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  • "ManiBo" started this thread

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1

Sunday, February 10th 2019, 2:19am

Braun TG1000

Hallo

Seit heute bin ich glücklicher Besitzer einer Braun TG1000/4.

Nach erster Durchsicht sieht es nach etwas Arbeit aus.
Dieses ist aber bei einem Alter von über 40Jahren ganz normal.

Zunächst mal visuell in alle Ecken geschaut.
Auf der Audioplatine war ein kleiner grauer krümeliger Haufen und direkt darüber auf der Relaisplatine ein schöner gelber Frako Elko.
Hm, du bist also ausgelaufen, wobei ich mich fragte ob es den Gleichrichter auch erwischt hat. Manchmal haben die Elkos ja auch einen Schluss.

Erstmal Messgerät angeklemmt um die 24V zu messen. Lag bei 24,19V also erstmal den Betrieb gewagt.
Bremsbänder schleifen etwas.
Capstanmotor bei 19cm deutlich zu hören.
Laufwerksfunktionen gehen alle.

Aufnahmefunktion Line in mit 1Khz ohne Verstärker getestet. Konnte also nicht abhören was wirklich auf Band ist.
Linker Kanal kein Ausschlag.
Mikrofoneingang funktioniert links. Seltsam.

Wenn ich den Mikroeingang mit dem Finger in der Buchse voll aussteuer und danach auf Line schalte, hab ich lt. Pegelmesser ein Signal. Reglerstellung fast wie rechts, also glaubhaft.
Schalte ich aus Stellung Line direkt auf Aufnahme geht es nicht.
Drücke ich die Mikrotaste mit dem Brummen, schalte zurück, hab ich mein 1Khz Signal.
Als wenn man den Aufnahmeverstärker erst aufwecken muß.

Dann war es soweit.
Maschine aus, nichts geht mehr.
Ursache war def. Sicherung und eine Diode Kurzschluss im Gleichrichter. Hatte ja gleich son Gefühl dass es nicht lange gut geht.
Jetzt ist erstmal Teile bestellen dran.

Da ich mich jetzt in die TG1000 einarbeite kann ich demnächst auch dazu was beitragen, falls gewünscht.
Soll ich weiter berichten, oder langweilt das?
Wer bis hier hin durch gehalten hat, kann jetzt noch Bilder gucken. :D :D
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Sunday, February 10th 2019, 7:24am

Hallo Manibo,
bitte weiterberichten,das langweilt nicht!Grüße,Ralf

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3

Sunday, February 10th 2019, 9:55am

Hallo "Manibo"!

Schließe mich dem Vorschreiber an.
Habe selbst je eine TG1000 und TG1000/4
im sporadischen Einsatz (zu viele weitere Bandmaschinen).

Kritsch sind z. B. (wie Du schon erlebt hast) die Gleichrichter
auf der Schwenkplatine. Die sollte man durch neue, etwas
"kräftigere" Gleichrichter ersetzen. Aber auch die Trimmpoti
auf der Hauptplatine (von hinten, ganz links, unter der Hucke-
packplatine) laufen gern schwarz an.



Am besten auch austauschen, wenn man sowieso an der
Hauptplatine werkelt (Elko ersetzen).

Die mechanischen Kräfte auf die DIN-Buchsen auf der Rückseite,
durch das Ein-/Ausstecken der Tonleitungen, können kalte Löt-
stellen und Haarrisse auf der Platine produzieren. Das kann auch
zu Wackelkontakten an den Ein-/Ausgänge führen.

Viel Erfolg bei der weiteren Instandsetzung.

Gruß
Wolfgang

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4

Sunday, February 10th 2019, 10:26am

Die Köpfe auf Bild 4 (und 5) sehen denen in der Uher Royal de Luxe seeeehr ähnlich.
Wurden da tatsächlich die gleichen Produkte verwendet ?

MfG Kai

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5

Sunday, February 10th 2019, 12:12pm

Die Köpfe auf Bild 4 (und 5) sehen denen in der Uher Royal de Luxe seeeehr ähnlich.
Wurden da tatsächlich die gleichen Produkte verwendet ?

Bei der Viertelspurversion: ja. Die halbspurigen TG 1000 haben breitere Spuren als üblich (2,4 mm).

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6

Sunday, February 10th 2019, 12:28pm

Wie sieht es eigentlich mit der Abriebfestigkeit der 4Spur Köpfe aus?
Wer hat Erfahrungswerte?
Nach dem Putzen gibts dann bessere Bilder.

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7

Sunday, February 10th 2019, 12:33pm

Bitte weiter berichten :thumbsup:

bei meiner nimmt der linke Kanal auch nicht auf :(
Gruß Ulf

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8

Sunday, February 10th 2019, 1:10pm

Hallo!

Wie Holger schrieb, sind die Köpfe baugleich zu den UHER RdL Köpfen.
Und die sind relativ weich. So wurde es hier im Forum (und anderswo)
berichtet.
Wobei ich noch keinen RdL-Kopfträger gesichtet habe, der am Ende
seiner Tage war. Ich habe einfach zu wenig dieser Kopfträger (<20)
in die Finger bekommen, als das eine belastbare Aussage wäre.

Gruß
Wolfgang

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9

Sunday, February 10th 2019, 1:15pm

Weiter Berichten, dann lerne ich auch was über die TG1000. :thumbup:
Hab hier noch eine rum stehen.
Die kommt an der Reihe wenn ich meine A77 fertig habe.

^^
Vintage HiFi, besser dann diese Digitalen Dinger.... :D

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10

Sunday, February 10th 2019, 2:20pm

Kurzer Zwischenstand.
Zwei Elkos gewechselt
Bandteller rechts Höhe durch entfernen von 3 U-Scheiben verändert.
Hab jetzt gesehen, dass ich schon die Hauptplatine vom 1020 drin hab.
Als nächstes kommt jetzt Signalweg Aufnahme dran.

Gruß Mani

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11

Monday, February 11th 2019, 7:29am

Hallo mani

Wohl doch eine Menge Arbeit.
Na dann mal viel Erfolg und berichte weiter.
Ich bin gespannt :D

Glück wünschende Grüße
holger

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12

Monday, February 11th 2019, 9:48am

Da bin ich auch gespannt. Meine TG1000 ist bis auf die Aufnahme ok, aber beim Einmessen nach SM hab ich die Kiste wohl verkurbelt, da muss ich noch mal ran. :(
Viele Grüße
Eckhard

M15A; Revox B77, A76, A77, A78; Braun TG1000; Uher 4400 Report Stereo IC; www.engelstrasse.de

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13

Monday, February 11th 2019, 1:12pm

Hallo

Holger du hast Recht, aber es macht ja Spaß.
Danke nochmal, dass du mir das Gerät überlassen hast.

So es geht weiter.
Hatte dann mal zwei Oszis an den entsprechenden Punkten angeklemmt um den Fehler zu lokalisieren.
1. Eingang Line in auf der Platine, also nach S1501.
2. Eingang Aufsprechverstärker, also nach den Tastenschaltern auf der Hauptplatine.
3. Ausgang Aufsprechverstärker.
Mehr war wg. des Fehlerbildes nicht notwendig.

Eingeschaltet und Glück gehabt, der Fehler war da.
Es fehlte bereits das Line in Signal. Siehe Bild.

1. Messung Din-Buchse Pkt.1 nach Eingang Line in (Oberseite der Platine), kein Durchgang.
2. Messung nach Masse , kein Schluss.
Also Unterbrechung am oder im Schalter S1501. Schlechte Lötstellen nachgelötet.
Durchgang ließ sich schalten.

Die Lötstellen der Lötnägel an welche das geschirmte Kabel angelötet ist waren auch nicht ok.
Wenn ich nur Zinn sehe werde ich mißtrauisch.
Nur durch erhitzen zog sich das Zinn ganz vom Lötnagel weg und die Stelle war offen.
War also nur dran gepappt. Siehe Bilder.
Hab dann eine Stiftleiste eingesetzt und neu verlötet. Die Stelle macht keinen Ärger mehr.

Jetzt funktioniert die Aufnahme auf beiden Kanälen, zumindest messtechnisch.
Bandlauf und Köpfe gereinigt. Die Capstanwelle brauchte etwas mehr Pflege. Siehe Bilder.
Bandzug und Symmetrie eingestellt.
Der Test mit einem guten Band ist als nächstes dran.

Ich werde weiter berichten.
Hat jemand noch 22er Braun Spulen und evtl. einen Dreizack für die Verriegelung übrig?

Gruß Mani
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14

Monday, February 11th 2019, 1:33pm

Hallo Mani

Na dann bist ja schon weit gekommen.
Aber mal ehrlich, das Gerät kann doch unmöglich in einer offiziellen Werkstatt gewesen sein ( Laut Vorbesitzer da, wo hinten der Aufkleber von ist )
Entweder war das einer der ein Kuhfladen nicht von einer Pizza unterscheiden kann.
Also nach dem was du da berichtest, ist das doch fusch, wenn noch nicht mal die Kabel richtig angelötet sind. Laut Aussage damals des Vorbesitzers soll der für die Durchsicht, bzw die Reparatur des Gerätes 270 Euronen bezahlt haben. Naja :whistling:

Es würde mich freuen für dich, wenn du es tatsächlich schaffst dem Kästchen wieder Töne zu entlocken.

erwartungsvolle Grüße
holger

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15

Monday, February 11th 2019, 11:09pm

Hallo
Heute hab ich mal die Wiedergabe getestet.
Klang gut, aber leider nur links.

Erster Schnelltest an der Steckerleiste der Kopfbrücke mit dem Finger,
links brummt, rechts nicht. Schon mal nicht der Kopf.

Dann den Signalweg mit Oszi verfolgt bis zum Ausgang Ausgangsverstärker.
Signal auf der Lötseite vorhanden, aber nicht an der DIN-Buchse.
Das oben angelötete geschirmte Kabel war ab.
Angelötet und spielt.

Klingt sehr gut, genauso wie mein Philips.
Morgen werde ich wohl einmessen auf TB 1025, AGFA PE 26.

@Holger

Ich kann nicht erkennen dass an dem Gerät jemals was gemacht wurde.
Alles dreckig und staubig innen drin. Siehe Bild Spurwahlschalter.
Elko ausgelaufen.
Bandteller rechts Fehljustage.
Bandpfad dreckig.
Capstanwelle siehe Bild, total verdreckt. Wurde die jemals gereinigt?
Wiedergabe rechts wg. abgerissenem Kabel nicht möglich.
Motorpulley verklebt mit Gummi, ebenso Schwungrad starker Gummiabrieb, dass der Treibriemen hüpfte.

Nach einer 270€ teuren Reparatur/Wartung sieht das nicht aus.

Sowas würde bei mir nie raus gehen.

Gruß Mani

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16

Thursday, February 14th 2019, 10:48pm

So lange es Radio- und Fernsehreparaturfirmen gibt, die bei einem Verstärker mit zu hohem Ruhestrom (Trimmer am Ende der Lebensdauer) defekte Endstufentransistoren diagnostizieren und anbieten, das Gerät auf Mono umzubauen weil die Transistoren nicht mehr erhältlich seien, wundert mich gar nichts!

(Die Geschichte hat mein Vater mit seinem Uher vor einigen Jahren erlebt, ich konnte dann intervenieren und dafür sorgen, dass nur die Trimmer getauscht und der Ruhestrom eingestellt wurde. Seither darf die Firma maximal noch an Videorecorder und Fernseher, damit sind die nämlich wirklich gut und günstig)

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17

Friday, February 15th 2019, 11:37pm

Hallo

Das Braun TG1000 läuft wieder.
Nach dem Einstellen per SM hatte ich keinen geraden Frequenzgang, wobei es bei meinem alten Band auch selten gelang mal einen konstanten Wert abzulesen.

Die Problematik wurde wohl auch damals von der Firma Braun erkannt.
In dem SM vom TG1020 wurde der Abgleich des Aufsprechverstärkers komplett geändert.
Mit dieser Methode und einem Oszi ist es wesentlich reproduzierbarer.

Alle Verstärkerstufen habe ich durch gemessen um evtl. Abweichungen zwischen den Kanälen zu finden.
Die Stufen für den rechten Kanal haben alle etwas weniger Verstärkung als im linken Kanal. Das ist aber absoluter Zufall und bedeutungslos.
Die Pegel über alles werden ja mittels Trimmer justiert.

Wow und Flutter liegt bei ca. 0,025- 0,03% nach DIN bei 19cm.
Über weite Bereiche auch ziemlich konstant bei 0,02%.
Damit liegt die Maschine sehr gut.

Aufgefallen ist mir, mit 18er Spulen (Kern 60mm) eine leichte Erhöhung der Bandgeschwindigkeit kurz vor Bandende.
Wir reden hier aber über eine Größenordnung von 0,1%, also absolut unbedeutend.
Die Einstellung der Wickelmotoren, anders als im SM angegeben auf links 40V und rechts 65V ergab hierbei die konstanteste Geschwindigkeit.
Bei Verwendung der 22er Braunspulen mit Kerndurchmesser 100mm ist der Effekt natürlich nicht vorhanden.

Bei leisen Aufnahmen, welche nur bis max. ca. -15dB ausgesteuert werden, ist ein leises Poltern des Capstan in der Aufnahme vorhanden. Dies nur ganz leise und in normalen Aufnahmen nicht wahrnehmbar.

Wer Fragen dazu hat, bitte einfach melden.

Gruß Mani

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18

Saturday, February 16th 2019, 10:47am

... danke für den Einstell-Tip, nachdem ich meine TG1000 nach SM eingestellt hatte, hörten sich die Aufnahmen grauselig an ;( nun werde ich es mal mit der Einstellung nach SM TG1020 versuchen.
Viele Grüße
Eckhard

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19

Saturday, February 16th 2019, 2:16pm

... danke für den Einstell-Tip, nachdem ich meine TG1000 nach SM eingestellt hatte, hörten sich die Aufnahmen grauselig an ;( nun werde ich es mal mit der Einstellung nach SM TG1020 versuchen.
Gern geschehen, dafür ist ein Forum ja da.

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20

Wednesday, February 20th 2019, 10:07pm

Mal eine andere Frage.

Diese sog. Computerplatine zur Verhinderung von Knackgeräuschen bei Aufnahme,
funktioniert das wirklich oder nicht?
Überlege mir meine Maschine umzubauen.

Gruß Mani

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21

Thursday, February 21st 2019, 10:25am

Hallo Mani

:thumbup: :thumbup: Das freut mich das die Maschine wieder läuft...und das schneller als ich erwartet habe..alle Achtung.
Dann mal (hoffentlich noch ) viel Freude damit.

freudigen Gruß
holger

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22

Thursday, February 21st 2019, 11:04am

Hallo Holger

Ja die Maschine läuft wieder.
Nehme schon seit einigen Tagen auf und teste.
Zwischendurch einige Messungen und Umbauten.
Drei Transistoren gewechselt.
Die DIN-Buchse hab ich nach DIN-Vorgabe umgebaut (kein Signal auf 3+5 bei Aufnahme)
Der Pegel ist regelbar.
Die Phonobuchse für Kristall braucht heute keiner mehr, hab ich als Monitorausgang beschaltet.
Wenn mein Messband da ist, werde ich noch richtig einpegeln und dann kommt der Deckel drauf. :) :)
Überlege noch den immer mitlaufenden Recordteil selektiv nur bei Aufnahme zu aktivieren.

Gruß Mani

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23

Saturday, February 23rd 2019, 11:24pm

Neuester Stand

Habe jetzt den Aufsprechverstärker nur aktiv bei Aufnahme. Warum soll der immer mitlaufen, wenn ich nur ab und zu aufnehme.

Eine Gemeinheit hab ich noch entdeckt.
Am Ausgang hatte ich jeweils links und rechts ca. 400mVss mit 185Khz.
Der Ausgangsverstärker zeigte also ein schwingen.
Kurzes nachdenken und ändern der Schaltung beseitigte das Problem.
Mit dem neuen Messband hab ich dann die Köpfe justiert und Geschwindigkeit eingestellt.

Lager der Capstanwelle vor einigen Tagen neu geölt und lange laufen lassen.
W&F liegt jetzt bei max ca. 0,03% nach Din

Für solch eine alte Maschine also ganz gut.

Wenn meine "Computerplatine" da ist, bau ich noch auf Knackfreiheit um.
Frage an die TG1000C und TG1020 Besitzer, bringt das überhaupt was?

Gruß Mani
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24

Saturday, February 23rd 2019, 11:33pm

Hallo Mani,
könntest Du Deine Schaltungsänderungen mal dokumentieren? Ich muss demnächst an meine TG1000 mal wieder ran, vielleicht könnte ich da Einiges übernehmen. :rolleyes:
Viele Grüße
Eckhard

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25

Sunday, February 24th 2019, 8:12am

Hallo Mani,
ein Spitzen-Reparaturbericht,Grüße,Ralf

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26

Sunday, February 24th 2019, 8:43am

Hey Mani,

ein W&F von max ca. 0,03% nach DIN ist für ein Tonbandgerät, egal welches, herausragend gut! Und liegt deutlich unter den Specs des fabrikneuen TG 1000 (<= 0,05%). Donnerschlach!


VG Stefan

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27

Sunday, February 24th 2019, 10:28am

Na ja, nehmts mir nicht übel, aber wer misst, misst Mist... ;)

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28

Saturday, March 2nd 2019, 10:18pm

Na ja, nehmts mir nicht übel, aber wer misst, misst Mist...
Sehr hilfreich. ?(

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29

Saturday, March 2nd 2019, 10:50pm

Hallo zusammen

So, es geht weiter.

Das Schwingen von ca. 185Khz auf den NF-Ausgängen hatte ich ja oben schon beschrieben.
Dagegen hab ich dann einen 100µ Stützkondensator direkt an den +24V in der Nähe des Ausgangsverstärkers platziert.
Das funktionierte auch. Ein kleiner Burst sehr hochfrequent war noch drauf, aber zunächst ohne Auswirkung.
Zusätzlich noch einen 100µ direkt auf dem Netzteil an +24V. Siehe Bild.

Dann baute ich meine bei ebay erworbene Computerplatine ein.
Unnötig zu erwähnen, dass in meinem Gerät eine nicht dokumentierte Buchsenplatte eingebaut war, sowie die Pausentaste anders verdrahtet war.
Die Belegung mußte ich mir aus den Schaltplänen raussuchen, den richtigen vom TG1000C hatte ich natürlich nicht.
Was nicht daraus hervorging hatte ich nach eigener Meinung angeschlossen.

Eingeschaltet und getestet, funktionierte nicht.
Kurzes nachdenken, aber nach meiner Logik war alles richtig angeschlossen.
Gemessen und sofort gemerkt, dass ein Transistor auf der Computerplatine einen Schluss hatte. Ausgewechselt und klappt.

Beim Aufnahmetest mit leerem Band war alles ok, kein knacken.
Mit bespieltem Band deutliches zu langes nicht löschen nach Pause.

Also gemessen, siehe Bild, eindeutig zu lange Ein-Ausschaltzeiten.
Parallel dazu beim Drücken der Pausetaste lauter Brumm auf beiden Kanälen bei Hinterband.

Die Ein-Auszeiten hab ich dann verkürzt und jetzt kann man auch bespielte Bänder ohne knacken direkt überspielen.
Der Brumm war etwas aufwendiger.
Ich hatte ja oben schon auf den hochfrequenten Burst hingewiesen.
Das war jetzt als deutliches schwingen auf der Relaisplatine vorhanden. Auf den NF-Ausgängen wurde daraus ein 12Vss Brumm. Siehe Bild.

Also wieder mein Lieblingsnetzteil.
Ich weiß nicht wer das "entwickelt" hat, aber eine Regelung ohne Filter taugt nur als Oszillator.
Nach Design-Änderung hab ich jetzt +24V ohne schwingen und der Ausgang ist ohne Brumm.

Das Gerät ist echt nichts für die Elko wechsler Fraktion.

Sobald ich mal ein gutes TB1025 Band habe wird eingemessen. Dann gibts auch Frequenzgänge.

Gruß Mani
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  • Braun TG1000 Brumm im Ausgang.JPG
  • Braun TG1000 Computerplatine Abfallzeit.JPG
  • Braun TG1000 Computerplatine Anzug-Abfallzeit.JPG
  • Braun TG1000 Computerplatine Einbau.JPG
  • Braun TG1000 Netzteil Elko.JPG
  • Braun TG1000 Schwingen NF-Ausgang Elko.JPG
  • Braun TG1000 Schwingen NF-Ausgang mit Burst.JPG

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30

Saturday, March 2nd 2019, 11:56pm

Zitat von »hannoholgi«
Na ja, nehmts mir nicht übel, aber wer misst, misst Mist...

Sehr hilfreich. ?(

Eine Hilfe sollte das auch gar nicht sein, sondern nur die Feststellung, dass dieser Messwert völlig unrealistisch ist. Man kann sich eben alles "schönmessen." Das wollte ich mit dieser alten Weisheit ausdrücken.

Und nun kannst du gern wieder irgendwelche abfälligen Bemerkungen machen. Ich bleibe dabei.

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