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  • "kaimex" started this thread

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31

Saturday, January 4th 2020, 10:10am

Wenn ich mich recht entsinne, bringt die Lösung mit dem Emitterfolger bei der Nennausgangsspannung laut Service-Manual allenfalls einen Abstand der Verzerrungsprodukte von 45 dB (40...50). Insofern wäre mal interessant zu erfahren, wie groß bei dieser Messung der Ausgangspegel tatsächlich war und wo der Sättigungspegel seitens des Bandes liegt. Rein quadratische Verzerrungen sind dem Pegel proportional, demzufolge vergrößert sich der Abstand bei einem Pegel von -20 dB auf -65 dB. Rein kubische Verzerrungen sind dem Quadrat des Pegels proportional.
Bei der Zweiton-Messung sollen beide Signale gleichen Pegel (-6 dB) haben. Bei Systemen mit nicht flachem Frequenzgang sieht man dann am Ausgang (wie hier) was anderes und kann sich fragen, was sinnvoller ist: Gleichheit am Eingang oder am Ausgang. Der Praktiker macht beides, wertet die Messungen aus und bekommt dadurch eine Idee, wie verläßlich die Zahlenwerte sind.

MfG Kai
Nachtrag "angesichts" des Parallel-Threads über die DNL-Schaltung:
Die in der letzten Messung erfaßte Verzerrung kann auch von der DNL-Schaltung stammen, wenn diese im Signal-Pfad und aktiv war.

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32

Sunday, January 5th 2020, 12:57am

Nachtrag "angesichts" des Parallel-Threads über die DNL-Schaltung:
Die in der letzten Messung erfaßte Verzerrung kann auch von der DNL-Schaltung stammen, wenn diese im Signal-Pfad und aktiv war.


Die DNL-Schaltung war ausgeschaltet.

Gruß Jan