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  • »Dr.Gunilla« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 17. März 2019, 17:34

Revox A77 rechter Wickelmotor wird heiß.

Hallo liebe Forumskollegen,

so, jetzt hat es mich auch erwischt und ich habe meinen ersten Revox-Patienten.
Es handelt sich dabei um eine Kofferversion der A77

MK III mit der Seriennummer G 64580. Der optische Zustand ist nach ein bisschen „sauber machen“ meines Erachtens ziemlich gut.
Der technische Zustand ist, abgesehen von dem überhitzenden Wickelmotor, ebenfalls gut.
Der Sound ist über die eingebauten Lautsprecher besser als erwartet, kommt aber natürlich nicht gegen den Anschluss an die Stereoanlage an.
Ich habe mal ein paar Bilder als Anlage angehängt. (wie ich die hier im Text positionieren kann weiß ich leider noch nicht)

Jetzt mal zum Problem: Die A77 spielt auf der ersten Blick einwandfrei aber bereits nach kurzer Zeit erhitzt sich der rechte Wickelmotor stark.
Aufgefallen ist mir das beim ersten Mal natürlich erst dadurch, dass ich die Spule nicht mehr von der Achse abziehen konnte.
Mensch was war ich froh, dass ich in weiser Voraussicht (um ehrlich zu sein, es war Zufall aber DAS hab ich mir für die Zukunft gemerkt) zum Testen eine „Gammelspule“
und ein altes Band genommen habe.

Ich habe mich dann mal wie folgt auf die Suche gemacht: Zuerst habe ich die Maschine aus dem Koffer ausgebaut und nach dem Absaugen einiger Überbleibsel der letzten 47 Jahre, ohne Gehäuse in Betrieb
genommen. (Ja, ich weiß dass ich jetzt nicht gedankenlos überall hinlangen darf sonst wird’s „spannend“ und gibt „aua Finger“).Hier mal meine Ergebnisse:
Der Nachlauf der Wickelmotoren, Produktionsdatum Sept. 1971 (siehe Bild), beim Abschalten des Spul-Modus (Bremse deaktiviert) bis zum Stillstand:
linker Wickelmotor 12 Sekunden, rechter Wickelmotor 14 Sekunden. Ich denke mal dass ist ein guter Wert.
Aufheizen des rechten Wickelmotors in Stellung 3 ¾, kleine Spule, 18er Kunststoffspule mit Band, gemessen mit Infrarot Thermometer:

Starttemperatur: 21,3° C
Nach 02 Min.: 28,8° C
Nach 05 Min.: 35,9° C
Nach 10 Min.: 43,7° C
Nach 15 Min.: 49,5° C, hier hab ich dann abgebrochen um nicht noch eine Spule zu „verheizen“.

Der linke Wickelmotor hat in der gesamten Zeit maximal 24,3° C erreicht.

In einem zweiten Versuch habe ich dann zwei leere 18er Aluspulen eingelegt (aufgelegt? Wie heißt das eigentlich richtig wenn ich eine Spule „drauf mache“?),
die Lichtschranke mit einem Stück Papier überlistet, ohne Band auf Start gedrückt und laufen lassen. Beide Spulen haben jetzt ohne Belastung
frei gedreht und dabei ergab sich folgender Temperaturverlauf des rechten Wickelmotors:

Starttemperatur: 21,3° C
Nach 09 Min.: 30,3° C
Nach 15 Min.: 33,1° C
Nach 30 Min.: 36,3° C
Nach 60 Min.: 39,5° C

Der linke Wickelmotor hat in der gesamten Zeit maximal 28,7° C erreicht.

Meine zwei eigenen Ideen dazu sind folgende: Die Spannung des rechten Wickelmotors stimmt warum auch immer nicht.
Oder aber es stimmt was nicht mit den Wicklungen des Motors. (Isolationsfehler in einer oder mehreren Wicklungen?)
Dummer Weise befinden sich die Steckverbinder der Kabel des rechten Wickelmotors ziemlich „weit drinnen“ und ich kann da nicht mal eben so die Spannung messen.

Für Ideen, Tips und Hilfestellungen wie ich den Fehler genauer identifizieren und beseitigen kann, habe ich ein offenes Ohr und
falls eine gute Seele im Raum Köln und Umgebung Erfahrung mit A77 Reparaturen hat, komme ich auch gerne mal vorbei und lasse mich „anlernen“.

Gruß aus Köln,

Gunther
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2

Sonntag, 17. März 2019, 20:02

Hallo Dr. Gunilla,

erster Verdacht so "aus dem Bauch heraus" (und weil bei Geräten dieser Baujahre altersbedingt nicht abwegig) ist der MP-Kondensator 4,3 µF (C152 im Schaltplan), ein großer Alu-Becher mit Schraubstutzen, drei solche Kondensatoren für die Motoren gibt's insgesamt. Da der Motor ansonsten keinerlei elektronische Steuerung erfährt (nur Betriebsspannungsumschaltungen auf mechanischem Wege) wäre sonst nur ein Wicklungsschaden denkbar, da wird's dann aufwendiger.


Gruß
Wolfgang / BandWolf

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3

Sonntag, 17. März 2019, 20:15

"Ich möchte mich der Ansicht meines Vorredners anschließen", wie es so schön heißt.
Wobei ich nur vermuten kann, dass die Messungen im Wiedergabebetrieb durchgeführt wurden.
War das so?

Grüße, Peter

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4

Sonntag, 17. März 2019, 20:37

Hallo Peter,

ja, ich habe alle Messungen im Wiedergabebetrieb durchgeführt.

Gruß, Gunther

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5

Sonntag, 17. März 2019, 21:25

ja, ich habe alle Messungen im Wiedergabebetrieb durchgeführt.

Dann ist definitiv was faul. Zwar bekommt der rechte WM bei Wiedergabe 6 V mehr Spannung als der linke, doch dürfte das allein nicht einen solchen Temperaturanstieg (und -unterschied zum linken) verursachen.

Hier wäre es tatsächlich wichtig, sowohl Spannungen als auch Ströme durch die Haupt- und Hilfsphasenwicklung zu messen.

Im Allgemeinen verrät sich eine defekte Wicklung nicht nur durch erhöhten Stromverbrauch, sondern auch durch verringertes Drehmoment, doch auch das lässt sich nur durch Messung ermitteln.

Ein defekter Kondensator wiederum verrät sich durch einen von 90° abweichenden Phasenwinkel relativ zur Hauptwicklung und/oder einen stark unterschiedlichen Stromfluss (und somit ein elliptisches Drehfeld).

All das wird wie gesagt nur durch mechanische und elektrische Messungen analysiert werden können, wobei ich mich neben dem Zustand des Betriebskondensators mit am meisten für den Gleichstromwiderstand der Motorwicklungen interessieren würde.

Grüße, Peter

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6

Sonntag, 17. März 2019, 22:11

OK, dann werde ich mir morgen mal den Schaltplan schnappen.
Der Gleichstromwiderstand der Motorwicklungen lässt sich ja mit relativ wenig Aufwand Messen.
Soweit ich das gesehen habe sind die beiden WM gleich und ich kann die Werte des linken WMs als Vergleichswerte nutzen.
Ich melde mich dann mit den gemessenen Werten wieder hier.
Bis dahin sage ich schon mal vielen Dank für die Tips.
Gruß, Gunther

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7

Sonntag, 17. März 2019, 22:19

Hallo Gunther,

Soweit ich das gesehen habe sind die beiden WM gleich und ich kann die Werte des linken WMs als Vergleichswerte nutzen.

So ist es.

Du könntest auch zusätzlich einen kleinen Test machen und einfach die Anschlüsse der Wickelmotoren vertauschen, d.h. den linken mit der Spannungsversorgung für den rechten verbinden und umgekehrt. Falls der rechte WM dann immer noch zu heiß wird, ist mit Sicherheit mit ihm was faul, sonst dürfte es am Motorkondensator liegen.

Natürlich kannst du statt dessen nach demselben Prinzip die beiden Motorkondensatoren vertauschen. Das führt im Grunde zur selben Erkenntnis, du brauchst nur keine Verlängerungskabel zu basteln. Ich könnte aber auch nachvollziehen, wenn du den linken WM nicht zusätzlich gefährden möchtest.

Waidmannsheil,
Peter

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8

Montag, 18. März 2019, 10:08

Die drei MP-Kondensatoren machen schon gerne mal Ärger. Bei der Überholung einer A77 sollte man sie sowieso pauschal ersetzen. Ersatz gibt bezahlbar es im Netz (meist 4,5 statt 4,3µ, was ja okay ist;). Kosten um 5-8 Euro das Stück. Der MP für den Capstan hat 3,5µF.
Gunther, sind die Rifa-Kondensatoren auf der Relaisplatine schon ersetzt? Das hat zwar nichts mit deinem Problem zu tun, sollte aber als allererstes gemacht werden, wenn eine A 77 aus dem Dornröschenschlaf geweckt wurde. Das Thema findest du vielfach hier im Forum.
VG Stefan

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9

Montag, 18. März 2019, 18:53

Erst mal vielen Dank für eure Tips!

Ich hab dann gleich nach Feierabend mal nachgeschaut:

Von den vierKnallfröschen wurden drei bereits getauscht. Der vierte ist noch im Original vorhanden.....ächts, wer macht denn sowas?

Die drei Motorkondensatoren sind alle noch original aus 10/71, also werde ich mir die drei und den einen 470er auf jeden fall bestellen und tauschen.

4,3 µF scheinen nicht verfügbar zu sein.

Der Revox Online Shop bietet ein Set mit 2 x 5,0 µF an, in der Bucht habe ich ein Set mit 2x4,5µF und 1x3,5µF für 15,90 Euronen gefunden.

Gruß aus Köln,
Gunther

PS: Die Gleichstrommessung muss warten, die olle Batterie im Multimeter ist leer. Ich glaub, ich hab zu lange nicht mehr gebastelt :-)
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10

Dienstag, 19. März 2019, 14:19

Hallo Gunther,
bevor man nach dem Motor auch den Lötkolben heiß macht....
Läßt sich der stehende Motor (jeweils im Stillstand) bei gelöster Bremse leicht drehen oder schwerer als der linke Motor? Macht der Motor Lagergeräusche (schabendes Geräusch)? Dann wären erstmal die beiden Kugellager fällig. Warm werden die Motoren eher, wenn sie einen mechanischen Widerstand überwinden müssen, dann ziehen sie deutlich mehr Strom. In diesem Zusammenhang ist auch zu prüfen, ob das Bremsband beim Lauf immer noch etwas anliegt bzw. zu stark. Erst wenn das geklärt ist, sollte man den Lötkolben anheizen...

Es bleibt ferner zu beachten, das der Wickelmotor im Spielbetrieb mehr leisten muß als der Abwickelmotor, der nur eine kleine Gegenspannung bekommt, damit das Band straff bleibt. Einen Temperaturunterschied wird es daher immer geben. Die Höhe der Temperatur ist natürlich was anderes. Eine weitere Einkreisung wäre dann die Strommessung der Strangspulen vom Motor, nehmen alle gleichermaßen viel Strom auf, oder nur eine davon mehr? Bei dieser Messung ist wegen der Spannungen natürlich der "Aua-Effekt" in Form eines Stromschlages sehr zu beachten und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Also Messaufbau, dann Hände vom Innern weg, einschalten Messen und dann wieder ausschalten, nächste Messung vorbereiten...schreibe ich nur zur allgemeinen Vorsicht.
Gruß
André

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11

Dienstag, 19. März 2019, 14:30

PS. Die "Speedcontrol" wird beim RiFa-Tausch gerne ausgelassen, da man den Trafo dazu ausbauen muß, ist Arbeit, die Verkäufer von "kürzlich revidiert" gerne weglassen.
Gruß
André

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12

Dienstag, 19. März 2019, 17:10

Ohne mich mit den Revoxen jetzt besonders auszukennen: Sollten die RIFAs nicht durch Kondensatoren der Klasse X2 ersetzt werden? Wäre doch schade, wenn das Ding demnächst abbrennt
Viele Grüße
Lukas

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13

Dienstag, 19. März 2019, 17:42

Ohne mich mit den Revoxen jetzt besonders auszukennen: Sollten die RIFAs nicht durch Kondensatoren der Klasse X2 ersetzt werden? Wäre doch schade, wenn das Ding demnächst abbrennt

Das ist nicht nötig, weil sie nicht am Netz hängen, sondern auf der Trafo-Sekundärseite.
Die maximale Spannung an ihnen ist laut SP 105 V (steht der Netzspannungsschalter auf 220 V, werden es etwa 115 V).
Die verbauten WIMAs haben eine Nennspannung von ~250 V, sind also auf der sicheren Seite.

Grüße, Peter

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14

Dienstag, 19. März 2019, 18:07

Die "Speedcontrol" wird beim RiFa-Tausch gerne ausgelassen, da man den Trafo dazu ausbauen muß,

Wie kommst du denn da bloß drauf? Noch nie habe ich dazu den Trafo ausgebaut. Außer, wenn der sowieso raus soll, etwa um die Netzteilplatine zu bearbeiten.

Hier habe ich zufällig ein Beweisfoto gefunden: Im Vordergrund sieht man die ausgebaute Capstanregelplatine einer Mk IV und im Hintergrund sieht man den nach wie vor eingebauten Trafo! ^^



LG Holgi

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15

Dienstag, 19. März 2019, 18:52

So, Batterie im Multimeter ausgetauscht, Anschlüsse in der A77 gesucht und den Gleichstromwiderstand gemessen. Hier mal die Ergebnisse:

linker Wickelmotor:
ge -> ge/sw = 106,20Ω
gn -> gn/sw = 49,10Ω

rechter Wickelmotor (der, der heiß wird):

ge -> ge/sw = 105,54Ω
gn -> gn/sw = 50,59Ω

Aus den nahezu identischen Werten schliesse ich erst mal, dass beide Motoren OK sind.Bleiben also noch die drei MP-Kondensatoren.
Dazu habe ich folgendes Angebot gefunden: https://www.ebay.de/itm/REVOX-Studer-A77…EU/254137477298
Ist das brauchbare Ware?

Gruß aus Köln,
Gunther

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16

Dienstag, 19. März 2019, 18:57

Nachtrag als Antwort zu André:

Ja, beide Motoren lassen sich leicht drehen, schaben nicht und machen auch sonst keine ungewöhnlichen Geräusche.

Um die Leichtgängigkeit zu testen habe ich bei deaktivierter Bremse die Nachlaufzeit gemessen wenn ich im Wickelbetrieb drehen lasse und dann ausschalte.

Nachlauf der Wickelmotoren bis zum Stillstand:
linker Wickelmotor 12 Sekunden, rechter Wickelmotor 14 Sekunden. Ich denke mal dass ist ein guter Wert.

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17

Dienstag, 19. März 2019, 19:38

Zu dem Link: Saunabau Braun kenne ich als eher seriösen Revox-Dealer, Holgi, was meinst du?
VG Stefan

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Mittwoch, 20. März 2019, 17:38

Nu ja, Herr Braun klebt da eben seine Aufkleber auf die Kondensatoren, die er für 2,20 bei Pollin gekauft hat und schlägt 120 % drauf. Da kann man sie gleich bei Pollin bestellen, wenn sie gerade die beiden Werte da haben (ist ja nicht immer der Fall).
Gegen die "Ware" ist folglich nix einzuwenden, nur gegen den Preis. Plus Versandkosten. :huh:

Andererseits: soo teuer ist er auch nicht und man hat ohne zu suchen alle drei Kondis gleich zusammen!

LG Holgi

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19

Mittwoch, 20. März 2019, 19:43

Hallo Holgi,

danke für die Richtigstellung, bis zur Motorplatine habe ich mich noch nicht vorgearbeitet. Ich habe das mal im Netz gesehen, das da jemand nicht recht ran wollte, bald werde ich selbst schlauer sein. Derzeit bin ich noch in der Zerlegungsphase am Kopfträger und bald an der Verteilerplatine...
Gruß
André

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20

Mittwoch, 20. März 2019, 21:20

Als Hinweis:

Bei meiner A77 wurde mal der Motor heiß und gleichzeitig spulte sie sehr langsam um.
Ursache: Bandführung zu eng, da wurde mal eine Mutter ausgelassen.

Thomas

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21

Mittwoch, 20. März 2019, 21:45

Bandführung zu eng, da wurde mal eine Mutter ausgelassen.

Nee, keine Mutter und auch kein Vater, sondern eine der beiden Passscheiben, die über und unter das Kugellager gehören!
Die lichte Weite der Bandführung sollte ca. 6,35 bis 6,38 mm betragen. Dazu muss das Kugellager mit 6,0 mm Breite jeweils eine 0,18 mm-Passscheibe oben und unten bekommen.
Andernfalls kann ein Band, das etwas am oberen Ende der Breitentoleranz liegt, tatsächlich so in der Führung klemmen, dass die Maschine Umspulprobleme bekommt und fast stehenbleibt!
Das hatte nicht nur Thomas, sondern ich auch schon bei einer B77. :S

Gruß
Holgi

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22

Donnerstag, 21. März 2019, 13:43

Da hatte wohl der eine oder andere gelesen, das ein Kugellager besser sei und jenes einfach gegen den passscheibenlosen Aluzylinder ohne Nachdenken getauscht. Dann klemmt das Kugellager und zugleich zu eng. Das ist auch fürs Band schlecht, besonders DPR wird sich da schnell dehnen und nicht alle Dehnungen gehen wieder raus. Das Problem ist hier im Forum, das wir die jeweils betroffene Maschine nicht auf dem Tisch haben und daher nur blind an den Symptomen herumraten können.
Gruß
André

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23

Donnerstag, 21. März 2019, 22:43

Da hatte wohl der eine oder andere gelesen, das ein Kugellager besser sei und jenes einfach gegen den passscheibenlosen Aluzylinder ohne Nachdenken getauscht.

Mitnichten. Das war in beiden Fällen die mit dem werksseitigen Kugellager bestückte linke Einlaufführung!

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24

Gestern, 00:01

Wie geht denn das? Scheiben vergessen ?(
Gruß
André

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25

Gestern, 08:18

Vor lauter Distanzscheiben: Was ist denn nun aus dem heißen Motor geworden?
VG Stefan

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