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31

Montag, 2. Oktober 2017, 17:39

Hallo,

Um auch noch einen Preis zu nennen: Die letzte Studio - Magnetbandanlage der DDR (T4224) schlug 1989 / 90 mit 19900,- Mark der DDR zu Buche... beim Kurs von 1:2 stimmt das wieder mit den Preisen der westlichen Konkurrenz überein. :D :D


Grüße, Rainer

32

Montag, 2. Oktober 2017, 17:50

Hallo,

Um auch noch einen Preis zu nennen: Die letzte Studio - Magnetbandanlage der DDR (T4224) schlug 1989 / 90 mit 19900,- Mark der DDR zu Buche... beim Kurs von 1:2 stimmt das wieder mit den Preisen der westlichen Konkurrenz überein.:D:D

Grüße, Rainer
Wikipedia: "Auf dem freien Markt wurde die Mark der DDR lange Zeit für etwa
0,2 Deutsche Mark gehandelt; auch dies taugt aber nur sehr bedingt zur
Einschätzung der Kaufkraft. Intern wurde mit Hilfe sogenannter Richtungskoeffizienten im Jahr 1988 eine Deutsche Mark 4,40 M gleichgesetzt.[2] Im Durchschnitt erzielten die Kombinate der DDR in den Jahren 1987 bis 1989 für eine aufgewendete Mark im NSW-Export 0,23 DM.[3
"
Mit besten Grüßen

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33

Montag, 2. Oktober 2017, 19:15

Ein Trabant kostete zum Schluß m.E. um die 20000 M. Eine neue Studiobandmaschine kam demnach in West wie Ost zum Preis eines Kleinwagens, dann stimmts wieder.
Gruß
André

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34

Dienstag, 3. Oktober 2017, 22:53

Ein Trabant kostete zum Schluß m.E. um die 20000 M. Eine neue Studiobandmaschine kam demnach in West wie Ost zum Preis eines Kleinwagens, dann stimmts wieder.
auf dem Schwarzmarkt brachte der mehr, soweit ich weiß lagen die letzten 601 unter 14.000 Mark (DDR)

Der letzte Trabi lief 1990 vom Band (mit Polo-Motor) und kostete 8990,- DM

http://www.autobild.de/klassik/artikel/i…al-1214886.html

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35

Samstag, 21. Oktober 2017, 17:47

Klavierkonzerte von Mozart stellen jedenfalls höchste Anforderungen an das Equipment.

Genau so ist es. Bei Klavieraufnahmen trennt sich die Spreu vom Weizen. Allerdings ist die Anfälligkeit für (hörbare) Gleichlaufschwankungen bei 38,1cm/s wesentlich geringer als z.B. bei der Compact-Cassette mit ihren 4,76cm/s. Zu meiner Schulzeit 1983 war "I Like Chopin" von Gazebo eine Riesenhit. Dieser Titel enthielt sehr viele Klavierpassagen, wo unsere Ost-Recorder reihenweise versagten. Dagegen hatte mein Unitra ZK246 damit bei 9,5cm/s überhaupt keine Probleme.

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36

Dienstag, 31. Oktober 2017, 20:23





Hier einige Fotos von der Ballfinger M063.
Gruß Stephan

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37

Dienstag, 31. Oktober 2017, 20:25



Da ist sie nun und macht musik...

Ich hatte hier mit Blitz Fotografiert und dabei die Maschine auf Stop geschaltet. Grund, die Lichtschranke für die Bandendabschaltung ist offen montiert. :D



Zwischen den beiden Einlaufrollen kann man die Gabellichtschranke erkennen.

P.S. Link aktualisiert...
Gruß Stephan

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38

Dienstag, 31. Oktober 2017, 21:13

Vielen Dank für die Bilder. Wo hast du denn die M063 vor die Kamera bekommen? Oder hast du dir etwa eine geleistet? Auf jeden Fall eine sehr schöne Maschine, welche trotz des hohen Preises garantiert ihre Käufer finden wird.

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39

Dienstag, 31. Oktober 2017, 21:22

Die Maschine habe ich beim Analog Audio Forum Krefeld vor die Linse bekommen.
Gruß Stephan

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40

Dienstag, 31. Oktober 2017, 21:23

Hallo,

da war doch neulich eine Audio-Messe. Da war das Gerät ausgestellt.

Eine (wenn auch nicht sehr eindrucksvolle, da keine Wiedergabe) Vorführung gibts hier:
https://www.youtube.com/watch?v=3RAhJa1taPQ
War auf der High-End-Messe in München dieses Jahr und ich hatte leider keine Zeit :(

Gruß
Andreas
Festina lente!

Motto der SN-Sammler: Irgendwann haben wir sie alle...

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41

Dienstag, 31. Oktober 2017, 22:45

Das Analog Audio Forum ist ja auch eine Art High End Messe, die AAA ist dort der Veranstalter. Die M063 ist wohl zu erst auf den norddeutschen HiFi Tagen vorgestellt worden.
Gruß Stephan

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42

Mittwoch, 1. November 2017, 13:46

Betrachtet bitte mal genau die Bilder der Ballfinger:

Ich habe mich beim Besuch der AAA Messe gefragt, wie man nun das Band an den Aufnahme- und Löschkopf heranbekommt.... Könnt ihr mir das erklären?

LG Martin
Leute, bleibt schön glatt gewickelt!

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43

Mittwoch, 1. November 2017, 14:02

Hallo Martin,

ich kenne sie nur von Bildern. Könnte mir aber vorstellen das der Lösch- und Aufnahmekopf nur bei Aufnahme nach vorne gefahren wird, um sie und das Band bei Wiedergabe zu schonen. Das bedingt aber eine sehr genaue Mechanik damit sich nichts verstellt. (was bei dem Preis eigendlich drin sein sollte. :D )

Gruß
Friedhelm
der ab Januar 2009 zur A77Hs , 2x 4400 Report Monitor und TK46 sowie Tk47 noch eine M15a in sein Pflegeprogramm aufgenommen hat. Nicht zu vergessen 2 Uher CR1600, 1 Uher CR1600TC und die 2 Thorens TD 124 II :-)

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44

Mittwoch, 1. November 2017, 20:07

Betrachtet bitte mal genau die Bilder der Ballfinger:

Ich habe mich beim Besuch der AAA Messe gefragt, wie man nun das Band an den Aufnahme- und Löschkopf heranbekommt.... Könnt ihr mir das erklären?

LG Martin
Mensch Martin, du bist ja ein Fuchs, da hätte ich nie drauf geachtet. Aber ich könnte mir auch vorstellen, dass es so wie Friedhelm vermutet funktioniert. Ich denke so präzise muss die Mechanik garnicht sein, wenn die Bandführung sich mit bewegt, wie beim Cassettenrekorder.
Wir hätten uns das Maschinchen mal genauer anschauen sollen.;)

P.S.: Da mir das jetzt auch keine Ruhe lässt, habe ich den Uli Apel von der AAA angeschrieben. Der sollte es eigentlich wissen. Ich werde berichten.
Gruß Stephan

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »radiobastler« (1. November 2017, 22:31)


45

Donnerstag, 2. November 2017, 18:42

Mehr oder weniger OT: ich stelle mit Verwunderung fest, dass dieses Retro-Prunkstück VU-Meter besitzt - muss man die Nostalgie denn so weit treiben? Absicht oder .... was auch immer? Sind Spitzenspannungsmesser womöglich dem wahren Analogklang abträglich?

F.E.

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46

Donnerstag, 2. November 2017, 22:44

Man hätte natürlich auch andere VU-Meter nehmen können. Das ist Geschmackssache des Designers.
Gruß Stephan

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47

Freitag, 3. November 2017, 02:21

Friedrich schrieb:

Zitat

Mehr oder weniger OT: ich stelle mit Verwunderung fest, dass dieses Retro-Prunkstück VU-Meter besitzt - muss man die Nostalgie denn so weit treiben? Absicht oder .... was auch immer? Sind Spitzenspannungsmesser womöglich dem wahren Analogklang abträglich?


Denke mal das sich der Vertreiber dieses Geräts mehr an den Zielmarkt orientiert hat, da wo die VU's als Zeigerinstrument stark verbreitet waren
und in dem Staat wo ab Mitte / Ende der 80er verstärkt keine Zeigerinstrumente mehr in Bandmaschinen verbaut wurden, der ehemaligen CCCP.

Glaube nicht das dieses Projekt für Leute gedacht ist die damit ernsthaft arbeiten wollen, eher für den Kreis der schon alles hat und an einem weiteren RR oder Jacht keine Freude mehr haben.

Wie die Lösch- und Aufnahme-Köpfe an das Band fahren sollen habe ich mich auch schon gefragt.
Was für ein wahnsinns Weg für den Löschkopf und dann der Weg zurück vom Wiedergabekopf zur Andruckrolle...
Da muß der Kopfträger nicht nur rausfahren sondern sich auch noch drehen oder jeder Kopf läuft auf einem eigenen Schlitten mit unterschiedlichen Wegen.

Gruß
Volkmar

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48

Freitag, 3. November 2017, 08:09

Da muß der Kopfträger nicht nur rausfahren sondern sich auch noch drehen oder jeder Kopf läuft auf einem eigenen Schlitten mit unterschiedlichen Wegen.

Früher hätte man zur Kopfschonung einen schlichten Bandabheber verbaut, aber warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht?

Bei diesem Konstrukt erinnerte ich mich an eine kurze Bemerkung von Hanns Dieter Hüsch über elektrische Zahnbürsten: Wahrscheinlich gebe es demnächst sogar Modelle, wo sich statt der Borsten die Zähne bewegen.

Grüße, Peter

49

Freitag, 3. November 2017, 08:20

Ein schwenkbarer Kopträger war doch auch in den frühen AEG-Versuchslaufwerken verbaut. Ist also ein konsequenter Rückgriff auf die Wurzeln.

In den "Zeitschichten" finde ich auf die Schnelle nicht die Passage mit den Vesuchen, Bahnschienen vom Zug aus zu "bespielen", wieder. Das würde ein weiterer bedeutender Schritt für jene sein, denen eine Yacht zu billig ist. Sie lassen sich eine Halle bauen, die mit Magnetpigment ausgegossen wird und der Magnetofen darüberfahen kann.

niels
Ich halte die analoge Aufzeichnung einer qualitativ gut erzeugten digitalen Aufzeichnung für unterlegen.
Aber jene macht mir mehr Freude.

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50

Freitag, 3. November 2017, 08:54

Ein schwenkbarer Kopfträger war doch auch in den frühen AEG-Versuchslaufwerken verbaut. Ist also ein konsequenter Rückgriff auf die Wurzeln.

Mit dem feinen, aber nicht kleinen Unterschied, dass diese Versuchsmodelle nur aufnehmen oder wiedergeben konnten. Der schwenkbare KT wurde aufgegeben, sobald die Vorteile "echter" Hinterbandkontrolle voll erkannt worden waren.

In den "Zeitschichten" finde ich auf die Schnelle nicht die Passage mit den Versuchen, Bahnschienen vom Zug aus zu "bespielen", wieder. Das würde ein weiterer bedeutender Schritt für jene sein, denen eine Yacht zu billig ist. Sie lassen sich eine Halle bauen, die mit Magnetpigment ausgegossen wird und der Magnetofen darüberfahen kann.

Schon patentieren lassen? :D

Die Passage findet sich in der Ausgabe III auf Seite 20f. Die Idee wurde 1921 (!) von A. Nasarischwily in der Elektrotechnischen Zeitschrift vorgestellt. Dank Friedrichs wohlsortierten Archivs hier der Artikel im Wortlaut.

Siehe dazu auch sein Beitrag:
Die Premiere der magnetischen Festplatte mit Elektronik

Grüße, Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peter Ruhrberg« (3. November 2017, 11:08)


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Freitag, 3. November 2017, 12:58

Auf den beiden Fotos in Beitrag #37 erscheint mir der Kopfträger linksseitig im Vergleich mit den Bildern in Beitrag #36 um eine Achse vermutlich rechts vom Wiedergabekopf nach vorn geschwenkt. Die Oberkanten von AK und WK verlaufen deutlich paralleler zur Vorderkante des oberen Abdeckbleches als vorher. Ob der Löschkopf am Band anliegt, ist nicht klar zu erkennen.

MfG Kai

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Samstag, 4. November 2017, 10:24

Mehr oder weniger OT: ich stelle mit Verwunderung fest, dass dieses Retro-Prunkstück VU-Meter besitzt - muss man die Nostalgie denn so weit treiben?

Zumindest im professionellen Bereich waren analoge VU-Meter noch lange verbreitet, als im Consumer-Bereich schon längst LED- und FL-Anzeigen üblich waren. Ich denke hier ganz speziell an den SONY TC-D5M, welcher im SONY-Katalog von 1985 das einzige Gerät mit analogen VU-Metern war, oder an Professionelle Bandmaschinen aus den 80ern wie die Tascam 38. Auch im professionellen Videobereich (U-Matic, Betacam) waren die analogen VU-Meter noch bis Anfang der 90er zu finden. Irgendwelche Vorteile müssen die analogen Anzeigen also gehabt haben. Optisch gefallen sie mir jedenfalls besser als die billig wirkenden LED-Ketten.

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Samstag, 4. November 2017, 10:55

Von mir aus kann es gerne ein Zeigerinstrument sein, aber die gab es schließlich auch als Spitzenspannungsmesser.
Unter den analogen Anzeigeinstrumenten sind VU-Meter tatsächlich die kostengünstigste Lösung, auch wenn sie "wertig" anmuten mögen.

Grüße, Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peter Ruhrberg« (4. November 2017, 11:17)


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Samstag, 4. November 2017, 12:37

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Drehspulmeßwerk günstiger herzustellen ist als ein paar lausige LED's samt Elektronik für die Ansteuerung. Das Drehspulmeßwerk ist auch im Vergleich zum in der Starkstromtechnik verbreiteten Dreheisenmesswerk die teurere Variante, da es vom Aufbau her wesentlich anspruchsvoller ist.

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Samstag, 4. November 2017, 13:15

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Drehspulmeßwerk günstiger herzustellen ist als ein paar lausige LED's samt Elektronik für die Ansteuerung.

Da magst du recht haben.
Deswegen schrieb ich "Unter den analogen Anzeigeinstrumenten ...".
Da es hier dem einen oder anderen anscheinend auch um ästhetische Aspekte geht, denke ich vor allem an die in der analogen Audiotechnik gebräuchlichen Zeigerinstrumente. Es muss ja nicht gleich ein Lichtzeigerinstrument sein :whistling:

Das Drehspulmeßwerk ist auch im Vergleich zum in der Starkstromtechnik verbreiteten Dreheisenmesswerk die teurere Variante, da es vom Aufbau her wesentlich anspruchsvoller ist.

Ich kann mich im Moment auf keinen Fall besinnen, wo Dreheisenmesswerke für Audiozwecke Verwendung fanden.

Lektüreempfehlung:
http://www.sengpielaudio.com/VU-MeterEinmessen.pdf
Zitat: „Das VU-Meter wurde ursprünglich als preisgünstiges mechanisches Drehspul-Messinstrument zur Messung von Telefonleitungen eingeführt, wobei die 600-Ohm-Technik vorlag und unbedingt Leistungsanpassung gefordert wurde. Dabei galt nicht dBu sondern dBm. Die Ausschwingzeit von 300 ms soll nur das unruhige Zappeln des Zeigers etwas dämpfen.“

Die Ansteuerung eines Quasi-Spitzenspannungsmessers ist zwar ein wenig teurer als ein schlichtes VU-Meter, würde aber einer 28k€ schweren Bandmaschine bestimmt nicht schlecht zu Gesicht stehen.

Grüße, Peter

56

Samstag, 4. November 2017, 16:25

Ich habe - selbst aus dem professionellen Bereich kommend - nicht im Traum daran gedacht, "ein paar lausige LED's samt Elektronik" als Spitzenspannungsmesser (so quasi wie immer gewünscht) ausgeben bzw. fordern zu wollen. Mir "schwebten" vielmehr die Aussteuerungsanzeigen vor, die grundsätzlich in DAT-Recordern, teils auch in hochwertigen Cassettenrecordern - Nakamichi ZX 680 und Revox B 215 als leuchtende Beispiele - gearbeitet haben.

Dass bei Videorecordern, auch professionellen, VU-Meter lange vorgeherrscht haben, kann ich bei der immer wieder feststellbaren, wohl unterschwelligen Missachtung des Tons bei Fernsehproduktionen ohne weiteres "nachvollziehen". Ich meine mich zu erinnern, dass zumindest bei größeren Anstalten der Ton eh am Mischpult - und da, na womit wohl, ausgesteuert wurde.

F.E.

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57

Samstag, 4. November 2017, 16:53


Ich kann mich im Moment auf keinen Fall besinnen, wo Dreheisenmesswerke für Audiozwecke Verwendung fanden.

Das Dreheisenmesswerk dürfte schon wegen der nichtlinearen Anzeigecharakteristik für Audio-Anwendungen nicht in Frage kommen.

Mir "schwebten" vielmehr die Aussteuerungsanzeigen vor, die grundsätzlich in DAT-Recordern, teils auch in hochwertigen Cassettenrecordern - Nakamichi ZX 680 und Revox B 215 als leuchtende Beispiele - gearbeitet haben.

Aber auch hier besteht die Anzeige aus einzeln angesteuerten Segmenten. Stand der Technik wäre aus meiner Sicht eine stufenlose und mehrfarbige Bargraph-Anzeige auf LCD-Basis.

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58

Sonntag, 5. November 2017, 17:55

Uli Apel hat mir geantwortet, die Köpfe bewegen sich also zum Band hin, wie schon vermutet.
Gruß Stephan

Strom macht klein, schwarz und häßlich!

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59

Samstag, 11. November 2017, 19:32

War Uher jemals eine Richtige Master Bandmaschine ?

Mastertape, Bandmaschine & Co: Tonband ist das neue Vinyl. Wer wollte da noch mal mit mir die UHER-Produktion wiederbeleben?

Gruß, Anselm
Ich kenne keine Bandmaschine von Uher die Studio fähig war . Wenn es da eine gab dann Bitte klärt mich da rüber auf .
Studer Revox Tascam das sind Maschinen mit 38,1 cm/ sec die Studio Bänder fahren können

60

Samstag, 11. November 2017, 19:42

Hallo Namen- und Grußloser!

Zitat: "Ich kenne keine Bandmaschine von Uher die Studio fähig war."

Was man so alles in das posting 1 hinein interpretieren kann, tss, tss...

Niemand hier im BMF (oder sonst wo) hat m. W. jemals UHER-Bandgeräten
Studiofähigkeit attestiert (Außer vielleicht mit Abstrichen den Report-
Vollspurgeräten, die weltweit von EDIT: Rundfunk Rindfunk und TV-Studios eingesetzt
wurden).

Gruß
Wolfgang

EDIT: "Rindfunk"?
Sorry, da habe ich mich wohl unbewußt vom heutigen Niveau der seichten Sendungen leiten lassen...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »cisumgolana« (12. November 2017, 08:09)