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  • »Peter Ruhrberg« ist der Autor dieses Themas

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Dienstag, 18. August 2015, 12:28

Telefunken M5A - eine Wiederbelebung

Hallo Telefunken-Fans und andere Interessierte ...

Heute möchte ich euch über die Aufarbeitung einer M5A (Monoversion mit Röhren) berichten, welche ich vorigen Sonntag wieder in die Hände ihres glücklichen Besitzers entlassen habe.

Nach der ursprünglichen Fehlerbeschreibung zu schließen war der Wickelmotor aus unbekannten Gründen erheblich geschwächt. Jedenfalls drehte sich die Aufwickelspule nach einigen Sekunden der Wiedergabe nicht mehr. Das Rückspulen ging ebenfalls nicht. Auch die Bremsen schienen nicht mehr recht zu funktionieren, soweit man das zu dem Zeitpunkt feststellen konnte.

Bei der ersten Untersuchung wurde schnell klar, dass der Wickelmotor vollkommen gesund war, jedoch die beiden Kupplungen auf der Ab- und Aufwickelseite nicht griffen.

Charakteristisch für den Aufbau dieser Kupplungen sind drei untereinander bewegliche Scheibenanordnungen. Die obere Messingscheibe wird ständig vom WM angetrieben, die mittlere Edelstahlscheibe wird durch eine filzbelegte Blattfeder leicht abgebremst sorgt dafür, dass nur in der jeweiligen Wickelrichtung (d.h. auf der Abwickelseite rechtsherum, auf der Aufwickelseite linksherum) sich eine Feder um einen Hartgewebezylinder zusammenzieht und dabei festen Kontakt herstellt zwischen der oberen Scheibe und einer ganz unten liegenden Aluscheibe, um die das Bremsband liegt und die außerdem fest mit der Achse des Mitnehmertellers für die Bandspule verbunden ist.

Das klingt ziemlich kompliziert, ist leider auch mit Fotos kaum anschaulicher zu machen, funktioniert aber im Grunde wie der Freilauf beim Fahrrad, nur eben technisch anders umgesetzt. Hat man die Anordnung einmal demontiert und begriffen, wie ihre Teile zusammenarbeiten, vergisst man die Konstruktion nicht mehr so leicht. Hier zwei Ansichten der Kupplung plus Bremsband und Blattfeder, erst teilweise, dann ganz zerlegt:






Die Kupplung auf der Abwickelseite konnte ich noch beim Besitzer der Maschine demontieren, fand aber dort nicht heraus, wieso ausgerechnet die beiden Teile, die den eigentlichen Kupplungsmechanismus bewirken, sich partout nicht gegeneinander verdrehen ließen.

Als die Maschine schließlich in meiner Werkstatt stand, zeigte sich schnell die tatsächliche Ursache für die Wickelunlust. Die beiden von Hause aus gegeneinander beweglichen Scheiben (die goldfarbene Stufenscheibe und die zweite von rechts aus Alu) waren tatsächlich fest verleimt worden, und zwar mit Uhu („Im Falle eines Falles…“)!!! Hier hatte offenbar ein Fachmann von eignen Gnaden den Mechanismus verbessern wollen, ohne ihn auch nur im Ansatz verstanden zu haben, und dadurch endgültig lahmgelegt :cursing:

Vielleicht war es ja dasselbe Genie, welches auch einen abgenutzten Blattfederfilz mit Uhu neu befestigt hatte, wodurch der Filz völlig unbrauchbar wurde (der Klebstoff wandert durch den Filz, der dann nicht mehr genügend auf der Bremsscheibe reiben kann – Feierabend).

Die Aufwickelseite wieder zum Leben zu erwecken war eine leichte Übung: Hier war eigentlich nur die Blattfederbremse zu lose eingestellt, weswegen die innenliegende Umschlingungsfeder nicht genügend "Würgegriff" entwickeln konnte. Federbremse justiert – lief!

Auf der Abwickelseite konnte ich zunächst die beiden verklebten Scheiben vorsichtig mit Hammer & Durchschläger voneinander trennen. Dann gründlich reinigen, zusammenbauen, Rundlauf zentrieren, den abgenutzten Filz durch neuen ersetzen …. nach etlichem Herumprobieren und Neujustieren lief auch diese Seite wieder einwandfrei.

So sah es während dieser Phase auf dem Arbeitstisch aus:








Unterdessen hatte der Besitzer bereits von sich aus zwei neue Bremsbänder bestellt, die auch nötig wurden, wie sich jetzt herausstellen sollte: Auf der Abwickelseite war aufgrund der vielen Knicke im Bremsband der Wechsel unbedingt angezeigt. Obwohl der Bandzug bei Wiedergabe bzw. Umspulen korrekt eingestellt war, gab es bei der Stopbremsung aus Umspulen sofort Bandschlaufen. Diese entstehen dadurch, dass das Bremsband sich beim Bremsen zunächst nach Art eines Akkordeons „entknittert“, das heißt es längt sich zunächst, bremst aber währenddessen nicht. (Man könnte auch sagen der Regelbereich ist zu klein, weil die Steilheit der Bremskennlinie zu gering ist.) Auf der rechten Seite war der Effekt zwar auch merklich, aber noch vertretbar, doch die Komplettlösung mit zwei Bremsbändern war auch mir sympathischer.

Noch während ich auf die Bänder wartete, zeigte sich ein anderer Fehler, der bis dahin unbemerkt bleiben musste: Die Aufnahmeaussteuerung war viel zu gering, es verzerrte aber wie bei Bandübersteuerung! Mein erster Verdacht auf einen zugesetzten AK-Spalt bestätigte sich nicht. Der zweite Verdacht fiel auf eine evtl. defekte Röhre. Zum Glück hatte der Besitzer einen kleinen Vorrat an Ersatzröhren angelegt, insbesondere die seltene und teure EF 804 S, doch wie sich später zum Glück herausstellte, lag es daran nicht.

Ein weiterer Fehler ergab sich bei der Reinigung des Andruckrollenmechanismus und der provisorischen Einstellung der (viel zu gering eingestellten) Andruckkraft: Plötzlich brach die kleine, kräftige Feder, die den GA-Magneten mit dem Gestänge verbindet:




Vermutlich war hier simple Materialermüdung am Werk gewesen, da die Feder vorher lange nicht mehr wie vorgesehen beansprucht worden war. Die Andruckkraft war so lachhaft gering, dass die Feder sich gar nicht längen brauchte und daher das Band am Wickelanfang und -ende durchrutschte (Schlupf). Endlich wurde sie wieder regulär belastet – da brach die Schwachstelle.

Auch für diese Feder gab es erfreulich schnell passenden Ersatz, der zusammen mit den neuen Bremsbändern, Ersatzröhren und anderen Bauteilen bei mir eintraf.

Als erstes mussten die Bremsbänder eingebaut werden. Da sie „linealgerade“ geliefert werden, muss man sie zunächst langsam vorformen, weil sie beim direkten Herumlegen um die Bremsscheibe unweigerlich knicken, was für diese Bremsbandkonstruktion (Filz auf Bronze genäht) den sicheren Tod bedeutet.

So geht's: Das Bremsband wird nacheinander um Zylinder mit abnehmenden Durchmessern gewunden, dabei unter mittlerer Spannung gehalten und dann für eine Zeit dort fixiert.
Die Praxis:








Danach wirkten beide Bänder schon recht manierlich:




Hier zum Vergleich das neue Bremsband auf der Aufwickelseite montiert (links), und das alte Bremsband der Abwickelseite, zusammen mit den übrigen Einzelteilen:




Hier ein verknicktes und gestauchtes Bremsband neben einem im Lieferzustand:




Für Einbau und Justage der Bremsen war es zweckmäßig, ein Tuch über den Verstärkerrahmen zu legen, in dem alles sicher landen (und wiedergefunden werden!) konnte, was überraschend herunterfiel. Bei den zum Teil ameisenhaft winzigen Federn fast das wichtigste Utensil:




Die eingebaute Aufwickelkupplung ohne Bremsband …




… und mit:




Beide Wickelseiten:



Die Details der Justage von Bremsen und Andruckrolle erspare ich euch an dieser Stelle, denn im Unterschied zu den anderen hier erwähnten Arbeitsschritten sind diese im SM beschrieben.

Danach waren alle Laufwerksfunktionen wiederhergestellt – bis auf einen kleinen Schönheitsfehler, den Aufwickelbandzug bei Wiedergabe. Ursache waren sowohl eine zu stramm eingestellte Blattfederbremse als auch jahrzehntealter Schmodder auf der ursprünglich babypopoglatten, schwer zugänglichen Edelstahlscheibe, die durch die Blattfeder abgebremst wird.

Falls Bremsbänder falsch behandelt oder montiert wurden, lässt sich das an langsamen, allmählichen Bandzugschwankungen im Rhythmus des jeweiligen Wickeltellers nachweisen, ebenso exzentrisch laufende Bremsscheiben u.ä. Ungleichmäßige Lagerreibung macht sich ebenfalls charakteristisch bemerkbar.

Hier aber war bei Wiedergabe ein plötzliches, kurzzeitiges Absinken des Bandzugs rechts der Tonwelle im Rhythmus des rechten Wickeltellers zu erkennen, was einen Fehler an Wickelmotor, Lagern oder Bremsbändern ausschloss. Als Ursache verblieb eigentlich nur, dass das wirksame Drehmoment des Wickelmotors von der Blattfederbremse sowohl zu stark als auch ungleichmäßig verringert wurde.

Nach Reinigung und Neueinstellung lagen sämtliche Bandzüge endlich innerhalb der Werkstoleranzen, die Schwankungen waren völlig verschwunden. Auch das Umspulen lief wieder mit einer Geschwindigkeit, die ich von einer M5 erwarten würde.

Übrigens ist es bei Bremsbändern dieses Typs nicht ratsam, den Bandzug sofort nach Einbau endgültig zu justieren. Zu sehr ändern sich schon nach kurzer Zeit durch das Anpassen und „Einschleifen“ der Filzbeläge auf die Aluminiumscheiben die Bandzugwerte für Wiedergabe, Vor- und Rückspulen sowie Stop aus Umspulen. Laut SM sollen deswegen die Bremsen unter erhöhtem Bremszug wenigstens 4 Std im Vorlauf und 4 Std im Rücklauf beansprucht und danach erneut eingestellt werden. Da meine Arbeiten noch länger andauern würden, wurde dies im Laufe der Zeit gleich mit erledigt.

Als nächstes hielt ich einen Tonmotorabgleich für angebracht, nicht nur weil seine ursprünglichen Kondensatoren vor meiner Auftragsarbeit irrtümlich ausgewechselt worden waren, sondern auch weil bei der regelmäßig bewegten (Vor)vergangenheit einer solchen Maschine man eigentlich mit fast allem rechnen muss.

Dazu möchte ich anmerken, dass diese Maschine (Nr. 1400) insofern etwas Besonderes ist, weil hier einem M5A Mono-Röhrenverstärker in mehreren Umbauten unter anderem eine neuere Laufwerksplatte (# 3673 vom Nov 1965) mit vielen Merkmalen einer M5B spendiert wurde, und damit auch den 6/12poligen Papst-Synchronmotor mit zwei Geschwindigkeiten (statt zuvor drei). Diese Konstruktion erspart auch das störanfällige Reibradgetriebe und die schwergängige manuelle Entzerrungsumschaltung der Vorgängergenerationen. Auch der Kupplungsaufbau für den Wickelmotor ist eleganter gelöst und vor allem dauerhafter als die vormalige, korkbelegte und damit schnell alternde Scheibe.

Andererseits muss man sich für die Aufarbeitung nützliche und wichtige Informationen aus Unterlagen verschiedener M5-Epochen zusammensuchen, die nicht zwangsläufig denselben Entwicklungsstand widerspiegeln wie der reale Aufbau vor einem … 8|

Nun also der Tonmotorabgleich. Hier zunächst die Beschaltung bei diesem Maschinenexemplar:




An den Punkten 1 & 2 steht Netzspannung an (rote Quadrate in Bildmitte). Der Strom von 2 nach 1 ist hauptsächlich auf zwei Pfaden unterwegs:
1) als Hauptphase direkt durch die rechte Motorwicklung,
2) als Hilfsphase über die obere Wicklung, den an zwei Abgriffen einstellbaren Drahtwiderstand R 372 (220 Ohm, grün markiert) und den Kondensator C 308 (2,7 μF, gelb markiert).

Die rot markierten Zusatzkondensatoren dienen dem Abgleich bei 38 cm/s; bei 19 cm/s werden die blau markierten hinzugeschaltet. Deswegen muss der Abgleich bei 38 durchgeführt sein, bevor der für 19 begonnen werden kann.

Zwei Abgleichbedingungen sind dabei zu erfüllen:

1) Gesamtstrom etwa 250 mA. Dieser wird für beide Geschwindigkeiten getrennt an den Abgreifschellen von R 372 eingestellt.

2) Gleiche Stromstärken im Haupt- und Hilfsphasenzweig (ebenfalls 250 mA). Diese können an den Schaltpunkten, die ich mit roten Pfeilen markiert habe, gemessen werden, der Vollständigkeit halber auch der Gesamtstrom durch den Motor.
Dazu müssen die entsprechenden Verbindungen aufgetrennt und drei Strommesser eingeschleift werden.
Dieser Abgleich wird durch das Einlöten kleinerer Parallelkapazitäten (0,5, 0,25 und 0,1 μF) bewerkstelligt.
Die Abweichung soll max. 5 mA betragen, also 2 % vom Gesamtstrom.

So sah die aufgebaute Messschaltung aus. Die drei zusätzlichen zweiadrigen Leitungen hatte ich vorübergehend an die Anschlüsse des Geschwindigkeitsumschalters gelötet. Die Lüsterklemme links oben dient als „Adapter“ zwischen den freien Leitungsenden und den Messleitungssteckern der Digitalmultimeter. (Mein geliebtes Multavi 5 mit seinen Schraubklemmen brauchte keinen Adapter…)




Apropos: Um in der M5 bequem löten zu können, habe ich die Laufwerksplatte ganz zurückgeklappt. Leider kann die Strebe, welche das Laufwerk ähnlich wie eine Kühlerhaube abstützt, dann nicht mehr einrasten und bei der kleinsten Ungeschicklichkeit kracht die gut dreißig Kilo schwere Laufwerksplatte ungebremst zurück auf ihre Stützen.

In den letzten Tagen wäre mir das mehrmals beinahe passiert, zum Glück konnte ich sie jedes Mal noch rechtzeitig auffangen, was mir allerdings einige Schürfwunden an Händen und Schultern eingebracht hat.

Erst danach ist mir eingefallen, die Platte durch Haken und Spannband zu sichern. Seitdem habe eine Sorge weniger:




Eine Anmerkung dazu: Bevor der Tonmotor zur Messung eingeschaltet wird, muss erstens die Laufwerksplatte wieder auf der Stütze gesichert sein, weil seine Lager einen „Überkopfbetrieb“ nicht besonders schätzen, zweitens müssen die Digitalmultimeter eingeschaltet und auf den Messbereich eingestellt sein, weil sonst durch sie kein Strom fließt und der Motor nicht anlaufen kann. (Ist nur der Hilfsphasenzweig stromlos, können die Motorwicklungen ernsthaft beschädigt werden!)


Jetzt zu den Messungen.
Zunächst vor dem Abgleich die Werte bei 38 cm/s.
Links der Gesamtstrom, in der Mitte die Haupt-, rechts die Hilfsphase:




Wie man erkennt, ist die Hilfsphase zu schwach. Das bedeutet, dass die Kapazität zu gering ist. Ursache dafür war der kürzlich eingebaute neue Motorkondensator, der nicht nur kleiner war als der ursprüngliche (2,5 statt 2,7 μF), sondern selbst diesen Wert nur mit Ach und Krach erreichte (2,3 μF). Deswegen hatten auch sämtliche zugeschalteten Parallelkondensatoren gemeinsam nicht gereicht, um Stromgleichheit zu bewirken.

Zum Glück war der ursprüngliche MP-Kondensator noch vorhanden, er maß real 3 μF. Also habe ich ihn schnurstracks wieder eingelötet und erhielt mit schrittweise zugeschalteten Abgleichkondensatoren schließlich diese Werte für 38 (oben) und für 19 (unten):






Fazit: Sieht ganz danach aus, als ob "der Papst" sich jetzt wohlfühlt … :thumbup:

Als nächstes kam der schon angesprochene Fehler im Aufnahmeverstärker dran (zu geringe Bandaussteuerung bei gleichzeitigen Verzerrungen). Den konnte ich erst jetzt angehen, nicht nur weil dafür das Laufwerk funktionieren musste, sondern auch weil die Maschine dafür auf der Vorderseite aufgestellt wird (die Verstärkerverdrahtung ist nur von unten zugänglich) und für die nun folgenden Elektronik-Arbeiten ein komplett anderer Arbeitstisch-Aufbau benötigt wurde.

Maschine aufgeklappt, Draufsicht auf Verstärkeroberseite, Netzteil und Laufwerkunterseite:




Unterseite der Verstärker mit der Verdrahtung: unten (quer liegend) der WV, rechts, durch Abschirmbleche getrennt, der AV. Natürlich alles handverlötet, außer den gedruckten Schaltungen.
Die Bodenabdeckung lässt sich übrigens ohne Werkzeug abnehmen (Prinzip Keksdose):




Die Ursache für den Fehler war schnell gefunden: ein auf der Verdrahtungsseite liegendes Relais war schlicht aus seiner Fassung gefallen, weil sein Befestigungsbügel fehlte. Nach einigem Suchen fand ich in meinen Kramskisten leider keinen Ersatzbügel, statt dessen einen sehr zierlichen Kabelbinder, der zwar zu kurz war, sich aber mit einem zweiten verlängern ließ („Peters polnische Improvisationen“ dachte ich, nicht zum ersten Mal …):




Danach funktionierte der AV wieder tadellos, doch kurz darauf bekam der WV einen Koller: Die Endstufe fing heftig an zu pumpen, was sich immer mehr aufschaukelte und sich in einem rhythmischen Kratzen und Krachen äußerte, so stark, dass das Signal nur noch schwach und extrem verzerrt zu hören war. „So kurz vorm Ziel …“ dachte ich – aber was erwartet man auch von einer Bandmaschine, die nach so langer Zeit zum ersten Mal wieder im Dauerbetrieb läuft? Natürlich offenbart sie erst nach und nach ihre liebenswerten Macken und Blessuren – so eine Bandmaschine ist schließlich auch nur ein Mensch …

Zunächst habe ich mir daraufhin nochmal alle WV Röhren genauer angeschaut, auch die Endstufenröhre ECC 85, die einzige Röhre, die ich bisher noch nicht gezogen hatte, weil es mir nicht nötig erschienen war. Und siehe da: Drin steckte in Wahrheit eine russische Röhre von 1982, Typ 6N1P (für diesen Zweck nur sehr eingeschränkt mit ECC85 kompatibel). Zum Glück befand sich im mir zugesandten Röhrenkonvolut noch eine ECC 85. Eingesteckt – alles wieder störungsfrei. Was mich allerdings noch irritierte waren relativ hohe Abweichungen einiger gemessenen Anodenspannungen von den im SP eingetragenen, außerdem war der WV bei 19 deutlich weniger übersteuerungsfest als bei 38.

Leider haben alle Schaltpläne, die ich auftreiben konnte, mit der Wirklichkeit dieser Maschine größtenteils wenig gemein, besonders was die beiden – wohl nachträglich verbauten – gedruckten Schaltungen (mit dem schönen Namen "EZU" = Entzerrungsumschaltung) einschließlich ihrer Relais anging. Doch wollte ich vor der abschließenden Einmessung auf jeden Fall klären, was es mit den eigentümlichen Spannungsabweichungen auf sich hatte (80 statt 100 V, 180 statt 230 V etc.), damit die Maschine – nach menschlichem Ermessen – auch für längere Zeit stabil und zufriedenstellend läuft und nicht schon kurze Zeit nach der Rücksiedlung sich wieder eine Macke zur anderen dazugesellt, bis schließlich die ganze Maschine erneut in den Seilen hängt …

Also schaute ich mir den WV nochmals genauer an. Nach Prüfung aller Widerstandwerte (die mit dem SP auffallend genau übereinstimmten) fiel mein verstärkter Verdacht zunächst auf einen Abblockkondensator beim Schalter für die Bandgeschwindigkeit und EQ in der Stellung 19 cm/s, der tatsächlich „nicht mehr ganz dicht“ war und durch seinen Leckstrom die Anodenspannung der zugehörigen Röhre einbrechen ließ.

Praktischerweise fand ich einen Ersatz durch einen Kondensator, der an dieser Stelle für die dritte Geschwindigkeit (76 cm/s, im SP als 9,5 bezeichnet) vorgesehen war, hier aber wohl nie wieder gebraucht wird. Bei der Gelegenheit ersetzte ich gleich noch zwei weitere, die sich als Wackelkandidaten herausstellten:




Danach stimmten auch wieder alle Speisespannungen mit dem Schaltplan überein und das vorzeitige Verzerren bei 19 war beseitigt.

Hier eine Messung im Anodenzweig der Endröhre vor der Siebdrossel, um zu zeigen, mit welchem Gefahrenpotential man es zu tun hat. Zu sehen sind auch kleine handgemalte Pfeile an den getauschten und kleine Kreuze an den ersetzten Kondensatoren:




Die höchste im Gerät gemessene Spannung liegt übrigens bei 370 V :!:
Andere Kondensatoren aus der Hochvolt-Abteilung des Netzteils zu ersetzen hielt ich für unnötig, da fünfzehn Minuten nach Ausschalten der Maschine die Anodenspannungen immer noch bei der Hälfte ihres Sollwerts lagen. Über schlechte Isolationswerte der Siebelkos kann ich jedenfalls nicht klagen ... :D

Nun endlich kam die Einmessung dran. Hier wollte ich mich auch um Parameter kümmern, die sonst gerne „geschlabbert“ werden. Wer kann wissen, woran man nach so langer Zeit bei der Maschine ist?

Besonders die Lösch-VM-Frequenz (Sollwert 80 +/-1 kHz) und die entsprechenden Sperrkreise im AV und WV hatten es mir angetan. Hier die Methode und der Messwert nach Einstellung:




Das Frequenzmessgerät ist hier über einen Mini Kondensator (5,6 pF) direkt mit dem Rotor des Trimmers für die VM verbunden. Durch ein gleichzeitig eingespeistes Audio-Prüfsignal von ca. 20 kHz habe ich einen Schwebungston erzeugt und aufgezeichnet, dessen Höhe sich beim Zuschalten des Messgerätes praktisch nicht änderte. Dadurch war sichergestellt, dass durch die Messung nicht etwa die Löschfrequenz davonlief. (Oder wie Dr. Stratmann aus Bottrop sagen würde: „Dat merkt den Körper gaanich …“)

Danach kam der Leitkreis im AV dran (mitunter auch „Saugkreis“ genannt). Hier vor dem Abgleich …




… und danach. Ein hübsches Minimum ist das geworden (Sollwert ≤ 50 mV) …:




Der zugehörige Messpunkt war wieder einmal nur von der Bodenseite aus zugänglich:




Während der übrigen Einmessung zeigte sich, dass einige – z.T. nachträglich eingebaute – Kondensatoren für die Entzerrung ungeeignete Werte hatten, mit ihnen waren z.B. bei 38 die Tiefen im WV zu schwach (-3 dB unterhalb 250 Hz).

Beim Aufnahmeverstärker wiederum zeigten sich stark überbetonte Höhen (+6 dB ab 8 kHz), obwohl die Einstellpotis dafür auf Linksanschlag standen, Auch hier fand ich nachträglich eingelötete andere Kapazitätswerte. Während der Suche nach geeigneteren habe ich mich gefragt, wieso ich eigentlich auf die Idee komme, ich hätte nicht genügend Ersatzteile? Vielleicht weil die richtigen Werte grundsätzlich nicht verfügbar sind?




Zwischendurch (eine dieser unliebsamen Zwischendurch-Überraschungen) versagte das Laufwerk bei Aufnahme/Wiedergabe seinen Dienst komplett, nur das Umspulen funktionierte noch. Hier nun war endgültig Pfadfindergeist angesagt, weil Schaltpläne und tatsächlicher Aufbau aus verschiedenen Universen zu stammen schienen.

Es stellte sich schließlich heraus, dass an einem Relais, das auf Tastendruck alle nötigen Aufnahme-/Wiedergabevorgänge koordiniert startet, die ohnehin ziemlich stümperhaft verlötete Funkenlöschdiode (OA 150 = Uralt-Germanium) einen satten Schlurzkuss hatte.




Ersatz durch den Universaltyp 1N 4148 war die simple Lösung, aber bis man erst mal auf die Ursache gekommen ist ...




Bei der nachfolgenden Einmessung stellte sich heraus, dass die Relais, die für die Entzerrungsumschaltung zuständig sind, keine zuverlässige Kontaktgabe zeigen. Zu bemerken war dies an ständigen zufälligen Veränderungen in Pegel und Frequenzgang von 3 dB oder mehr, sowohl im Aufnahme- wie im Wiedergabeverstärker.

Mein Verdacht konzentrierte sich zwar zunächst auf die Relais-Schaltkontakte, ebenso wäre es aber auch möglich, dass etwas mit der Kontaktgabe zwischen Relais und Fassung nicht stimmte.

Da drei der vier verbauten Relais hermetisch dicht verschlossen sind, habe ich zunächst ihre Anschlusskontakte vorsichtig mit der Messingbürste bedremelt, bis sie wieder glänzten wie neu. Das brachte bereits eine merkliche Stabilisierung der Frequenzgänge, doch die zufälligen Abweichungen waren noch nicht völlig verschwunden.

Also nahm ich meine wirklich allerkleinste Feinsthiebfeile zu Hilfe, um damit den Federleisten der Sockel vorsichtig auf die Pelle zu rücken:



Diese Putz- und Feilaktion beseitigte die Probleme bei der Entzerrungsumschaltung schließlich vollkommen, wodurch auch die Anschaffung neuer Relais entbehrlich wurde. (Ich habe überhaupt nichts gegen neue Relais, doch was nützen sie, wenn sie dem Grundübel nicht abhelfen können?).

Nun änderten sich die Frequenzgänge bei Umschaltung 19/38 nicht mehr messbar, und nach einer erneuten Feinjustage der Entzerrung waren sie zu den Höhen hin sogar noch geradliniger geworden als zuvor.

Apropos Relais und Kontakte: In der M5A gibt es auch zwei Hochstromrelais. Eines davon hatte schon meine Bekanntschaft gemacht, als seine Schutzdiode konstant Durchgang hatte. Das andere versteckt sich beim Rangierschalter und besorgt u.a. den Wechsel von Anlauf- und Betriebsbandzug.

Bei beiden Relais, besonders beim letzteren, waren die meisten Kontakte verschmutzt, und vor allem verstellt. Hier sind auch einige Umschalter untergebracht, bei denen ein Mitnehmer einen Blattfederkontakt erst öffnen muss, bevor er auf demselben Weg den nächsten schließen darf. Ein bisschen Präzision ist hier also schon vonnöten. Außerdem muss ein gewisser Kontaktdruck bestehen, damit die elektrische Verbindung sicher gegeben ist.

Um diesen zu bestimmen, kann man entweder einen Kontaktdruckfühler verwenden oder den sog. "Mitgehweg" ermitteln (d.h. die Strecke, welche die Blattfeder nach Kontaktgabe mitgezogen wird). Bei Relais dieser Größe sollte er üblicherweise einen Millimeter betragen, doch bei mehreren Kontakten bewegten die Blattfedern sich gar nicht oder kaum.

Hier beide Relais mit ihren Blattfedern:





Nachdem ich die Blattfedern gereinigt und korrigiert hatte – wieder so eine Uhrmacherarbeit, wo Kraftanwendung, Fingerspitzengefühl und winzige, präzise Bewegungen kombiniert werden müssen, um Federn nicht rettungslos zu verbiegen oder gar abzubrechen –, stellte sich heraus, dass nun die Anlaufbandzüge viel zu niedrig waren, also nochmals eingestellt werden mussten.

Dabei fiel mir wieder ein, dass ich vor mehreren Tagen die drei Abgreifschellen am Drahtwiderstand hatte auf „Linksanschlag“ einstellen müssen, weil die Anlaufbandzüge sonst viel zu hoch gewesen wären. Nun war mir endlich klar, woran das gelegen hatte.

Bei meiner neuerlichen Einstellung landeten die Abgreifschellen schließlich etwa dort, wo ich sie als normal empfunden hätte. Damit verschwand das gelegentliche „Durchrutschen“ (Schlupf) des Bandes, welches bei kleinem Aufwickeldurchmesser etwa eine Sekunde lang nach AW-Start aufgetreten war.

Dies schließlich gab mir die Möglichkeit, einen weiteren kleinen Schritt in Richtung Perfektion zu gehen und einen Parallelwiderstand einzulöten (TFK hat eigens Lötfahnen dafür frei gelassen), der dazu beiträgt, dass der höhere Anlaufbandzug nicht mehr für eine Sekunde besteht, sondern nur noch für eine halbe. Dies half, die Hochlaufzeit nach AW-Start weiter zu verkürzen.

Hier sieht man das kleine Helferlein mit (gemessenen) 916 Ω (den ich später auf 2 kΩ erhöhte). Die angeschmorte Anschlussleitung an R 321 ist übrigens nicht mein Werk - diverse unterschiedlich talentierte Vorgänger haben in dieser Maschine ihre sichtbaren Spuren hinterlassen 8|



Nun konnte ich die Einmessung der Maschine endlich abschließen.
Dieser Frequenzgang kam heraus:




Zum Abschluss habe ich einige Betriebszustände kurz gefilmt, zu sehen hier (rechts im Bild die Aussteuerungsanzeige für Vor- und Hinterband).

Damit war für mich die Aufarbeitung abgeschlossen. Vor Abholung stellte ich auf dieser M5A noch ein kurzes Pegel-, Phasen- und Frequenzgangprüfband für 38 und 19 zusammen, mit dem ihre momentane Einstellung und Einmessung sich jederzeit messtechnisch prüfen und notfalls wiederherstellen lässt.

Bleibt nun zu wünschen, dass diese würdige Dame ihrem Besitzer noch viel und lange Vergnügen bereiten wird …

Grüße, Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von »Peter Ruhrberg« (19. August 2015, 12:06) aus folgendem Grund: Textkorrektur


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2

Dienstag, 18. August 2015, 13:41

super bericht

moin moin,

also das ist doch eine ganz tolle beschreibung und auch noch super bebildert.
ich habe zwar selber keine tfk, aber egal, was zu lernen gibt's immer.
ganz grosse klasse peter.

cu reginald
Das wahre Verbrechen verübt die volkstümliche Musik am Gehörgang der Menschheit.
( Benno Berghammer )

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3

Dienstag, 18. August 2015, 14:34

Hallo Peter ,

so wie ich den Besitzer kenne , wird er sich bestimmt freuen.

Gruss
Wolfgang
Revox A76 , A78 , B285 , B739 , B750 , B760 , B790 , C36 , C115 , C221 , D88 , E36 , G36 MKI , Lautsprecher Agora B , STUDER A 68 , A 81R , A 721 , 1 x A 730 , 1 x A 62 ( 9,5 / 19,0 cm/ sec ) , 1 x B 62 , ..... C37.... meine absolute Lieblingsmaschine ..... Telefunken 1 x M 5 A mono ...... 2 x M 5 B stereo ..... Grundig TK- 6 L .. TK - 42 ...2 mal TK 46...Telefunken Musikus 504 V ........ S.A.B.A. M.E.E.R.S.B.U.R.G --- S.T.E.R.E.O. - G .

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4

Dienstag, 18. August 2015, 15:04

so wie ich den Besitzer kenne , wird er sich bestimmt freuen.


Das würde mich allerdings auch freuen.

Grüße, Peter

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5

Mittwoch, 19. August 2015, 15:22

also das ist doch eine ganz tolle beschreibung und auch noch super bebildert. ich habe zwar selber keine tfk, aber egal, was zu lernen gibt's immer. ganz grosse klasse peter.


Herzlichen Dank!
Vielleicht können ja auch andere von diesen Werkstattimpressionen profitieren.

Grüße, Peter

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6

Mittwoch, 19. August 2015, 21:51

Hallo lieber Peter,

was für ein beeindruckender Bericht :!:

Ganz toll, hier an Deiner Akribie, Deinem Fachwissen und der Freunde an der umfangreichen Revision teilhaben zu dürfen.

Das sind die Berichte, welche ich mir hier zuhauf wünsche, auch wenn ich, nunja, solche bislang selbst nicht zustande brachte. :whistling:

Auch ich kann den Details mangels M5-Kenntnis nur bedingt folgen und deshalb wenig anknüpfen.

Das Ovalrelais 46 http://www.gvit.de/wp-content/uploads/URBERACH_Relaisfertigung.pdf weckt "Nicht-Herrenjahre-" Erinnerungen, ebenso wie die (blutige Finger) handgebundenen Kabelbäume.

Hier eine kleine Anleitung dazu, wenn mal jemand in die Verlegenheit kommt, neu abbinden zu müssen:
http://www.gvit.de/firmen/tn/menschen/aus-fortbildung-tn (erstes Bild) . Abbindegarnrollen ist mittlerweile jedoch rar.

Bei meinem Bruder steht ebenso ein Gussbatzen (Mono, weiß nicht ob a/b/c) seit ~15J. unbenutzt im Hobbykeler. Ob ich mich da nun "noch weniger" rantrauen würde? ;)

Schöne Grüße
Frank

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7

Mittwoch, 19. August 2015, 22:42

was für ein beeindruckender Bericht :!:

Vielen Dank!

Ganz toll, hier an Deiner Akribie, Deinem Fachwissen und der Freunde an der umfangreichen Revision teilhaben zu dürfen.

Gern geschehen! Im Grunde ist die Dokumentation ja mehr ein Nebenprodukt. Oft weiß man zu Anfang noch nicht recht, was dafür am Ende wichtig oder interessant sein wird. Alles zu dokumentieren würde andererseits ziemlich zeitraubend, und irgendwie müssen ja auch die Arbeiten vorankommen …

Ich kann also nur Ausschnitte der Arbeiten zeigen, die sich gut bebildern und beschreiben lassen. Komplett auslassen musste ich beispielsweise die Bremseneinstellung, obwohl gerade diese bei jeder M5 in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden sollte. Aber dafür gibt es ja schließlich ein SM …

Das Ovalrelais 46 weckt "Nicht-Herrenjahre-" Erinnerungen, ebenso wie die (blutige Finger) handgebundenen Kabelbäume.

Danke für den Link! Beim Drehwähler auf der TN-Seite musste ich wiederum an den Rangierschalter der M5c (und M15A) denken:



Bei meinem Bruder steht ebenso ein Gussbatzen (Mono, weiß nicht ob a/b/c) seit ~15J. unbenutzt im Hobbykeler. Ob ich mich da nun "noch weniger" rantrauen würde? ;)

Das fände ich schade. Zumal es ja zumeist Standschäden sind, die einem das Reparaturleben schwer machen …

Grüße, Peter

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8

Montag, 4. Januar 2016, 19:30

Hallo Peter, auch der Didaktiker ist offenbar an Dir nicht vorbei gegangen. Wenn ich an die "Zeitschichten" denke, sind es genau solche Texte und Videos, die für die Zukunft gebraucht werden. Aber auch daran (an der der Bewältigung der Zukunft) müsste man noch feilen.
Klangfilm-Telefunken-Bauer

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Registrierungsdatum: 9. Januar 2014

Wohnort: Nordhessen

Beruf: verschiedene, u.a. Redakteur, Sprecher und freier Tontechniker

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9

Freitag, 8. Januar 2016, 22:49

Hallo Frank,

Hessische Grüße!

Laufen Deine M15A Mehrspur inzwischen? :thumbup:

Rudolf