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  • »The_Wayne« ist der Autor dieses Themas

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31

Donnerstag, 25. Januar 2018, 10:49

Hallo Ulf,

welche Auflösung meinst Du? Die x-Achse (Anzahl Samples) oder die y-Achse (Pegel)?
Grüße

Wayne

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32

Donnerstag, 25. Januar 2018, 16:07

das ein wenig Bewegung in die Linie kommt könntest Du die Auflösung der Y-Achse auf 0,5 oder 1db erhöhen
Gruß Ulf

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33

Donnerstag, 25. Januar 2018, 16:41

...und den step count auf 150-200!
Außerdem muss der "wait before measuring"-Wert bei 19 cm/s auf 155 und bei 9,5 auf 310 ms gesetzt werden (Abstand Aufnahme-/Wiedergabekopf!), sonst wunderst du dich, dass die obere Frequenzgrenze bei 30 kHz oder mehr liegt, was eine A77 im Allgemeinen nicht innerhalb der 3 dB-Grenze erreicht.

Gruß Holgi

  • »The_Wayne« ist der Autor dieses Themas

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34

Donnerstag, 25. Januar 2018, 19:34

Ah, ja sieht jetzt schon anders aus :):

Grüße

Wayne

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35

Donnerstag, 25. Januar 2018, 19:42

Ah, jetzt, ja, eine Insel! :thumbsup:
Viel besser kann man es gar nicht hinbekommen. Die Welligkeit durch die Kopfspiegelresonanzen unterhalb von 70 Hz sind "naturgegeben" und wenn du im linken Kanal den EQ noch eine Winzigkeit erhöhst, kann ich nur sagen: Schappoo! ;)

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36

Donnerstag, 25. Januar 2018, 22:06

wie siehts aus wenn er den Pegel so auf -10db erhöht?

ansonsten sieht es sehr gut aus
Gruß Ulf

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37

Freitag, 26. Januar 2018, 00:01

wie siehts aus wenn er den Pegel so auf -10db erhöht?

Das ist doch völlig irrelevant. Frequenzgänge werden nun mal bei -20 dB aufgenommen. Dass bei zunehmendem Pegel die hohen Frequenzen leiser werden, ist ja leider unabänderlich. :(

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38

Freitag, 26. Januar 2018, 19:03

Bei -10dB kommt der Abfall schon bei 16-17kHz.
Gruß
André

  • »The_Wayne« ist der Autor dieses Themas

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39

Montag, 19. Februar 2018, 21:58

Hallo!

So, ich hab's jetzt mal geschafft, das alles in eine Anleitung zu schreiben, die hoffentlich einigermaßen lesbar ist. Es wäre nett wenn mal jemand drüberschauen könnte ob das überhaupt alles so seine Richtigkeit hat und nachvollziehbar ist, was ich da geschrieben habe:

Einmessanleitung Revox A77

Es darf natürlich gleich hier kommentiert, korrigiert, usw. werden.
Grüße

Wayne

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40

Montag, 19. Februar 2018, 22:12

So, ich hab's jetzt mal geschafft, das alles in eine Anleitung zu schreiben, die hoffentlich einigermaßen lesbar ist.
...

:thumbup:
Vielen Dank! Bin auch gerade auf dem Weg, das erste Mal eine Maschine einzumessen.

Viele Grüße,
chris

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Montag, 19. Februar 2018, 23:43

Es darf natürlich gleich hier kommentiert, korrigiert, usw. werden.

Ich habe nach erster kurzer Durchsicht nur ein paar kleine Anmerkungen, andere sind vielleicht gründlicher ...

Zitat

Die Drossel muss mindestens in einem Meter entfernt von der Maschine eingeschaltet werden, da der Einschaltstrom die Maschine mit Bandpfad sonst magnetisiert. Man nähert sich nun langsam dem Gerät und entmagnetisiert bandführende Teile durch Kreisbewegungen (wie beim Zähneputzen) in direkter Nähe der Teile, ohne sie zu berühren.

Es gibt Drosseln (Telefunken, Bernstein), die nicht lange eingeschaltet bleiben dürfen (ca. 1 min). Hier kann es mit der Zeit knapp werden.
Die Drossel kann beim Einschalten nur 20 cm entfernt sein und auch relativ schnell herangeführt werden, weil ihr Feld in unmittelbarer Nähe am stärksten ist und deswegen evtl. aufmagnetisierte Bandführungen etc. ohnehin bis in die Sättigung treibt (was schließlich Sinn der Drossel ist). Es braucht auch keine kreisförmigen Bewegungen, vor allem braucht es eine ruhige Hand und ein gemächliches, gleichmäßiges Tempo beim Entmagnetisiervorgang selber und beim Entfernen der Drossel.
Beim Ausschalten ist 1 m Sicherheitsabstand angemessen.
Noch geringer wird das einwirkende Störfeld, wenn die Spulenachse der Drossel beim Ausschalten quer zur entmagnetisierten Region steht (also nicht darauf zeigt).

Zur Balance-Einstellung bei Wiedergabe:
Noch genauer kann es werden, wenn der Monitor-Spurwahlschalter auf Spur I, Spur II oder Mono steht.
Dadurch wird sogar ein eventueller geringer Verstärkungsunterschied beider Kanäle des Input Amp unwirksam.

Allgemeiner Hinweis:
Pegel werden in der Einheit dB angegeben (z.B. Spannungspegel).
Ist die Einheit V oder mV, heißt es "Spannung".
Beispiele:
An den Induktivitäten “BIAS TRAP” am jeweiligen Wiedergabeverstärker wird das Spannungsminimum eingestellt, das < 100 mV betragen soll.
... es muss an den Ausgängen eine Spannung von 155 mV zu messen sein.

etc.

Noch zwei Kleinigkeiten:

Alle Messungen sind bei -20 dB unter Bezugspegel zu machen
Strenggenommen ist das doppelt gemoppelt. Hier würde ich es mit "20 dB unter Bezugspegel" bewenden lassen.

Die VU-Meter werden auf einen Bezugspegel von 257 nWb/m bei 0 VU bzw. 514 nWb/m bei +6 dB VU eingestellt (Vorlauf 6 dB).
Hier würde "+6 dB" genügen.

Das wär's von mir aus fürs erste schon gewesen.
Ansonsten klar und nachvollziehbar erläutert.

Grüße, Peter

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Dienstag, 20. Februar 2018, 08:51

@ Wayne, Danke! :thumbup:

Vielleicht könnte man den VU Vorlauf ein wenig besser erklären.
Gruß Ulf

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43

Dienstag, 20. Februar 2018, 09:20

Vielleicht könnte man den VU Vorlauf ein wenig besser erklären.

Einige Seiten, die sich als Grundlage für eigene Erklärungen gut eignen:

www.sengpielaudio.com/VU-MeterEinmessen.pdf
https://de.wikipedia.org/wiki/Vu-Meter
https://en.wikipedia.org/wiki/VU_meter
http://www.theimann.com/Analog/Misc_Tech…uern/index.html

Grüße, Peter

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Dienstag, 20. Februar 2018, 13:36

Hallo Peter!

Danke für Deine Anregungen. Ich habe das Dokument mal ein wenig überarbeitet.
Grüße

Wayne

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Dienstag, 20. Februar 2018, 15:24

Danke für Deine Anregungen. Ich habe das Dokument mal ein wenig überarbeitet.

So gefällt's mir :thumbup:
Dass ich irgendwas übersehen haben könnte, halte ich aber nie für ausgeschlossen :whistling:

Grüße, Peter