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1

Mittwoch, 18. April 2018, 15:21

Überlegungen zu Gier & Vernunft

Einen schönen Nachmittag in die Runde,
ich bin ja erst seit kurzem wieder dabei, aus meinem Halbhobby ein Ganzhobby zu machen, sprich: mich dem Sammelfieber zu ergeben. Ein Blick in die BUCHT ist wie ein Blick ins Paradies ;-))
Gott Lob bremst mich meine Frau, so dass ich über die Zeit betrachtet vermutlich nicht mehr als drei, vier Geräte meine Eigen nennen dürfte. Noch etwas anderes bremst mich - und zwar die folgende Überlegung:
An Kleinspuler und Großspuler im mittleren Level kommt man ja recht preisgünstig heran. Es ist auch sehr verlockend, sich die alten Röhrenschätzchen der sechziger Jahre anzuschauen. Aber - dickes ABER: die Bandgeräte, häufig dubiose Speicher- und Kellerfunde, kann man zwar preisgünstig steigern, doch die anstehenden (und immer anstehenden) Überholungen und Teil-/Totalrevisionen verschlingen (wenn man es nicht selbst macht) größere Summen, die weder in Relation zum Anschaffungs- noch zum möglichen Wiederverkaufspreis stehen.
Jüngstes Beispiel von mir: für 50 € TG 1004 gekauft, für 119 € instandsetzen lassen und für 130 € verkauft - also fast 40 € Minus gemacht. Meine Schlußfolgerung: Bandmaschinen machen Spaß, aber beim Verkauf (um Platz für Neues zu schaffen), legt man oft drauf.
Gruß
Peter
p.s. Ganz übel, wenn man versucht, sich von einer Maschine zu trennen, die hier in Deutschland Null Nimbus hat.

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2

Mittwoch, 18. April 2018, 20:37

Hallo Peter,

das ist wie mit Oldtimern:
Wenn man davon keine technische Ahnung hat, sollte man

a) revidiert kaufen
b) jemanden an der Hand haben, der relativ günstig für den Eigenbedarf (!) repariert.

Die Wahrscheinlichkeit, mit den TB Maschinen das große Geld zu machen, dürfte gering sein.

Klar, es kommt mal vor, dass man was verdient, wenn man den Markt etwas kennt.

Bei mir zB

1) Jemand hat ne B77 II mit Alukelchen, 5 Revox Metallspulen und 2 26er Philips Kunststoffspulen für 350€ verkauft.
Kelche hatte ich schon (—> 120€ bei ebäh), die beiden Philips Spulen hat jemand für 80€ (warum auch immer) gekauft.
Würde ich die Revox Bänder auch verkaufen, blieben rd 120€ für die B77 II übrig. Für die Durchsicht habe ich n ähnlichen Betrag bezahlt, sodass ich für rd 300 € ohne Revox Bänder Verkauf ne revidierte B77 II da hab.

2) Konvolute von Tonbändern aufkaufen und in kleineren Stückzahlen verkaufen. Auch kein Riesengewinn, aber finanziert das eigene Bandmaterial.

Thomas

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3

Mittwoch, 18. April 2018, 22:35

Hallo Allerseits,

wo steht geschrieben, dass man mit einem Hobby Geld verdienen kann bzw. dies bei "ollem HiFi" ein Automatismus ist, nur weil einem die Bucht soetwas in der Art suggeriert?
Ich denke, das sollte man anders sehen: wenn man für eine Bandmaschine inkl. Reparatur 169,- bezahlt hat, weil man immer schon mal so ein Gerät hat haben wollen, dann wird man sie auch eine zeitlang benutzt haben und hatte Freude daran. Ist diese Be-/Abnutzung und die Freude keine 39,- wert? Ein gutes Essen in einem Restaurant kostet genauso viel und ist überdies am nächsten Tag schon wieder ausgeschissen. Also... ...was soll's.
Natürlich soll es Zeitgenossen geben, die gewerblich mit mehr oder weniger grossem Erfolg altes HiFi verkaufen aber auch bei denen wird mal eine "0-Nummer" oder ein Minusgeschäft dabei sein. Und ob das Ganze auf Sicht gesehen einträglich ist, wissen allenfalls die Betreffenden selbst - von "aussen" ist das nicht sichtbar. Die grossen Margen lassen sich eben nur mit bestimmten Geräten erzielen, da muß man den Markt schon sehr gut kennen, um nicht auf den Schätzen sitzen zu bleiben. Und dann muss man eben völlig emotionslos diesen Geräten nachgehen und darf nicht zu teuer einkaufen. (Oft kaufen die Profis auch ganze Sammlungen von Privatleuten oder deren Nachlassverwaltern). Sobald man aber als Liebhaber sammelt und vermehrt Einzelstücke kauft, ist man "verloren". Dann kann man günstigsten Falls durch glücklichen Weiterverkauf einen Teil seines Hobbys finanzieren. Das wäre im Falle der TG1004 sicher auch gelungen, wenn man noch ein paar Wochen gewartet hätte, bis jemand daher gekommen wäre, der z.B. 180,- gezahlt hätte. Denn eines haben die "Professionellen" in der Regel: Geduld und vor allem Platz! Da steht keine Gattin dahinter, die sagt "Gerät x muss weg, bevor Gerät y gekauft werden darf." Das Verkaufen-Müssen drückt immer den Preis, eine erzwungene Lagerräumung beim Professionellen tut das schliesslich auch.
Also - nicht alles so verkniffen sehen. Hauptsache ist doch, man hat Freude an dem Geraffel. Ist jedenfalls meine Meinung zu dem Thema.

Bis neulich...
Time flies like an arrow. Fruit flies like a banana. (...soll Groucho Marx gesagt haben, aber so ganz sicher ist das nicht...)

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4

Mittwoch, 18. April 2018, 22:52

Sehe ich auch so wie mein Vorredner. Ein Hobby kostet eben Geld, sehe ich ja auch beim Motorradfahren. Wenn ein Gerät weg muß, weil ein neues her soll, kann das passieren, wie beschrieben. Ich hatte letztens allerdings etwas mehr Glück; eine gx4000 für 50 Euro geholt ( ok., 200 km gefahren) und dann in der Bucht 169 erzielt. War bei mir aber auch schon anders herum......
meine Spielzeuge: Philips N4520, Akai GX635D, ASC 6004 und 5004, Revox A77, Dual TG29, Uher Report4400 und RdL, Lenco L75, Braun PS500, Marantz PM7200, Saba 9241 T+A t160, Elac EL160 u.a.

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5

Mittwoch, 18. April 2018, 23:45

Ich verstehe Deinen Rechenansatz auch nicht so ganz.
Du hast ein defektes Gerät für 50,- gekauft und es funktionsfähig für 130,- verkauft.
Die Instandsetzung fällt unter "Betriebskosten" und die sind Dein Privatvergnügen.
Hättest Du es selbst repariert, so wären evtl. nur 20,- an Ersatzteilen fällig geworden.

Ein Auto verschlingt ebenfalls Betriebskosten in Form von Steuer, Versicherung, Sprit, Reparaturen.
Möchtest Du diese Kosten bei einem Verkauf auch wieder reinholen?
Viele Grüße
Jörg

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6

Donnerstag, 19. April 2018, 00:18

Hallo Jörg,
na ja, ich habe die Rechnung etwas vereinfacht. Ich habe erst für 50 € die Zweispurausführung des TG 1000 im allerbesten Zustand gekauft und dann, weil ich nicht warten konnte, das zweite Gerät (TG 1000 4Spur, stark gebraucht), allerdings mit etlichen Bändern und Adapterkabeln gekauft. Beide kosteten in der Überholung jeweils 119 €. Unterm Strich habe ich bei dem einen "draufgelegt", dafür jetzt aber ein tadelloses schwarzes TG 1000 mit etlichen Bändern, Kabeln etc., an dem ich wohl viele Jahre meinen Spaß haben werde.

Meine Vorredner haber aber auch recht. Wenn man nicht selbst was machen kann, muss man aufpassen, nicht einem kritiklosen Sammelwahn zu verfallen. Außerdem mag ich natürlich auf keine Baustellen sammeln (und in die Vitrine stellen).

Gruß
Peter

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7

Donnerstag, 19. April 2018, 02:00

Hallo Peter,
ich gebe zu das ich die Angelegenheit noch nicht so gegriffen habe.
Verstehe ich Dich richtig, dass Du 100,- Euro für den Kauf von 2 Braun TG-Geräte investiert hast und weitere ca. 240,- Euro für die Überholung?
Weiterhin hast Du durch den Verkauf von einer TG einen Erlös von 130,- Euro erzielt?
Per Saldo hast Du für die verbliebene Maschine plus Bänder und Adapter 210,- Euro bezahlt?
Wo liegt das Problem wenn die investierten Mittel für die Revision gut angelegt wurden?
Was hast Du für einen Stundensatz, welchen die ausführende Werkstatt?

Vernünftig wäre es wohl gewesen die 4 Spur TG nicht zu überholen und gleich wieder zu verkaufen, evtl. hätte der Erlös den Kapitaleinsatz für die Anschaffung
gedeckt und für die Bänder und Adapter hättest Du damit als reinen Nettogewinn einstreichen können.
Ich nehme an, das dann die Gier in den Vordergrund getreten ist mit einer Revision der TG 1004 zusätzliche Deckungsbeiträge für die Aufwendungen aus dem
Erwerb und der Überholung der TG 1002 zu erzielen.
Ich hoffe, mich in den Gedankengängen geirrt zu haben.
Volkmar

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8

Donnerstag, 19. April 2018, 07:11

Zitat

die Zweispurausführung des TG 1000 im allerbesten Zustand gekauft und

Dafür muss man wirklich hart im Nehmen sein. Ich habe um 1971 mein TG 1000 neu und in voller Überzeugung gekauft. Ich habe es auch noch und werde es sicher nicht verkaufen. Einstellungen, Umbauten (Nachrüstung Synchronkopf) usw. habe ich immer selbst gemacht. Von gutem Zustand konnte aber nie die Rede sein:
1. Das Band umschlingt die Magnetköpfe nur halb soviel wie es der Kopfhersteller Bogen vorschreibt. Der Bandabrieb klebt damit genau auf dem Spalt.
2. Die Steuerung für den Motor sitzt auf der Platine direkt neben dem Wiedergabeverstärker. Deshalb streut ein Brummen ein, das sich mit Umschalten der Bandgeschwindigkeit in der Tonhöhe verändert.
3. Nagelneu waren die Köpfe total falsch justiert. Die ersten beiden Betriebsstunden bedeuteten für mich erst einmal nachjustieren. Ich hatte nämlich schon Bänder von einem anderen Gerät. Natürlich hätte ich es zurückgeben können. Aber was hätte ich dann erhalten?

Es ist mir schon klar, dass ich mich mit der Kritik an einer Edelfirma unbeliebt mache. Das nehme ich aber in Kauf, um das Braun-Image etwas zurecht zu rücken.
Ach ja, ab 1985 habe ich dann nur noch digital aufgenommen mit PCM-Prozessor und Videorecorder.

Gruß RoBernd
Bitte um Hilfe, Suche Radio-Aufnahmen von Bayerischen Verkehrsmeldungen. Siehe "Alles andere"

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9

Donnerstag, 19. April 2018, 09:32

Rechenexempel

Hallo Volkmar,
also ich habe zwei Braun TG 1000 gekauft, die eine (Erstkauf 2Spur) für 50 €, sehr gut erhalten ohne Zubehör, die zweite für 80 €, stärkere Gebrauchsspuren, dafür vier oder fünf 22er Bänder und einen Haufen Adapterkabel. Beide hatten kleinere Mängel (defekte Birnchen, Zählwerkriemen gerissen etc.) und wurden teilrevidiert (inkl. Auswechseln der Knallfrösche). Die 2Spurmaschine habe ich behalten, die 4Spurmaschine (ohne Zubehör) zum besagten Preis in der Bucht versenkt.
@RoBernd
Je länger ich die Braun betrachte, um so besser gefällt sie mir (mit Metallspulen schwarz+Alu). Aber ich war auch überrascht davon, wie elegant und prachtvoll sie spult. Rein optisch ein Gedicht. Zu den von Dir genannten Fehlern:
a) Bandabrieb an den Köpfen (bislang noch nicht festgestellt)
b) Brummen (nicht vorhanden)
c) Klang (ganz ausgezeichnet bei 19cm/s, selbst im parallelen Vergleich mit einer Akai GX-600DB)
Gruß und einen fröhlichen Morgen
Peter ;)

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10

Donnerstag, 19. April 2018, 10:53

Ich habe z. Zt. vier Bandmaschinen die perfekt funktionieren und sicherlich „wie neu“ aufnehmen und widergeben. Da ich auf diesem Niveau nicht selbst reparieren kann, habe ich in jede weit über tausend Euro investiert. Dass ich das je wieder herausbekomme, davon gehe ich nicht aus, das war aber auch nie das Ziel. Das Ziel war Geräte zu bekommen, die in meiner Kette nicht das schwächste Glied darstellen, sondern eine LP oder ggf. auch einmal eine CD übertreffen können. Das ist erreicht, ich benutze die Geräte fast an jedem WE. Ich habe mich einmal mit einem der „Großen“ Gebrauchthifihändler unterhalten. Er meint, m. E. nicht ganz zu unrecht, dass er letztendlich mit Elektroschrott handle, was er beim EK berücksichtigt. Auf ein winziges Kontingent von Hype-Geräten kommt die fast unverkäufliche Masse, die ihm das (riesige) Lager teils über Jahre zustellt. Und natürlich die laufenden Kosten, auch für das Personal. Das rechnen wir Privatleute alles nicht. Allein wenn wir die Stellflächen unserer Geräte einmal in Miet- und Nebenkosten umrechnen würden wären viele erstaunt was sie erlösen müssten, damit nur Einstandspreis und Kosten beim Verkauf wieder „herein“ kämen. Und was heißt schon Gier? Wenn man das eine Gerät, auf das man seit Jahren wartet und plötzlich angeboten bekommt, kauft, ist es dann Gier, wenn man etwas tiefer in die Tasche greift?
Gerhard

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11

Donnerstag, 19. April 2018, 11:33

...zumal wir hier selbst unter Berücksichtigung der Betriebskosten lediglich von 40,- "Verlust" sprechen.
Ganz ehrlich: Wer bei einem Hobby - und es ist völlig egal von welchem Hobby wir sprechen - über 40,- jammert, der sollte es bleiben lassen.

PS: Da ich den Sinn dieses Threads noch immer nicht verstehe, halte mich hier jetzt raus
Viele Grüße
Jörg

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12

Donnerstag, 19. April 2018, 13:19

Moin, moin,

eine Binsen-Wahrheit ist, dass Leben Geld kostet. Den Anspruch, dass man mit etwas, das man kauft und wieder verkauft einen Gewinn erwirtschafte könnte, vor allem, wenn man es nicht professionell tut, finde ich schon merkwürdig.

Was hast Du denn an Leistung erbracht, die einen Gewinn legitimieren würde? Die Überholung hat doch wohl jemand anders durchgeführt.

Verstehe mich nicht falsch: ich will Dich hier nicht runter machen. Aber, auf welcher Grundlage hast Du einen Gewinn erwartet?

Hier und da sollten wir uns überlegen, was so ein Tonbandgerät, z.B. die genannte Braun, neu gekostet hat. Jetzt hast Du sie überholen lassen - ich meine die übrig gebliebene - und hast also ein hoffentlich funktionsfähiges Gerät, das deutlich billiger war, als es neu gekostet hatte, Dir dabei aber derzeit die gleiche Leistung anbietet. Auch hier die Frage: Worüber beschwerst Du Dich?

Ich denke, dass wir sehr häufig falsche Vorstellungen kultivieren. So, dass man heute das Recht hätte, ehemalige Luxusgüter in der damals angebotenen Funktion für ein Taschengeld zu bekommen. Wenn wir aber das so erwarten - Du mit Deiner jetzt laufenden Braun - warum soll der Käufer der anderen Braun das nicht ebenso wollen? Warum hätte er denn mehr bezahlen sollen?

Letztlich beschwerst du Dich darüber, dass Du zu wenig Geld für keine Arbeitsleistung bekommen hast. Denn du hast weder die Reparatur selbst gemacht, noch warst Du anscheinend bereit, für den Handel professionell zu arbeiten, also selber die Verantwortung für die eigenen Interessen zu übernehmen. Schließlich hast Du ja für "zu wenig" verkauft.

Persönlich muss ich sagen, ist mir Dein Einleitungs-Post sympathischer, als die spätere Aufzählung der Erträge durch den Zubehör-Verkauf. Warum? Weil Dein Post eine Hoffnung am Leben erhält, dass wir auch morgen noch für so eine Braun keine tausend Euro werden bezahlen müssen, wenn wir denn eine haben wollen. Das scheint mir bei Alu-Kelchen anders zu sein. Und das, ohne dass jemand eine Leistung hinein stecken bräuchte.

Tschüß, Matthias
Stapelbüttel von einem ganzen Haufen Quatsch

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13

Donnerstag, 19. April 2018, 15:10

...tja, da kann ich Matthias nur zustimmen...

Und außerdem: Es ist nun mal ein Hobby. Und wie definiert man den Sinn eines Hobbys ? Neben der vielen Freude, welche man daraus ziehen und den vielen Dingen, die man lernen kann auch noch ganz einfach, wie ich mal gelesen habe:

"Der Sinn eines Hobbys besteht darin, mit dem größtmöglichen Einsatz von Zeit und Geld den geringstmöglichen Nutzen oder Profit zu erzielen". ;) ;)

damit ist doch alles gesagt... :D

unrentable Grüße, Rainer

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14

Donnerstag, 19. April 2018, 17:10

...kurz zum Thema Braun TG1000:

--Ein TG1004 als auch ein TG1002 kenne ich nicht, wie auch ich keine Revox B774, B772 oder A772 bzw. A774 und A702(statt A700) bzw. A704(statt A700) kenne.
-Knallfrösche oder alte Rifa Miniprint Funklöschkondensatoren habe auch nocht nicht in einer TG1000 gesehen. Wo sitzen die?
-Die Kommutatorelektronik des Tonmotors saß nur bei der allerersten Serie der TG1000 mit auf der Audiobuchsen-Leiterplatte. Bei den meisten Geräten vom Typ TG1000 sitzt die Elektronik direkt am Tonmotor, so wie es bei ASC auch ist.
Die Tonköpfe sind hyperbolisch geformt, daher kommen diese mit minimaler Umschlingung aus. Wo kann ich den Bogendatenblatt die vorgegebene Umschlingung ablesen?
Die mir vorliegenden Unterlagen machen darüber keine Angaben.
Mein Motto "Zitat" »Opa Deldok«: »Früher war alles schlechter. !!!!

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15

Freitag, 20. April 2018, 03:06

Ein Hobby kostet eben Geld, sehe ich ja auch beim Motorradfahren.
Meine Freundin sagt immer (halb im Spaß), ein Hobby das nichts kostet, ist nix gscheids.

Beiträge: 967

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16

Freitag, 20. April 2018, 06:27

Eine Gewinnerzielungsabsicht wäre ja auch ein nicht unwesentliches Kriterium bei der Beurteilung der steuerrechtlichen Frage ob eine gewerbliche Tätigkeit vorliegt oder Liebhaberei. Der Mensch darf ja schließlich auch mal was tun was keinen Gewinn bringt...

Robert Kennedy hat mal gesagt dass das Bruttosozialprodukt die Summe aller in einem Land in einem Jahr produzierten Güter und Diensleistungen umfasst ausser diejenigen die für den Menschen wirklich wichtig sind und die er deshalb braucht... ;)

Allerdings müssen die meisten, mich inbegriffen, wohl einräumen das die Sammelleidenschaft absolut nichts mit Vernunft zu tun haben kann weil man definitiv immer wesentlich mehr Geräte besitzt als man wirklich braucht... :D

VG Martin

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17

Freitag, 20. April 2018, 11:23

... Allerdings müssen die meisten, mich inbegriffen, wohl einräumen das die Sammelleidenschaft absolut nichts mit Vernunft zu tun haben kann weil man definitiv immer wesentlich mehr Geräte besitzt als man wirklich braucht... : ...


Halo Martin,

NEIN, dem kann ich definitiv NICHT zustimmen. Ich habe bei weitem nicht genug Geräte um alle Höhlen voll zu kriegen und im übrigen missbrauche ich sie intensiv zur Erhaltung meiner psychischen Gesundheit. Und so lange das nicht gelingt, muss ich weiter stapeln ;)

Tschüß, Matthias
Stapelbüttel von einem ganzen Haufen Quatsch

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18

Freitag, 20. April 2018, 17:36

Aha verstehe, bin auch ständig am optimieren des Höhlennutzungsplanes... :)

VG Martin

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19

Sonntag, 12. August 2018, 07:35

Auch mein Senf zum TG 1000.

Ähnlich robend in 1972 ein TG1000/4 gekauft, nach sechs harten Wochen als Bauhelfer in den Sommer-Schulferien.
Rückblickend das schlechteste TB, was ich je hatte.,
Hatte auch das Brummen. Sehr Drop-Out-empfindlich.
Ständig waren die Hochvolt-Transistoren der Bandzugregelung kaputt (habe glaub ich heute noch ein paar 40313 rumliegen).
Zweiten Versuch Jahre später noch mit einem (gebrauchten) TG1020/4 gemacht, gleicher Ärger.
Alles ca. 1980 verkauft und … bin auf Kassette umgestiegen, in den 90ern dann auf DAT.
Aber: Bin heutzutage wieder infiziert und werkle an zwei ASC 6002s rum.
Dieses komplexe Technologiespektrum (Chemie, Mechanik, Elektronik) ist einfach faszinierend!
MfG Jürgen

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20

Montag, 13. August 2018, 23:46

ich habe auch eine TG 1000, habe die für, wie ich meine, günstige 130,-€ voll funktionsfähig in einem anderen forum gekauft.
ich bin von dieser maschine begeistert. funktioniert einwandfrei. :thumbsup:

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21

Dienstag, 14. August 2018, 22:34

So hat jeder seine Erfahrungen mit den Geräten. Ich hatte schon immer von einer RdL geträumt, es wurde dann ein Alptraum als ich sie hatte. Meine TG1000 hatte ich mir nur so halbherzig zugelegt und bin jetzt ganz glücklich damit. Es hängt eben sehr viel von den Erwartungen und dem Zustand der erworbenen Maschine ab.
Viele Grüße
Eckhard

Revox B77, A76, A77, A78; Braun TG1000; Philips N4416; Uher 4400 Report Stereo IC; www.engelstrasse.de