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Beiträge: 203

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31

Sonntag, 4. Februar 2007, 19:18

Bin sehr interressiert.
DVD oder Download - egal.

Grüße aus Athen (bei Schneeschauer)
Hajo

  • »MichaelB« ist der Autor dieses Themas

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32

Montag, 19. März 2007, 01:08

Hallo,

dank der Mithilfe eines netten Forumteilnehmers mit entsprechender Video-Ausrüstung sind die Filme jetzt digitalisiert. Durch geringfügige Kompression passt sogar alles ganz gut auf eine DVD.

Versand erfolgt im Brief zu 1,45 Euro. Für eine Beteiligung an den Portokosten wäre ich dankbar.

Anforderungen ab sofort an meine einschlägigen Mailadressen. Der Versand erfolgt allerding nicht vor dem nächsten WE ...

Gruß
Michael

  • »MichaelB« ist der Autor dieses Themas

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33

Samstag, 24. März 2007, 23:14

Hallo,

zur Zeit läuft der DVD Brenner auf Hochtouren und kopiert DVDs. Ich werde am Montag dann die bisherigen Anforderungen abschicken...

Die DVD startet automatisch. Es gibt kein Menü, Kapitel lassen sich anwählen. Die Filme sind hintereinander geschnitten. Also sehr praktisch das ganze ... ;)

Ich wünsche viel Spaß beim Ansehen und freue mich auf nette Diskussionen über den Stoff.

Gruß
Michael

34

Sonntag, 25. März 2007, 22:06

´
Falls Du Polsterumschläge brauchen solltest, ich habe etwas über den mittelfristigen Bedarf hinaus eingekauft :(.
Frank


Wer aus dem Rahmen fällt, muß vorher nicht unbedingt im Bilde gewesen sein.

  • »MichaelB« ist der Autor dieses Themas

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35

Montag, 26. März 2007, 13:04

Danke für das Angebot, ich nehme kartonierte DIN A5 Umschläge und packe die DVD/CDs einfach in ein Blatt Papier ein (weil ich die CD HÜllen immer noch nicht bekommen habe). Das geht. Ausfallrate bis jetzt bei 0 (null).

Gruß
Michael

kreiserdiver

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36

Dienstag, 27. März 2007, 20:17

... ich freu mich schon.

Kopiere aber schnell auf SVHS, kann man dann länger ansehen.
Kürzeste Lebensdauer einer selbstgebrannten DVD: 3 Monate (Quelle: der ortsansässige Filmclub. Alle Mitglieder behalten ihre Originale gerne auf miniDV Cassetten. Tja, das Magnetband LEBT !!!).

Gruß,

Ralf.

37

Donnerstag, 26. April 2007, 10:28

Mich haben Identität, Herkunft, Verbleib des im Konvolut vorhandenen Schwarz-Weiß-Films und des dort zu sehenden, offenkundig auf Dr. Friedrich Krones zurückgehenden Modells der magnetischen Tonaufzeichnung natürlich nicht ruhen lassen.
Die Stimme (!) des Moderators und -wie ich jetzt weiß- auch des Filmautors- war mir aus dem Bayerischen Rundfunk meiner Kindheit und Jugend bekannt, musste also, nachdem ich dem Fern-Sehen damals so fern stand wie heute, auch im Hörfunk zu hören gewesen sein.

Das löste sich in den Recherchen der letzten Tage auf vielfältig interessante Weise; also:

Der Film ist tatsächlich eine Produktion des Bayerischen Rundfunks aus dem Jahre 1964 und ging aus der Redaktion des oben genannten Autors und Moderators Dr. Egloff Schwaiger hervor, der über viele Jahre eine interessante Sendereihe im 2. Hörfunkprogramm des Bayerischen Rundfunks unterhielt: "Musik und ihre Interpreten", die von mir damals als angehendem Musikeleven mit Medienambitionen aufmerksam (allerdings in späteren Jahren, als mein Musikverstand aufzuwachen begann, auch nicht unkritisch) verfolgt wurde. Kein Wunder also, dass ich diese Stimme kannte.

Die Erstsendung der Film-Produktion erfolgte am 20. Januar 1965. Der Film war auf 16mm-Material produziert worden (worauf denn sonst..) und liegt noch heute in verschiedenen Formen einschließlich des Magnetfilmtonbandes und nicht verwendeter Restmaterialien im Archiv des Bayerischen Rundfunks; darunter befindet sich offenbar auch eine Betacamcassette der letzten Zeit, die ihrerseits besondere Ursachen haben muss, denn sie entstand anscheinend nach den Tagen der EMTEC.

Das im Film zu sehende Magnetbandaufzeichnungsmodell von Friedrich Krones (1915 Wien - 1986 Leverkusen) war wohl Objekt nicht geringen Stolzes seines Urhebers ("oft kopiert, nie erreicht") und stammte aus dem Jahre 1955, in dem es von der Ingenieursabteilung der AGFA vermutlich für die Funkausstellung in Düsseldorf konzipiert und den Firmenwerkstätten gebaut worden war. Es funktionierte tatsächlich im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten, was ein Magnetbandpapst wie Krones natürlich am besten wusste. Andernorts entstandene Kopien hatten mit der Funktion ihre Probleme. Dem Vernehmen nach stand es im Gebäude der Anwendungstechnik der Agfa-Magnetband-Fabrikation (Gebäude E 3) auf dem BAYER-Gelände in Leverkusen und wurde von Krones selbst nicht zuletzt den jungen Ingenieuren gerne vorgeführt.

Krones war bezüglich seines zweiten Fachgebietes "Magnetbandtechnik", auf die er wohl über sein Hf-Interesse gestoßen war, wohl auch eine pädagogische Kapazität, die mit großer Anschaulichkeit und Eindrücklichkeit in ihr Fachgebiet einführen konnte, was er als "Verständnistest" gerne auch anderen Ingenieuren abverlangte: "Wer's nicht erklären kann, hat's nicht verstanden!" Von Krones gibt es infolgedessen auch eine Darstellung der Magnetbandtechnik, die zwischen 1948 und 1950 entstand, aber bis heute gewinnbringend zu lesen ist.

Nach seinem Studium an der Technischen Hochschule Wien (1954-1939) war Krones 1943 mit einer Arbeit zur Schwingungsquarztechnik promoviert worden, '39-'45 bei Telefunken Berlin als Laborleiter, '46-'50 in gleicher Funktion bei Telefunken Austria tätig, '50-'53 dto. bei Philips Wien, '53-'80 bei Agfa, Leverkusen, Tod ebendort am 9. Mai 1986; er ist letzten Endes Vater des AGFA-Bandes, so wie wir es kennen.

Als die Agfa-Magnetbandfertigung sukzessive nach München verlegt wurde, scheint jenes Modell in Leverkusen verblieben zu sein, gehörte aber zum Erbe, als AGFA 1990/91 in einer eigentümlich einsamen Entscheidung der Unternehmensleitung die Magnetbandfertigung aufgab und an die BASF abtrat. Für die Bewahrung der AGFA-Unternehmensgeschichte war dort aber trotz eines hochgradig kundigen und mit beiden Firmen auch persönlich verbundenen BASF-Firmenangehörigen, der international mit qualifizierten Publikationen als Kapazität der Magnetbandgeschichte an die Öffentlichkeit getreten war (wir kennen ihn hier auch...., quasi persönlich ....) kein Interesse vorhanden, so dass für diese Historica einige Gefahr bestand. Besagte, auch uns bekannte Kapazität vermittelte sie deshalb an das Museum für Arbeit und Technik in Mannheim, wo damit heute auch das Modell aus der Ideenschmiede von Friedrich Krones magaziniert sein müsste.

Hans-Joachim

38

Donnerstag, 26. April 2007, 19:51

Ich hoffe, vom besagten Kollegen keinen auf den Hut zu bekommen, wenn ich das mir von ihm zur Verfügung gestellte Bild dieser schnuckeligen, nun 52 Jahre alten Maschine hier einstelle.

Im Gedanken an Krones' sich demnächst zum 92. Male jährenden Geburtstag (3. Mai) und seinen 21. Todestag nur sechs Tage später, kann man das sicher verschmerzen:




Hans-Joachim

P.s.: Zum obenauf liegenden Kopfträger einer K8 glaube ich möglicherweise eine fast persönliche Beziehung zu haben, denn die ehedem zugehörige Maschine überlebte wahrscheinlich und befindet sich in meinem Besitz; ohne Kopfträger...
Die Welt ist eben gerade dann klein, wenn es um Altertümer geht.

  • »MichaelB« ist der Autor dieses Themas

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39

Mittwoch, 19. November 2014, 18:38

Hallo,

meine Original-DVD hat sich eim Versuch verabschiedet, sie auf eine Festplatte zu transferieren.
Hat jemand vlt. noch eine DVD oder ein ISO für mich? Post oder Download oder so ... Das wäre nett.

Danke und Gruß
Michael

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40

Mittwoch, 19. November 2014, 19:15

Hi Michael,

kannst Du gerne von mir erhalten!

Das Weitere dann per PN!

Gruß

Thomas
Mein Motto "Zitat" »Opa Deldok«: »Früher war alles schlechter. !!!!

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