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31

Sunday, January 15th 2006, 7:07pm

Noch nie selbst besessen, aber schon oft genug auf Flohmärkten gesehen und schon der erste Eindruck sagte: "lieber nicht, ist eh' nichts tolles".
Aber, die geschmäcker sind verschieden. :)

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32

Sunday, January 15th 2006, 8:32pm

Quoted

EinarN postete
Existiert eigentlich die Perfecke Bandmaschine ?
Ich habe in 43 Jahre noch keine Gesehen. Ihr ?
Revox A77! :D
Gruß,
Michael/SH

Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu (Ö v. Horvath)

EinarN

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33

Sunday, January 15th 2006, 9:26pm

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34

Sunday, January 15th 2006, 9:36pm

Lieber Einar, du gibst dir doch selbst die Antwort: "Ich möchte das es die Akai ist und andere möchten" undsoweiter.
Und obendrein ist dies der Thread für die am wenigsten perfekte Bandmaschine.

Also: Es ist von der A77 abzuraten, denn sie hat keine Pausentaste. ;)

Ich würde ja gerne von der Sony TC-366 abraten, dazu habe ich die kleine aber zu gern. Wer mag Nachteile hinzufügen außer: Einmotorenlaufwerk, vergleichsweise schnell abnutzende Tonköpfe, Gummistöpsel zum Spulenfestklemmen. Pultgehäuse ist optisch gewöhnungsbedürftig.

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

EinarN

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35

Sunday, January 15th 2006, 9:42pm

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36

Sunday, January 15th 2006, 9:49pm

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EinarN postete
Entmagnetisierer midestens 48 Stunden Drauf lassen mus
Interessant, ich kenne viele Entmagnetisierungsdrosseln, auf denen ein Warnhinweis angebracht ist, man solle sie nach 5 Minuten spätestens ausschalten. Wie klappt das mit den 48 Stunden? Und wieso ausgerechnet 48 Stunden?

Gruß, Niko

EinarN

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37

Sunday, January 15th 2006, 10:03pm

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38

Sunday, January 15th 2006, 10:13pm

Hm, und diese selbsthergestellten weisen dann bessere Qualitäten als die gekauften auf? Merkwürdig.

Gruß, Niko

EinarN

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39

Sunday, January 15th 2006, 10:17pm

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40

Sunday, January 15th 2006, 10:20pm

Naja, aber durch ein Ignorieren der physikalischen Gesetze dürfte es wahrscheinlicher sein, ein Gerät zu zerstören bei dem Versuch, es zu warten. Russische Anleitungen hin oder her. In einer Planwirtschaft sind die Leute normalerweise darauf bedacht, ihr Eigentum zu pflegen, weil es nur schwer Nachschub gibt. Solch ein risikoreicher Versuch der Wartung erscheint mir daher recht unwahrscheinlich und auch unüblich.

Gruß, Niko

EinarN

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41

Sunday, January 15th 2006, 10:24pm

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42

Monday, January 16th 2006, 1:27am

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Agfa-Band postete
Hm, und diese selbsthergestellten weisen dann bessere Qualitäten als die gekauften auf? Merkwürdig.

Gruß, Niko
Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, selbst eine herzustellen.

Vom Prinzip her ist es aber nicht schwierig. Es ist lediglich eine Spule und ein Eisenkern. Bei gekauften Drosseln wird meist gespart, sie sind klein und leicht, eher für zarte Tonköpfe Kassettenrekorder geeignet.
Ich würde vermutlich einen Netztrafo zerlegen. Die Primärwicklung sollte eine ganz brauchbare Drosselspule sein. Als Kern würde ich eine dicke Schraube nehmen, so etwa 10 mm Durchmesser. Die Spitze kann man sich mit einer Schleifmaschine passend machen.
Das Ding dürfte aber ebenfalls sehr schnell heiß werden, genauso wie gekaufte Drosseln. Bitte diesen Beitrag nicht als narrensichere Nachbauanleitung verstehen, ist eine spontane Idee. :)

Andreas, DL2JAS
Was bedeutet DL2JAS? Amateurfunk, www.dl2jas.com

EinarN

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43

Monday, January 16th 2006, 7:55am

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44

Monday, January 16th 2006, 12:13pm

Quoted

EinarN postete
.....ein Entmagnetisierer midestens 48 Stunden Drauf lassen mus ...
Hm, kommt nicht die Entmagnetisierung durch ein abklingendes Magnetfeld zustande?

Demnach dürfte die Dauer der Einwirkung eines konstanten Magnetfeldes keinen Einfluß auf die Güte der Entmagnetisierung haben, wichtig ist wohl nur die Feldstärke und eben die Tatsache, das dieses Magnetfeld abnimmt. Mit einer Entmagnetisierungsdrossel erreicht man das durch entfernen der Drossel vom zu entmagnetisierenden Objekt, bei Bildröhren z. B. wird das durch einen PTC- Widerstand erreicht, der bei Stromdurchfluß hochohmig wird und dadurch das Magnetfeld abklingen läßt. Allenfalls durch Wiederholungen und damit mehrfache abklingende Magnetfelder läßt sich eine bessere Entmagnetisierung erreichen.

Merke: Wer Magnetfelder umpflügt, entsorgt auch Spannungsabfall als Sondermüll.
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.

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45

Monday, January 16th 2006, 5:07pm

Hallo Frank,

die meisten handelsüblichen Entmagnetisierungsdrosseln arbeiten mit Wechselspannung, somit ein wechselndes Magnetfeld.

Würde man nun einfach den Stecker ziehen, oder die Drossel schnell entfernen würde das an einem undefinierten Punkt der Wechselspanung geschehen und somit könnte man nicht sagen, ob und wie ein Metallteil gerade magnetisiert wurde. Nur im Falle des 0 Durchgangs hätte eine Entmagnetisierung stattgefunden.

Vielleicht sehe ich da ja auch was falsch.

Ein konstantes Magnetfeld entwickelt eine solche Drossel auf jeden Fall nicht. Deswegen vibriert sie auch beim annähern von Metall.

Band ab - Band läuft,

Rainer

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46

Monday, January 16th 2006, 5:57pm

´

Hi Rainer,

auch das Feld, bzw. seine Ausbreitung ist bei einer mit Wechselspannung betriebenen Drossel seiner Größe konstant, wenn man die Ausbreitung der Feldlinien betrachtet. Das sich die Polarität des Feldes ändert lassen wir mal außen vor, sonst landen wir in der hohen Physik und sind unversehens dabei, Hytereseschleifen zu zeichnen.

Dieses Feld ist an der Austrittsstelle am stärksten, am Außenrand am schwächsten.

Der Entmagnetisierungsvorgang beruht darauf, dass das magnetische Material erst bis in die Sättigung durchmagnetisiert wird, und sich dann durch das sich abbauende Magnetfeld entmagnetisiert. Dabei wird, je nach Stärke des magnetischen Wechselfeldes, eine mehr oder weniger intensive Ummagnetisierung erreicht. Die Feldstärke baut sich durch das Entfernen der Drossel ab. Irgendwann ist das Wechselfeld so schwach, dass keine Ummagnetisdierungen mehr stattfinden, das Material ist magnetisch neutral, entmagnetisiert.

Wie Du sagtest, der Nulldurchgang ist schlecht zu finden, zumindest bei den 50 Hz des Stromnetzes. Darum muß die Drossel ja auch langsam von den zu entmagnetisierenden Teilen entfernt werden, um eben den Nulldurchgang oft genug zu erwischen und die Feldstärke kontinuierlich gegen Null zu bringen.

Eben die Tatsache, dass die Drossel mit Wechselspannung gespeist wird und dabei ein pulsierendes Feld erzeugt, macht die Entmagnetisierung erst möglich, sonst könnte man ja mit einem Permanent- Stabmagneten an der Bandführung herumfummeln und diesen langsam vom Gerät entfernen.

Aus dem gleichen Grunde ist auch eine Bandlöschung (oder Etmagnetisierung) mit einem magnetischen Gleichfeld eines Permanentmagneten) unvorteilhaft, da das Band (oder ein Tonkopf) in der Sättigung verbleibt und entsprechend rauscht, aber das ist eine andere Baustelle.

Jetzt kommt sicher das Argument, dass es auch batteriebetriebene Drosseln gebe, und die Wackelsaft- Batterie ja noch nicht erfunden sei. Die Wirkungsweise einer solchen Drossel ist mir nicht bekannt, ich vermute aber, das durch eine geeignete Schaltung ein Wechselfeld erzeugt wird.

Aber wir entfernen uns weit vom Thema, ob es sich lohnt dafür einen eignen Faden zu spinnen?
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.

Hans

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47

Friday, July 28th 2006, 12:19am

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dl2jas postete
ch bin noch nie auf die Idee gekommen, selbst eine herzustellen.

Vom Prinzip her ist es aber nicht schwierig. Es ist lediglich eine Spule und ein Eisenkern. Bei gekauften Drosseln wird meist gespart, sie sind klein und leicht, eher für zarte Tonköpfe Kassettenrekorder geeignet.
Ich würde vermutlich einen Netztrafo zerlegen. Die Primärwicklung sollte eine ganz brauchbare Drosselspule sein. Als Kern würde ich eine dicke Schraube nehmen, so etwa 10 mm Durchmesser. Die Spitze kann man sich mit einer Schleifmaschine passend machen.
Das Ding dürfte aber ebenfalls sehr schnell heiß werden, genauso wie gekaufte Drosseln. Bitte diesen Beitrag nicht als narrensichere Nachbauanleitung verstehen, ist eine spontane Idee. :)
Aber gar nicht weit von der Realität entfernt. In einem DDR-Buch habe ich eben folgendes gelesen:

Aus einem Tonausgangstransformator mit E/I-Kern für Röhrengeräte läßt sich eine wirksame Entmagnetisierungsdrossel (Bild 1.9) anfertigen, wenn man den I-Teil des Kerns entfernt. Die Primärspule wird mit 220 V gespeist, aus Sicherheitsgründen über einen Trenntransformator. Die gesaamte Entmagnetisierungsdrossel ist sehr gut zu isolieren. Da sie sich im Betrieb erwärmt, ist nur ein kurzzeitiges Einschalten ratsam. Sie wird mehrmals mit der „offenen“ Kernseite dicht über die zu entmagnetisierenden Teile geführt und davon in einem Abstand von etwa 2 m ausgeschaltet. Wird dieser Abstand nicht eingehalten, dann kann der Abschaltimpuls Knackspuren auf dem gelöschten Band hinterlassen.

Die Entmagnetisierungsdrossel eignet sich auch zum Löschen übersteuerter Tonbänder und Kassetten.

Zum gleichzeitigen Löschen aller Bandspuren auf einem kurzen Bandstück eignet sich ein Kissenentzerrungsmagnet von einem TV-Ablenksystem hervorragend. Er wird in der Nähe des Löschkopfes gegen das Tonband gedrückt, während es im Schnellauf daran vorbeiläuft. Diese Methode des Löschens ist sehr rationell bei der Kontrolle der Kombikopfhöhe.




Quelle: Karl-Heinz Finke, RFT-Technik: Fono- und Tonbandgeräte, VEB Verlag Technik, 9. Auflage, Berlin 1989, S. 14f
(evtl. Tippfehler sind von mir)


Zum Entmagnetisieren von Tonköpfen wird anschließend aber doch wieder eine fertig gekaufte Drossel empfohlen.

Gruß, Hans

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48

Friday, July 28th 2006, 1:13am

Nachtrag zu meiner spontanen Idee, damit es etwas sicherer wird.

Man nehme zwei Trafos. Man schalte beim ersten Trafo primärseitig eine größere Glühlampe in Serie als Strombegrenzung. Der zweite Trafo wird zerpflückt wie beschrieben. Nur wird der dann mit der Sekundärseite an den ersten Trafo angeklemmt.
So hat man einen Trenntrafo und gleichzeitig eine Strombegrenzung. Baut man das ordentlich auf, wird die Sache recht sicher. Die (aus einer Schraube gebastelte) Spitze sollte man mit Gewebeklebeband oder Isolierband bekleben, damit die Köpfe nicht ungewollte Dellen und Kratzer bekommen.

Andreas, DL2JAS
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49

Thursday, September 7th 2006, 4:13pm

Aha.

Ich habe übrigens letztens auf dem Dachboden meiner Eltern meine alte Märklin-Eisenbahn wiederentdeckt. Von den zwei dort verbauten Trafos geht nur noch einer.

So ein Ärger !!

Fragt mich bloss nicht, was ich mit diesem Posting sagen will, ich weiss es selbst nicht.

Es hat mit dem ursprünglichen Thema genauso viel zu tun, wie die ca. 20 vorherigen Postings.

Einziger Unterschied: Von den anderen Postings kann man noch was lernen, von diesem hier nicht ;-)

Egal, wie sang schon Roberto B. : EIN BISSCHEN SPASS MUSS SEIN....

Thomas
Manche Tonträger werden mit jedem Ton träger.