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1

Saturday, November 2nd 2019, 7:32pm

Akai GX-625 Reparatur für einen Kollegen

Hallo miteinander,

ich hab mal wieder eine AKAI GX-625 hier auf dem Tisch, von einem Kollegen, der das ehemals schöne Gerät in der Bucht unter Kleinanzeigen käuflich erworben hat.
Ehemals schönes Gerät, weil ein tierisch großer Kratzer unter dem Bandspanner, der auch leicht verbogen ist, auf der rechten Seite prangt. Da das Gerät auch noch schwarz ist sieht das echt sch...… aus, na ja.
Auch hat die Akai keine Bodenplatte mit Füßen, sonder einen weiteren Gerätedeckel montiert. die Abdeckung der Andruckrolle ist von einem "Wer Weiß Was" !
So, aber nun zu den Problemen.
Mein Kollege hat die Akai schon 2 Jahre und noch nie eingeschalten, das hab ich vor einer Stunde gemacht und mußte feststellen, dass das digitale Zählwerk dunkel bleibt.
Des weiteren funktioniert außer "Rücklauf" gar nichts, nichtmal die "Stop"-Taste. Beim Rücklauf eiert die Achse des rechten Motors sehr heftig, also scheint die Akai mal auf das "Gesicht" gefallen zu sein, schade! Das mit der Achse des Motors bekomme ich wieder hin, aber die Problematik mit "Play"und Zählwerk usw. ?? Kann das an dem LM8529 auf dem Zählwerksboard liegen ?

Grüße
Ralf

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2

Sunday, November 3rd 2019, 9:30am

Moin moin Ralf,
bevor du elektr. Bauteile wechselt, solltest du bei den Grundsätzen beginnen, die das sind, ist Betriebspannung in vorgesehener Höhe und Reinheit an der Baugruppe (Zähler Baustein) vorhanden ?
Vermutlich wird diese fehlen, als Ursache käme dann in erster Linie das Prüfen von Sicherungen und ihrer Halter auf sicheren Kontakt.
Selbiges kann auch die Ursache für die anderen Ausfälle sein.
Weiter dann nach deiner Rückmeldung.
M.f.G.
justus



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3

Sunday, November 3rd 2019, 4:39pm

Akai GX-625

Hallo Justus,

ich hab nun die Akai auf geschraubt, um zu sehen, ob weitere offensichtliche Defekte vorhanden sind.
Hierbei musste ich feststellen, dass nichtmal das Lämpi für die Lichtschranke vom Zählwerk leuchtet.

Ich hoffe, ich finde alle Sicherungen, die sind ja meist im ganzen Gerät verteilt.

Grüße
Ralf


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4

Sunday, November 3rd 2019, 5:53pm

Ralf, die Sicherungen befinden sich auf der externen Stabilisator Leiterplatte (Fuse P.C. Board) , dort geht auch das Netz Kabel ran.
M.f.G.
justus



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5

Sunday, November 3rd 2019, 7:38pm

AKAI GX-625

Hallo Justus und alle die mitlesen,

wenn´s nur die 2 Sicherungen sind ?
Die 800mA ist durch, auch kein Wunder, wenn ich mir die Entstörkondis anschaue, die sind beide hinüber.
Die mußte ich tatsächlich bestellen, denn diesen Wert hatte ich noch nicht 4700pf.
Alles weitere wenn ich die Entstörkondensatoren ersetzt habe.

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Sunday, November 3rd 2019, 8:25pm

Weitere Sicherungen gibt es auf der Power Supply & SYS Con Board
M.f.G.
justus



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Sunday, November 3rd 2019, 8:46pm

wenn ich mir die Entstörkondis anschaue, die sind beide hinüber.
Die mußte ich tatsächlich bestellen, denn diesen Wert hatte ich noch nicht 4700pf.

Das sind keine Entstör-Kondensatoren sondern Funken-Lösch-Kondensatoren, die parallel zu den Kontakten des Netzschalters liegen.
Wenn die nach Ausfall Kurzschluß machen, ist das Gerät auch im ausgeschalteten Zustand mit dem Netz verbunden.
Das erscheint mir recht riskant.
Besser wäre es, stattdessen einen Kondensator parallel zur Primärwicklung des Netztrafos zu legen.
Auch wenn die Kondensatoren in Ordnung sieht, läge der Netztrafo bei ausgeschaltetem Gerät (zwar hoch-"ohmig" bei 50 Hz) an der halben Netzspannung.

MfG Kai

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Tuesday, November 5th 2019, 5:48pm

Akai GX-625

Hallo miteinander,

die anderen Sicherungen hab ich gefunden und überprüft, soweit alle außer die 800mA auf dem "Fuse-RC-Board" ok. Ich hab gerade die "Funkenlöschkondis" ausgelötet, man, um die aus zu löten muß man ja die halbe Maschine zerlegen.
Also, die Kondis sind gerissen, die üblichen RIFA Gehäuserisse. Ich hab die mit nem Kapazitätsmessinstrument durchgemessen, Kurzschluß ist so keiner feststellbar, vielleicht an Netzspannung. Kapazität geht natürlich meilenweit daneben (7,2nF anstatt 4,7nF) sollte aber nicht dazu führen, dass die Sicherung fliegt, oder sehe ich das verkehrt ?!
Grüße
Ralf

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Tuesday, November 5th 2019, 5:57pm

Im eingeschalteten Zustand sind die Kondensatoren durch den Netzschalter kurzgeschlossen, dabei ist es egal, was sie "tun ".
Im ausgeschalteten Zustand verbinden sie den Netztrafo mit dem Netz, schlimmstenfalls wie ein geschlossener Schalter, wenn beide Kurzschluß hätten. Die Ursache für die durchgebrannte Sicherung muß also woanders lauern.

MfG Kai

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Wednesday, November 6th 2019, 6:36pm

Akai GX-625

Hallo miteinander,

so, nun hab ich die 2 Funkenlöschkondis eingelötet. Wie mach ich weiter ?
Da in der Akai fast keine Steckverbinder drin sind tu ich mich da etwas hart.


Am Fuse-PC-Board an dem Sicherungshalter mit der 800mA Sicherung hab ich (siehe Pfeil) nur 2,5 Ohm gegen Masse gemessen, das kann ja nicht sein, oder ?


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Wednesday, November 6th 2019, 6:46pm

Kann sehr wohl sein, jedenfalls nach dem kleinen Printausschnitt.
Ist doch Einweggleichrichtung, also liegt das andere Ende der Wicklung auf Masse.
Ein Schaltbild hilft aber immer mehr als raten.

Gruß Mani
Besonders gerne repariere ich meine Philips, Braun und TEAC Geräte :D
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Wednesday, November 6th 2019, 7:00pm


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13

Wednesday, November 6th 2019, 8:35pm

Ist ok so
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Thursday, November 7th 2019, 8:03am

Moin moin,
bei deinen relativ niederohmigen Messung, die wie Mani schon schrieb, den Grund hat, das du da nur den Wicklungswiderstand gemessen hast, besteht der Verdacht, das zumindest hinterm Längstransistor noch ein kurzer steckt.
Prüfe deshalb den Elko C3=470µF, falls der i.O. ist, hilft ablöten der Belastung in diesem Stromkreis, die da wäre, Lötpunkt 4 zuerst dann erneut messen, aber eben hinterm Transistor TR1
M.f.G.
justus



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Thursday, November 7th 2019, 8:35am

Hallo

Bei dem bisschen was man auf dem Ausschnitt sieht schlage ich folgendes vor.
Tr1 C nach B ohmmässig messen ob der durchlegiert ist.
Basis Tr1 nach Masse ohmmässig messen ob D2 ganz ist.
Natürlich Netzstecker raus gezogen uns die Sicherung entfernt.

Gruß Mani
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Thursday, November 7th 2019, 7:08pm

Ohne Sicherung kommt am oberen Ende des Halters 15.26V an, sollte so passen
TR1 ist ein SC1061 an Pin 1=B, Pin 2=C & Pin=3 E; B nach C hat 326 Ohm und B nach Masse unendlich
C3 hat im eingebauten Zustand 70 Ohm !? Sollte ich wohl morgen mal tauschen.
Rest morgen

Grüße

Ralf

So, hab noch ein bisschen gemessen. Ich habe C3 ausgelötet und dann gemessen, ist ok, trotzdem gegen einen "Neuen" getauscht, aber die D1 hat in beide Richtungen 7 Ohm und die D2 0,3 Ohm auch in beiden Richtungen (beide in eingebautem Zustand gemessen). Kann ich die D1 gegen eine 1N4001 ersetzen ? Und die D2 ?

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Saturday, November 9th 2019, 4:21pm

Hallo,
Bin beim auslöten und messen, denn in eingebautem Zustand macht das alles wenig Sinn.
D1 ist zerstört, die hat nen Riss.
Ich hab nun Stift 4, 5 und 6 ausgelötet um zu sehen ob der Kurzschluß auf dem "Fuse-PC-Board" liegt. Werde nachher die Kiste nochmals anwerfen um zu schauen ob die Sicherung drin bleibt, dass man zumindest weiß wo ungefähr der Kurzschluß sitzt.
Leider muß ich nun zu meinem Schwager, der hat Geburtstag, später mehr.


Also, mit abgelöteten Stiften bleibt die Sicherung drin, d.h. ich löte nun nacheinander die Stifte wieder ein, bis es "Bumm" macht, oder was ?
Ich muß mal schauen, welche Spg. da jeweils anliegen muß und dann mal messen ob da tatsächlich das rauskommt was da rauskommen soll.
Werde berichten.


Grüße
Ralf



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Saturday, November 9th 2019, 4:47pm

ich löte nun nacheinander die Stifte wieder ein, bis es "Bumm" macht, oder was ?
Kann man machen, wenn man da Spaß dran hat, anderfalls legt man einen Strombegrenzer dazwischen, im einfachsten Fall eine 12V Glühbirne geeigneter Strombelastbarkeit.

MfG Kai

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Saturday, November 9th 2019, 7:43pm

Kann man so machen, sinnvoller ist aber sicher erst D1 und D2 zu ersetzen.
D1 nimm eine für min. 2A D2 Zenerdiode 12V mit 0,5W.
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Saturday, November 9th 2019, 7:50pm

Daß man erst defekte Dioden ersetzt, habe ich für selbstverständlich gehalten und deshalb nicht noch erwähnt.

MfG Kai

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Sunday, November 10th 2019, 10:43am

Die D1 hab ich durch eine 1N4001 ersetzt, da diese defekt war. Die D2 hab ich noch nicht gemessen. Ich hab leider da auch kein Ersatz zur Hand. Ich messe nun mal was da an Spg. so raus kommt.

Bei allen 3 Pins kommt 12.1V raus, sollte ok sein.
Pin 5 zum Thyrister-Board scheint ok, Sicherung hält.
Pin 6 Zum Break Control P.C. Board auch ok, Sicherung hält auch hier.

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22

Sunday, November 10th 2019, 12:01pm

die D2 0,3 Ohm auch in beiden Richtungen (beide in eingebautem Zustand gemessen).


Dann können aber keine 12V rauskommen wenn Tr1 ok ist. ?( ?(
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Sunday, November 10th 2019, 4:15pm

Pin 6 geht mbMn nicht zum Break...board sonder zum Zähler
Was aber ist mit der Belastung des Pin 4 ?
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Sunday, November 10th 2019, 7:50pm

nun bin ich wieder am messen. Alle 3 Pins sollen 11,5V habe.
Ich hab da mal kleine Stückchen Kabel angelötet, da die Platine super schlecht im eingebauten Zustand zu messen ist.
Überall liegen 12,5V (ohne Belastung) an, sollte so passen.
Brücke von Pin 5 an den pinken Draht... Sicherung hält !
Das Tonband ist halt total verbaut, du must jedesmal die Platine wieder mehr oder weniger einbauen. Die Kabel sind so kurz, dass man die Platine nichtmal richtig kippen kann.
Das Thyristerboard (Pin 5) schein ja ok zu sein.
Pin 6 zum Break Control P.C. Board scheint auch ok zu sein, Sicherung hält !!
Pin 4 zum Pre-Amp- Board ist auch ok ?! Sicherung hält !!! Und plötzlich leuchtet auch das Zählwerk !
Kann das sein, dass der Kurzschluß durch das anschrauben der Platine oben mittig mit Masse entstanden ist ?
Ich werde die Pins alle wieder anlöten und beim festschrauben unter der Platine was drunter legen so dass kein direkter Kontakt mit Masse entstehen kann.
Man siehts an dem Schraubenloch im linken Bild, dass die Platine eigentlich noch min. 1mm höher müßte. Das wäre ja der Hammer ! Ich teste.



Hab gerade meine Hilfsdrähte entfernt und die Wrap-Stifte wieder eingelötet, bin Schweiß gebadet.
Zählwerk läuft und die Sicherungen bleiben drin.
Einziges Manko ist, dass Vorlauf, Play und Stop noch immer nicht funktionieren.
Ich hab auch mal den seitlichen Rahmen wieder montiert, dass die Akai nicht mehr so krumm dasteht.

Bin gespannt was noch alles im Ar... ist.

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Tuesday, November 19th 2019, 6:50pm

Hallo miteinander,

ich hab in der Zwischenzeit die Achsen der Bandteller gerichtet, die waren auch ziemlich krumm.
Nun hab ich aber immernoch das Problem, dass außer Rücklauf keine der Tasten anspringt. Sicherungen sind alle ok
Wie kann ich weiter vorgehen ?

Grüße
Ralf

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Sunday, November 24th 2019, 7:11pm

Herausfinden, ob die Taster korrodiert sind (sehr wahrscheinlich) oder eine Betriebsspannung fehlt. Angesichts des Alters ist eine Reinigung nötig, also würde ich damit anfangen. Wenn es dann immer noch nicht geht, die Spannungen auf dem Tastaturmodul messen.
Reinigen: auseinanderbauen und das Metallplättchen blitzblank machen, sprühen hilft nicht
Grau ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum

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Sunday, December 1st 2019, 6:48pm

Ich hab den Tastenblock auseinander. die Kontaktgummis waren schon recht verkeimt. alles schön sauber gemacht und die Kontakte auf der Platine blitz blank geputzt.
Schaltet nun auch schön, aber leider geht bei Play die Rec-Taste mit an. Am Timer-Wahlschalter liegt´s nicht.
Eines der Lämpchen ist defekt, weiß jemand wo es diese (sind wohl 24V Birnchen, die mit 18,3V / 250mA betrieben werden) Miniaturbirnchen gibt ?

Grüße
Ralf

"Am Timer-Wahlschalter liegt´s nicht."
Bin mir da gar nicht mehr so sicher, die Maschine rennt los, sobald ich Sie einschalte, mit PLAY und REC
Ich werde den Schalter am Wochenende mal ablöten, schließlich hat´s die Akai ja mal aufs Gesicht gelegt, da kann der Schalter auch was ab bekommen haben !

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