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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 13:10

Armes altes Report 4200 stereo

Moin Tonbandfreunde, hallo Report-Fans,

zu mir hat sich ein zumindest äußerlich nicht mehr schönes Report 4200 stereo verirrt ;( erste Bilder s. UHER-SNs mit Kennziffern SN habe ich dort als Foto eingestellt.

Positiv: Funktionierendes Netzteil und es gab noch mechan. und elektr. Lebenszeichen von sich, eierte aber auch bei 19cm/s schrecklich herum.

Bisher gemacht: Reinigung von Gerät incl. Bandwegen, Nachjustieren der Andruckrolle (hatte keinen festen Schluss mehr zur Tonwelle), Kontrolle Gleichspannung an den Elkos unter dem Batteriefach: 6,1 VDC. Reinigung und Kraftschlusskontrolle aller gummierten oder teilgummierten Kupplungsstellen - m.M.n. gute Kraftübertragungen.Reinigung der Schieber- und Schalterkontakte (keine Niete defekt) mit Teslanol.Kraftübertragung über die Riemen in alle Funktionen gegeben, eine lose Feder am "Bremsbalken" (mit den kleinen Gummirollen zu den Bandtellern hin) wurde wieder eingehängt.


Verbleibende Störungen und meine Fragen:

1) Drückt man beim Umspulen nach links die Stopptaste, so bildet sich links eine kurze "Bandnachlaufschlinge", d.h. das abrupte Bremsen wirkt sich wohl auf beide Bandteller ungleich aus (, was ich aber bei Durchsicht am geöffneten Gerät so nicht in der Mechanik nachvollziehen kann). Bei Bandspulrichtung nach rechts ist der Stoppvorgang OK.
2) Beim Umspulen ist keine Bandspannung zu erkennen, das Band "flattert" an den Köpfen vorbei, zusätzlich ist der Ton bei Bandlauf laut ("Micky Mouse") mitzuhören.
3) Hat man bei geplanter Aufnahme die PAUSE mit eingeschaltet, so kann man das Eingangssignal aun den VU-Metern und über Kopfhörer auf beiden Kanälen hören und aussteuern, - (auch die Spurwahltasten funktionieren bei REC und PLAY) - hat man dann eine Aufnahme gemacht und hört sie danach ab, ist aber nur ein Kanal aufgenommen.
4) Nach Zuschalten des Motors: Deutliches konstantes Brummgeräsch (etwa <100Hz), bei Aufregeln des Lautstärkereglers deutliches Rauschen.
Für fachkundigen Rat bin ich sehr dankbar, werde aber nicht jeder Bitte um Messvorgang immer sofort nachgehen können (dafür bitte ich schon einmal vorab um Entschuldigung).

SM, Messinstrument (incl. Oszis) habe ich.Sollten sich diese Probleme lösen lassen und mit BASF DP26 LH den Vorgabewerten nach annähernd entsprechende Aufnahmen erstellen lassen werde ich dann erst über ggf. zu empfehlende umfangreichere Bauteilrevision oder Neueinmessung nachdenken und mich von euch beraten lassen - sofern ihr so nett wärt :)

Danke!
Mit besten Grüßen

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2

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 18:45

Hallo,

ich bin hier nicht der Report-Fachmann (da gibt es andere ;) ), aber habe auch schon ca. 15 Stück von den kleinen Kisten in den Fingern und auf dem Tisch gehabt. Acht davon waren meine eigenen....

Ich kann ein paar kurze Anmerkungen machen, mehr vorerst nicht, weil das Abendbrot gleich fertig ist:

Zu 1.) Das kann schon mal vorkommen. Das Prinzip der Bremsen (das du sicher schon durchschaut hast) ist das, dass diese kleinen Gummirollen auf der jeweils gezogenen Seite beim Stoppen am Bandtellerrand mitgenommen werden und dann einkeilen. Dabei werden sie durch eine Blechlasche gebremst. Wenn die gezogene Seite nicht genug gebremst wird, kommt es zu diesen Schlaufen. Manchmal sind die Gummirollen auch einfach etwas verhärtet. Einfach noch mal kucken, ggf. hier und da etwas nachbiegen und die Gummirolle reinigen (Benzin).

Zu 2.) Das ist beides normal.

Zu 3.) Das ist ein Defekt, den ich als erstes in der Oxidation der langen Schiebeschalter verorten würde. Sollte es daran nicht liegen, kann der Kopf eine "durche" Wicklung haben (wenn auch Fremdaufnahmen auf nur einem Kanal zu hören sind, ist das wahrscheinlich). Köpfe habe ich noch.

Zu 4.) Rauschen... nun ja, es handelt sich um Germanen in den Verstärkerschaltungen, jedenfalls überwiegend. Da rauscht es schon mal. Das Brummgeräusch mag an einem Elko liegen, der seine besten Tage hinter sich hat. Such mal einen, der an einem Ende an der Führung des Schiebeschalters und am anderen Ende an Masse liegt. Er hat, glaube ich, 15 µF. Den mal tauschen (er darf ohne weiteres 22 µF haben). Aber auch der Motor oder dessen Regelung könnte der Schuldige sein.

Ich rate übrigens dringend zum Tausch der großen Elkos unter dem Batteriefach, die sind, weil sie alt sind und an ihrer Spannungsgrenze betrieben werden, häufig hinüber! :wacko:

LG Holgi

3

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 19:11

Danke Holger und: Guten Appetit!
Über deine Antwort zu meiner Fehlerbeschreibung Nr.2 habe ich herzlich gelächelt; hätte ich bei den eigentlich tollen technischen Lösungen der Gerätekonstruktion nicht vermutet.
Alle deine Tipps werde ich beherzigen.
"...eine "durche" Wicklung haben (wenn auch Fremdaufnahmen auf nur einem
Kanal zu hören sind, ist das wahrscheinlich). Köpfe habe ich noch."
Meine Fremdaufnahme (Studer B67) war auf beiden Kanälen zu hören.
Die Schieber und Zungen-Schalter hatte ich schon begutachtet (sahen richtig gut aus) und mit Teslanol gereinigt/kontaktgepflegt. Da könnte ich allenfalls an den einzelnen Schalterkontakten eine Ohm-Messung mache oder eine Signalverfolgung darüberlaufen lassen...
Ich melde mich wenn ich etwas verbessern konnte.
Mit besten Grüßen

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4

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 19:36

Zum fehlenden Aufnahme-Kanal:
Dann muß da wohl eine Unterbrechung sein zwischen dem Punkt, an dem C19 bzw C32 des jeweiligen VU-Meters an der Leitung zum Kopf angeschlossen ist und der Kopf-Wicklung.

Zum Rauschen: Dein Hinweis zum Rauschen ist nicht eindeutig: Hat es was mit dem Einschalten des Motors zu tun oder nicht ?

MfG Kai

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5

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 20:18

Hat es was mit dem Einschalten des Motors zu tun oder nicht ?

Wenn der Motor nicht eingeschaltet ist, ist es auch der Rest des Report nicht. ;)

Interessant wäre die Antwort auf die Frage nach der Wiedergabe von fremdbespielten Bändern.

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6

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 21:07

Moin,
wechsel in den Eingangsstufen die AC151r aus, dann ist das Rauschen weg, und nicht vergessen die Schiebeschalter zu reinigen. Dann klappt auch die Aufnahme vielleicht wieder.
Noch ein Tipp, die Transistoren auf der Motorplatine haben des öfteren einen Masseschluß.
Gruß
siggi

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7

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 22:08

Wenn jemand vom "Zuschalten" des Motors schreibt, versteh ich darunter, daß der "Rest" vorher schon lief (auch wenn das Original-Gerät sowas nicht vorsieht).
Die Frage nach der Wiedergabe von Fremdaufnahmen war bereits beantwortet.

MfG Kai

8

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 23:10

Hallo Kai, hallo Holger,

hatte ich doch gesagt: ... Meine Fremdaufnahme (Studer B67) war auf beiden Kanälen (des Report) zu hören.
Zum Brummen: Wie Holger sagte, Maschine (Motor) wird ja mit Geschwindigkeitswahlschalter "angeschaltet"; hier hört man zunächst einen bitonale Ton: Zuerst extrem kurz tief brummig und dann sofort und übergangslos dieses konstante höhere "Motor-nach Hochlauf-Brummen" mit schätzungsweise 200 -300 Hz

Zum Rauschen: Ist also das Report so in Funktion STOP (Ruhezustand) eingeschaltet, hat man die Kopfhörer auf und dreht dabei den Volumenregler hoch, so ist auf meinen halbtauben Ohren das Rauschen (ähnlich Rosarauschen) ab etwa 12 Uhr-Stellung beginnend und dann mit weiterer Volumenaufregelung deutlich zunehmend (störend) zu hören.
Vielen Dank für eure Tipps, werde wahrscheinlich nicht alle aktiven u. passiven Bauteile parat haben - es eilt aber nicht, jetzt kommt ja mehr denn je die "Basteljahreszeit" (wenn man nicht auch noch Rasenmäher u.a. reparieren müsste ;) )
Obwohl ich leider kein Französisch kann finde ich dieses Video https://www.youtube.com/watch?v=iYTRdzT7A4I sehr gut für die Report 4200 stero Reparatur als Leitfaden gemacht - kennt ihr das?
Sigi, auch dir lieben Dank für den Hinweis mit dem Halbleiterwechsel - ich glaube in dem Video war auch so etwas beschrieben. Hoffentlich bekommt man die Ge-Transistoren noch wenn man sie braucht...
P.S. Ich kann editieren so viel ich will, ich bekomme die von mir beabsichtigte Formatierung (Absätze) hier einfach nicht hin, sorry
Mit besten Grüßen

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9

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 23:21

Ich kann editieren so viel ich will, ich bekomme die von mir beabsichtigte Formatierung (Absätze) hier einfach nicht hin, sorry

Das ist normal,
der Editor macht, was er will, nicht was du willst.

Bei Germanium-Transistoren wird man abgezockt.
Wenn du dich ein bischen mit Elektronik auskennst, ist es sinnvoller, auf Silizium-Transistoren umzurüsten. Dazu müssen die Widerstände, die die Arbeitspunkte einstellen, angepaßt werden.

MfG Kai
Nachtrag: Hab "sicherheitshalber" nochmal in die Schaltung geguckt: An der wichtigsten Stelle im Verstärkerzug, also ganz vorn, steckt schon ein BC109 drin. Die jeweils zweiten sind noch aus Germanium, aber bezüglich Rauschen meist schon vernachlässigbar. Hast du das Rauschen ohne Band angehört ? Das kann in die Irre leiten. Sinnvoll ist die Bewertung des Rauschabstandes.

10

Freitag, 19. Oktober 2018, 00:12

Ja, Kai, Rauschen habe ich ohne Band abgehört.
Wie gesagt, ich glaube der Franzose in diesem Video macht auch schon Tauschvorschläge in Richtung Siliziumersatz für manche Transistoren. Wo mir die Sach- und Fachkunde fehlen (war nur Medizinmann, durfte dabei aber schon vor vielen Jahren mit einer schönen Röhre spielen: BBC BETATRON 32 MeV 8) - stand immer gerne bei dem Physiker, der dieses 18 t schwere [Trafobleche und Feldspulen] Ungetüm [Kreisbeschleuniger] einmessen durfte...) könnte mir sicher auch ein Freund, der Rundfunk- und Fersehtechniker war und nun bei der Luftfahrtelktronik arbeitet helfen - der hat in seinem engen Zuhause eine Werkstattausrüstung und einen Bauteilfundus - da kann man nur von träumen...
Es eilt ja nichts und ich bin sicher, das "hässliche Entlein" bekommt nachher doch noch seinen Ehrenplatz neben den zwei Studer B67 ;) - - - und wenn ich es dafür auch zum Großspuler umbauen müsste :thumbsup:


Liebe Grüße - Christian
P.S. Übrigens... HH ist ja nur einen Sprung von UE...
Mit besten Grüßen

11

Freitag, 19. Oktober 2018, 12:55

Moin Holger,
in einem deiner Beiträge hast du den Belag dieser konischen Rollen an der Bandteller-Antriebswippe des Report 4200 erwähnt und dass man da, sollte es schon Einlaufrillen geben, noch bei Sprang Ersatz finden könnte. Nun sind diese Beläge bei mir schon aus diesem halbdurchsichtigen, hellen Material und nicht mehr schwarz.
Aber am linken Belag gibt es wohl doch schon 2 feine Einlaufrillen.
Ich habe mir die aktuelle Preisliste - PDF von Sprang herunwergeladen, bin aber wohl zu doof um deiesen Posten und seinen Preis zu finden - kannst du mich da zu der richtigen Seite / TeileNr. hinführen? Ich schau mir diese Liste mit Brille ;) natürlich ganz genau auch noch einmal an

Ich nehme an, man muss zum Aufziehen dieser neuen Beläge nicht nur die gesamte Wippe ausbauen sondern danach auch nach Vorschrift neu einjustieren... ?
Ich werde so langsam einmal eine Liste der benötigten Bauteile anlegen - auch um zu überschlagen, was da an Kosten auflaufen könnte.
Spaß macht so ein Report allemal. BASF DP26 LH werde ich zum "artgerechten" Probelauf nun auch erhalten - hoffentlich ist es noch gut.

Mit besten Grüßen - Christian
Mit besten Grüßen

12

Freitag, 19. Oktober 2018, 14:20

Hallo Christian!

Zitat:
"Ich nehme an, man muss zum Aufziehen dieser neuen Beläge nicht nur die gesamte Wippe ausbauen sondern danach auch nach Vorschrift neu einjustieren... ?"

Ja, und vergiß´ nicht, vorher auch noch die Tastatur auszubauen :D

Nein, im Ernst - die KEGELGUMMI (lt. SDS Sprang Liste 1020312) kannst Du natürlich OHNE Wippenausbau wechseln.
Tipp:
Dazu immer die jeweils gegenüberliegende Wippenseite anheben (Umspultasten!), damit Du besser dran kommst.
Links kann man, falls ungeübt, den Batteriekasten temporär entfernen, um besser dran zu kommen. Geht aber
auch so. Rechts ist wenig Platz. Hier sehr vorsichtig zu Werke gehen. Die neue Kappe darf keinen Riß bei der Mon-
tage bekommen (Schraubendreher-Mißbrauch).

Ansonsten rate ich Dir dringend die Suchfunktion im Forum zu nutzen. Alle Deine Probleme sind hier bereits mehrfach
abgehandelt.

Viel Erfolg bei der Wiederbelebung des 4200 Report...

Gruß
Wolfgang

13

Freitag, 19. Oktober 2018, 16:29

Grüß dich Wolfgang,
lieben Dank für deine Einbauhilfe - werde schön vorsichtig beim "Reifenwechsel" sein wenn es dazu kommt; danke auch für die Teilenummer.
Natürlich habe ich schon die an einigen Stellen des Netzes angehäuften Informationen und Berichte - auch deine - umgegraben und ganze Linklisten und Ordner mit Kopien von Fehler- und Reparaturbeschreibungen angelegt. Aber einige dieser Informationen sind auch schon älter (Links gehen ins Leere, Bilder fehlen) und einige Ersatzteile gibt es wohl auch nicht mehr - kein Wunder, wenn ich an die Produktionsjahrgänge und mein eigenes Alter ^^ denk...
Und wenn man das erste Report dann selbst unter den Fingern hat ist alles für einen selbst eben neu.
Mit besten Grüßen

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14

Freitag, 19. Oktober 2018, 19:04

Um noch mal auf den Rauschpegel bei Wiedergabe einzugehen: die meisten Reports haben bei Lautstärkeregerstellung 9-10 Uhr schon Zimmerlautstärke erreicht, wenn das Band gut ausgesteuert ist, so dass man da sicher noch nichts rauschen hört!
In der ersten Stufe sind wohl bei den ersten Geräten AC 151r eingebaut worden, später dann BC 109, also Silizium. Ein Tausch des ersten Transistors ist demnach nur sinnvoll, wenn noch ein Germane (also der AC...) verbaut ist.

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15

Freitag, 19. Oktober 2018, 20:00

Wenn man die originalen Germanen einbauen will, ich hatte meine neuen von Bürklin.
Gruß
siggi

16

Freitag, 19. Oktober 2018, 22:18

Hallo Sigi, hallo Holger,
ich habe von dem Gerät die Originalunterlagen, da steht unter "Technische Daten" (auf der Rückseite des Schaltplans): 6x AC 151 VI; 2x BC 109 r; 2x AC 151 VII; 1x AC153 VI; 2x AC 188 K; 2x AC 187 K; Moterelektronik: 3x AC 153 VII; 2x AC 151 VII; 2x BFY 39 III
Ganz anders aber weist es der Schaltplan auf gleichem Papier (Vorderseite) selbst aus: Hier stehen als NF-Treiberstufen (?) noch 2x BC 214 drin...
Aber wie gesagt: Erst einmal den Fehler im li Aufnahmestrang suchen. Bei Aufnahme kommen beide Kanalsignale noch bis zu den VU. Dann aber wird nur der re. Kanal aufgenommen. Könnte also am Aufnahmeverstärker, einem Gewirr an Schaltern (S1 - S4) oder der betreffenden Aufsprechspule im Kopf selbst liegen.

Wie messe ich die Kopfspulen? Normales Ohmmeter oder reicht die Prüfspannung bereits um den Spulendraht zu beschädigen?
Mit besten Grüßen

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17

Samstag, 20. Oktober 2018, 02:55

Wenn du meine Beiträge 4 & 9 gelesen hättest, wärst du schon weiter:
Es gibt keine separate Aufsprechspule, die zu prüfen wäre.
Vorn sind BC109 verbaut, BC214 sind in der Endstufe.
Zwischen den Anschlüssen der VU-Meter und den Tonkopfspulen gibt es nur ein paar passive Bauelemente aber keinen Aufsprechverstärker, der sitzt davor.

MfG Kai

18

Samstag, 20. Oktober 2018, 07:51

Moin Kai,
Man sagt ja: Wer lesen kann ist im Vorteil... ;)

Schönes Wochende!
Mit besten Grüßen

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19

Samstag, 20. Oktober 2018, 10:10

Abgesehen von der Grundvoraussetzung bewähren sich bei der Ursachenforschung die Berücksichtigung aller Indizien und der Vorsatz zu logischem Denken. Das erspart oft unnötigen Aktionismus.
Ich bin aufgrund deiner Angaben auch noch garnicht davon überzeugt, daß Rauschen und Motorgeräusch unverhältnismäßig groß sind. Ein bischen habe ich den Verdacht, daß du mit deinem Kopfhörer zu empfindlich abhörst. Deshalb wäre erstmal ein Vergleich des Signal-Rausch-Verhältnisses am Ausgang mit der Gerâtespezifaktion angebracht.

MfG Kai

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20

Samstag, 20. Oktober 2018, 12:24

Ein bischen habe ich den Verdacht, daß du mit deinem Kopfhörer zu empfindlich abhörst.

Wenn der Kopfhörer über Adapter an die beiden Strichpunkt-LS-Buchsen des Report angeschlossen ist, ist der geringe Fremdspannungsabstand doch kein Wunder. Das sind Lautsprecherausgänge ohne Serienwiderstände! Wenn man da mit einem Kopfhörer vernünftig hören will, muss man entweder an die Buchsen oder in den Stecker jeweils 100 Ohm in Reihe schalten. Das gilt übrigens auch für die Monitor-Baureihe und deren 1/4"-Kopfhörerbuchse.

LG Holgi

21

Samstag, 20. Oktober 2018, 14:05

Hatte ich schon vorher als Beitrag gelesen und beherzigt. Außerdem höre ich es auch über Lautsprecher.
Mit besten Grüßen

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Samstag, 20. Oktober 2018, 15:54

an die beiden Strichpunkt-LS-Buchsen

Holgi, der ist gut. Strichpunkt Buchse habe ich auch noch nicht gehört.
Aber im Ernst das ist eine sogenannte DIN Buchse. Laut Wikipedia: Lautsprecherstecker/-buchse nach DIN 41529.

Gruß Dietmar
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23

Samstag, 20. Oktober 2018, 19:35

Dietmar, du bist auch gut.
Jeder der sich einigermaßen audiophil hier im Forum auskennt weiß sofort was mit Strich-Punkt-Ls-Steckern oder Buchsen gemeint ist.
Die DIN-Nummer hatt nicht jeder gleich im Kopf.
Ni für ungut und schönes WE.
Gruß
Wolfgang

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24

Samstag, 20. Oktober 2018, 21:02

Hallo,

eine banale Frage sind bei der Aufnahme oder Wiedergabe beide Spurwahltasten gedrückt ?

Gruß Gerhard

25

Samstag, 20. Oktober 2018, 22:09

Ja, Gerhard. hatte ich immer gemacht.
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Sonntag, 21. Oktober 2018, 00:55

Sorry Wolfgang,
das hatte ich wirklich noch nicht auf meinem Schirm, aber man lernt ja nie aus.
Übrigens sind wir ja beide mit der "Strich-Punkt Buchse/Stecker groß geworden. Nur hieß das eben damals "lautsprecher-Buchse"

Gruß Dietmar
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