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lomay

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1

Friday, April 13th 2007, 2:33pm

Habe da mal eine Frage an die Experten: wie kann ich den Frequenzgang einer Bandmaschine die für wissenschaftliche Zwecke konstruiert ist auf HIFI-Norm bringen, durch die Elektronik (Verstärker) oder die Köpfe (andere)? Jetzt ist der Frequenzgang 300 Hz - 300 kHz.

lomay

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2

Friday, April 13th 2007, 3:33pm

noch als Zusatz: wie stark ist der Frequenzgang abhängig von der Geschwindigkeit?

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3

Saturday, April 14th 2007, 9:17am

Schau doch einmal in die spezifikationen einer Uher oder ähnlichem Tonbandgerätes,m da kannst Du erkennen das eine deutliche Abhängigkeit zwischen Frequenzgangbandbreite und Geschwindigkeit gegeben ist. Weiterhin ist wie hier auch in zahlreichen Beiträgen nachzulesen die obere errreichbare Grenzfrequenz, Welllenlängenabhängig, es lässt sich bei einer bestimmenten Aufzeichnungsgeschwindigkeit nur eine von der Physik begrenzte maximale Frequenz aufzeichnen (Siehe DAT bzw. Video-Rekorder). Daneben gehen in die obere Grenzfrequenz die Spaltbreiten der Köpfe mit ein.
Mein Motto "Zitat" »Opa Deldok«: »Früher war alles schlechter. !!!!

lomay

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4

Saturday, April 14th 2007, 1:00pm

hi gyrator,
das ist schon richtig, doch eigentlich wollte ich wissen, ob man an einer bandmaschine, die einen frequenzgang von 300 - 300.000 hz hat, diesen verändern kann, und wenn ja, wie?

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5

Saturday, April 14th 2007, 2:44pm

´
Ganz einfach, man wechselt die Elektronik (zumindest die Aufnahme & Wiedergabeverstärker) und die Köpfe aus. Offenbar hast Du einen Daten / Instrumentationsrekorder auf stark modifizierter Basis eines Bandgerätes erwischt.

Das hat vermutlich bis auf die Mechanik nicht mehr viel mit einem Audiogerät zu tun. Ein Rückbau dürfte wirtschaftlich nicht sinnvoll sein.
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.

6

Saturday, April 14th 2007, 3:03pm

Hallo
Gyrator und Frank haben im Prinzip schon alles gesagt.
Die Maschine müsste von vorne bis hinten geändert werden.
Zum Beispiel die Köpfe, für den Wiedergabekopf gilt die Spaltbreite muss
kleiner sein als die Wellenlänge (Spalteffekt).
Wellenlänge = Bandgeschwindigkeit/Frequenz.
Aufnahme und Wiedergabeverstärker müssten entsprechend angepasst werden,
die Entzerrungskurven können schlecht die gleichen sein.
Die Vormagnetisierung ist eine andere (Frequenz muss deutlich höher sein),
falls überhaupt eine HF Vormagnetisierung benutzt wurde.
Und wahrscheinlich noch viele andere Kleinigkeiten.
Auch die Zielsetzung so einer Maschine wird ganz anders sein.
Auch das Bandmaterial wird ein anderes sein.
Gruß Ulrich

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7

Saturday, April 14th 2007, 3:24pm

Hallo, Gyrator, entweder ich habe etwas verpasst oder falsch verstanden: wie begründest Du Deine Angabe, die obere Grenzfrequenz bzw. die kürzeste Wellenlänge hänge - aufnahmeseitig - mit der Bandgeschwindigkeit zusammen und sei "von der Physik" vorgegeben? Kannst Du die entsprechenden Beiträge in diesem Forum näher bestimmen?

F.E.

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8

Saturday, April 14th 2007, 3:59pm

Quoted

uk64 postete
....Auch das Bandmaterial wird ein anderes sein.
Gruß Ulrich
Also, Instrumentationsbänder in 1/2" Breite habe ich ab und an in solchen Mengen, dass ich sie wegwerfen muß. Die sind aber theoretisch -so die Daten- und praktisch -durch ausprobieren ermittelt- für Audiozwecke ungeeignet.
Frank


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9

Saturday, April 14th 2007, 4:51pm

Hallo
Ein Frage noch. Wozu wurde das Gerät den Benutzt?
Datenaufzeichnung? Ultraschallaufzeichnung? Naturgeräusche?
Fledermaus- Entertainmentsystem?
Gruß Ulrich

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10

Saturday, April 14th 2007, 8:47pm

Quoted

Friedrich Engel postete
Hallo, Gyrator, entweder ich habe etwas verpasst oder falsch verstanden: wie begründest Du Deine Angabe, die obere Grenzfrequenz bzw. die kürzeste Wellenlänge hänge - aufnahmeseitig - mit der Bandgeschwindigkeit zusammen und sei "von der Physik" vorgegeben? Kannst Du die entsprechenden Beiträge in diesem Forum näher bestimmen?

F.E.
Okay! Okay!

Die Stelle die die Abhängigkeit der oberen Grenzfrequenz von der Bandgeschwindigkeit beschreibt wird es hier wahrscheinlich nicht geben.
Die Umschreibung von mir ist sicherlich, von Seite der Physik auch nicht korrekt, da hier nicht die Bandgeschwindigkeit der Primäre bzw. grundlegende Begrenzungsfaktor ist.
Sicherlich spielen die Partikelgrößen/Strukturen des Tonbandes eine Rolle. Jedoch ist sicherlich die Spaltgröße des Aufsprechkopfes in kombination mit der effektiven Bandgeschwindigkeit dominant.
In den typischen Herstellerspezifikationen der Tonbandgerätehersteller ersieht man schnell, dass an einem Tonbandgerät mit meheren Aufzeichnungsgeschwindigkeiten, bei gleichbleibender Aufzeichnungstechnik (Verstärker und Tonköpfe) die Bandbreite zu höheren Frequenzen bei kleineren Geschwindigkeiten schnell abnimmt.
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11

Sunday, April 15th 2007, 7:52pm

Wie funktioniert bei dem in Rede stehenden Gerät die Aufzeichnung? Mit einem stehendem Kopf? Evetuell im FM-Verfahren.
Ich fürchte aus dem Gerät ein Hifi-Gerät zu machen entspräche einem Neubau.

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

lomay

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12

Tuesday, April 17th 2007, 12:38am

Ich glaube, ich habe jetzt begriffen, da der Frequenzgang von 300 - 300.000 Hz geht, sollte es eigentlich gar kein Problem sein, die Aufnahme- und Wiedergabeverstärker zu modifizieren, so dass sie bis etwa 30 Hz runtergehen. Ich habe aber leider null Ahnung, wie das Teil aufnimmt und wofür es verwendet wurde. Wenn ich sie mir zulegen sollte, ich schwanke noch, werde ich weiter in der Richtung posten und von dem Teil berichten.

hanns-d.pizonka

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13

Tuesday, April 17th 2007, 4:00am

Hallo Lothar,
vielleicht lüftest Du das "Geheimnis"? Wer ist der Hersteller? Wie heisst das Modell, die Typenbezeichnung wäre hilfreich. Instrumentations-Recorder, wie zum Beispiel von Racal aus England oder Bruel & Kjaer aus Dänemark, haben im Regelfall zwei bis acht Bandgeswchwindigkeiten.
MFG
H A N N S -D.

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14

Tuesday, April 17th 2007, 2:07pm

Hallo zusammen,

wahrscheinlich geht es um die AMPEX PR 2230, die derzeit in der Bucht angeboten wird; 7 Geschwindigkeiten, 14 Spur mit 1" - Band.

Ich hätte aber auch Bedenken, dass hieraus ein brauchbares Audio-Gerät entstehen könnte...

Gruß,Klaus

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Tuesday, April 17th 2007, 3:26pm

Hallo,

da wir gerade beim Raten sind: vielleicht ist es ein Racal "one-four-one", das es gerade bei www.helmut-singer.de gibt?

Das Gerät bringt die 300Hz...300kHz bei 60 inch/sec., bei 3 3/4 inch/sec. geht der Frequenzbereich von 100Hz...19kHz, allerdings bei nur 38dB S/N.

Insgesamt ist das Teil wohl weniger für Audio-Anwendungen brauchbar. Interessieren würde mich das Innenleben trotzdem, aber für 99 Euro will ich meine Neugier gerne bändigen.

Gruß,
Alexander

lomay

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16

Tuesday, April 17th 2007, 8:44pm

ja es geht um die ampex 2230 in der bucht, werde aber die finger davon lassen.