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Sonntag, 12. August 2018, 20:58

Der Wiedereinstieg, welche Maschine kann ( noch ) empfohlen werden?

Seid gegrüßt, ich lese schon eine Weile hier bei Euch mit. Wie mein Nick-Name schon sagt, das war meine letzte und einzige Maschine. Einige Zeit lang wollte ich einen Einstieg mit einem Tap-Deck realisieren; habe das aber verworfen aus verschiedenen Gründen. Nachdem meine alte Schallplattensammlung aus DDR Zeiten ( um die 150 Stück ) gut gereinigt wurde und wieder große Freude bereitet und um einige ausgewählte neue Platten ( so um die 50 Stück ) ergänzt wurde soll ein "Zusammenlegen" auf Band erfolgen. ( so nach Genres ) Es sollen wieder ganze Klassikabende der Platten vom Band tüteln... :) Aber auch das "Tape-Project" reizt und es sollen solche Master-Band-Kopien her. Zusammengefasst: vorhandene Platten aufnehmen, neue ausgewählte Bänder kaufen, das ist es. Alte Bänder sind leider nicht mehr da. Welche Maschine ist aus der heutigen Supportsituation am ehesten noch zu empfehlen? Das wäre meine Frage. Was ist überhaupt noch beschaffbar? Wo kann man die am besten beschaffen. Was haltet Ihr unter o.g. Aspekten von einer Nagra Maschine ( war mein Jugendtraum-blieb leider unerfüllt :D ) Budget: ein Sparprojekt muß es nicht werden, es soll nachhaltig eine Weile gut und möglichst störungsfrei spielen. Ein RFT Techniker bin ich nicht, aber auch nicht unbegabt..... Danke für Eure Meinungen Liebe Grüße Harald
Gruß Harald

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2

Sonntag, 12. August 2018, 21:07

Hallo Harald,

willkommen im Forum. Das mit den Masterbändern klingt so, als sei Halbspur-Stereo und Highspeed angesagt. Da liegt der Gedanke an Revox A77 oder B77 in der entsprechenden Ausführung nahe. Da ist das Angebot wahrscheinlich mit Abstand am größten (wobei Highspeed generell relativ selten ist).

Alternativen: Tandberg TD-20 A (gleiche Situation wie bei Revox), Akai GX-630 D Pro, TEAC A-3300SX-2T, Sony TC-756-2 oder TC-766-2.

Gruß,
Timo

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3

Sonntag, 12. August 2018, 21:12

Ich habe selber eine Nagra 4.2. Die läuft und läuft. Vollspur. Aber soweit ich weiss mit CCIR Enzerrung in Aufnahme und Wiedergabe. Vollspur könnte auf jeden anderen Tonband wieder gegeben werden. Allerdings haben wenige diese Entzerrung. Eine A77 nimmt mit NAB auf, kann aber auch CCIR wieder geben.
Tapedeck ist z.B. ein Braun C3 interessant weil es mit doppelter Geschwindigkeit aufnehmen kann.
VG Martin

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Sonntag, 12. August 2018, 22:09

danke Euch, da ich völlig neu einsteige und Wert auf die Tapes von Tape-Project legen würde, wäre ein Gerät mit IEC-EQ, oder umschaltbar nötig. Oder modifizierbar, wenn es das noch geben sollte... Geschwindigkeit wäre nötig, 38,01 cm/s oder 15 ips
Gruß Harald

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Sonntag, 12. August 2018, 22:26

dann wären da noch die Tascam BR-20 und die Teac X-2000M zu nennen...

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Montag, 13. August 2018, 06:39

Wenn "nachhaltig" und "Masterband-Kopien abspielen" wichtige Eigenschaften sind, würde ich zur A77 HS raten. Warum? Die Ersatzteilsituation ist befriedigend, die Servicefreundlichkeit gut (...bei den anderen Genannten beides nicht uneingeschränkt...), die Wiedergabeentzerrung leicht umschaltbar (die 26,5cm Masterbandkopien dürften mit CCIR aufgenommen sein... ...bei Horchhouse wird zumindest die Entzerrung angegeben, wobei die 18cm Kopien mit NAB aufgenommen sind. Bei Tape-Project schweigt man sich aus... ...ich habe zumindest nichts gefunden). Bei der Nagra kommt erschwerend hinzu, dass man für das Abspielen großer Bänder erst einmal Sonderzubehör benötigt, welches schwer zu bekommen sein dürfte.

Soweit meine Meinung,

Gruß
Peter
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Montag, 13. August 2018, 06:57

Wenn Du neu anfängst und sozusagen unbelastet wieder ins Hobby einsteigst, und wie Du schriebst das finanzielle Kontigent nicht so begrenzt ist, würde ich Dir zur Telefunken/AEG M15a raten.
Damit bist Du am oberen Ende angelangt und sparst Dir den (viell. enttäuschenden) Weg über irgendwelche Zwischengeräte. Die "normale" M15a kann 19 und 38 und die meisten sind CCIR entzerrt. Wenn Du viel Geld für Masterbänder ausgeben willst, sind diese auf der M15a mit am besten aufgehoben. Außerdem ist diese Maschine noch relativ günstig zu bekommen, da sie nicht über irgendwelches Blink-blink und Riesen-VUs, die eh nie genau anzeigen, verfügt. Der weitere Vorteil ist, daß Du Bänder bis 30cm Durchmesser fahren kannst, also bei Langspielband sind das rund 1500m. Wenn Du keinen Wert auf protzige Aluspulen legst, kannst Du sog. Offenwickel auf AEG-Kern nutzen (also Band ohne Spule) und sparst dadurch viel Geld. Natürlich kannst Du auch Spulen nutzen, allerdings sind die originalen Dreizackadapter selten und damit teuer. Aber da kann man improvisieren. Wenn Du einmal mit so einer Maschine gewerkelt hast, wirst Du bestimmt nichts anders mehr wollen (ok, nach oben geht es immer noch mit Studer A816 oder 820, aber die sind so gehypt und unrealistisch teuer.)
Viele Grüße,

Matthias

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8

Montag, 13. August 2018, 08:45

Für meine "Rundfunk" M15a mit AEG Kern Ausstattung habe ich mir noch eine neue Dreizack - Spulenverriegelung und eine NAB - Wickelverriegelung 1/4", standard gekauft. Damit kann ich alle Möglichkeiten abdecken.
Da das Band ja hinterher wieder auf die Spule zurück gewickelt wird, erspare ich mir den doppelten Kauf wenn ich auf einer Seite mit dem AEG Kern arbeite.

Viele Grüße
Friedhelm
der ab Januar 2009 zur A77Hs , 2x 4400 Report Monitor und TK46 sowie Tk47 noch eine M15a in sein Pflegeprogramm aufgenommen hat. Nicht zu vergessen 2 Uher CR1600, 1 Uher CR1600TC und die 2 Thorens TD 124 II :-)

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Montag, 13. August 2018, 11:38

Hallo,

wenn wir uns jetzt schon in der Profi- Liga bewegen, könnte man auch noch eine Mechlabor STM-310 oder eine RFZ R722/1 empfehlen. Beide Maschinen sind etwas kompaktere Studiomaschinen, waren für den portablen Einsatz (Im Ü- Wagen) gedacht. "handlich" sind sie deshalb aber nicht. Beide können natürlich 38er und 19er Geschwindigkeit, sind für Halbspur /Stereo und für Offenwickel (mit AEG- Bobbie) bis 30cm Durchmesser gedacht. Wenn man die Bobbie- Halterung abschraubt taucht darunter ein 3- Zack auf, also normale Spulen und NAB- Adapter gehen dann ebenfalls. Schichtlage ist International, das war beim DDR- Rundfunk üblich. Im Gegensatz zu den meisten M15 der ARD Studios.

Die Maschinen sind ähnlich robust wie eine M15a, haben teilweise auch vergleichbare Funktionalität. Also, wenn einem solch eine Maschine über den Weg läuft- zugreifen. Der Nachteil ist allerdings die Verfügbarkeit. Wie schon gesagt wurde, die M15a dürfte heutzutage deutlich öfter zu bekommen sein...

Grüße, Rainer

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Montag, 13. August 2018, 12:35

Das mit der STM310 kann ich bestätigen, ist eine feine kleine Maschine. Habe die letzte Ausführung mit dem digitalen Zählwerk und den eckigen Tasten. Allerdings ist sie vom Handling her der M15a unterlegen, was j auch klar ist, da sie ja mehr als "mobile" Maschine für Ü-Wagen etc. gedacht war. Pedant zur M15 wäre da eher die STM610.
ZB ist die stufenlose Umspulgeschwindigkeit nicht so fein zu regeln, wie es der Rangierhebel der M15a ermöglicht. Da auch der "freie" Bandweg zwischen dem Wickel und der ersten Bandführungsrolle sehr lang ist, läuft ein Band mit nicht so guten Wickeleigenschaften schon mal aus dem Ruder. Die M15 ist da gutmütiger. Außerdem dürfte wie schon von Dir angemerkt, es schwieriger sein, so eine Maschine zu bekommen.
Da der TE ja neu anfangen will und keine Bänder sein eigen nennt, dürfte das Problem deutsche/ internationale Schichtlage nicht gravierend sein, zur Not müßten eben gekaufte Masterbänder beim ersten Abspielen gedreht werden. Danach wärs ja egal, wie das Band auf der Spule ist.
Viele Grüße,

Matthias

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11

Montag, 13. August 2018, 13:22

Ich drehe die Bänder auf der M15a indem ich das Band nur über die Fühlhebel laufen lasse, ohne an den Köpfen vorbei. Der Abstand zwischen den Fühlhebeln ist groß genug um das Band nicht zu sehr zu "stressen" :D Allerdings auch nicht mit der vollen Umspulgeschwindigkeit.
Bei neuen Bänder muß ich die ja eh drehen und dabei werden dann auch direkt die Vor-/Nachlaufbänder mit angebracht.

Viele Grüße
Friedhelm
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Montag, 13. August 2018, 20:46

Guten Abend, ich komme erst jetzt zum Lesen. Danke für Eure Mühe und Eure Antworten :thumbsup: Ich habe ein Defizit, was die genannten Geräte betrifft. Ich muß mich da erstmal einlesen, damit ich ein Bild habe. Was die Specs von Tape-Project angeht, habe ich auch nur das hier: https://tapeproject.com/why-tape/ Die Eigenaufnahmen würde ich dann unterordnen, kann ja nicht falsch sein. Ihr schlagt Fabrikate quer Beet vor; wie sieht es denn aber auch mit Verfügbarkeit realistisch aus? Gut aussehen soll das Gerät schon, und ganz große Spulen möglich sein. Erwähnt werden ja Otari MX-5050BII und Technics RS 1520 Wie gesagt, ich muß erstmal mich einlesen.....
Gruß Harald

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13

Montag, 13. August 2018, 21:26

Erwähnt werden ja Otari MX-5050BII und Technics RS 1520


Für die Technics-Maschinen werden allerdings mehrheitlich absurde Preise ausgerufen.

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14

Montag, 13. August 2018, 21:28

Hallo Harald,
du willst "Klassikabende" mit 38er Geschwindigkeit machen? Wenn du nicht ständig Bänder wechseln willst solltest du auf Offenwickel setzen, da passt mehr drauf. Allerdings musst du die Bandkosten im Auge behalten! Die kannst du nicht mehr mit "früher" vergleichen und gleich recht nicht mit deiner B90 wo du 4 Spuren (2 vor - 2 rück) hattest. Bei 2-Spur kannst du nur in eine Richtung Stereo bespielen.

Grüße von, unter anderem, ebenfalls einem B90 Bandler

Dietmar
Fostex R8; REVOX B77; Uher 4200 Report IC, Uher 4000 L, Tesla B115; Tesla B90; Tesla B56; Tesla Start; Technics RS AZ7;

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15

Montag, 13. August 2018, 22:10

Dietmar, ja, früher...... da bin ich mit dem B90 im Rucksack rumgezogen, dorthin, wo einer paar Platten hatte, zum Aufnehmen ;) ich sehe durch den Gerätewald zur Zeit nicht durch, gebe ich zu...., war ein großer Fehler, nach der Wende nicht weiter an dem Thema dran zu bleiben.... ?( schaumermal....
Gruß Harald

16

Dienstag, 14. August 2018, 00:36

Hallo Harald,

sei mir nicht böse, aber so richtig ernst nehmen kann ich dein Vorhaben (noch) nicht.

Warum?

Falls du wirklich vor hast, deine Klassikplatten mit 38 cm/s Halbspur aufzunehmen, kosten diese Kopien ein Vielfaches der Platten.

Bist du dir darüber im Klaren?

Gruß Frank

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17

Dienstag, 14. August 2018, 11:51

Von einer B90, 4 Spur Mono zu 38cm ist ein weiter Weg. Hatte mit meiner Nagra 4.2 mal mit 19 und 38 rum probiert aber im Klang keinen Unterschied feststellen können. So blieb ich bei 19. Die Nagra ist schon ein feines Teilchen. Das sie Mono ist stört ich im Klang jetzt nicht wirklich. Ich zumindest bin nicht auf der Suche nach dem Stereodreieck in meinem Wohnzimmer. Oder Alternativ ein Uher Report 4000 Monitor. Das kann zwar nur max 13 Spulen hat aber aufgrund Halbspur noch eine B-Seite. So kommt man bei 19 auf die gleiche Spielzeit wie mit eine Nagra ohne Deckel mit 18er Spulen.

Und mit beiden Maschinchen klappts dann auch wieder mit dem Rucksack. :D

VG Martin

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18

Dienstag, 14. August 2018, 12:16


Aber auch das "Tape-Project" reizt und es sollen solche Master-Band-Kopien her.
Liebe Grüße
Harald
Die dürften dann schlecht auf ein Uher Report passen :whistling:
Viele Grüße,

Matthias

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19

Dienstag, 14. August 2018, 12:23

Irgendwie driften die Vorschläge jetzt wirklich in geradezu absurder Weise auseinander, von Uher Report bis M15A.

Wie wäre es, wenn Harald entscheidet, wo für ihn die Prioritäten liegen, beim Überspielen von Klassik oder beim Tape Project, und sich dann erst mal eine dazu passende Maschine kauft? Wenn er Spaß an der Sache hat, kann ja später noch eine zweite für den anderen Anwendungsfall dazukommen. Ein einziges Gerät wird die Anforderungen kaum sinnvoll erfüllen.

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20

Dienstag, 14. August 2018, 12:29

Hmmm Tape Projekt. ?( Hatte ich tatsächlich überlesen. Liegt wahrscheinlich daran das ich solche mit einem Tapedeck und nicht mit einem Tonband mache. Aber jeder wie er will....

VG Martin

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21

Dienstag, 14. August 2018, 14:25

Hallo zusammen,

vielleicht sollte der Harald mal bei einem bunten Hund vorbeikommen, der fast alle Spurlagen und Maschinen besitzt. Das macht so manche Entscheidung mitunter leicht. Mittlerweile kennt man(n) Vorzüge / Nachteile von 4,75 - 38cm/s, 1/2 - 1/4 Spur und von praktischen Maschinen bis zu Kloppern in Grösse von M15A. Ich persönlich halte die A /B77 immer noch für das perfekte Wiedereinstiegs Gerät.

Liebe Grüsse Andre

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22

Dienstag, 14. August 2018, 14:45

vielleicht sollte der Harald mal bei einem bunten Hund vorbeikommen, der fast alle Spurlagen und Maschinen besitzt.

Dazu würde ich mich ohne Weiteres bereitfinden, sofern Harald die Reise nach Krefeld nicht zu weit ist :thumbup:

Grüße, Peter

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23

Dienstag, 14. August 2018, 14:57

Leute, lieben Dank, verzeiht, ich muss leider arbeiten und komme nicht dazu, große Recherche zu betreiben bisher..., The Tape Project ist ein Shop, welcher bespielte Bänder in der o.g. Spezifikation vertreibt. Für manche hätte ich Interesse, auch wenn sie 200-400 Dollar kosten. Wohlgemerkt, einige wenige....., deshalb sollte die Maschine diese abspielen können. Wie ich selbst Bänder bespiele mit meinen Platten, das steht auf einem anderen Blatt. Ihr sagt, das wäre ggf. teuer. Keine Ahnung, hab ich nicht durchgerechnet bisher. Meine letzte Plattenbestellung in den Staaten von Fritz Reinhard Platten von Living Stereo war so um die 600 Dollar incl. Zoll. Also, wirklich gute Aufnahmen, für meine Begriffe jedenfalls. Das der Klang auf den Bändern nicht allzu sehr abfallen soll ist klar. Und ja, eine Lehrstunde würde ich schon gerne nehmen, allerdings ist Krefeld schon eine 2 Tagestour mit allem drum und dran. Aber wie ich sehe, sind hier auch einige aus meiner Gegend zu Gange... Danke Euch :thumbsup:
Gruß Harald

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24

Dienstag, 14. August 2018, 15:10

Ihr sagt, das wäre ggf. teuer. Keine Ahnung, hab ich nicht durchgerechnet bisher.


Geh' mal von einem Preis von ungefähr 50 € für ein Langspielband auf 26er Spule aus (dafür kriegst Du eins auf Kunststoffspule, Alu ist teurer). Da sind dann 1.100 Meter drauf. Das reicht bei Halbspur-Stereo und 19 cm/s für

(1.100 / 0,19) = 5.789,47 Sekunden = 96 Minuten

Bei 38 cm/s entsprechend nur für 48 Minuten. Wie Frank schon schrieb: Letztendlich bezahlst Du dann für das Band deutlich mehr als für den Original-Tonträger. Ganz abgesehen fände ich es für den Anwendungsfall einfach unbefriedigend, wenn ein großes Tonband nur etwas mehr als halb so lange läuft wie eine kleine Kassette.

Für Überspielungen halte ich eine Viertelspurmaschine mit 9,5 und 19 cm/s für angemessen. Und Geräte, die beide Spurlagen, alle drei Geschwindigkeiten und beide Entzerrungen beherrschen und im Idealfall noch tragbar sind, wirst Du m.E. nicht finden.

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25

Dienstag, 14. August 2018, 15:22

Hallo zusammen,

Dazu würde ich mich ohne Weiteres bereitfinden, sofern Harald die Reise nach Krefeld nicht zu weit ist :thumbup:


Jo ich auch.... :thumbsup:

Aber was Harald da schreibt, sind schon Hausnummern in Dollar ausgedrückt. Wenn ich den Qualitätsanspruch noch dazu nehme, kommt man an ab 19,05cm/s wohl nicht vorbei. 1/2 Spur wahrscheinlich incl.

Da gab es doch eine NAGRA die von Mini Spulen bis 26,5er konnte oder irre ich? Die sollte in den Rucksack passen. :thumbsup:

Liebe Grüsse Andre

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26

Dienstag, 14. August 2018, 15:24

wenn ich gute Platten überspielen müsste würde ich es mit Zweispur / 0,75 Trennspur und 19 cm/s Geschwindigkeit machen
Gruß Ulf

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Dienstag, 14. August 2018, 15:42

Aus dem Tape Projekt geht hervor

-> We have chosen 15ips, 1/4″ half track stereo tape using the IEC playback curve as the format.

Das könnte eine Revox A77 leisten. Oder aber eben größere Studiomaschinen. Ist halt die Frage welches Ausmaß das ganze annehmen soll. Eine A77 deckt alle Anwednungfälle mindestens gut ab. Ist eigentlich immer zu empfehlen wenn es nicht ganz besondere spezielle Anforderungen gibt. Wenn man vom Wiedereinstieg spricht dann dürfte so schnell nichts an einer A77 vorbei führen. Was da drüber gehen soll kostet dann richtig Geld und man sollte m. E. zumindest geprüft haben ob sich mit einer A77 Zufriedenheit einstellt oder eben nicht. Mir persönlich genügt eine 1/2 Spur A77 neben einigen anderen Zeug.

Man braucht nur jemanden der einem die A77 mal revidiert und frisch einstellt.

VG Martin

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Dienstag, 14. August 2018, 16:11

Mir persönlich genügt eine 1/2 Spur A77 neben einigen anderen Zeug.

Für die genannten Anwendungsfälle genügt eine A77HS auch mir.

Will man andererseits bei Eigenaufzeichnung auf hochaussteuerbarem Studiobandmaterial das wirklich allerletzte Quentchen Qualität herausquetschen, wird dafür auch eine reinrassige Studiomaschine herhalten müssen, möglichst mit schmaler Trennspur und 30 cm Tellern. Und in dieser Liga wird's dann schnell unhandlich.

Auch die Nagra IV-S mit angeflanschtem 10,5" Spulenantrieb macht da keine Ausnahme, abgesehen davon, dass man heutzutage für letzteren seiner Seltenheit wegen etwa das Doppelte einer gut gepflegten Stereo-Nagra hinlegen darf 8o

Grüße, Peter

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29

Dienstag, 14. August 2018, 16:15

Stimmt 15ips ist 38 also Highspeed. Hatte da nicht der Matthias vor einiger Zeit mal eine revidierte im Angebot?
VG Martin

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30

Dienstag, 14. August 2018, 19:07

Harald kann auch gern mal bei mir vorbeischauen, viell. ist ein Vorort der sächs. Landeshauptstadt für ihn nicht allzuweit weg. :D
Und kann sich dann auch überzeugen, daß 19 und Viertelspur unweigerlich Murks ist (auch wenn deren Nutzer das nicht zugeben bzw. wahrhaben wollen, aber Physik läßt sich halt von niemandem austricksen.)
Viele Grüße,

Matthias