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Wednesday, February 20th 2013, 4:07pm

Erfahrung mit digitalen Oszilloskopen für USB?

Hallo,

hat jemand Erfahrungen mit digitalen Oszilloskopen per USB-Anschluss gemacht und kann bestimmte Modelle empfehlen?

Gruß Frank

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3

Saturday, February 23rd 2013, 10:50am

Hallo Frank,

was möchtest du denn messen ?


Mit ein paar Eckdaten, bezüglich der
zu messenden Signale, könnte man deine Frage sicher beantworten.


Grüße

Michael

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4

Saturday, February 23rd 2013, 7:38pm

Hallo Frank,
12MHz Bandbreite reichen Dir? Für das Geld bekommst Du sicher gute Oszis von Hameg, Philips oder anderen. Reine Softwareoszi funktionieren wohl auch, die gibt es zuhauf von €0, bis ?

Gruß
Frank
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Besser von vielem nichts zu wissen, als vorzugeben von allem was zu wissen.
Ich bin lernfähig aber nicht belehrbar.

5

Saturday, February 23rd 2013, 7:57pm

Mir geht es darum, eine Bandmaschine einmessen zu können.

Per Software habe ich z.B. folgendes gefunden:

http://www.zeitnitz.de/Christian/scope_de

Ist so etwas gemeint? Ich bin in der Beziehung ahnungslos. ?(

Gruß Frank

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6

Saturday, February 23rd 2013, 8:32pm

Hallo,

ich habe mir kürzlich dieses hier gekauft:



Immerhin 100 MHz Bandbreite, Zweikanal, DSO, FFT, ...
http://www.rigoloszilloskop.de/wholesale…-100MHz-90.html
Irgendwo im Netz finden sich ausführliche Infos über das Gerät, auch Test- und Vergleichsreihen, wo es gar nicht mal so schlecht abschneidet.

Gruß
Michael

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7

Saturday, February 23rd 2013, 8:57pm


Die maximale Eingangsspannung von 30 Volt scheint mir etwas knapp bemessen. Klassische Oszilloskope verkraften typischerweise 400 V.
Eventuell wird man da zusätzlich noch einen Tastkopf mit 10:1 Spannungsteiler brauchen.

Gruß
TSF

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8

Sunday, February 24th 2013, 2:26pm

Hallo Frank,


das von dir vorgeschlagene USB-Oszilloskop eignet sich nicht für dein Vorhaben.

Der eigentliche Spaß mit digitalen Oszilloskopen beginnt erst, wenn hochwertige, A/D Wandler verbaut wurden. Vor einigen Jahren hieß es noch, das man am besten
analoge Signale mit einem analogen Oszilloskop misst und digitale Signale mit einem digitalen Oszilloskop. Durch highend A/D Wandler, schnellere Prozessoren usw, ist das heute nicht mehr so.
Dennoch, um eine vergleichbare Darstellung mit einem analogen Oszilloskop zu erreichen muß man auch heute noch, richtig tief in die Tasche greifen.
Möchte man nur an alten Bandmaschinen messen / einstellen / reparieren. Würde ich ein analoges Oszilloskop einem billigen digitalen vorziehen. Oszilloskope mit einer geringen
Bandbreite von 20MHz sind für Tonbandgeräte idR ausreichend und für kleines Geld in der Bucht zu bekommen.

Ich möchte dir den Ratschlag geben, erst einmal in den Service Unterlagen deiner Bandmaschine nachzulesen, was an Equipment empfohlen wurde, um die gewünschten
Einstellung vorzunehmen. Eine Studer 807 stellt andere Anforderungen als ein Uher Report.
Sicher wirst du Referenzbänder zum einmessen benötigen. Stimmt der Azimut der Tonköpfe ? Falls nein, sollte das zukünftige Oszilloskop auch über einen XY-Eingang verfügen.
Im Service Manual wird auch von einem NF-Millivoltmeter und einem Tongenerator die Rede sein. Beide Gerätschaften kann man (in Grenzen, bis zu einem gewissen Pegel) mit
einer Soundkarte ersetzen. Das kommt der Hobbykasse schon mal entgegen.

Viel Erfolg,
Michael

Offtopic: Wieso wird der Text nicht so formatiert abgesendet, wie ich es in der Forum-Vorschau sehe ?? (Absatz mitten im Satz, nach dem absenden.)

This post has been edited 1 times, last edit by "Remanenz" (Feb 24th 2013, 2:35pm)


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Sunday, February 24th 2013, 2:48pm

Hallo Michael,

vielen Dank für Deine detaillierte Antwort!

Klar geht es mir darum, mit überschaubarem finanziellen Aufwand das Mögliche aus meinen Bandmaschinen herauszuholen.

Referenzbänder in 2 und 4 Spur, NF-Millivoltmeter und Tongenerator sind bereits vorhanden.

Gruß Frank

10

Monday, February 25th 2013, 8:28am

So, ich habe mich nun wegen der Diskussionen für ein Hameg HM 203-6 incl. BDA und Tastköpfen entschieden.

100 Euro und Selbstabholung in der Nähe gehen für mich in Ordnung.

Gruß Frank

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11

Monday, February 25th 2013, 2:48pm

Frank, dann bist Du genau zu dem Gerät gekommen, daß bei mir steht.

Dennoch überlege ich mir, daneben die reine Softwarelösung audiotester 3.0 für ca. € 40,- als Vollversion anzuschaffen. Es gibt einige Koryphäen hier, die darauf schwören. Audiotester ist eine all-in-one Lösung und ersetzt einen kompletten Gerätepark. Nicht zu unterschätzen ist da die Möglichkeit der Speicherung der Bildschirme. Damit hast Du die Möglichkeit uns Mitlernenden Deine Ergebnisse vorzustellen. Einige aufschlussreiche Berichte hier im Forum sind unter Zurhilfenahme dieser Software entstanden.


Gruß
Frank
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12

Tuesday, February 26th 2013, 6:24pm

Post gelöscht, hat sich erledigt.

Grüße
Michael

This post has been edited 2 times, last edit by "Remanenz" (Feb 27th 2013, 10:27am)