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Sonntag, 10. Februar 2019, 22:19

Mikrofon-Galerie

Wir haben hier in verschiedenen Threads schon allerlei Bilder von Utensilien rund ums Tonbandgerät gesammelt, z. B. Tonköpfe, Tonbandschachteln, Tonbandspulen. Aber ein wichtiges Utensil scheint noch zu fehlen: Mikrophone.
Wollen wir nicht auch Bilder der verschiedensten Mikrophone zusammentragen?

Ich starte mal einen Versuch mit einem Mikro aus Italien, dem M51 von Geloso.
Vorgestellt wurde es im Bollettino Tecnico Geloso Nr.77 vom Winter 1959/60 als Zubehör zum in dieser Ausgabe ebenfalls neu vorgestellten Tonbandgerät G258.
Angepriesen wird es als hochohmiges Mikro mit Richtwirkung nach vorn, ideal etwa für Interviews.





Gruß
TSF

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2

Montag, 11. Februar 2019, 09:49

Hallo lieber TSF (hast du einen Namen?),

das ist eine Idee, die grundsätzlich sehr zu begrüßen ist :thumbup: ! Ich hatte vor Jahren schon mal vorgeschlagen, eine Rubrik für Mikrofone einzurichten, weil die ja früher als das wichtigste Zubehör zum heimischen Tonbandgerät galten, aber bis heute hat sich da nichts getan.

Ich persönlich habe ein kleines Problem mit deinem neuen Thread, denn ich besitze so an die 50 Mikrofone, die allerdings zum großen Teil nicht wirklich "selten" sind, sondern eher Klassiker.
Ich wüsste also gar nicht recht, womit ich anfangen sollte....
Aber ich werde meine Schubladen demnächst mal durchforsten, ob sich da zeigenswerte Exemplare finden.

Das von dir gezeigte Geloso kann aber nicht wirklich eine Richtwirkung nach vorn haben, denn es ist ein Druckempfänger (Kugel). Andernfalls müssten Schalleintrittsöffnungen auf der Rückseite der Kapsel vorhanden sein, denn nur so kann ein Druckgradientenempfänger seine ausgeprägte Empfindlichkeit nach vorn (Niere, Superniere) erhalten! Bei einem Druckempfänger ist nur eine leichte Richtwirkung bei den hohen Frequenzen vorhanden, die aber nicht wirklich genutzt werden kann.

LG
Holgi

P.S.: Wir sollten dann aber für die Galerie die heute übliche deutsche Schreibweise wählen, nämlich "Mikrofon". Mit ph schreibt man das schon seit den 50ern nicht mehr ;) !

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hannoholgi« (11. Februar 2019, 10:40)


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3

Montag, 11. Februar 2019, 11:13



Okade OK-412. Chinaböller, aber überraschend massiv und schwer.

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4

Montag, 11. Februar 2019, 12:52

Na, jetzt fangen wir gleeiich an!

Sennheiser brachte Mitte der 1960er eine Serie von Hochfrequenz-Kondensatormikrofonen auf den Markt, die fortan mit zum Besten gehörten, was im Studio anzutreffen war. Im Fernsehen gehörten diese Mikros bis in die 80er zum täglichen Rüstzeug und egal, ob Tagesschau, Frühschoppen oder Interview, die MKHs der 400er Reihe waren allgegenwärtig!
Sie mussten mit 10-12 V Tonaderspeisung versorgt werden und kosteten um die 700,- DM!
Der Übertragungsbereich reichte bei allen Typen von 20-20000 Hz.




Das MKH 105 ist ein Druckempfänger mit Kugelcharakteristik, der sich durch einen glatten Frequenzgang mit nur leichter Präsenzanhebung auszeichnet.



Das MKH 110 aus der gleichen Serie war ein Infraschall-fähiges Messmikrofon, das ursprünglich für militärische Zwecke entwickelt wurde. Es hat eine untere Frequenzgrenze von 0,1 Hz (!) und einen unsymmetrischen Ausgang, über den es gleichzeitig mit 9-10 V Gleichspannung versorgt werden muss.
Das habe ich auch, aber da es praktisch genauso aussieht wie das 105er, habe ich es nicht fotografiert.

Das MKH 405 ist ein Mikro mit Nierencharakteristik, das jahrelang auf dem Sprechertisch von Karlheinz Köpcke stand (in doppelter Ausführung, falls mal eins ausfällt). Hier ist es in der Schwinghalterung montiert. Eine sinnvolle Maßnahme, weil es extrem körperschallempfindlich ist! Das Mikrofon hat einen fast schnurgeraden Übertragungsbereich.




Die "Legende" unter den Großmembran-Tauchspulmikrofonen überhaupt ist das seit 1956 bis heute produzierte MD 21. Ich habe davon drei Stück. Es ist extrem robust, klanglich zwar nicht wirklich neutral, aber mit seiner leichten Höhenanhebung praxisgerecht ausgelegt. Seine Empfindlichkeit gegen Wind und Handgeräusche ist minimal. Es ist auch rücksprechfähig, d.h., der Tontechniker kann aus dem Ü-Wagen Anweisungen an den Reporter über das Mikro durchsagen.

Hier das MD 21-N aus den 70ern. Hellgrau mit mattverchromtem Edelstahlgitter und Kleintuchelanschluss:



Es kostet aktuell in schwarz ca. 460 Euro.

Auch Grundig verkaufte das 21er unter seinem Namen, aber als "GDM121", später 21. Anfangs war es mit goldfarbenem Hammerschlaglack versehen und hatte ein Messing-Lochblech als Einsprache. Auch der Kleintuchelanschluss war vorhanden. Das mitgelieferte braune Stoffkabel hatte einen integrierten Schnurübertrager, so dass man das GDM 121 auch an den hochohmigen Eingängen von Röhrengeräten anschließen konnte.
Später ließ man dann das steckbare Kabel und den Übertrager weg und brachte es fest an. Zu diesem Zeitpunkt war das Druckgussgehäuse hellgrau/beige und hatte einen hochglanzverchromten Kopf ohne das Sennheiser-Logo.



Von Grundig wurde es bis 1965 angeboten (und kostete zu diesem Zeitpunkt ca. 130 DM), danach gab es nur noch selbst entwickelte Mikros, die teilweise ausgezeichnet waren. Dazu später mehr...

LG Holgi

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »hannoholgi« (11. Februar 2019, 19:35)


5

Montag, 11. Februar 2019, 13:07

Hallo!

Auf den Zug springe ich doch glatt auf.







Von AGFA ist das Mikro natürlich nicht. Müßte m. E. von AKG sein.

Beyer M64N:





Japanisches Noname Stereo-Mikro:





Piafonic WM2320:



Sanyo HM41:





Fortsetzung folgt...

Gruß
Wolfgang

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6

Montag, 11. Februar 2019, 16:43

Fortsetzung Sennheiser:

Ebenfalls klassisch und wohl auf der ganzen Welt bekannt ist das 1960 erschienene MD 421, ein Mikrofon mit Nierencharakteristik, das ursprünglich in den Versionen -N (niederohmig.symmetrisch), -2 (Großtuchel, symmetrisch) und eine zeitlang auch als "HL" (hoch- und niederohmig unsymm.) erhältlich war. Es sah bis in die 1980er immer gleich aus, das schlagfeste Kunststoffgehäuse war lichtgrau und die Einsprache silbern. Lediglich die Schrifttype des Sennheiser-Schriftzuges wurde in den 60ern mal modernisiert...

Mit dem Verschwinden der Röhrengeräte und der Großtuchelstecker gab es schließlich die HL- und -2-Versionen nicht mehr, dafür kam -U hinzu, was die Ausstattung mit einem Cannon-XLR-Steckanschluss kennzeichnete.
Als Jubiläumsangebot "50 Jahre" konnte man das Mikro in limitierter Stückzahl auch in schwarz mit vergoldeten Metallteilen kaufen.
Die derzeitige Serienausführung ist ganz schwarz und hat einen XLR-Anschluss.

Ein fünfstufiger Bassabschwächer erlaubt bei einigen Versionen (nicht bei Großtuchel) die Absenkung der tiefen Frequenzen. Das MD 421 hat einen brillanten, durchsetzungsfähigen Klang mit deutlichem Nahbesprechungseffekt.

Mein MD 421-N stammt etwa von 1980. Es ist in neuwertigem Zustand, vor allem hat es keinerei Beulen und Deformierungen im Korb, was eher selten ist... :)
Der im mittleren Foto gezeigte Windschutzkorb MZW21, der auch auf das MD 21 passt, ist wesentlich wirksamer als der ebenfalls lieferbare Schaumnetz-Windschutz.






Als verbesserter Nachfolger, der seinen Vorgänger allerdings bisher nicht verdrängen konnte, wurde Mitte der 1970er das MD 441 vorgestellt. Es hatte mit dem 421 den fünfstufigen Bassabschwächer und die Brumm-Kompensationsspule gemein, war ansonsten aber eine vollkommene Neukonstruktion. Es ist eine Superniere, die bei vielen Studiomenschen als das beste dynamische Mikrofon der Welt angesehen wird. Auch sagt man ihm einen Klang nach, der einem Kondensatormikro recht nahe kommt; sein Frequenzumfang reicht von 20 bis 20000 Hz.

Die Kapsel und das gesamte Innenleben ist extrem weich gelagert, wozu Sennheiser zwei Flachfedern dick mit dämpfendem Silikon eingeschmiert hat, was die Resonanzfrequenz des schwingenden Systems auf rund 10-15 Hz absenkt (sichtbar auf Bild 4).
Das MD 441 ist daher sehr unempfindlich gegen Körperschall. Das noch störende Gerumpel kann mit Hilfe des Bassschalters weiter verringert werden. Weiterhin gibt es einen Brillanzschalter (letztes Foto), der die Frequenzen oberhalb von 5 kHz um 2-3 dB anhebt und gleichzeitig jene unterhalb 5 kHz um 2 dB absenkt.
Ein Popschutz ist im Mikrofonkopf integriert. Das Gehäuse ist aus Aluminium, das an zwei Seiten mit Kunstleder beklebt ist.
Das Gerät ist ebenfalls noch immer im Sennheiser-Programm und kostet aktuell 800 Euro 8| .







Die Mikros werden heute gebraucht zwischen knapp 300 und 600 Euro gehandelt (meins stammt von einer Filmproduktionsfirma und hat 250,- € gekostet).

Was man für den gleichen Preis für "Spitzenmikros" bekommt, mag dieses Foto zeigen. Auch das darauf sichtbare, fachmännisch reparierte MD 441 sollte 250 Ocken kosten!



Was sich im Inneren verbirgt, kann man auf diesem Werksfoto sehen:




Zu guter Letzt will ich noch kurz ein Mikrofon zeigen, das sicher in Aufnahmestudios seltener anzutreffen war, es sei denn, als Kommandomikrofon vom Regie- in den Aufnahmeraum.
Gemeint ist das Sennheiser MD 4-2 (Großtuchel), das sicher die Älteren unter euch von Kirmes- und Rummelplätzen, vor allem von Losbudensprechern und mit Taschentuch über der Einsprache, kennen. Dafür war es nämlich auch gedacht. Es handelt sich um ein dynamisches Kommandomikrofon für Nahbesprechung, das als Druckgradientenempfänger mit Acht-/Supernierencharakteristik ausgelegt ist. Es hat daher einen deutlichen Tiefenabfall im Übertragungsbereich.
Mein Exemplar habe ich unbenutzt in OVP bekommen, einschließlich des original mitgelieferten Tuchelsteckers! Es mag aus der Zeit um 1970 stammen.... Obwohl es sehr altertümlich aussieht (es kam schon in den 50ern raus) ist es in Bissendorf noch relativ lange gefertigt worden.
Es besitzt ein schwarz lackiertes Druckguss-/Bakelitgehäuse.






Damit möchte ich erst mal eine Pause machen. Ich habe noch einiges zu zeigen, aber andere sollen ja auch eine Schangse bekommen! ;) :thumbup:

LG Holgi

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Montag, 11. Februar 2019, 17:04

Hallo Holgi,

ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, das das MD 4-2 nicht direkt angesprochen werden soll, sondern seitlich neben dem Mund gehalten wird.
Steht darüber was in der Bedienungsanleitung?

MfG
Friedhelm
der ab Januar 2009 zur A77Hs , 2x 4400 Report Monitor und TK46 sowie Tk47 noch eine M15a in sein Pflegeprogramm aufgenommen hat. Nicht zu vergessen 2 Uher CR1600, 1 Uher CR1600TC und die 2 Thorens TD 124 II :-)

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8

Montag, 11. Februar 2019, 17:15

Vivanco EM-50, laut Halskrause tatsächlich in Japan hergestellt:



Habe ich ca. 1990 für 5 DM in einem Leihhaus in Gelsenkirchen gekauft und dachte, ich hätte etwas ansatzweise professionelles erworben (vorher hatte ich tatsächlich ausschließlich noch billigere Mikrofone).

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Montag, 11. Februar 2019, 17:18

Hallo Friedhelm,

die BDA habe ich leider nicht, wohl aber die Sennheiser Micro-Revue von 1972. Da heißt es wörtlich:

...„Das MD 420 läßt sich auf dem gleichen Gebiet einsetzen wie das MD 4. Überwiegend findet man es in modernen Verkehrsmitteln auf einem Schwanenhals montiert. Auch bei ihm wird der aus der Umgebung auftreffende Störschall — dank der extremen Richtwirkung des Mikrofons — ausgeblendet. Das Mikrofon muß deshalb nahe am Mund, knapp an der Einsprache vorbei besprochen werden. Das MD 4 besitzt die gleichen Eigenschaften und sollte seitlich, ebenfalls knapp am Mikrofon vorbei, besprochen werden."...

LG Holgi

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10

Montag, 11. Februar 2019, 17:41

Sennheiser Mikrofon-Fibel als PDF-Download

Hallo,

ich kann zwar kein Mikro präsentieren, habe aber beim Aufräumen eine interessante Mikrofon-Fibel von Sennheiser gefunden. Diese listet die Anschlussmöglichkeiten für diverse Mikrofone der Firma für viele Bandmaschinen auf. Ihr könnt sie unter den untenstehenden Link herunterladen. Die zweite Seite habe ich wegen der besseren Lesbarkeit extra in Farbe eingescannt.

https://drive.google.com/open?id=1mEW9ie…8Fo1r94So5iF39Y

Gruß

Wolfgang

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Montag, 11. Februar 2019, 18:02

P.S.: Wir sollten dann aber für die Galerie die heute übliche deutsche Schreibweise wählen, nämlich "Mikrofon". Mit ph schreibt man das schon seit den 50ern nicht mehr ;) !

Nun, wenigstens die Traditionsfirma für Kondensatormikrofone weigerte sich bis 2009 standhaft, die Ver"eff"ung des altsprachlichen ph-Lautes mitzumachen und blieb standhaft bei "Mikrophonen". (Oder wie der unbestrittene Doyen der Branche Peter Purkowitz schrieb: "Schließlich steigen eines Tages noch Filosofen, Filister und Füsiker wie Föniks aus der zeitgenössischen Asche des linguistischen Scheiterhaufens." :D )

Hier die bislang letzte Auflage des schmalen Standardwerks über Mikrofone von Boré/Peus, das nach wie vor im Internet herumgeistert:



Doch im Grunde ist es mir wurscht.

Demnächst stelle ich auch meine kleine Sammlung ein, muss nur noch die Fotos / Photos fertigmachen.

Grüße, Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peter Ruhrberg« (11. Februar 2019, 19:57)


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Montag, 11. Februar 2019, 18:47

Altse Micro ???

Hallo Sammler von alten Mikrofonen,
Habe hier seit Jahren ein altes Micro im Schrank stehen.
Siehe Bilder
Im Netz finde ich darüber nichts.
Holgi ??
Bespannung habe ich vor Jahren einmal erneuert.
Auf dem runden Emblem steht
Aparatebau K.O - Bln.Lichtenrade
Vielleicht hat ja einer eine Idee ??
Gruß
Peter
»P.Meinhold« hat folgende Bilder angehängt:
  • L1050229.JPG
  • L1050230.JPG
  • L1050227.JPG
  • L1050228.JPG

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Montag, 11. Februar 2019, 18:55

Aufgrund der Bauweise und der federnden Aufhängung sicher ein Kohle-Querstrom-Mikrofon.
Ich lese da eher EF oder FF - Apparatebau KG, Berlin-Lichtenrade.

Vielleicht finde ich noch was dazu... :rolleyes:

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14

Montag, 11. Februar 2019, 18:57

Der Hersteller heißt offenbar "Apparatebau K.G., Edgar Fuhrhop, Berlin-Lichtenrade".
Das Mikrophon (!) ist ab 1938 gebaut worden.

Wenn man den o.a. Firmennamen eingibt, findet man einiges!

15

Montag, 11. Februar 2019, 19:21

Hallo!

3x Philips-Mikrofone

LFH-0030



LFH-0116



N8302



Ein Sennheiser (der preiswerten Sorte)

M611-LM



Und ein Telefunken-Mikrofon

D9A



Gruß
Wolfgang

16

Montag, 11. Februar 2019, 20:25

Oha, hier ist ja schon ordentlich was los! Viele tolle Bilder. :thumbup:

die allerdings zum großen Teil nicht wirklich "selten" sind, ...

Ich hatte eigentlich keinerlei Ausschlußkriterien im Sinn. Ob selten oder verbreitet, billig oder teuer, sollte keine Rolle spielen.

Das von dir gezeigte Geloso kann aber nicht wirklich eine Richtwirkung nach vorn haben,

Wahrscheinlich habe ich da den italienischen Text schief zusammengefaßt. Im Original heißt es im Bollettino Tecnico Geloso Nr. 77:
"Permette, con la evidente facile impugnatura, di essere avvicinato ed orientato verso l'origine del suono da captare, escludendo in gran parte i suoni provenienti da altre direzioni."
Ich würde das - mit Hilfe des Internets - etwa so übersetzen:
"Es erlaubt, sich mit dem offensichtlichen einfachen Griff der Quelle des aufzunehmenden Schalls zu nähern und es auf sie auszurichten, wobei Geräusche aus anderen Richtungen weitgehend ausgeschlossen sind."

Und noch ein Geloso, Modell T32.


Dieses piezoelektrische Mikro war als Zubehör zum Geloso-Tonbandgerät G255 im Angebot und wurde zusammen mit dem Gerät im Bollettino Nr. 63 vom Herbst 1955 vorgestellt.

Aus dem Süden jetzt in den Norden, von Italien nach Schweden.
Kristallmikrofon BM-7 aus dem Pearl Mikrofonlaboratorium.





Die Firma existiert seit 1941 bis heute. Hier deren Homepage:
http://pearlmicrophones.com/about/about-pearl
Firmenhistorie in Schwedisch:
http://www.filmsoundsweden.se/backspegel/pearl.html
Prospekt zu diesem BM-7 aus dem Jahr 1956 mit Frequenzschrieb:
http://www.filmsoundsweden.se/backspegel/pearl_bm-7.html

Gruß
TSF

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17

Montag, 11. Februar 2019, 21:16

"Es erlaubt, sich mit dem offensichtlichen einfachen Griff der Quelle des aufzunehmenden Schalls zu nähern und es auf sie auszurichten, wobei Geräusche aus anderen Richtungen weitgehend ausgeschlossen sind."

Der (m.M.n.) empfehlenswerte Internet-Übersetzer https://www.deepl.com/translator macht daraus folgendes (uneditiert):
"Ermöglicht mit dem offensichtlichen einfachen Griff eine Annäherung und Orientierung an der Herkunft des aufzunehmenden Klangs, wobei Geräusche aus anderen Richtungen weitgehend ausgeschlossen werden."

Hat das M51 vielleicht einen kleinen Abstand zwischen dem chromfarbenen Aufsatz und dem Griff? Ich habe schon Richtmikrofone gesehen, wo der rückwärtige Schalleinlass am Kabelanschluss "versteckt" war. Hierdurch wird der akustische Umweg natürlich sehr lang, die Richtwirkung entsteht je nach Mikrofongeometrie erst bei relativ großen Wellenlängen.

Grüße, Peter

18

Montag, 11. Februar 2019, 22:55

Der Kabeleinlaß in den Griff ist so gut abgedichtet, daß kein Licht eindringen kann.
Seitlich zwischen Griff und metallenem Aufsatz scheint mir auch kein Schalleintritt möglich.





Gruß
TSF

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19

Montag, 11. Februar 2019, 22:58

Seitlich zwischen Griff und metallenem Aufsatz scheint mir auch kein Schalleintritt möglich.

Seltsam. Wozu mögen wohl die drei kleinen Löcher auf der Kapselrückseite dienen?

Grüße, Peter

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20

Dienstag, 12. Februar 2019, 01:27

Na dann will ich auch mal …

Soweit ich mich erinnern kann, hat bei mir alles etwa 1966 angefangen mit als Mikrofon "missbrauchten" Lautsprechern (weil nichts anderes da war), darunter auch ein defekter Elektrostat-Hochtöner (ich wusste damals nicht mal, dass so ein Ding eine Vorspannung braucht).

Kaum zwei Jahre später ließ mich mein Vater mit dem an seinem Arbeitsplatz verfügbaren Modellen arbeiten: Sennheiser MD 21, Neumann KM 84, Brüel&Kjaer 4145 (z.T. mit batteriebetriebenem Kathodenfolger 2630 für Freiluftaufnahmen).

Aus dieser Zeit habe ich nur sehr wenige Fotos, hier von 1973/74:





Vom 4145 habe ich nur noch ein Exemplar ohne Membran:





Ab Beginn des Tonmeisterstudiums ging alles Schlag auf Schlag. Das erste was ich reparierte, waren mehrere Röhrenmikrofone von Schoeps und Neumann, darunter fünf KM 253, die ich einige Jahre später auf Phantomspeisung umrüstete, weil die Impedanzwandlerröhre AC 701k immer unzuverlässiger, seltener und teurer wurde. Die KM 253 funktionieren bis heute ohne Murren. Eins hatte ich mit neuer Membran versehen, womit es etwas matter klingt als die anderen, ich verwende sie gerne als Stützen für Kontrabass im Orchester:



Die ausgbauten Röhren hatte ich vorausschauend gehortet und konnte sie vor etwa 10 Jahren geschlossen zu einem sehr guten Preis in ebenso gute Hände abgeben:



Hier ein Teil der Kapselsammlung, die diese Zeit überdauert hat:



In der mittleren Reihe rechts und links liegen zwei KM 54, die ich mit gerissenen Membranen vorfand. Mein Versuch einer Neubespannung mit 3µm (!) Polyestermembran war nur für gewisse Zeit erfolgreich, da sich der Kleber am Rand nach einiger Zeit löste:



Ob die beiden Druckempfänger unten noch funktionieren, weiß ich gar nicht mehr, sogar der Typ ist mir unbekannt, müsste aber Neumann oder Schoeps sein.

Die nächste Schoeps-Kapsel MK240 habe ich zweifach, beide haben Isolationsfehler, ich habe sie nie richtig ans Laufen bekommen:



Etwa 1982 ereilten mich auf verschlungenen Pfaden drei Kapseln für das Neumann KM86, die tatsächlich aus zwei KK 84 Kapseln Rücken an Rücken montiert bestehen, woraus ich mir sechs quasi KM 84 Mikrofone zusammenbaute:



Weil es damals noch keine wirklich rauscharmen Studiomikrofone gab, ich als Raummikrofone aber keine Rauschgeneratoren gebrauchen konnte, baute ich mir vier mehr oder weniger defekte Druckempfänger-Messkapseln MKPM, die ich von Rohde & Schwarz gratis (!) überlassen bekommen hatte, zu Schallfängern um, die weniger Eigengeräusch erzeugten als das menschliche Gehör. Auch diese funktionieren heute noch, hier eine davon:



Zwei davon in Gehäusen, für die ich die Kapselkörbe zweier Neumann KM 86 (seiner Form wegen auch "Handgranate" genannt) zweckentfremdete:



Argusohren wie diese (Eigengeräusch um 4 dbA) sind heutzutage schon für relativ kleines Geld zu bekommen, z.B. das Rode NT1-A (mit Nierencharakteristik, die aber im Diffusschallfeld prinzipbedingt zur Kugel wird):



Um bei Konzertmitschnitten möglichst unauffällig zu bleiben, baute ich Sennheiser-Industriekapseln - genauer die Elektret-Typen KE 10 (Kugel) und KE 40 (Niere) - in filigrane Verlängerungen (= schwarz lackierte Kupferrohre) ein. Bei diesem Klavierduo z.B. sind sechs dieser Mikrofone versteckt, die man hauptsächlich an ihren Füßen (Lampenfüße von Ikea) erkennt:



Nach einigen Jahren baute ich diese Kapseln wieder aus, weil ich sie nicht mehr benötigte, jetzt liegen sie in der Bastelkiste rum:



Hier eine Gegenüberstellung der KE 40 mit KE 10 (rechts):



Wenn es mal ganz unauffällig sein soll, verwende ich Sennheiser KE 4 (4 mm Durchmesser!), die zwar stark rauschen, was aber im Nahfeld nur sehr wenig stört. Von diesen Eigenkonstruktionen habe ich sechs Stück, wie alle anderen von mir aktuell verwendeten Typen symmetrisch und phantomgespeist:



In besonders schwierigen Aufnahmesituationen habe ich diese Kapseln auch als Hauptmikrofone verwendet, den Resultaten merkt man das aber nicht an :D

Für unauffällige, rauscharme und netzunabhängige Aufnahmen verwende ich gerne die Sennheiser KM 13:



All dies stammt noch aus meiner tontechnischen Anfangszeit, funktioniert aber meistenteils nach wie vor.

Nun zu meinen "Standardmikrofonen" der letzten 15 Jahre ...

Schoeps MK2s:


Dieselben mit aufgesteckter Schallbeugungskugel (nach dem Prinzip des Neumann M50):



Rode NT 5, für die ich einen kompletten Nieren- und Kugelkapselsatz habe:



Man glaubt es kaum, aber auch Behringer kann gute Mikrofone herstellen, hier sein (wie ich finde) Sahnestückchen, die B-5, die mit zusätzlicher Druckkapsel geliefert werden, die von einem Neumann KM 83 kaum zu unterscheiden sind:



Selbst Thomanns Hausmarke t.bone hat einige gute Kleinmembraner im Programm, hier das SC140:



Von "Superlux" (= Chinakracher) gibt es ein ORTF-Stereomikrofon S502 (in Tonmeisterkreisen auch scherzhaft "Beamtenklammer" genannt), das ich allerdings noch nie benutzt habe (möchte sie vielleicht jemand haben? :whistling: ):




Das war's eigentlich. Sonst habe ich noch dieses und jenes Zubehör: Übertrager, Ersatzkapseln etc. Hier eine Auswahl:











Grüße, Peter

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Dienstag, 12. Februar 2019, 02:07

Hallo Peter,

ich bin mal Mitte der 90er Jahre an ein KE 4 gelangt, wohl ein KE 4-211. Es steckt in einem länglichen Messingrohr drin, deshalb kann ich die genaue Bezeichnung jetzt nicht ablesen.
Nach Unterlagen von Sennheser gab es drei Varianten: KE 4-211-1, KE 4-211-2 und ein KE 4-241-1.
Das erste hatte eine Anhebung im Bereich um 10 kHz "Daher besonders geeignet für Sprachübertragungen"
KE 4-211-2 : "Kapsel mit äußerst linearem Frequenzgang"
KE 4-241-1: "Geringe Stromaufnahme, Besonders geeignet für Hörgeräte."
Soweit ich mich erinnere, stand bei meinem nur KE 4-211 drauf. Vielleicht aussortierte Typen, die in den Elektronik-Handel gelangten ?
Man erhofft natürlich sich natürlich was besseres.
Deshalb die Frage, war es möglich diese Typen an Äußerlichkeiten (nicht der Beschriftung) zu erkennen ?

MfG Kai

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Dienstag, 12. Februar 2019, 02:24

Hallo Kai,

das KE 4-241-1 kenne ich nicht, es gab aber noch ein KE 4-211-4 mit zusätzlich verstärkter Höhenanhebung sowie Schutz gegen Spritzwasser und Schweiß.

Die unterschiedlichen Versionen lassen sich wohl nur messtechnisch ermitteln.
Was auf meinen Exemplaren draufsteht (falls überhaupt) weiß ich nicht mehr, da sie alle in diesen Schrumpfschläuchen stecken.
Ich habe damals meine Exemplare direkt von Sennheiser bezogen, das geht heute wohl nicht mehr.
Beim Frequenzgang von Druckempfängern ist es egal, ob dieser akustisch oder elektrisch "begradigt" wird.

Grüße, Peter

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Dienstag, 12. Februar 2019, 10:03

Hallo Peter,
wie sind die “Beamtenklammern“ denn qualitativ einzuordnen? Rauschgeneratoren oder nicht?
Ich hätte ggf. Interesse.

Warum haben deine NT-1A schwarze Punkte auf den Körben?

LG
Holgi

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24

Dienstag, 12. Februar 2019, 10:36

Hallo Holgi,

wie sind die “Beamtenklammern“ denn qualitativ einzuordnen? Rauschgeneratoren oder nicht?


Auf den Bildern und im Anhang ist sämtliches Material, das ich zu diesen Mikrofontyp gesammelt habe.

Als A-bewerteter Ersatzgeräuschpegel wird dort 18 dB angegeben. Das ist ein mittelguter Wert, würde ich sagen. Für die vergleichbare Schoeps MK4 (Niere) wird 15 dB-A angegeben, für die Neumann-Kapsel KM 140 16 dB-A.






Warum haben deine NT-1A schwarze Punkte auf den Körben?

Damit man auch aus größerer Entfernung eindeutig erkennen kann, ob sie richtig herum montiert sind. Das Rode-Firmenschild ist leider nicht so aufffällig sichtbar wie bei Neumann, und meine bunten Aufkleber kamen erst später dazu.

Aus dem gleichen Grund tragen die "Handgranaten" weiße Punkte, weil nach 65 Jahren die Neumann-Logos auf den Impedanzwandler-Rohren abhanden gekommen waren. Zwar sind darin die R&S Druckempfänger verbaut, doch wegen ihrer Größe (28 mm) zeigen sie eben doch ab 2 kHz aufwärts eine zunehmend ausgeprägte Richtwirkung und Klangfärbung.

Grüße, Peter
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25

Dienstag, 12. Februar 2019, 11:02

Na ja, für meine Amateuraufnahmen sind die 18 dB sicher völlig ok. Hätte man sich den Spannungswandler für die Kapseln nicht gespart, wären sicher ein paar dB Rauschabstand mehr drin gewesen. Ich habe inzwischen zwei Testberichte gelesen, die beide sehr erfreulich ausgefallen sind....
Wieviel würdest du denn für eines der Superluxe haben wollen? Bei Thomann kosten sie z.Zt. 129,-.

Den Grund für die schwarzen Punkte hätte ich mir ja auch denken können. ^^

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26

Dienstag, 12. Februar 2019, 11:19

Wieviel würdest du denn für eines der Superluxe haben wollen? Bei Thomann kosten sie z.Zt. 129,-.


Hast PN.

Grüße, Peter

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27

Dienstag, 12. Februar 2019, 11:19

Dann mach mal weiter mit DDR Mikrofonen.
MV 692 von Gefell. Hier schon auf XLR umgebaut und mit Kapsel M93 (Kugel). Bei Beiden habe ich den Tantal gewechselt. Waren fast zeitgleich defekt.
Hier weitere Kapseln zum MV 692. Eine M70 und eine M94. Beide Niere.
Die Mikrofone waren und sind gute Arbeitstiere.
»luedre« hat folgende Bilder angehängt:
  • 20190212_101345.jpg
  • Kapseln für MV6692.jpg
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Dienstag, 12. Februar 2019, 11:32

Weiter geht's (wie bringt ihr die Fotos untereinander und mit Text?).
Hier etwas aus der Messmikrofonreihe: MV 102 mit MK 102, 20Hz bis 20kHz. Die Kleinen sind MK 201 20Hz bis 40kHz, MK301 15Hz bis 100kHz. Die Mikrofone benötigen eine Betriebsspannung von ~85V und eine Polarisationsspannung von ~200V.
Als nächstes das MV 202 mit MK201.
»luedre« hat folgende Bilder angehängt:
  • MV 102 + MK 102.jpg
  • Kapseln MK 102, MK 201, MK 301.jpg
  • MV 202 + MK 201.jpg
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29

Dienstag, 12. Februar 2019, 11:38

Dritter Part.
Die Rohrrichtkapsel M73 für die MV 692. Ich hatte sie bisher kaum im Einsatz, daher war mein Schreck um so größer als ich sie voriges Jahr in die Hand nahm:
der Schaumgummi hatte sich aufgelöst. Also musste eine Reparatur her.
»luedre« hat folgende Bilder angehängt:
  • SH105283_klein.jpg
  • SH105299_klein.jpg
  • SH105302_klein.jpg
  • SH105304_klein.jpg
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30

Dienstag, 12. Februar 2019, 11:43

Zum Schluss für heute den DDR Shure Nachbau SM 2030L einer Berliner Firma. Schwere bühnentaugliche Boliden. Aber etwas zu wenig Höhen. Diese Ausführung mit Tuchel Stecker.
Gruß Dietmar
»luedre« hat folgendes Bild angehängt:
  • SM 2030 L.jpg
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