gab es also in D jede Menge Tonkopfhersteller (TFK, Grundig, Bogen, Woelke, Ihle, SMW, Goldpfeil,...).

Wo sind eigentlich deren Konstruktionsunterlagen geblieben?
Entsorgt vermutlich. Wenn Firmen schließen oder auch nur übersiedeln, landet jegliches altes Papier gerne im Reißwolf, auch im LKW-Format. Bei noch am selben Standort existenten Firmen lagern sie vielleicht noch in irgendwelchen Katakomben, in denen sich niemand mehr auskennt und für die sich niemand mehr interessiert.

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38

Tuesday, April 9th 2019, 6:12pm

Bei noch am selben Standort existenten Firmen lagern sie vielleicht noch in irgendwelchen Katakomben, in denen sich niemand mehr auskennt und für die sich niemand mehr interessiert.

;( ;( ;( :(

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39

Tuesday, April 9th 2019, 6:42pm

Das ist wie mit der Bauanleitung für die Pyramiden. Irgendwie hat man die gebaut, schließlich stehen die Dinger ja heute noch rum. Aber die Anleitungen wurden entsorgt, wobei kolportiert wird, dass man gelegentlich die Baumeister gleich mit entsorgt hat. Fünftausend Jahre später hat sich groß nichts geändert: es gibt nichts Neues unter der Sonne (Pred 1,9) (-;

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40

Thursday, April 11th 2019, 1:45am

Bei noch am selben Standort existenten Firmen lagern sie vielleicht noch in irgendwelchen Katakomben, in denen sich niemand mehr auskennt und für die sich niemand mehr interessiert.

;( ;( ;( :(

Ich habe das von ehrwürdigen Firmen in Österreich mehrfach so gehört. Da wurde über Jahrzehnte in einem Gebäude von vor dem 1. Weltkrieg ohne große Dokumentation und Systematik einfach eingelagert, bis der Raum voll war. Dann wurde er mehr oder weniger vergessen, weil die Firmenleitung viel mehr an der Zukunft als an der Vergangenheit, in der doch alles schlechter war, interessiert war. Auf diese interne Sicht bezieht sich auch mein "für die sich niemand mehr interessiert". Wenn dann die Firma übersiedelt, würde die Sichtung und Übersiedlung Zeit und Geld kosten, also kommen ein oder mehrere LKWs einer Aktenvernichtungsfirma und das wars.
Aus deiner (beruflichen) Ecke: der verstorbene Chef eines Museumsvereins erzählte immer wieder gern, wie er bei der Übersiedlung der Hauptwerkstätte der hiesigen Verkehrsbetriebe Mitte der 70er zwei LKW-Ladungen Konstruktionszeichnungen, Schaltpläne und sonstige Doku von Straßenbahnwagen ab Beginn des elektrischen Betriebs direkt vom Hof kaufte - er bekam den Tipp "Du, die räumen da alles weg!", eilte von seiner Firma in die nahe Werkstätte und zahlte dem Entsorger den Altpapierpreis plus Trinkgeld dafür, dass die Sachen statt im Reißwolf am Hof seiner Firma landeten.

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41

Saturday, April 27th 2019, 6:51pm

Blieben also nur noch die Konstrukteure und Entwickler als Personen, mit deren eigenen Archiven oder Backups...
Aber, die werden wohl alle nicht mehr unter uns weilen.
VG Jürgen

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42

Sunday, April 28th 2019, 12:55am

Ein Hersteller wurde hier noch nicht erwähnt: Mitsumi! Bekanntermaßen stammen die Köpfe im Uher Report Monitor und im SG-562 Royal von diesem.

Was mich allerdings etwas erstaunt: Außer Uher ist mir kein Bandmaschinen-Hersteller (damit meine ich "Senkel-Geräte-Hersteller", bei Kassettengeräten fehlt mir der Überblick) bekannt, der ebenfalls Mitsumi-Köpfe verbaut hat. Was das wirklich eine reine Auftragsfertigung für diesen einen Abnehmer?

Und: Was ist eigentlich mit den ganzen kleineren japanischen Bandmaschinen-Herstellern wie Toshiba, JVC, Denon, Kenwood, Sansui etc.? Bei den Stückzahlen gehe ich davon aus, daß sie ihre Köpfe nicht selbst gebaut haben. Gab's da einen oder mehrere große(n) Lieferanten, der/die sie versorgt hat/haben, ähnlich wie bei den deutschen Herstellern, wo so ziemlich alle, die nicht selber bauten, entweder bei Woelke oder bei Bogen einkauften? Schließt sich da vielleicht der Kreis (s.o.)?

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43

Sunday, April 28th 2019, 8:21am

Hallo!

UHER verbaute in den RM-Modellen anfangs auch Tonköpfe von

MOS Magnetics Corp. (Japan).

Eingebaut ist das nur erkennbar am blauen Kunststoff (Mitsumi = schwarzer Kunststoff)



Bei einem bekannten Auktionshaus wurde einmal ein RM-Kopfträger mit "Misch-Bebauung"
angeboten (Bildquelle: ebay):



Die Schaltung muß dafür angepaßt werden...

Gruß
Wolfgang

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44

Sunday, April 28th 2019, 9:02am

Wo sind eigentlich deren Konstruktionsunterlagen geblieben?

Zumindest für TFK-Studioköpfe sind einige mehr oder weniger ausführliche Unterlagen erhalten geblieben, die bei archiviert sind. Hier ein Beispiel:






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45

Sunday, April 28th 2019, 9:38am

Hallo Peter,
die bei archiviert sind.
Bei wem ? wo ?

Merkwürdig, daß die Induktivität und Verlustwiderstand bei der Bias-Frequenz, aber nicht bei Audio-Frequenzen angegeben sind.

MfG Kai

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46

Sunday, April 28th 2019, 10:32am

Außer Uher ist mir kein Bandmaschinen-Hersteller (damit meine ich "Senkel-Geräte-Hersteller", bei Kassettengeräten fehlt mir der Überblick) bekannt, der ebenfalls Mitsumi-Köpfe verbaut hat.

Na, Timo, dann schaue Dir mal die Kopfträger der verschiedenen Technics-Boliden wie RS-1500 an. Da sind Mitsumi-Köpfe drin, die gleichen, die im Monitor zu finden sind. Auch in einigen Otari-Modellen sollem Mitsumi drin sein. Weitere Geräte nicht ausgeschlossen.

Gruß
Rainer
Der Kluge lernt aus allem und jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß schon alles besser. (Sokrates)
Zusatz: der Kluge gibt solange nach, bis er selbst der Dumme ist. (von mir)

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47

Sunday, April 28th 2019, 11:57am

Bei wem ? wo ?

Meine Rechtschrebung und meine Augen werden aber auch jeden Tag nicht besser.
Sollte heißen: "bei mir auf Festplatte".
Danke für den Hinweis!

Grüße, Peter