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  • »The_Wayne« ist der Autor dieses Themas

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241

Montag, 25. Juni 2018, 10:39

Hallo Wolfgang,

hab' ich mal eingetragen. Gibt's da noch irgendwelche Infos zur Herstellungs-/Kaufjahr?
Grüße

Wayne

242

Montag, 25. Juni 2018, 12:20

Hallo Wayne!

Gern hätte ich diese Informationen gleich mit veröffentlicht.
Allein, es mangelt mir am Überblick über die Käufe der ver-
schiedenen Chargen über einen Zeitraum von ca. 25 Jahren.

Ich weiß nur noch, daß ich diese Bänder bei Bluthard/Stgt.
gekauft habe. Damals habe ich immer Portionen á 5 Rohwickel
gekauft (damit sich die Kosten in Grenzen hielten). Darum
auch immer ohne den Orginalkarton. Und die Anfangsschnipsel,
wo die Daten aufgedruckt sind, wanderten natürlich in die Tonne.
Wer kann denn ahnen, daß sie einmal von Bedeutung sein könnten...

Der Reihenfolge der fortlaufend archivierten Bänder, könnte
es die 4. Order gewesen sein (ungesichert ca. 1997). Kurze Zeit
später hatte Bluthard seine Lagerbestände ausverkauft.

Dann war ich auf Zufallskäufe bei e--y angewiesen. Da ergatterte ich
einmal drei 10er Kartons für ca. 70Euro/Karton. Könnte sein, daß
ich wenigstens davon noch einen Karton mit dem Distanzmaterial
gerettet habe. Fahnde bei Gelegenheit danach.

Gruß
Wolfgang

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243

Montag, 25. Juni 2018, 15:54

Hallo zusammen,

auf Grund des kühlen Sommerwetters hatte ich am Wochenende endlich mal wieder die Gelegenheit, ein paar Bänder zu testen:

Es wurden zwei 26,5cm Spulen Sony SLH (mit schwarzer Rückseitenbeschichtung) komplett vor- und zurück gespult, sowie teilweise angehört. Kein kleben, stauben, schmieren oder dergleichen. Alles supi ! :)

Der gleiche Test mit fünf 18cm Spulen TDK LX-35 (auch mit RSM) zeigte ebenfalls keine Probleme. Auch hier kein schmieren, stauben oder dergleichen. Ganz anders dagegen der Test mit zwei 18cm Spulen TDK GX-35 (ebenfalls mit RSM). Abspielen zunächst einwandfrei, auch klanglich. Dann fielen einzelne, kleine weiße Flocken aus Richtung Kopfträger nach unten und sammelten sich. Das komplette Band mal vorgespult- schon waren die Umlenkrollen an den Bandfühlhebeln (Philips N4520) komplett weiß ummantelt, sah aus wie mit Gips bestäubt. Ließ sich zum Glück leicht und trocken abwischen. Das ganze Band wieder zurückgespult- erneut alle Umlenkrollen weiß, Reste an den Tonköpfen und allen Hebeln im Bandlaufpfad. Diese kleinen weißen Flocken sind trocken und werden zwischen den Fingern zu weißem Pulver.

Fazit: Mit TDK LX kann man wohl noch arbeiten. Dagegen taugen die TDK GX nur noch zum 1- maligen Anhören. Mit nachfolgender Putzorgie... X(

frisch polierte Grüße,

Rainer

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244

Montag, 25. Juni 2018, 15:58

...achso: Die TDK- Bänder stammten alle aus ein und derselben Quelle, waren gut gelagert und sind optisch absolut top. Die Musik drauf (diverse Hitparaden- Mitschnitte vom WDR) ist vom 1. Drittel der 80er Jahre (Alphaville mit "Forever Young" auf Platz eins). Die Bänder dürften also aus dieser Zeit stammen.

245

Montag, 25. Juni 2018, 16:06

Hallo!

Alle meine von UHER vertriebenen Doppelspielbänder Z815 (Plastikspule), bzw. Z814 (Metallspule)
sind inzwischen wellig, dumpf und neigen zum kleben/quietschen. Das Vorlaufband ist blau, und
das Band riecht stechend. Vermutlich von Scotch?





Dagegen laufen folgende Tonbänder einwandfrei:







-> mein "Dauerlaufband", weil seit 1964 >200x abgespielt (auch auf RdL/22special) ...









Wird fortgesetzt...

Gruß
Wolfgang

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246

Montag, 25. Juni 2018, 16:42

Alle meine von UHER vertriebenen Doppelspielbänder Z815 (Plastikspule), bzw. Z814 (Metallspule)
sind inzwischen wellig, dumpf und neigen zum kleben/quietschen. Das Vorlaufband ist blau, und das Band riecht stechend. Vermutlich von Scotch?


Hieß es nicht mal, daß Zonal die ATIS-Uher-Bänder hergestellt hat? Finde leider den Thread nicht mehr.

(Wobei die Beschreibung tätsächlich eher nach Scotch klingt.)

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247

Montag, 25. Juni 2018, 23:00

Hab heute 10 Ampex 407 Bänder auf Aluspulen bekommen. Alle am Schmieren, Quietschen und Kleben ohne Ende. Na ja, hatte ich schon erwartet, aber selbst für die Leerspulen war's ein Schnäppchen.

Gruß
Robert
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248

Montag, 25. Juni 2018, 23:41

Hieß es nicht mal, daß Zonal die ATIS-Uher-Bänder hergestellt hat? Finde leider den Thread nicht mehr.

Ich habe ein paar seinerzeit aus der Bucht gefischte Uher/Atis Dreifachspielbänder (Hifi low noise) auf 13er Spule, die wohl aus den 90ern sind und eindeutig von Zonal stammen. Die typische Zonal-Spule mit vier rechteckigen Ausschnitten, Skala 1-6 am Einfädelschlitz, giftgrünes Vorspannband, ganz leicht säuerlicher Geruch. Sie stecken in Kunststoff-Klappboxen (aufgebaut wie Kassettenboxen) mit Plexi-Vorderteil und einem grün-schwarzen Papiereinleger.

Und laufen übrigens ohne Probleme. Kein Abrieb, oder zumindest sehr wenig, so dass man erst nach dem Durchlauf der gesamten 540 m mal ein Wattestäbchen nehmen muss...

Gruß
Holgi

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249

Dienstag, 26. Juni 2018, 06:34

Die Atis-Spule sieht sehr nach Scotch aus, besonders, weil die deutschen Scotch ja über viele Jahre als Vorspannfarbe mintgün für Langspielband und dieses blau für Doppelspielband besaßen.
Gruß
Stefan

250

Montag, 23. Juli 2018, 19:17

Anorgana Genoton Typ EN: völlig problemlos, wickelt nur wie Sau ;)

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251

Mittwoch, 25. Juli 2018, 19:59

Hallo,

ich habe hier eine unbeschriftete Alu-Spule, darauf ein Band mit dunkler Rückseitenbeschichtung und ohne Vorspannband. Beim Test zog sich das Band wie Klebeband von der Spule. Also weg damit - aber am anderen Ende ist doch ein Vorspannband:


ULTRA DYNAMIC 150

Was ist das für ein Band? Die Google-Suche bringt mich zu Diskussionen über Maxell-Bänder. Aber ein Maxell Band, das so stark klebt?

Gruß
Robert
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252

Mittwoch, 25. Juli 2018, 20:17

Ich meine, Scotch 207.

Gruß Frank

253

Mittwoch, 25. Juli 2018, 22:10

Das Vorlaufband scheint mir in der Tat maxell zu sein. Ist es denn sicher, dass es werkseitig am Band angebracht war?

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

254

Mittwoch, 25. Juli 2018, 22:15

Ups, ich habe mich vertan...

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255

Donnerstag, 26. Juli 2018, 10:27

Das Vorlaufband scheint mir in der Tat maxell zu sein. Ist es denn sicher, dass es werkseitig am Band angebracht war?

niels

Nach genauerer Betrachtung: Nein, nicht sicher. Die Klebestelle ist zwar gut gemacht, aber der Klebestreifen sieht anders aus als bei meinen anderen Maxell Bändern. Also wohl doch nur nachträglich an irgendein Band angebracht...

Gruß
Robert
Revox A77 MK III (2-Spur), A77 MK IV HS (2-Spur), B77 MK I (4-Spur) - Tandberg 10X - Uher Variocord 263

256

Mittwoch, 22. August 2018, 13:37

Habe schon ganz lang nichts mehr geschrieben und mich auch zwei Jahre mit dem Thema Tonband nicht befasst, aber jetzt mal aus Neugierde ein paar Bänder umgespult und manche mal testweise durch ein Tempo laufen lassen. Finde die neue Tauglichkeitsliste sehr spannend!

Mehrere Kandidaten getestet:

- Emtec Studio Master 468 - komplett unauffällig - kein Reinigungsbedarf
- BASF Studio Master 468 - RSM bröselt hier und da leider etwas, Oxidschicht stabil, kein Abrieb
- Agfa PER 528 - komplett unauffällig
- Scotch 207 habe ich ein paar im weiß/blauen Karton auf 26,5cm Kunstoffspule - unauffällig, minimal mehr Abrieb als SM468

Einzelkandidaten:

- BASF DPR26 auf 18er Spule - sehr wenig Abrieb, nach 3 Durchgängen durch Mikrofasertuch auf dem Niveau des SM468
- AGFA PEM468 habe ich nur eines - unauffällig
- Unbekanntes Scotch (dem Geruch nach) - RSM hinterlässt beim Umspulen im Bereich der Umlenkrollen etwas Brösel, sonst brauchbar

Edit sagt, dass es mir gerade irgendwie immer die Forumatierung verhaut. :S

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »benmuetsch« (22. August 2018, 16:13)


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257

Mittwoch, 22. August 2018, 15:18

Ich hatte vor ein paar Tagen ein BASF DPR26 auf 18er Metallspule. Klingt Hinterband erst gut, aber nach ein paar Minuten verabschiedet sich dann innerhalb kürzester Zeit ein Kanal fast komplett. Auf den Köpfen ist zwar kaum was zu sehen, aber nach ein mal drüberputzen klingt es wieder gut. Für die nächsten 5 Minuten, dann wieder (fast) Kanalausfall. Also unbrauchbar. Auch zweimal durch Papiertuch spulen hat da nicht gegen geholfen.

Dann waren mir noch ein paar Scotch Bänder zugelaufen, die meine bisherigen Eindrücke bestätigt haben:
Scotch 20x - meist gut bis sehr gut. Teils geringer Abrieb, leicht zu entfernen.
Scotch 21x und 22x - alle unbrauchbar.

Gruß
Robert
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258

Mittwoch, 22. August 2018, 16:18

Ich traue den Scotch Bändern trotzdem nicht so recht. Für unkritische Aufnahmen zum einfach so Hören würde ich sie hernehmen und beobachten, für kritische Aufnahmen und/oder Archivierung wäre ich sehr vorsichtig.

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259

Donnerstag, 23. August 2018, 09:37

Bis zur Typnummer 204 kannst du den Scotch trauen. Allen höhren Nummern nicht mehr.
Allerdings sind diese jüngsten guten Scotch auch schon ziemlich alt und daher kaum noch anzutreffen: vor 1972.
Gruß Stefan

260

Mittwoch, 12. September 2018, 21:46

Mir ist auf einer schönen Sony 7“ Spule R-7MB ein originales Sony SLH-7-550 backcoated Langspielband zugewandert. Habe es wegen der Spule für nen schmalen Euro gekauft. Ich hatte noch nie ein Sony Band und man hört ja nichts gutes, aber ich habe es interessehalber umgespult und erstaunlicherweise läuft es astrein und wickelt sogar erstaunlich gut. Da es mit 9,5cm/s in 4-Spur mit für mich belanglosem Inhalt aufgenommen war, habe ich es vollspurig gelöscht auf Studer A807.. keine Auffälligkeiten. Werde es für unkritische Neuaufnahmen ausprobieren.

261

Donnerstag, 13. September 2018, 16:20

Lass das Band ein paar Mal mit einem warmgelaufenen Gerät abspielen. Andererseits landen die schmierenden Bänder immer bei mir....

(Ich kann mich immer noch nicht entscheiden, ob ich die Spule schön finde. Vor allem finde ich sie unpraktisch und unwuchtig.)

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

262

Sonntag, 21. Oktober 2018, 11:55

Braun TB1022

Moin,

TB1022, gelb (gelb-grüne) Rückseite, Charge F075C, originale Klebestellen: starker trockener Abrieb/Staub, sowohl von der Vorder- als auch Rückseite, keine Neigung zum schmieren.

Gruß
Michael

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263

Montag, 22. Oktober 2018, 08:02

Hab ich eingetragen.

Ich habe in letzter Zeit auch mal meine Quantegy-Bänder auf 26er Spulen wieder durchlaufen lassen. Komischerweise laufen die alle einwandfrei, ganz im Gegensatz zu denen auf 18er Spulen.
Grüße

Wayne

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264

Montag, 22. Oktober 2018, 14:41

Hallo!
Durch Erwerb zweier Uher Bandmaschinen SG561 sind mir auch einige BASF/Agfa Tonbänder 18-Spulen zugefallen. Beim Durchlauf / Umspulen sind die Bandwickel sehr ungleichmäßig ausgefallen die vorher sehr gut aussahen, hat das mit einem unruhigen Bremsvorgang zu tun?
Weiter war eine BASF-Spule dabei, die stellenweise die ganze Magnetschicht verlor. Gibt es dafür Gründe?
MfG Dietmar
MfG
Dietmar

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265

Montag, 22. Oktober 2018, 15:02

Hallo Dietmar!

Dass die Bänder bei schnellem Vor- oder Rücklauf nicht so sauber wickeln wie im Wiedergabebetrieb ist normal. Es kommt dabei auch auf den Zustand der Spulen und Spulenarretierung an. Wenn die Spulen einen Schlag haben oder mit Spiel befestigt sind, so dass sie beim Umspulen schwingen, dann wird auch der Wickel nicht so sauber.
Im Allgemeinen kann man noch sagen, dass freiwickeltaugliche Bänder bei schnellen Spulgeschwindigkeiten noch am Besten wickeln. Am Schlechtesten wickeln Bänder ohne Rückseitenbeschichtung.

Was das BASF-Band angeht, da müsste man schon wissen, um welchen Typ es sich handelt. Evtl. gibt das Vorspannband mit etwaigen Aufdruck etwas Auflschluss.
Grüße

Wayne

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266

Dienstag, 23. Oktober 2018, 07:44


Am Schlechtesten wickeln Bänder ohne Rückseitenbeschichtung.


Was man aber auch nicht verallgemeinern kann, da zB. auch noch die Bandstärke einen Einfluß hat. So waren zB. die ORWO-Studiobandtypen CR, CPR, Typ 103 ohne RSM und die wickeln auch auf ner A77 beim Umspulen glatt auf.

Viele Grüße,

Matthias

267

Freitag, 26. Oktober 2018, 13:13

Die Sauberkeit des Wickels ist auch geräteabhängig, die späten Plastik-Philips mit Dreimotorenlaufwerk sind zum Beispiel für sehr sauberes Umspulen bekannt. Auf Einmotorern ziehe ich es inzwischen vor gar nicht zu spulen wenn das Band anschließend gelagert werden soll.

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268

Dienstag, 20. November 2018, 06:02

Mal wieder was positives:

BASF DP26 in den schwarzen Schachteln mit türkisem Streifen:

Charge 8191,8251,8480,8101 (habe insges. 10 Stück DP26 erhalten).

unauffällig, kein Kleben, Schmieren, etwas trockener Abrieb. Aufnahmen auf LPR35 eingemessener Maschine sind einwandfrei.

Also brauchbar.
Viele Grüße,

Matthias

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269

Montag, 26. November 2018, 07:45

Dann hast du Glück gehabt. In den weitaus meisten Fällen zeigen die schwarz-grünen BASF starken trockenen Abrieb. Die dürfen in der finalen Liste auf keinen Fall in die "unbedenklich"-Kategorie.

Gruß
Stefan

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270

Montag, 26. November 2018, 13:35

Wie wäre es mit der Kategorie "Vorsicht"? Ich denke, die Bänder in den grün-schwarzen Kartons waren eine Art Niedrigpreis-Angebot, über das Bänder verramscht wurden, die entweder eine der Spezifikationen nicht exakt einhielten, oder als Abverkauf von alten Chargen nach Änderungen an der Rezeptur des jeweils aktuellen Standardtyps, bei dem man möglichst gleichbleibende Qualität einhalten wollte. Man kann mit den grün-schwarzen also mehr oder weniger Glück haben.

So richtige Gurken hatte ich bei der Sorte noch nie. Höchstens mal leichten, trockenen Abrieb. Dagegen hatte ich bei älteren LH-Bändern aus den 70ern (vor allem DP 26 LH, auch LP 35 LH in grauen Plastik-Archivboxen) schon viel üblere Kandidaten, bei denen es so sehr staubt, daß man einen Durchlauf nicht komplett anhören kann, ohne zwischendurch anzuhalten und Köpfe zu putzen. Aber auch davon ist bestimmt der eine oder andere Meter in den grün-schwarzen Verpackungen verkauft worden.

Viele Grüße,
Martin