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Wednesday, May 1st 2013, 6:05pm

Was hat sich der Willi bloß dabei gedacht?

Hallo!
Bin gerade beim Aufarbeiten einer A820 und staune immer wieder über Willi's Preamp-Stufe.
Sowohl bei der A810, C270, C274, A807 und auch A820 wurde als Input-Transistor ein stinkordinärer BC327 verbaut.



Warum wurde kein BC560C o.ä. verwendet?
Weiß jemand dazu eine Antwort bzw. Erklärung?
Bei den nächsten Wahlen wähle ich die NSA, denn die sind die einzigen die sich um mich kümmern.

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2

Wednesday, May 1st 2013, 7:56pm

8o Nachdem 22 geneigte Leser wohl keine erklärende Antwort gefunden haben, hier meine nach reiflicher Überlegung und, nachdem wohl auch kein Defekt vorliegt, gefundene Antwort:

Willi dachte: "Der funktioniert."

:love: Gruß Frank
Tagesfavorit:
Pink Floyd - One Of These Days

Besser von vielem nichts zu wissen, als vorzugeben von allem was zu wissen.
Ich bin lernfähig aber nicht belehrbar.

3

Wednesday, May 1st 2013, 9:25pm

Willi dachte: "Der funktioniert."

Hehe! Der war gut!
Bei den nächsten Wahlen wähle ich die NSA, denn die sind die einzigen die sich um mich kümmern.

4

Wednesday, May 1st 2013, 9:31pm

Die Schaltung gibt es von Studer doch in verschiedenen Varianten.
Mit BC327 und auch mit BC560 im Eingang.
Mit 2* BC560 in den Betriebsspannungen des OP und auch mit einem Darlington (BC516) in der negativen Schiene.
Warum einmal so und ein anderes mal so ist müßig, nur der Willi war mit Sicherheit nicht dafür verantwortlich.

Gruß Ulrich

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5

Thursday, May 2nd 2013, 8:42am


Sowohl bei der A810, C270, C274, A807 und auch A820 wurde als Input-Transistor ein stinkordinärer BC327 verbaut.

Warum wurde kein BC560C o.ä. verwendet?
Weiß jemand dazu eine Antwort bzw. Erklärung?


Willi kannte sich einfach ein wenig in den Grundlagen des Magnetton- Prinzips aus.
Auch er konnte ja die Grenzen der Physik nicht überschreiten.

Getreu dem Grundsatz:

"Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied", hat er auch seine Verstärker dimensioniert.

Da er wußte das das beste vom Band kommende Nutzsignal maximal einen Rauschabstand von etwa 60dB besaß, dimensionierte er die für die Signalverarbeitung notwendigen Vertärkerstufen mit vernünftigem Bauelementeaufwand so, daß seine Maschinen aufgrund ihrer Parameter und Qualität Weltruhm erlangten.

Welchen Sinn hätte es gehabt, wenn seine Vertärker einen Rauschabstand >120dB erfüllt hätten?
Man wäre lediglich erschrocken, wenn man ein Band aufgelegt hätte.

Eine Konstruktion ist doch nur dann perfekt, wenn sie von vorne bis hinten optimal auf ihren Zweck abgestimmt ist.

Gruß, Bernd