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Posts: 4,457

Date of registration: Mar 28th 2004

Location: Hunsrück

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31

Sunday, February 6th 2005, 1:22pm

Ich denke nicht, daß die DIN-Stecker verantwortlich sind für den schleppenden Verkauf oder das Einstellen der 600SH. Grundsätzlich war der deutsche Tonbandmarkt schwierig, man war eher bereit in einen teuren Receiver zu investieren. Aber selbst da sollte - ~umgerechnet - nicht mehr ein HiFi-Gerät vom Saba-Fließband fallen, daß teurer gewesen wäre.

DIN-Stecker: wenn man darauf beim Kauf eines Gerätes seinerzeit überhaupt achtete, dann im Laden, wo es die Cinchadapter gab. Ob es dabei klangliche Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Anschlüßen gab, wird damals kaum ein HiFi-Verkäufer gewußt haben.

Wie gesagt: die deutschen HiFi-Leute haben wenig exportiert in die anderen Industrienationen. Wer kann, sollte mal die alteingesessenen HiFi-Händler hinter der Grenze fragen: zumindest in Holland wird unverhohlen deutlich gemacht, daß die meisten Holländer keine deutschen Geräte wünschten. Dennoch hatte eine Radiostation in Holland etliche Saba 600SH als Mastermaschinen im Rundfunkbetrieb...und nicht die riesigen Philipse. Btw. es gab offenbar sehr viele professionelle Philips-Geräte, ab und zu taucht mal was bei eBay auf, bzw. in Österreich. Hat davon irgendjemand mal ein Prospekt gesehen? Das ist so ähnlich wie mit den professionellen Telefunken-Geräten...

wz1950

Unregistered

32

Sunday, February 6th 2005, 1:27pm

Quoted

highlander postete
Btw. es gab offenbar sehr viele professionelle Philips-Geräte, ab und zu taucht mal was bei eBay auf, bzw. in Österreich. Hat davon irgendjemand mal ein Prospekt gesehen? Das ist so ähnlich wie mit den professionellen Telefunken-Geräten...
Hi Andreas,

es gab in den 70ern u.a. ein PRO 36 (Vollspur-Mono-Studiomaschine). Bild etc. habe ich in einem Katalog. Wenn's Dich interessiert, suche ich es mal raus und scanne es.

Gruß, Wolfgang

Raimund

Unregistered

33

Sunday, February 6th 2005, 1:51pm

Hallo Frank,

mit Zubehör zur SABA wird es verm. recht "übersichtlich" zugehen, da damals davon bestimmt nicht viel verkauft wurde. Die Maschine war einfach zu teuer und wie oben schon geschrieben, fand sich für den Privathaushalt keine angemessene Aufgabe.

Zumindest hat die SABA einen Anschluss für FB und es gab auch eine als Zubehör, die allerdings damals schon selten war. Kenne einen Sammler, der sich damals selber eine baute.... frage dort mal nach, ob er davon Schaltpläne hat, da es mich selber auch interessieren würde.

Die techn. Daten habe ich bei meinen Unterlagen zur SH 600. Meine, sie aber auch mal im Netz gesehen zu haben.... sonst kann ich sie natürlich bereit stellen.

Die SABA hat unzählige Regler für Echo usw., die aber letztlich für externe Geräte gedacht waren, wie es im Studio üblich gewesen ist. Ob es von SABA z.B. ein passendes externes Echo-Gerät gab, weiß ich nicht.... tippe aber auf "nein".

Spulenschraubverschlüsse gab es verm. auch versch. Modelle. Oft sind sie aber verloren gegangen..... Ein nettes Mitglied in diesem Forum hat mir mal angefertigt. Zumindest optisch rücke ich damit meinen B77er gefährlich nahe :)

Wenn meine SABA ihren endgültigen Platz erhalten hat, stelle ich neue Bilder davon ein.

Bei ebay findet man ganz selten Ersatzteile für die 600er.... zu entsprechenden Preisen natürlich. Auch wenn ich meine SABA nicht sonderlich oft verwende, halte ich immer auf entsprechenden Märkten die Augen nach Schlachtgeräten auf.... ansonsten kommt man auch mit DIN-Teilen recht weit.

Nochmals zum Klang: Die SABA rauscht (je nach Zustand) erstaunlich wenig und bietet wirklich einen Klang, den man als SATT bezeichnen kann. Das gilt bes. für Bänder aus USA, die in 4-Spur aufgenommen sind.... ist dafür sicherlich eine ideale Maschine.

Was die reine Anfassqualität anbelangt, schlägt sie nahezu alles, was zwei Spulen hat, wenn nicht gerade der Name Telefunken oder Studer vergeben wurde :)

Die Preise für wirklich gute 600er dürften verm. in (persönlichen) Grauzonen liegen. Habe meine für 120 Euro inkl. Unterlagen und einem zusätzlichen Satz an neuen Tonköpfen bekommen.... dazu noch ein paar RCA-4-Spur-BÄnder aus USA. Das werte selbst ich als Glücksgriff, zumal sie wirklich 1a ist :)

-Raimund-

SGibbi

Unregistered

34

Sunday, February 6th 2005, 5:22pm

Sorry für das viele Diskutieren, aber zu einem Sabafon hat man halt immer was zu sagen.

Also habe ich noch einmal Taxliste gewühlt - Stichwort passende Anlage:

1963/1964: Freiburg studio 14 (das ist ein Receiver) inklusive Lautsprecher = DM 1828,-
1964/1965: Freiburg studio 15 inklusive Lautsprecher = DM 1828,-
1965/1966: Saba Studio II mit Boxen = DM 1160,-

danach ging es bergab:

1966/1967: Freiburg 18 stereo für schlappe DM 635,-

ICH würde versuchen das Studio II zur 600 SH zu bekommen, Bausteinform und Halbleitertechnik. Die Freiburg-Modelle haben als besonderen Reiz einen Sendersuchlauf (ab Freiburg IV) und Fernbedienmöglichkeit.

35

Sunday, February 6th 2005, 6:01pm

Hallo, habe die SH eben abgeholt.

Der technische Zustand ist, nach einer Stunde Beschäftigung als ausgezeichnet zu bezeichnen, Tonköpfe und Andruckrollen sind nahezu unbenutzt.

Das Gehäuse weist zahlreiche Gebrauchsspuren auf, allerdings ist deren Aufarbeitung bei dem Furnier kein Problem.

Zwei Spulenschraubverschlüsse für den Senkrechtbetrieb wurden mir auch mitgegeben. Nicht mehr in schönem Zustand, aber für den Zweck ok.

Die Maschine hat eine 3polige Kaltgerätebuchse, ich denke, es handelt sich um einen Umbau.

Das Chassis ist mit Kreuzschlitzschrauben an das Gehäuse geschraubt, war das anno 1966 bereits so?

Eine BDA als pdf-Dokument habe ich bereits erhalten, wer weitere Unterlagen hat und diese weitergibt, natürlich in kopierter Form, dem danke ich sehr!



@ Raimund:

Wegen der technischen Daten (zusätzliche zur BDA?) und der Selbstbaufernbedienung bitte ich um Unterstützung!

Gruß, Frank

36

Sunday, February 6th 2005, 7:55pm

Hallo noch einmal:

Habe gerade bei eBah das SABA HiFi-Studio II A Stereo ersteigert in (angeblich) einwandfreiem Zustand, dieser wird ausdrücklich zugesichert.

Nun freue ich mich zwei zueinander passende hochwertige HiFi-Geräte deutscher Herkunft aus der damaligen Zeit zu besitzen.

Gruß, Frank

37

Monday, February 7th 2005, 7:29am

Mich lässt das 600 SH einfach nicht los.

In einer PN habe ich gerade nachgelesen, dass der Geräuschspannungsabstand von >55 dB nach alter Spitzenwertmessung erfolgte und das Gerät dennoch erfreulich wenig rauscht.

Kann man die Daten aus der Spitzenwertmessung auf die heute übliche Messmethode (?) übertragen?

Gruß, Frank

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38

Monday, February 21st 2005, 1:30pm

@ beutlin

Sag mal, Du Glücksbär, ich glaube Du hast am Wochenende ein echtes Schnäppchen gemacht, oder ?

39

Monday, February 21st 2005, 3:28pm

Quoted

4504 postete
@ beutlin

Sag mal, Du Glücksbär, ich glaube Du hast am Wochenende ein echtes Schnäppchen gemacht, oder ?
Nichts bleibt gänzlich unbemerkt...

Frage mich nur, warum diese Saba so günstig wegging.

Gruß, Frank

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40

Monday, February 21st 2005, 7:24pm

Hallo, Beutlin, zu deiner Frage aus "036": erfahrungsgemäß werden die Zahlenwerte für den Geräuschabstand beim Übergang von der "alten" Messung (im Fachjargon auch Ohrkurve genannt) auf IEC-Messung um ca. 8 dB besser - d.h., nach IEC hätte die SABA 600 SH einen Geräuschabstand von ca. 63 dB. Dabei geht natürlich das Band mit ein (normalerweise das auch von IEC anerkannte Doppelspielband BASF DP 26 LH, Charge C 264 Z).

Friedrich

41

Monday, February 21st 2005, 10:29pm

Danke, Friedrich, für Deine Info!

Das entspricht dem, was ich als Rauschen wahrnehme. 63 dB waren anno 1963 sicherlich ein fantastischer Wert.

Gruß, Frank