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31

Tuesday, November 13th 2012, 10:10am

Hallo Ralf,

ich glaube, diesen "Herz-in-die-Hosen-Rutscher" hat wohl schon so ziemlich jeder B77-Nutzer erlebt. Ist zumindest mir auch schon öfter passiert, auch wenn kein Jazz auf dem Band war. ;-)

Viel Spass beim weiteren hören mit der seventy-seven.

Gruß
Thomas
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32

Tuesday, November 13th 2012, 10:59am

Habe ich vorige Woche mit meiner B77 erlebt:
Ich wollte wieder mal 2-Spur Aufnahmen tätigen, aber der ModeSchalter macht wieder ein Problem... einmal ja, dann wieder nein, dann wieder ja, dann wieder...
also ab in die Ecke, dann eben nicht :-)
Habe im Moment noch andere Baustellen, die sind wichtiger, aber die Reparaturzeit (finster, kalt, regnerisch..) kommt ja demnächst wieder.
lG Walter

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33

Tuesday, March 19th 2013, 9:04pm

Hauptsache kompliziert.....

Heute nachmittag wollte ich an meinem Arbeitspferd, einer 1972er Uher RdL das Aussteuerungsinstrument tauschen, das bisherige hatte mit sporadischen Ausfällen (klemmender Zeiger an der unteren Anzeige) zu kämpfen. Das geht schon einige Zeit so, nun war es soweit.
Ersatz fand sich im Bastelkeller. Lötkolben angeheizt und neun Drähte am alten Instrument abgelötet. Dann fiel mir das Austauschteil aus der Hand. Es waren nur etwa 15 Zentimeter Fallhöhe, diese reichten jedoch aus. Der obere Zeiger hing fest wie angeklebt. Also Instrument öffnen und nachschauen, was da wohl passiert ist.

Dann kam die Ernüchterung gleich doppelt: Erstens brauchte gar nichts abgelötet werden, die Verkabelung des Instruments ist an einem Mehrfachstecker befestigt, welcher lediglich abgezogen werden muss. Der Austausch wäre also nur ein einziger Handgriff gewesen. Dadurch wäre mir das Instrument nicht heruntergefallen und somit noch intakt. Natürlich hat sich beim Aufprall auf den Basteltisch der Magnet gelöst. Daher die ständige Vollaussteuerung. Nun überlege ich, wie ich das wieder hinbekommen soll, die Angelegenheit ist ja eher was für Feinmechaniker mit Adleraugen und absolut ruhiger Hand. Also nichts für mich.

Kurzerhand habe ich halt das alte Instrument wieder eingebaut. Vorher natürlich wieder alle neun Drähte angelötet. Dazu hätte ich gut eine dritte Hand gebraucht. Das war keine Freude. :cursing: Also insgesamt eher eine sehr ernüchternde Bastelei....

Frustrierte Grüße vom Grobmotoriker
Thomas, der es sich wieder mal unnötig schwer gemacht hat und nichts von der servicefreundlichkeit der RdL geahnt hat. ;(
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Ralf B

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34

Tuesday, March 19th 2013, 10:08pm

Hallo Thomas,

was soll nur aus uns werden, wenn es bei Dir schon so chaotisch läuft :thumbdown:
Hier muß man eindeutig sagen:
Gib Dir mehr Mühe :!: :P :P :P :!:
Aber ohne Quatsch: Manchmal gibts einfach Tage, die so sind....


Gruß von Ralf

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35

Wednesday, March 20th 2013, 9:23am

Ich habe vor einiger Zeit für einen Kollegen eine Revox A700 restauriert, bei den vielen Fehlern konnte man nicht mehr von Reparatur sprechen. Jedenfalls war die Maschine fast fertig, als beim Einschalten plötzlich alle Lampen der Laufwerkstasten gleichzeitig brannten. Dieser Fehler wird im Revox Forum als der GAU bei einer A700 beschrieben, die Ursache ist ein defekter Prozessor in der Laufwerkssteuerung für den es keinen Ersatz mehr gibt. Schweissausbruch, das kann doch jetzt nicht sein, wo die Maschine fast fertig ist, so ein ****, was mach ich denn jetzt bloß ? Nach einer Zigarette mal die Spannungen an der Laufwerksteuerung messen. Nanu, da ist ja gar keine Spannung, wo ist die denn geblieben ? Es war eine der vielen Sicherungen der A700, sie hatte einen zu niedrigen Wert. Das Problem hatte ich auch schon vorher festgestellt, aber in Ermangelung der passenden Sicherung erstmal nicht behoben und dann vergessen. Da fiel mir ein Spruch zur A700 ein: "Sie zeigt manchmal das Verhalten einer Diva" Das heisst, bei nicht artgerechter Pflege und Wartung neigt sie zum Rumzicken. Hatte sich dann aber ausgezickt.

MfG, Tobias
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36

Wednesday, March 20th 2013, 9:24am

Hallo Thomas,
genau das oder ähnliches ist mir vielfach passiert: Ohne Überlegung oder genaues Hinsehen (bei mir, nicht bei Dir) an die Sache ran.......... und alles viel schlimmer gemacht. Seit meiner Mitgliedschaft im Forum bin ich vorsichtiger geworden. Hier und im Netz wird zuerst nach ähnlichen Fehlern gesucht, wenn nichts zu finden, stelle ich Fragen und erst wenn von nirgendwo die Lösung präsentiert wird, wage ich mich heran. Das natürlich mit der nötigen Vorsicht und Geduld (jaja, auch das klappt nicht immer).


Den Fehler mit den abgefallenen Magneten findest Du bei Uher ja häufig. In den meisten Fällen kann man ihn mit Sekundenkleber, ruhiger Hand, Lupenbrille und Pinzetten beheben. Das Instrument der RdL ist ja noch zu besorgen, beim 1000 Report oder 1200 Synchro fast nicht. Diese Teile sind zudem noch viel kleiner, aber auch da hat es geklappt.

Also nur Mut und ran an die Buletten.

Gruß
Frank
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37

Wednesday, March 20th 2013, 9:24am

OT: Führerschein

Hallo alle,

beim Thema Herz in der Hose fällt mir unweigerlich meine Fahrprüfung ein. Um ein bisschen "on topic" reinzubringen: Es war 1970, ich arbeitete seit vier Jahren bei UHER, als ich den Führerschein anstrebte und Fahrstunden nahm. Mein Traum war ein Citroën 2CV, eine "Ente". Früher als erwartet ließ mich der Fahrlehrer zur Prüfung zu. In der Firma habe ich niemand über Fahrschule und Prüfung informiert (um mir die Blamage etwaigen Durchfallens zu ersparen), den Prüfungsvormittag unter einem Vorwand freigenommen. Um den Wartestress zu verkürzen, habe ich dem Fahrlehrer erzählt, ich würde in der Firma dringend gebraucht (war ja meistens so). Den Prüfungsfragebogen habe ich mit null Fehlern als Erster abgegeben, vor der praktischen Prüfung schlotterte ich trotzdem, aber wunschgemäß kam ich gleich dran. Es klappte auch ganz gut bis zum Einparken. Die Lücke war gar nicht so klein. Hinter mir stand irgendwas, vor mir zufälligerweise ein 2CV. Irgendwie habe ich falsch angesetzt und mein Fahrschulauto stand irgendwie quer zwischen Straße und Lücke, ich begann zu schwitzen und hatte keine Ahnung, wie ich das Gefährt noch ordnungsgemäß abstellen sollte. Mein Herz war in der Hose und das Wiedersehen des Prüfers in einigen Wochen schien unausweichlich.

Da kam schnellen Schrittes der Fahrer der "Ente" vor mir angelaufen, setzte sich in sein Fahrzeug, Objekt meiner Begierde (drei von der Sorte habe ich dann gefahren), orgelte das Motörchen an, und mit dem Autochen war auch die Parklücke weg. Ich durfte weiterfahren, musste etwas später erneut einparken, und das hat dann problemlos geklappt. Wieder zurück bei UHER (on topic!) habe ich meinen Kollegen sehr stolz mit meinem "Lappen" unter der Nase herumgewedelt.

Gruß, Anselm

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38

Wednesday, March 20th 2013, 9:30pm

@Tobias: Meine A700 zickte auch trotz - oder wegen - artgerechter Behandlung. Weg isse, Gottlob !

@Frank: Ich kann bezüglich meines Uher-Zappelometer Entwarnung geben: Nach meinem Posting telefonierte ich mit einem langjährigen Tonbandfreund (nicht hier im Forum beheimatet), welcher mir, nachdem ich mich ausgeheult hatte, heute mittag eine Schlacht-Royal vorbeibrachte, aus der ich das begehrte E-Teil ausbauen und direkt umtopfen durfte. Status: Held des Tages !

Reparaturversuche gingen total in die Hose, das defekte Teil ist nun total defekt, ähem....

Der nun folgende Absatz darf gerne überlesen werden, zumindest ist er nicht ernst zu nehmen:

@ Anselm: Ente ???? Du lieber Himmel....Mein erstes Auto sollte auch entweder eine Ente oder ein Renault 4 werden, glücklicherweise hat mein Vater dieses Ansinnen vereitelt und mir zu einem Opel Kadett-C Caravan verholfen. Ich darf gar nicht daran denken, wenn es stattdessen wirklich eine Ente geworden wäre....wahrscheinlich würde ich heute mit Franzosen-Käppi und filterloser Gauloises herumlaufen und diese seltsamen Laute von mir geben, die allgemein fälschlicherweise als französisch bezeichnet werden. Das blieb mir erspart, auch ohne Käppi hat sich mein Haupthaar stark gelichtet und eine filterlose Reval schmeckt eh viel besser.

Gruß
Thomas
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39

Wednesday, March 20th 2013, 11:33pm

Uher Instrument: Das war die beste Lösung, Thomas.

Auch OT, Anselm Du hast angefangen:

Zu meinen Erstfahrzeugen, welche immer nur Monate oder Wochen gefahren wurden in chronologischer Reihenfolge:

Renault R4
Für einen Kasten Kölsch von meinem damaligen Schwager, der war Disponent bei der Renault-Niederlassung. Erste ernsthafte sexuelle Erfahrungen im freien mit Mädels, Decke und vorher ausgebauter Rückbank. Da in den Wäldchen rund m Köln Spanner unterwegs waren, waren Gardinchen an den Fenstern.

Citroen 2CV
gekauft für DM 100,-. Der blieb in Holland (!!) an einem "Berg" hängen. Kotflügel links und rechts (je 2 Schrauben, wenn ich mich recht erinnere) abgebaut, ein Blatt Papier 4-fach gefaltet und Ventile nachgestellt. Kotflügel dran und weitergefahren.

Renault Gordini
Eigentlich Mamas Wagen, die konnte aber doch auch gut zu Fuß einkaufen und...Frauen gehörten damals noch immer nicht hinters Steuer. In einer langgestreckten Kurve Kontrolle verloren, dreimal überschlagen. Mein Freund und ich haben dabei im Flug die Plätze gewechselt. Nix weiter passiert. Bevor ich 18 war, also noch nicht im Besitz des Lappens, hatte ich bereits 2 Autos von Mama geschrottet. Vater war der Meinung: so sind Jungs!

BMW Isetta
von Opa, der wollte wohl ein langsameres Auto; ich wollte ihn eigentlich nicht. Heute könnte ich mich wohin treten. Zweimal umgekippt. Seitenbleche konnte man mit den Fußen von innen dagegen stemmend, richten.

Also was Flottes: Glas 1700 Cabrio. Tolles Auto, brachte einige neue Bekanntschaften, bis die Maschine den Geist aufgab.
Meine erste Frau ist dann auch ohne Glas bei mr hängen geblieben.

Kaum Geld: Zur Polizeiauktion mit 500 DM. Bekommen habe ich einen

BMW 1800 (war beschlagnahmt, weil darin Diebesgut transportiert wurde) für 400 DM. Den mußte ich mit roter Nummer fahren, weil der ursprüngliche Besitzer im Knast saß und die Papiere nicht rausrücken wollte. Zu einem Besuchsschein hat mir die Polizei noch verholfen, half aber nichts. Zwischenzeitlich mußte der Treibstoff aus halber Menge Super und halber Menge Desolite bestehen, sonst sprang die Kiste nicht an. Am Schluß gings nur noch mit Desolite pur. Ich habe das Auto irgendwo im öffentlichen Raum abgestellt und bekam nach Wochen eine Rechnung über Entsorgungskosten.

Der oben genannte Zeitraum ist in etwa 2 Jahre, danach wurde es gediegener und ruhiger.
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40

Thursday, March 21st 2013, 8:55am

Hallo!

Die Franzosen haben die wunderbare Eigenschaft des Laisser-faire. Fährst du Opel Kadett, fahre ich Döschwoh, ist dir dein Grundig lieber, bevorzuge ich UHER.

Meine Enten-Zeit war eine wunderbare für mich, und on topic ist sie noch dazu:



Der Lautsprecher rechts neben dem Radio gehörte zum CB-Funk. Ein Muss damals.

Gruß, Anselm

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41

Thursday, March 21st 2013, 10:28am

Auf den Bildern noch zu sehen:


Das wohl einmalige Anselm´sche CR124. (Hier im Forum besprochen)

und

die modischen Hosenknöpfe an herausgehobener Stelle.
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Saturday, March 23rd 2013, 10:13pm


Der oben genannte Zeitraum ist in etwa 2 Jahre, danach wurde es gediegener und ruhiger.

Hast Du mal in Erwägung gezogen, die Geschichten mit den Autos verfilmen zu lassen? :D Hört sich jedenfalls zum Kringeln an.


Der Lautsprecher rechts neben dem Radio gehörte zum CB-Funk. Ein Muss damals.

Nicht zum ersten Mal denke ich, man müßte 20 Jahre früher geboren sein - im Vergleich zu dem nervig lauten Telefonieren vieler Menschen in Bus, Bahn und Zug, die den ganzen Wagen um sich herum unterhalten, hatte der CB-Funk doch absolut Stil. :thumbup:

Meine Schrecksekunde ist auch OT - aber immerhin technisch: Computer.

Als ich anno 2008 gerade durchstartete und den Stoff meiner Doktorarbeit zu Papier brachte (ca. 100, 120 Seiten waren fertig), mache ich eines Morgens die (MS Word-)Textverarbeitung auf, dazu das gerade im Werden befindliche Kapitel und finde nur noch - %/"&"""$ 8| - Berge von Hieroglyphen, Sonderzeichen, wie bei einem völlig unlesbaren Dateiformat. :cursing: Gegenprobe bei einigen fertigen Kapiteln: dort überall dasselbe. Au Backe - zwar hatte ich von jeder Datei Sicherungskopien auf mehreren Rechnern und externen Festplatten - aber gerade am Abend vorher alles fein säuberlich hin- und herkopiert, um keine veralteten Versionen mehr zu haben. Und die neuesten sind gerade die unlesbaren.
Noch schlimmer: Die Dateien mit den Notizenbergen aus ein paar Jahren Archiv-Beackerei sind auch auf den Rechnern - dort teilweise dasselbe Hieroglyphenphänomen.

Wenn Du jetzt Pech hast, hab ich mir gedacht, kannst Du das Projekt in ein paar Minuten komplett beerdigen, denn diese Stoffmengen kriegst Du nicht wieder zusammengesucht... :wacko: So erschrocken bin ich zuletzt, als sie mich vor 25 Jahren aus der Ausbildung schmeißen wollten...

Als erstes panisch alles ausgedruckt, was an Dateien noch lesbar war. ;( Dann festgestellt, daß ich zum Glück in meiner Leipziger Zweitwohnung noch einen Rechner hatte, auf dem noch die alten, "heilen" Dateien waren. Im Endeffekt waren "nur" 30 Seiten Text weg... :rolleyes: uffffff.

Woran dieser Fehler genau lag, darüber rätsle ich noch heute ?( erst dachte ich an eine der typischen Launen von Microsoft Word und Windows XP. Könnte mir aber auch vorstellen, daß ich die besagte externe Festplatte unvorsichtigerweise nicht aus dem einen Rechner ausgehängt hatte, bevor ich sie an den zweiten gehängt habe. Vielleicht ist einfach das Dateiensystem durcheinandergeraten (da deuteten dann auch irgendwelche Indizien drauf hin, die ich verdrängt habe)... Zum Glück ist das Buch längst fertig, und diese Panne mit den Textdateien ist später nie wieder passiert.

Michael

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43

Sunday, March 24th 2013, 9:43am

Hallo Michael,
Nicht zum ersten Mal denke ich, man müsste 20 Jahre früher geboren sein

Das gleicht sich aus: Manchmal denke ich, ich möchte noch 20 Jahre jünger sein. ^^ Aber nicht wirklich. Jedes Alter hat seine Vor- und Nachteile. Allein, mich noch mal durch die Siemens Nixdorf und weiterer Siemens-Töchter Widrigkeiten bis zum endlichen Vorruhestand kämpfen zu müssen, möchte ich nicht noch mal durchmachen. Nur die Vorteile eines anderen Lebensalters zu genießen, gilt nicht. ;)

Deine Doktorarbeit-Herz-in-der-Hose-Geschichte ist ja wikrlich ein Krimi mit einigermaßen gutem Ende.

Gruß, Anselm

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44

Sunday, March 24th 2013, 10:11pm

Hallo Michael,
Deine Doktorarbeit-Herz-in-der-Hose-Geschichte ist ja wikrlich ein Krimi mit einigermaßen gutem Ende.

Danke :) Ja, das war sie. Letztes Jahr hat mir ein Leser bescheinigt, er habe über dem Buch im Zug in den Feierabend vor lauter Lesen den Aussteigebahnhof verpaßt ;)...

Michael

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45

Sunday, March 24th 2013, 10:26pm

Letztes Jahr hat mir ein Leser bescheinigt, er habe über dem Buch im Zug in den Feierabend vor lauter Lesen den Aussteigebahnhof verpaßt ;)...

Doktorarbeiten sind ja in der Regel ziemlich trocken. Darf ich nach dem Thema fragen?

Gruß, Anselm

Ralf B

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46

Sunday, April 28th 2013, 3:07pm

Jo...und da man immer so gerne über die Dämlichkeit anderer lacht, meine neueste Story:

Neulich machte ich mich daran, nach Onkel Theos Anleitung in einer kleinen Teac A-3300SX die gesamte Andruckrollenmechanik auszubauen.Auch bei Säuberungsarbeiten oder mechanischen Sachen werde ich die Angst nicht los, irgendwo ranzukommen, wo noch Spannung drauf ist und somit eine gedallert zu kriegen.Diese Beklommenheit kennen natürlich diejenigen sicherlich nicht, die elektronisch bewandert sind und genau wissen, an welchen Stellen es "rumsen" könnte....

Es war draussen dämmrig, ich war aber zu faul, das Stubenlicht einzuschalten.Zuerst mutig die Rückfront abgeschraubt und dann werde ich doch mit dem Kreuzschraubendreher nach den Befestigungsschrauben des A-rollenmagneten zielen, um diese zu lösen...
auf einmal ein blauer Blitz, der durch das Gerät zuckt! Schwefelgeschmack im Mund, erschrecke mich zu Tode und zucke zurück!

Mir ist nicht das geringste passiert!

Aus Gedankenlosigkeit hatte ich im Hintergrund den Fernseher ohne Ton zu laufen, hatte ihn völlig vergessen.Irgendwas war im TV gerade explodiert, jedenfalls gab es einen sehr hellen Bildschirm.Dieser reflektierte auf den Metallteilen in der Teac.
Ja...und der Rest war alles Einbildung...so kann es kommen. 8o

Gruß von Ralf

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47

Thursday, May 16th 2013, 11:29pm

Heute abend habe ich mal wieder mein Grundig TK 46 in Betrieb genommen. Dieses ist ein "Vollstereo"-Gerät. Dieser Hinweis wird noch wichtig sein.

Wie bei einem Röhren-Grundig aus den swinging sixties nicht anders zu erwarten war, alles bestens. Auch innen mal wieder alles schön sauber gemacht, anschliessend Testprogramm, also auch Aufnahme vom Radio. Spur 1-2, Spur 3-4, schön in Mono mit Hinterbandkontrolle, klasse Ergebnisse. Dann das ganze mit Stereo, linker Kanal spitze, rechter Kanal.....tot !

Keine Aufnahme, nur leises Rauschen aus dem rechten LS. Mist, kaputt. Hin und her überlegt, klarer Fall: Werkzeug und Messgerät raus und Gerät instandsetzen. Toll, der Abend ist gelaufen, Schrauben statt geniessen.

Während ich über diese unerfreuliche Tatsache noch grübele, fällt mein Blick auf ein hellbraunes Kabel mit einer gelben Banderole, welches vom Nordmende Musikschrank - nee, eher eine ausgewachsene Truhe - zum Grundig-Koffer verläuft. Auf der kleinen Banderole lese ich eine Zahl: "237". In diesem Moment fällt es mir wie Schuppen aus den Haaren: Der rechte Kanal ist deshalb tot und "defekt", weil ich ein 3-poliges MONO-Überspielkabel benutzte.

Tja, so was passiert auch einem alten Hasen hin und wieder.

Merke:

Für gutes Stereo ziehe bloß die richtige Strippe
sonst wirfst du die Kiste unnötigerweise auf die Kippe

Gruß
Thomas
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Ralf B

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48

Friday, May 17th 2013, 9:01am

....schon hast Du Platz in Deiner Wohnung,
das ist dann die Belohnung!

Schöne Geschichte vom Kabel!
Hatte auch mal eins mit einem Bruch und war einfach nur zu faul, es wegzuwerfen.
Ähnlich wie das Ende eines Films vergißt man das dann auch regelmäßig.......
Jetzt ist es aber entsorgt...glaube ich 8|


Gruß von Ralf

49

Sunday, October 6th 2013, 11:34am

Mit zunehmender Erfahrung rutscht das Herz nicht mehr ganz so schnell, sondern das Ereignis kann auch anders interpretiert werden.

Ich habe nach Jahren einen kurzen Blick in den Dual 1226 mit Verstäker HS151 geworfen, seltsamerweise schien der Steuerp. noch vorhanden zu sein. Na, ihr lieben Kondensatoren, wie lange macht ihr noch? Testbetrieb: Nach drei Minuten Rauchzeichen. Aha! Nehme ich es als Hinweis, dass ich es mir für heute vorgenommen hatte, mein Zimmer aufzuräumen, und nicht an Plattenspielern herumzubasteln.

Im Forum schreiben ist eigentlich nicht aufräumen im engeren Sinne, oder? Bis später.

niels
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50

Wednesday, October 30th 2013, 4:04pm

Gestern passiert:

Ich schraubte an einem geschenkten TK47 aussen pfui (baah wirklich schlimm) innen hui, alles schön ganz bischen dreckig und trocken staubig aber sonst super....

Also angefangen mit säubern, bischen zerlegen, ölen, schmieren zusammensetzen...alles prima...
Gerät lief mit einer spule auf 19cm/sec und ich habe hier und da nachgeölt und geschaltet, gespult und mich gefreut....

...BUMM...

Alles tot...alle Lichter aus...dachte na Super...Tür auf...auch alles dunkel...herjeh so schlimm...es hat doch gar nicht geknallt, sodaß es nie im leben
sooo schlimm sein kann....

Auflösung:

Unsere ganze Stadt war dunkel, da wir hier hoch am Hang wohnen, konnte ich prima ins Tal gucken....
Nee sowas kann die kleine TK47 nun wirklich nicht....
Schlicht: Stromausfall...nach ner halben Stunde war alles wieder gut :)

Aber im ersten Moment war mir schon komisch....

Beste Grüße,
AmImaX

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Wednesday, October 30th 2013, 4:13pm

Schön! :D

Gruß, Anselm

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Wednesday, October 30th 2013, 7:04pm

Sowas ähnliches ist mir vor ein paar Jahren beim Hochfahren des Rechners passiert. Eingeschaltet und nach ein paar Augenblicken war alles wieder aus. Es war Mittag (und Blick ins Tal habe ich auch nicht) und mit einem mit Batterien gefütterten Radiorekorder habe ich festgestellt, das auch unser Lokalradio nicht mehr sendet. Da habe ich vermutet, dass nicht nur unser Straßenzug betroffen war.

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Monday, November 4th 2013, 2:38pm

Wenn bei uns das D1 Netz nicht mehr geht, ist klar, dass es ein größerer Stromausfall ist.

54

Sunday, January 21st 2018, 6:27pm

Da ich derzeit am Bänder-schmier-testen bin, reinige ich etwas häufiger als gewöhnlich. Die Akai GX-220D steht sonst eigentlich nur rum, kann also etwas Bewegung gebrauchen. Wieso bekomme ich den Aufnahmekopf nicht ordentlich sauber? Immer bleibt da diese Stelle... Grrrrr.



Die Erklärung ist so einfach: Es spiegelt sich dort der hölzerne Regalboden. Das zu begreifen hat etwas gedauert, glücklicherweise bin ich noch auf keine dummen Gedanken gekommen.

Am Löschkopf lässt sich gut der Schmodder von 270 Metern Quantegy 407 sehen, die heute morgen testweise durchgelaufen sind.

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Sunday, January 21st 2018, 8:12pm

:)

Ein ähnliches Erlebnis hatte ich letzte Woche außerhalb der Tonbandwelt: Ich hatte am Tag vorher mit hellbrauem Lack eine Stelle an meinem Schreibtisch ausgebessert, und dann entdeckte ich nach dem Aufstehen in der Diele einen farblich passenden Fleck auf dem Laminatboden. Obwohl das eigentlich weit von dem Ort entfernt war, wo ich mit Farbe hantiert hatte, war der erste Gedanke im Schreck: "Mist, gekleckert. Hoffentlich geht das noch mal weg."

Es hat einige Zeit gebraucht, bis ich gemerkt habe, woher der Fleck kam: In der Diele stand ein Bananenkarton, den ich immer behelfsweise als Wäschekorb benutze. Und der hat an den schmalen Seiten zwei Löcher zum Tragen, durch die das Licht auf den Boden fiel.



Wenn ich es jetzt sehe, frage ich mich auch, wie ich das verwechseln konnte, aber die Kombination von schummrigen Lichtverhältnissen und "noch nicht ganz wach" machte es wohl möglich.

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Sunday, January 21st 2018, 11:20pm

Es gibt 2 Dinge, die unendlich sind, die menschliche Dummheit und das Universum. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht 100% sicher (Albert Einstein)

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Monday, January 22nd 2018, 12:31am

Herrlich! Echt schon lange nicht mehr so gelacht! Hier die Fortsetzung der Grschichte

https://m.youtube.com/watch?v=zwrpYKQL1g0
Leute, bleibt schön glatt gewickelt!