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Sonntag, 24. April 2016, 14:58

dig Meßgerät defekt

Hallo,
ich habe meinem schönen Meßgerät DT-9205A aus China zuviel Strom zugemutet.Es reagierte mit einer inneren, eingelöteten ,zerschossenen 0,5A Glassicherung und mag trotz Erneuerung derselben nicht mehr mit mir arbeiten.
Auch andere Bereiche werden jetzt verweigert.
Wenn ich so innen reinschaue,frage ich mich,was man da noch reparieren will?
Gibt es eine Adresse für solche Fälle oder ist hier zwangsläufig ein Neukauf angesagt?
Grüsse
Eberhard
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2

Sonntag, 24. April 2016, 16:31

Hallo Eberhard,

schön, mal wieder was von dir zu hören.
Der Anlaß ist natürlich unerfreulich.
Da kann man wohl höchstens mal checken, ob die SMD-Dioden sich noch wie solche verhalten und ob der Support-Chip unten auch so tut als ob. Allerdings brauchst du dafür natürlich ein zweites Multimeter. Trotz gegenteiliger Versprechungen war "auf die Schnelle" kein Schaltbild/Manual im Internet zu finden.
Bei Amazon werden diese Geräte gerade für 12,99 € angeboten. Da lohnt sich sicher nicht, mehr Arbeit hineinzustecken.
Allerdings weckt die Anzeige "0,00" ja Hoffnung, daß nur in der Außenbeschaltung des vergossenen Hauptchips etwas kaputt ist.

MfG Kai
P.S.: Macht die TEAC schon Freude oder war die am Abschuß beteiligt ?

3

Sonntag, 24. April 2016, 21:49

Hallo Kai,

ich wollte die Stromaufnahme meines neu gewickelten Trafos ohne Last überprüfen.(auf Schluß oä)
bei dem Meßgerät sind die Sprünge im Strombereich zu groß--da geht es von 200mA gleich zu 20A.
also habe ich beim Einschalten des Trafos im 20A Bereich keine Anzeige gehabt.
das Ganze nochmals bei 200mA und es hat innen gepatscht.
Das war der Einschaltimpuls der Gegen EMK,der zu groß für diesen Bereich war.
Die Chinesen haben eine normal Glassicherung im Gerät eingelötet. (!?!?)
ich habe als erstes einen Si Halter eingebaut ,Sicherung ersetzt und dann festgestellt,daß das Gerät einen Schuss hat.
also habe ich die Halterung wieder ausgebaut und werde ein anderes Gerät besorgen, weil auch die Spannungsbereiche nicht mehr richtig anzeigen.
Die Chinesen wussten sicher,daß man keine zweite Sicherung mehr einsetzen braucht wenn die erste(eingelötete)
durchgeschossen ist.
Gruss Eberhard

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4

Sonntag, 24. April 2016, 22:14

... guck an, das sieht ja aus wie die modernisierte Ausführung meines Multimeters aus den frühen 1990ern.


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5

Sonntag, 24. April 2016, 22:58

Dabei glänzt das alte Teil sogar noch mit einem zusätzlichen nützlichen 2A Bereich.
Meine beiden Voltcraft Multimeter springen leider auch von 200 mA auf 10 A per separater Buchse. Dahinter steckt natürlich die Profitmaximierung. Man will nicht Geld und Platz in mehr als einen teureren Leistungswiderstand investieren (und wohlmöglich noch in einen richtig stromfähigen Umschalter).
Allerdings hat man bei dem Preis auch keinen Grund zum meckern.
Meine Voltcrafts können weniger und haben dafür mehr gekostet.
Ein defektes Pen-type Multimeter aus dem gleichen Haus hab ich hier auch noch rumliegen.
Nachhaltigkeit ist für Hersteller und Vertreiber noch ein Fremdwort.
Mit Wegwerf-Artikeln wird mehr Umsatz und Profit gemacht. Ist auch ganz im Sinne von Herrn Draghi.

MfG Kai

6

Montag, 25. April 2016, 14:33

Hallo,
mein nächstes Multimeter muss auch wieder einen Schritt zwischen 20 und 0,2A haben.
Dann lieber 10A statt 20,dafür aber noch einen 2A Bereich.
Und Kapazitäten mißt man mit einem separaten Gerät--ich finde,das hat auf der Skala eines Voltmeters nichts zu suchen.
Hier habe ich vermutlich mein nächstes gesehen:
MY 60 auch von den Kinesen.
und für unter 20€
Lg
Eberhard
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Montag, 25. April 2016, 17:08

Muß man das bei Amazon kaufen (mach ich nicht) oder gibt's das irgendwo, wo man mit PayPal bezahlen kann ?

Mit welchem Gerät mißt du denn dann Kapazitäten ?

Ich find ein paar C-Meßbereiche ganz praktisch für die kleine Messung zwischendurch, weil ich sonst immer erst einen alten PC mit einem Meßprogramm anschmeißen muß (das kann allerdings auch noch L und |Z| und alle drei über der Frequenz von 1 Hz bis fast 30 kHz, sowie Thiele-Small-Parameter von Lautsprechern mit Wirbelstrom-Modell der Lautsprecher-Induktivität rausschmeißen). Stammt aus meiner Lautsprecher-Bastelphase vor einigen Jahrzehnten (läuft unter good old DOS , macht was ich will, nicht das was Windows will :rolleyes: ).
Damit kann man in vielen Fällen bei "aussem" Gerät sogar Cs und Ls messen, ohne sie auslöten zu müssen.

MfG Kai

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8

Montag, 25. April 2016, 18:48

Dahinter steckt natürlich die Profitmaximierung.


Hallo Leute,

was wollt Ihr eigentlich... Ein Messgerät, wie das von Eberhard "zerschossene" hat den Hochstrom-Eingang nie abgesichert. Von Profitmaximierung (zumindest am einzelnen Gerät) kann man da ehrlich nicht sprechen (da gibt es fast schon nichts mehr zu maximieren). Und bei "Wegwerf-"DMM erhöht man den Profit auch nur, wenn der Kunde wieder vom selben Hersteller kauft. Das ist aber ungewiss... Jedenfalls muss man für eine solche zusätzliche Absicherung dann doch etwas mehr ausgeben (aber mehr als 40-50 € auch nicht). Und auch wenn der Hochstromeingang abgesichert ist, ist meist die Messdauer auf 10 Sek. begrenzt (wobei man mutmassen darf, ob das Gerät die Messung selbsttätig unterbricht oder dies einfach dem Anwender überlässt und bei "Nichtgehorchen" stirbt!) Eberhards Messgerät ist im Übrigen noch bei Amazon für "stolze" 12,99 zu haben - da erübrigt sich wohl die Frage, wer so etwas repariert, von selbst... EDIT: das von Eberhard ausgesuchte MY60 hat auch keinen abgesicherten Hochstromeingang. Auch hier: Messlimit 10 Sek. Dauer und nur eine Messung je 15 Minuten. Meine Prognose: bei der nächsten Hochstrommessung ist auch dieses Gerät "für die Tonne". Immerhin scheint der 2-A Bereich abgesichert zu sein. EDIT-ENDE

@Timo
Eine Ähnlichkeit zu Deinem 1990er DMM kann ich da kaum erkennen - von diesen Teilen gibt es am Markt aber auch Tausende... ...gerade die Geräte im unteren Preissegment sehen sich zum Verwechseln ähnlich und dürften auch inwendig zu 90% völlig identisch sein.

Übrigens: DMMs sterben gerne bei Strommessungen im oberen Bereich - dort kommt es auch häufiger zu Anwendungsfehlern. Wer häufiger hohe Ströme misst, greift lieber zum Zangenamperemeter.


EDIT 2:

Zitat

Muß man das bei Amazon kaufen (mach ich nicht) oder gibt's das irgendwo, wo man mit PayPal bezahlen kann ?

Wie Sand am Meer, schätze ich. Bei Pollin zum Beispiel. Oder bei Völkner... ...dort sogar mit Riesenauswahl. Es muss ja nicht genau das selbe Gerät sein - die tun sich doch alle nichts.

Gruß

P.
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »PeZett« (25. April 2016, 19:30)


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9

Montag, 25. April 2016, 20:08

Ich muß gestehen, Völkner schon lange nicht mehr "auf der Karte" zu haben.
Einige Zeit nachdem Conrad sich in Hamburg niedergelassen hat (mittlerweile sogar zweifach) verschwand Völkner's Laden.
In den wenigen noch übrig gebliebenen Elektronik-Fachzeitschriften fallen mir schon lange keine Anzeigen von Völkner mehr auf.
Deshalb hatte ich schon Zweifel an ihrer Existenz.
Den Hinweis auf die Nachkauf-Möglichkeit für 12,99 € hatte ich auch schon gegeben und die Bewertung, daß trotz Minimal-Profit-Maximierung kein ernsthafter Meckergrund vorliege.
Aber man nimmt halt gern mal eine Gelegenheit wahr, mit den Zähnen zu knirschen, wenn irgendwas suboptimal abläuft.

MfG Kai

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Montag, 25. April 2016, 20:21

warum sollten die auch den Laden aufhalten? Völkner gehört dem großen C. :D Nur die Preise sind manchmal günstiger, die Etiketten sehen aber genau so aus wie bei C. Das Sortiment ist fast gleich.

Viele Grüße
Friedhelm
der ab Januar 2009 zur A77Hs , 2x 4400 Report Monitor und TK46 sowie Tk47 noch eine M15a in sein Pflegeprogramm aufgenommen hat. Nicht zu vergessen 2 Uher CR1600, 1 Uher CR1600TC und die 2 Thorens TD 124 II :-)

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Montag, 25. April 2016, 22:37

Nur die Preise sind manchmal günstiger, die Etiketten sehen aber genau so aus wie bei C. Das Sortiment ist fast gleich.


Ich möc hte keine Schleichwerbung machen aber die Preise bei V. sind sehr häufig günstiger und das Angebot reichhaltiger. Gerade im Werkzeug- und Messgeräteberich hat V. nicht nur "fast" das gleiche Sortiment wie C. sondern darüberhinaus etliches mehr.

edit-

Zitat

..und die Bewertung, daß trotz Minimal-Profit-Maximierung kein ernsthafter Meckergrund vorliege....
Ja, sorry, das hast Du. Wir sind uns also einig - bei 12 Euro darf man nicht unken.
Der Blick ins Völknersche Programm lohnt übrigens wirklich.
-edit

Gruß
P.
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »PeZett« (25. April 2016, 23:07)


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Dienstag, 26. April 2016, 12:53

Moin,

das gelbe "etwas" ist ein Nachbau des Metex 3800. Das wahrscheinlich meist (nach) gebaute DMM.
Meins hat ca. 1987 150 DM bei Völkner gekostet. Es funktioniert immer noch einschließlich des
Hochstrombereiches (damals noch 20A).

Grüße,
Dieter

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Freitag, 29. April 2016, 09:24

@ Eberhard,

hallo, dass du im 20A Bereich keine Anzeige hattest kommt mir schon etwas komisch vor. Selbst bei nur einer 3 stelligen Anzeige hätte das Gerät ein paar mA anzeigen sollen. Ich habe ein Gerät bei welchem ALLE eingebauten Sicherungen ganz sein müssen sonst zeigt es im Strombereich nix an. Schon mal dahingehend kontrolliert?

Gruß luedre
Fostex R8; REVOX B77; Uher 4200 Report IC, Uher 4000 L, Tesla B115; Tesla B90; Tesla B56; Tesla Start; Technics RS AZ7;

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Freitag, 29. April 2016, 10:50

Für euch Messexperten habe ich was passendes gefunden. Leider primär nicht digital (nur sekundär hinten), dafür aber unkaputtbar, und sogar ohne Lesebrille gut abzulesen.

http://www.ebay.de/itm/Phywe-Analog-Demo…KsAAOSwKfVXHM2-

Gruß Achim.