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31

Tuesday, May 21st 2019, 10:04am

Auch interessant, Danke! Auch wenn der Umstieg auf PER 528 bzw PEM 468 ein Fortschritt war, kommt bei mir die grundsätzliche Frage auf: Warum hat man in dieser Zeit, um 1980, nicht den Schritt zum CrO2-Band getan? Zumindest im Studiobereich, wo es weniger auf Rückwärtskompatibilität ankam wie beim Rundfunk? Die Geräte hätte man umschaltbar ausführen können und die Band-Technologie gab es ja.
fragt grüßend
Stefan

Posts: 2,412

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32

Tuesday, May 21st 2019, 11:48am

Warum hat man in dieser Zeit, um 1980, nicht den Schritt zum CrO2-Band getan? Zumindest im Studiobereich, wo es weniger auf Rückwärtskompatibilität ankam wie beim Rundfunk? Die Geräte hätte man umschaltbar ausführen können und die Band-Technologie gab es ja.


CrO2 ist nicht arbeitspunktkompatibel zu PER 525/528, deswegen kam es für die dt. Rundfunkanstalten nicht in Frage: es hat Koerzitivwerte zwischen 40...50 kA/m, was einen entsprechend höheren VM- und Löschstrom bedarf (und damit Köpfe, die das aushalten).

Außerdem ist die größere Höhenaussteuerbarkeit von CrO2 nur bei niedrigen Geschwindigkeiten (kurzen Wellenlängen) wirklich nutzbar.

Dies hätte den deutlich höheren Preis von CrO2 Material für Studiozwecke nicht rechtfertigen können, ausgenommen für Loop Bin Band, also als Masterbänder für Massenkopien (64- oder sogar 128-fach) auf Chromcassetten, siehe BASF LM 920 bzw. SPM 50 CR.

Posts: 693

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33

Tuesday, May 21st 2019, 9:57pm

Danke! Der völlig andere Arbeitspunkt ist mir natürlich bewusst, aber den Aspekt, dass die Köpfe entsprechende Ströme auch verarbeiten können müssen, hatte ich nicht auf dem Schirm.
VG Stefan