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  • »LoveASC« ist der Autor dieses Themas

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1

Dienstag, 24. April 2018, 16:21

Schrumpfende Tatsachenbedeutung

Hallo,

ich stelle bei mir fest, dass ich in jungen Jahren einfach viel faktengläubiger war als heute. Zwar schaue ich immer mal wieder auf Frequenzgang, Rauschabstand, Klirrfaktor etc., aber ein paar DB mehr oder weniger jucken mich nicht mehr so. Dazu kommt, dass bei Ohren in den zweiten Fünfzigern doch gewisse Leistungseinbußen feststellbar sind, z.B. höre ich > 13 kHz nicht mehr. Und wenn dann unsere vierzigjährigen Spielzeuge elektroakustisch in die Jahre kommen - was solls?

Gruß
Peter

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2

Dienstag, 24. April 2018, 20:26

Ja leider, diejenigen die sich das Edelhifi nun langsam leisten können, brauchens nicht mehr. Am besten hören übrigens junge Frauen die sich aber nicht die Bohne für HiFi interessieren.

VG Martin

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3

Dienstag, 24. April 2018, 21:10

Und Babys. Und Hunde und Katzen! Unsere Katze aber interessiert sich auch nicht die Bohne für Hifi. Wenngleich sie schon gelegentlich mal gemütlich eine Platte von Ben Webster oder (warum nur?) Hilde Knef mit mir hört.

Ich bin übrigens 64 und höre noch 11 kHz, wenn ich die Lautstärke deutlich erhöhe. Da ich einen Tinnitus mit 10,4 kHz habe, ist es für mich eine Tortur, Tonköpfe einzuwippen, wozu man bekanntlich auch ein 10 kHz-Signal benutzt... :evil:

Normalerweise sollte man meinen, da würde mir ein Kassettenrecorder der Mittelklasse genügen, aber ich glaube, das ist nicht so einfach mit der Physiologie des Hörens. Man kann auch bei herabgesetzter oberer Grenzfrequenz durchaus noch Hifi hören und auch unterscheiden, ob eine Aufnahme gut oder schlecht klingt! Der Einfluss des Höhenreglers allerdings ist doch hörbar geringer geworden als früher. Und er wird auch weiter aufgedreht!

LG Holgi

Beiträge: 113

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4

Dienstag, 24. April 2018, 22:22

... Willkommen im Club, ich dachte immer mit meinen 64 Jahren und 12 kHz Grenzfrequenz stehe ich allein da und es trifft nur viel ältere Menschen. Ich habe das auf ein paar Jahre als Schallplattenunterhalter (so hiessen die DJs in der DDR) geschoben, da man dort höherem Pegel ausgesetzt war.
Viele Grüße
Eckhard

Revox B77, A76, A77, A78; Braun TG1000; Philips N4416; Uher 4400 Report Stereo IC; www.engelstrasse.de

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5

Dienstag, 24. April 2018, 22:52

Da bin ich mit meinen erst 53 Lenzen noch schlechter dran: ich höre mittlerweile so schlecht, dass ich Bänder nur noch mono 4,75 aufnehme. Alles andere wäre Bandverschwendung und purer Luxus.

Und wenn meine Frau was will, höre ich praktisch gar nichts mehr. Muss an der Frequenz ihrer Stimme liegen.

Thomas
Manche Tonträger werden mit jedem Ton träger.

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6

Dienstag, 24. April 2018, 23:40

...Und wenn meine Frau was will, höre ich praktisch gar nichts mehr...


Was im Übrigen unter hominiden Magnetofon-Accumulatoren eine weitverbreitete Schutzbeschaltung ist. Man spricht hier in der Fachwelt vom "HoWi-SF", dem Housewife-surpression-filter, einem extrem steilflankigen Breitbandfilter, der sich über den gesamten Hörbereich des männlichen Ohres legen kann und somit sowohl tiefste Töne (zB Donnergrollen, wie es durch Schieflage des Haussegens verursacht wird), als auch den extrem übersteuerten dramatischen Koloratursopran (besonders hervorgerufen durch die Silbenfolgen "nicht schon wieder", "nicht noch mehr" oder "jetzt reicht's") wirkungsvoll ausblendet (> 65 dB). Selbst das Geräusch klingender Münze (welches ja bei Neuerwerb von Gerätschaften unweigerlich anfällt) kann so unterdrückt werden. Das senkt auch die Anschaffungshemmung (PPR: purchase restraint ratio - eine weitere gefürchtete Störgröße) um mehrere dB ab. Das Besondere daran ist, dass das trainierte männliche Ohr diese Filterschaltung quasi stufenlos steuern kann (sogen. interfering signal fading), sobald das Gehirn bestimme Signale registriert. Näheres dazu kann man nachlesen in Bob Hobkins-Grotenheimer's "Up yours" (erschienen 1985) sowie bei Dipl.-Ing. Robert Langmut "Durchzugschaltungen - Konstruktion und Anwendung" (erschienen 1992).

Gruß
P.
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)

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7

Mittwoch, 25. April 2018, 20:23

Bei mir kommt, zum Höhenverlust, auch noch ein Hörgerät links dazu. Stereo könnte ich mir eigentlich sparen ..... :cursing:
meine Spielzeuge: Philips N4520, Akai GX635D, ASC 6004 und 5004, Revox A77, Dual TG29, Uher Report4400 und RdL, Lenco L75, Braun PS500, Marantz PM7200, Saba 9241 T+A t160, Elac EL160 u.a.

8

Mittwoch, 25. April 2018, 21:53

Unsinn! Hol’ Dir noch eins für die andere Seite und schließ’ die Mühle direkt an!


Hardwaremäßige Grüße

TSD

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9

Donnerstag, 26. April 2018, 22:10

Ach Leute,

für alle Mitohrgeschädigten: https://www.youtube.com/watch?v=7mu5KgukGG4

Gutes Nächtle
Peter

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10

Sonntag, 29. April 2018, 13:59

Mein Gehör ist alterstypisch und steigt auch bei 12kHz Sinus aus. Dennoch höre ich einen deutlichen Unterschied zwischen einem Ortofon MC 30 Supreme und einem Lyra Delos, ebenso zwischen einer TypI-Cassette und einer TypII. Obwohl sich alle deren Unterschiede jenseits der 12kHz abspielen. Indirekt nehmen wir diese Frequenzen immer noch wahr, auch als zeitlichen Verlauf.
Gruß
André

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11

Dienstag, 1. Mai 2018, 21:47

Die Frequenzkurven der Geräte sind ja nicht linear. Wenn dort 15k angegeben sind, dann sinkt die Kurve ab sagen wir 12k schon ab. Wenn 18k angegeben sind, sinkt die Kurve eben erst bei 15k ab. UNd das hört man eben dann doch.
Die Werte sind natürlich nur beispielhaft.

12

Mittwoch, 2. Mai 2018, 01:17

aber auch nur wenn angaben bei sind wie " 0db/-3db "
Ich putze hier nur...